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Frohe und gesegnete Ostern
Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und der Internet-Redaktion wünschen allen Pfarrangehörigen und allen Menschen ein friedliches und gesegnetes Osterfest:
Der neue Mensch
„Der auferstandene Christus trägt die neue Menschheit in sich,
das letzte herrliche Ja Gottes zum neuen Menschen.
Zwar lebt die Menschheit noch im alten,
aber sie ist schon über das Alte hinaus,
zwar lebt sie noch in einer Welt des Todes,
aber sie ist schon über den Tod hinaus,
zwar lebt sie noch in einer Welt der Sünde,
aber sie ist schon über die Sünde hinaus.
Die Nacht ist noch nicht vorüber,
aber es tagt schon.“
(D. Bonhoeffer)
10 Gebote
Der Katholikenausschuss mailt:
1. Ich bin der Herr, dein Gott, du sollst keine anderen Götter neben mir haben
Köln hat ein schriftliches und gelebtes Leitbild. Köln ist eine bunte, moderne Stadt, wir sind weltoffen, sozial, setzen uns für die Integration aller ein.
Orientiere Dich am Leitbild – Köln als familienfreundliche, partizipative Stadt. Die Ziele des Leitbilds müssen auch die Ziele in der Haushaltskonsolidierung bleiben.2. Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren
Wer eine große Herausforderung meistern will, muss vor allem ehrlich sein. Ehrlich vor sich selbst und ehrlich vor anderen! Bleibe in der Diskussion ehrlich. Rede nichts schön und taktiere nicht.
3. Du sollst den Tag des Herrn heiligen
Große Herausforderungen brauchen ihre Zeit. Zeit zum Planen, Zeit zum Denken, Zeit zum Handeln. Plane rechtzeitig und lass Dir die Zeit, die Folgen gründlich zu bedenken.
4. Du sollst Vater und Mutter ehren
In unserer Gesellschaft brauchen alle ihren Platz: die Kinder, die Jugend, die Erwachsenen und die Alten. Halte die Generationen-Gerechtigkeit im Blick, spiele nicht alt gegen jung aus. Alte Menschen und Kinder brauchen unseren besonderen Schutz.
5. Du sollst nicht töten
Die soziale und multikulturelle Gesellschaft Kölns lebt von der Vielfalt und der Pluralität. Erhalte die Vielfalt und statte die bestehenden Angebote so aus, dass sie lebensfähig bleiben und nachhaltig arbeiten können.
6. Du sollst nicht ehebrechen
Partnerschaft braucht gegenseitige Loyalität. Dies gilt in der Ehe, in der Gesellschaft und in der Politik. Verhalte dich gegenüber deinen Verhandlungspartnern loyal, ehrlich und offen.
7. Du sollst nicht stehlen
Die Stadt und ihre Partner halten viele Angebote vor. Beides hat seine Existenzberechtigung und beides muss beim im Sparen im Blick sein. Achte darauf, dass beim Sparen städtische und nicht-städtische Angebote angemessen und proportional betroffen sind.
8. Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen
Die Stadt lebt vom Konsens. Die Sanierung des städtischen Haushalts bedarf einer übergreifenden Verantwortung im Rat. Verbinde die Haushaltssanierung nicht mit parteipolitischem Kalkül.
9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau
Wer nur bei den anderen spart macht es sich zu leicht. Alle Bereiche der Verwaltung und auch der städtischen Gesellschaften haben zu sparen. Spare (auch) bei dir selbst !
10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut
Die Verbesserung der Einnahmen ist wichtig. Aber auch hier gilt Gerechtigkeit und Augenmaß. Bereichere Dich nicht an (unsozialen) Gebührenerhöhungen und zweckentfremde keine Erträge aus Gebühren.
Geistliches Wort zum Jahr 2013
Pfarrer Cziba mailt das geistliche Wort für die Pfarrkontakte:
Liebe Gemeinde, liebe Schwestern und Brüder im Herrn,
Jahreswenden haben für uns alle immer eine besondere Eigenart. Angefüllt mit den verschiedensten Gedanken und Gefühlen zu den Weihnachtstagen, mit der Sehnsucht nach Freude, Frieden, Liebe und Glück stehen wir wieder einmal an der Schwelle zu einem neuen Jahr. Wir blicken zurück auf das, was war. Auf das gelungene und das nicht gelungene im eigenen Leben. Wir schauen in die Welt hinaus, auf die Jahresrückblicke im Fernsehen und Zeitungen. Wir sehen das Leid vieler Völker und das Leid der Menschen, Krieg und Ausbeutung, Schwierigkeiten und Naturkatastrohen, sozialer Sprengstoff und internationale Probleme.
Probleme machen auch vor einem neuen Jahr nicht halt. Sie prallen am Datum der Jahreswende nicht ab. So fragen wir uns: Was wird das neue Jahr bringen? Wie wird es sein mit Tod und Krankheit? Wie geht es im Beruf weiter? Werde ich Stunden der Freude und des Glücks haben? Und mein Glaube? Bleibt er mir auch im neuen Jahr wichtig, das ja gerade ein Jahr des Glaubens sein soll? Kann ich ihn sogar vertiefen?
Manche nehmen sich ganz bewusst etwas ganz konkretes vor und hoffentlich nicht zu viele. Das, was mir wichtig ist, mit neuer Motivation im Guten weitermachen. Auf den Spuren Gottes gehen. Reicht das nicht als Vorsatz? Wie werde ich die Lasten anderer mittragen? Welche Prioritäten setze ich bei all meinem Tun? Was ist mir besonders wichtig? Wie werde ich meine Grenzen kennen lernen und annehmen? Bei all dem brauchen wir viel Kraft durch Lebensfreude, durch Geduld mit uns selbst, durch Vertrauen auf Gott, durch Liebe zum Nächsten. Solche Kräfte weiter zu entwickeln, zu formen und zu trainieren, das ist wichtig für das neue Jahr. Trotz mancher Resignation nicht verzagen. Alle Wurzeln noch fester verankern. Dem eigenen Leben ein Fundament geben.
Ich möchte Ihnen allen Mut machen, mit Zuversicht und Freude in das neue Jahr des Herrn, das Jahr 2013 hineinzugehen. Es wird wie immer nicht alles gelingen. Aber wir dürfen in dem Bewusstsein gehen, dass Gott uns nicht allein lässt und dass wir untereinander – und das sollten wir vielleicht in diesem Jahr wesentlich stärker beherzigen – aus dem Glauben heraus, als Kinder Gottes Schwestern und Brüder sind.
Wir alle wissen nicht, was das neue Jahr bringen wird, aber wir haben einen Glauben, der uns Halt gibt, einen Gott, der uns stützt und stärkt. Haben wir aber auch den Mut, uns wirklich stützen und stärken zu lassen? Wir brauchen echte Bekehrungen auf Gott hin. Wir brauchen den Geist des Miteinanders, das Bemühen umeinander. Niemand muss sich überfordern. Aber jeder soll das umsetzen und das tun, was er vom Evangelium verstanden hat. Wir gehen nicht allein in das neue Jahr. Menschen gehen mit uns. Und in allem sind wir begleitet durch unseren lebendigen Gott.
Gottes reichen Segen für sie und ihre Familien
Ihr Michael Cziba
Geistliches Wort – Braucht Gott eigentlich Urlaub?
Pfarrer Cziba mailt:
Braucht Gott eigentlich Urlaub?
Folgenden Text habe ich in einem Buch mit Kurzgeschichten zur Ferienzeit gefunden. Ich denke mir, wir alle sollten diese Geschichte berücksichtigen.
„Für uns ist es selbstverständlich, dass wir Urlaub haben. In den Ferien sei es erlaubt zu überlegen, was passieren würde, wenn Gott für sich Urlaub beansprucht! Wenn Gott sich und uns einen 7. Tag, also den Sonntag, schenkt, um auszuruhen, um auf andere Gedanken zu kommen, was wäre dann, wenn Gott von uns Urlaub machte? Irgendwann war es soweit: Gott hatte es satt! Genau genommen: er hatte seine Arbeit satt – noch genauer: die Arbeit, die er mit dem Werk seiner Hände namens Mensch hatte! Gott war schon einiges gewohnt. War es doch bekanntlich seit der Erschaffung des Menschen mit der paradiesischen Ruhe und dem himmlischen Frieden aus und vorbei. Seitdem nichts als Sorgen und Unruhen. Der Unfriede unter den Menschen war immer größer geworden. Auch der Mutwille, den sie mit seiner Schöpfung trieben, schien gar kein Ende mehr zu nehmen! Schon lange gönnte sich Gott keine Ruhe mehr, nicht einmal am 7. Tag! Und während drunten auf der Erde kaum einer mehr an jenem „arbeitsfreien Tag” an Gott dachte, eilte Gott von einem Ort zum anderen, war Tag und Nacht unterwegs: um aufzurichten, wieder herzustellen. um zu heilen, zu trösten. den schlimmsten Schaden zu vermeiden oder wieder gutzumachen, was sein liebstes Geschöpf den lieben langen Tag anstellte. An jenem Morgen war es dann soweit: Gott blickte auf das eine Ende der Erde und sah, wie sich seine Menschen immer noch – oder schon wieder – die Köpfe einschlugen. Dann blickte er auf das andere Ende der Erde und sah, wie seine Kinder immer noch – oder schon wieder – Müll und Gift in die Flüsse und Meere kippten und behaupteten, für Menschen und Robben bestünde keine Gefahr. Das Maß ist voll, sagte Gott, nahm einen Urlaubsbogen, füllte ihn aus und reichte ihn bei zuständiger Stelle ein. Und die war er natürlich selbst. Gott prüfte den Bogen, überlegte kurz und genehmigte sich selbst die beantragten Wochen. Daraufhin packte Gott seine sieben Sachen, schaltete den Anrufbeantworter ein und ließ darauf folgende Mitteilung zurück: „Die Zentrale ist zurzeit nicht besetzt. Gott ist in der Zeit vom 22. Juli bis 7. September leider nicht zu erreichen und verreist. Wenn Sie eine wichtige Nachricht hinterlassen wollen, dann sprechen Sie bitte jetzt: „piep“ Dann dachte Gott an seine Menschen, die er nun im Chaos zurückließ. Und während er an jene dachte, die seinen guten fruchtbaren Boden verseuchten, statt Nahrung für alle anzubauen, schloss er entschieden den Koffer. Dann dachte er an jene, die an diesem Chaos litten, da überlegte er: „Kein Ohr wird da sein, sie zu hören; keine Hand, die ihre Tränen trocknet und niemand, der ihnen Menschen schickt zum trösten.” Da setzte er seine Koffer ab, griff in seine rechte Jackentasche, holte seinen Urlaubsbogen heraus und schrieb: „gestrichen” darauf. Er packte seine sieben Sachen wieder aus, schaltete den Anrufbeantworter aus und sagte zu sich selbst: „Ich hätte sowieso nicht gewusst, wohin! Ich will weiter für die Menschen da sein und bei ihnen wohnen. Ich bleibe für sie jederzeit zu sprechen!“
Autor unbekannt
Pater Noster des Nikolaus von der Flüe
Pfarrer Cziba mailt das Pater Noster des Nikolaus von der Flüe:
Vater unser, ewiger Vater der Barmherzigkeit, du bleibst immer ein lieber, getreuer Vater deinen gläubigen und gehorsamen Kindern und hast dich selbst zum Diener und Helfer der armen Menschen auf dieser Erde gemacht: lass uns von unseren Sünden bekehrt, deine gehorsamen Kinder sein!
Wir bitten dich, himmlischer Vater, für alle Gläubigen: lass sie durch deine Erkenntnis und die Heiligung ihres Lebens einen dir wohlgefälligen Wandel führen, dass wir nimmer geschieden werden von deinem Reiche, sondern dein göttlicher Name von uns und in uns geheiligt werde zu Lob und Ehren deiner Majestät.Herr Jesu Christe, wir bitten dich nicht um das Reich der Welt, das vergänglich und zeitlich ist, sondern wir bitten dich um das Reich, das immerfort währet, darin kein Mangel und kein Gebrechen sein kann und wo die lieben Engel dich schauen und loben von Angesicht zu Angesicht.
Dein göttlicher Wille, der allzeit heilig und heilsam ist, werde vollkommen an uns vollbracht, in Reichtum wie auch in Armut, in Trübsal wie in Wohlfahrt, im Leben wie auch im Sterben.
Getreuer Herr Jesu Christe, wir bitten dich auch, dass du uns gnädig erhaltest und uns dich selbst zur geistlichen Speise gebest, dass wir mit dir vereinigt bleiben.Vergib uns unsere Schuld! Nachdem wir allen vergeben, die uns auf Erden Leid und Unrecht getan, wollest auch du uns alles vergeben, was wir gesündigt haben wider deinen göttlichen Willen und unsere Nächsten.
Und weil wir Menschen hienieden schwach sind, so behüte uns, Herr, vor allen schädlichen Anfechtungen, vor Teufels Arglist, Fleisches Begierden und der Welt Falschheit und Trug.
Und erlöse, Herr Gott, mich selbst und alle Christen von dem Übel des Leibes und der Seele.
Amen.
Gebetszettel für das Jahr 2012
In der Geburtstagsmesse am 01.01.2012 um 16 Uhr in St.Mariä Geburt wurde der folgende Gebetszettel verteilt. Legen Sie ihn sich in Ihr Gebetbuch und holen Sie ihn hin und wieder hervor …
Fürbittengebet zur Geburtstagsmesse am 01.01.2012
Guter Gott!
Wir sind gut dran. Wir haben mehr Seelsorger, als uns zustehen. Dafür Danken wir Dir. Wir bitten Dich: Laß unsere Seelsorger nicht mutlos werden, wenn wir sie überfordern, wenn sie verleumdet oder beschimpft werden.
Wir danken Dir auch für alle die Gnade, die wir im vergangenen Jahr erfahren durften. Wir bitten Dich weiter um Deine Nähe und Unterstützung für all die kleinen und großen Dinge des Alltags, die
ohne Dich nicht gelingen können.
Guter Vater, viele Menschen haben im letzten Jahr in den Gremien der Pfarrei gearbeitet. Dafür sind wir dankbar. Lass Sie auch im neuen Jahr kraftvoll und beherzt zupacken und gut zum Wohle aller Menschen zusammenarbeiten.
Guter Vater, wir sind dankbar, dass wir im vergangenen Jahr von Hunger und Krieg verschont wurden. Wir beten für die Menschen an den Krisenherden dieser Welt: Halte Deine schützenden Hände über sie.
Viele von uns haben Angehörige und Freunde, die krank sind. Schenke ihnen und uns Deine Nähe und die Einsicht, dass sinnlose Dinge bei Dir einen Sinn haben.
Wir alle haben Familienmitglieder und Freunde, die schon bei Dir sind. Wir bitten Dich für Sie und für die Menschen, an die niemand mehr denkt.
Geistliches Wort
Zu Beginn jeder Pfarrgemeinderatssitzung gibt es das Geistliche Wort. Jemand aus der Rund hat einen besinnlichen Text vorbereitet und liest ihn vor. Diesmal las Sandra einen Text vor, der uns in der Sitzung und mir danach lange nicht aus dem Kopf ging:
Papstbesuch: Was bleibt?

Wappen Papst Benedikt XVI.
Was Sie gut oder schlecht fanden an der Pastreise und den Predigten und Ansprachen, müssen Sie selbst rausfinden, dazu will ich nichts schreiben. Was mich im Moment aber noch nachdenklich macht, ist folgender Text:
“… Nein, dies ist vielmehr der Augenblick, um den vielen haupt- und nebenamtlichen Mitarbeitern, ohne die das Leben in den Pfarreien und in der Kirche als ganzer nicht denkbar wäre, ein Wort sehr herzlichen Dankes zu sagen. Die Kirche in Deutschland hat viele soziale und karitative Einrichtungen, in denen die Nächstenliebe in einer auch gesellschaftlich wirksamen Form und bis an die Grenzen der Erde geübt wird. Allen, die sich im Deutschen Caritas-Verband oder in anderen kirchlichen Organisationen engagieren oder die ihre Zeit und Kraft großherzig für Ehrenämter in der Kirche zur Verfügung stellen, möchte ich in diesem Augenblick meinen Dank und meine Wertschätzung bekunden. Zu diesem Dienst gehört zunächst sachliche und berufliche Kompetenz. Aber im Sinn der Weisung Jesu gehört mehr dazu: das offene Herz, das sich von der Liebe Christi treffen läßt und so dem Nächsten, der unser bedarf, mehr gibt als technischen Service: die Liebe, in der dem anderen der liebende Gott – Christus – sichtbar wird. Fragen wir uns darum, auch vom heutigen Evangelium her: Wie steht es mit meiner persönlichen Gottesbeziehung – im Gebet, in der sonntäglichen Meßfeier, in der Vertiefung des Glaubens durch die Betrachtung der Heiligen Schrift und das Studium des Katechismus der Katholischen Kirche? Liebe Freunde! Die Erneuerung der Kirche kann letztlich nur durch die Bereitschaft zur Umkehr und durch einen erneuerten Glauben kommen. …”
(PREDIGT VON PAPST BENEDIKT XVI., Flughafengelände von Freiburg im Breisgau, Sonntag, 25. September 2011)
Ich freue mich über das Wort des Dankes. Lob und Dank für PGR-Arbeit ist wirklich nicht so häufig. Nachdenklich macht der Teil: “Wie steht es mit meiner persönlichen Gottesbeziehung – im Gebet, in der sonntäglichen Meßfeier, in der Vertiefung des Glaubens durch die Betrachtung der Heiligen Schrift und das Studium des Katechismus der Katholischen Kirche?” Wo stehe ich persönlich da, wie unser Pfarrgemeinderat und unsere Ausschüsse? Ich will das im PGR mal nachfragen. Wir müssen als Gremien auch was für unseren gemeinsamen Glauben tun!
“… In Deutschland ist die Kirche bestens organisiert. Aber steht hinter den Strukturen auch die entsprechende geistige Kraft – Kraft des Glaubens an den lebendigen Gott? Ich denke, ehrlicherweise müssen wir doch sagen, daß es bei uns einen Überhang an Strukturen gegenüber dem Geist gibt. Und ich füge hinzu: Die eigentliche Krise der Kirche in der westlichen Welt ist eine Krise des Glaubens. Wenn wir nicht zu einer wirklichen Erneuerung des Glaubens finden, wird alle strukturellen Reformen wirkungslos bleiben. …” (ANSPRACHE VON PAPST BENEDIKT XVI., Hörsaal des Priesterseminars zu Freiburg im Breisgau, Samstag, 24. September 2011)
Wie gesagt, es macht mich nachdenklich. Ich kaue noch darauf herum. Was meint der Papst mit einem “Überhang der Strukturem gegenüber dem Geist?” Ich muss nochmal darüber schlafen und frage dann im PGR-Vorstand und im PGR, was heißt das für unsere Gremienarbeit? Was müssen wir ändern?
Was es für mich persönlich heißt, werde ich selbst rausfinden.
Nachdenkliche Grüße
Florian Seiffert
Viele Menschen wollen Gott dienen
Bei Twitter folge ich AbtMartin. Einer meiner Lieblings-Tweets von ihm ist dieser Kalenderspruch:
“Viele Menschen wollen Gott dienen – die meisten als Berater.”
Wir müssen beim Dienen ein bisschen aufpassen, dass wir Gott nicht beraten wollen. Und wir müssen vor denen auf der Hut sein, die sicher sind, Gottes Berater zu sein.
Denke ich.
Was macht daß ich so fröhlich bin
Psalm
Ich bin vergnügt, erlöst, befreit,
Gott nahm in seine Hände meine Zeit,
mein Fühlen, Denken, Hören, Sagen,
mein Triumphieren und Verzagen,
das Elend und die Zärtlichkeit.Was macht daß ich so fröhlich bin
in meinem kleinen Reich?
Ich sing und tanze her und hin,
vom Kindbett bis zur Leich.Was macht daß ich so furchtlos bin
an vielen dunklen Tagen?
Es kommt ein Geist in meinen Sinn,
will mich durchs Leben tragen.Was macht daß ich so unbeschwert
und mich kein Trübsinn hält?
Weil mich mein Gott das Lachen lehrt
wohl über alle Welt.Ich bin vergnügt, erlöst, befreit,
Gott nahm in seine Hände meine Zeit,
mein Fühlen, Denken, Hören, Sagen,
im Triumphieren und Verzagen,
das Elend und die Zärtlichkeit.(Hanns Dieter Hüsch)
Gehört auf einer Beerdigung. Vorgetragen von einer ev. Pfarrerin. Hat mich nachdenklich gemacht. Gut so!




