Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Archiv für die Kategorie ‘Gedanken’

Pater Noster des Nikolaus von der Flüe

Geschrieben von Florian Seiffert - 2. März 2012

Pfarrer Cziba mailt das Pater Noster des Nikolaus von der Flüe:

Vater unser, ewiger Vater der Barmherzigkeit, du bleibst immer ein lieber, getreuer Vater deinen gläubigen und gehorsamen Kindern und hast dich selbst zum Diener und Helfer der armen Menschen auf dieser Erde gemacht: lass uns von unseren Sünden bekehrt, deine gehorsamen Kinder sein!
Wir bitten dich, himmlischer Vater, für alle Gläubigen: lass sie durch deine Erkenntnis und die Heiligung ihres Lebens einen dir wohlgefälligen Wandel führen, dass wir nimmer geschieden werden von deinem Reiche, sondern dein göttlicher Name von uns und in uns geheiligt werde zu Lob und Ehren deiner Majestät.

Herr Jesu Christe, wir bitten dich nicht um das Reich der Welt, das vergänglich und zeitlich ist, sondern wir bitten dich um das Reich, das immerfort währet, darin kein Mangel und kein Gebrechen sein kann und wo die lieben Engel dich schauen und loben von Angesicht zu Angesicht.
Dein göttlicher Wille, der allzeit heilig und heilsam ist, werde vollkommen an uns vollbracht, in Reichtum wie auch in Armut, in Trübsal wie in Wohlfahrt, im Leben wie auch im Sterben.
Getreuer Herr Jesu Christe, wir bitten dich auch, dass du uns gnädig erhaltest und uns dich selbst zur geistlichen Speise gebest, dass wir mit dir vereinigt bleiben.

Vergib uns unsere Schuld! Nachdem wir allen vergeben, die uns auf Erden Leid und Unrecht getan, wollest auch du uns alles vergeben, was wir gesündigt haben wider deinen göttlichen Willen und unsere Nächsten.

Und weil wir Menschen hienieden schwach sind, so behüte uns, Herr, vor allen schädlichen Anfechtungen, vor Teufels Arglist, Fleisches Begierden und der Welt Falschheit und Trug.
Und erlöse, Herr Gott, mich selbst und alle Christen von dem Übel des Leibes und der Seele.
Amen.

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Gebetszettel für das Jahr 2012

Geschrieben von Florian Seiffert - 2. Januar 2012

In der Geburtstagsmesse am 01.01.2012 um 16 Uhr in St.Mariä Geburt wurde der folgende Gebetszettel verteilt. Legen Sie ihn sich in Ihr Gebetbuch und holen Sie ihn hin und wieder hervor …

Gebetszettel Glauben 2012

Gebetszettel Glauben 2012

Fürbittengebet zur Geburtstagsmesse am 01.01.2012

Guter Gott!

Wir sind gut dran. Wir haben mehr Seelsorger, als uns zustehen. Dafür Danken wir Dir. Wir bitten Dich: Laß unsere Seelsorger nicht mutlos werden, wenn wir sie überfordern, wenn sie verleumdet oder beschimpft werden.

Wir danken Dir auch für alle die Gnade, die wir im vergangenen Jahr erfahren durften. Wir bitten Dich weiter um Deine Nähe und Unterstützung für all die kleinen und großen Dinge des Alltags, die
ohne Dich nicht gelingen können.

Guter Vater, viele Menschen haben im letzten Jahr in den Gremien der Pfarrei gearbeitet. Dafür sind wir dankbar. Lass Sie auch im neuen Jahr kraftvoll und beherzt zupacken und gut zum Wohle aller Menschen zusammenarbeiten.

Guter Vater, wir sind dankbar, dass wir im vergangenen Jahr von Hunger und Krieg verschont wurden. Wir beten für die Menschen an den Krisenherden dieser Welt: Halte Deine schützenden Hände über sie.

Viele von uns haben Angehörige und Freunde, die krank sind. Schenke ihnen und uns Deine Nähe und die Einsicht, dass sinnlose Dinge bei Dir einen Sinn haben.

Wir alle haben Familienmitglieder und Freunde, die schon bei Dir sind. Wir bitten Dich für Sie und für die Menschen, an die niemand mehr denkt.

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Geistliches Wort

Geschrieben von Florian Seiffert - 4. Dezember 2011

Zu Beginn jeder Pfarrgemeinderatssitzung gibt es das Geistliche Wort. Jemand aus der Rund hat einen besinnlichen Text vorbereitet und liest ihn vor. Diesmal las Sandra einen Text vor, der uns in der Sitzung und mir danach lange nicht aus dem Kopf ging:

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Papstbesuch: Was bleibt?

Geschrieben von Florian Seiffert - 26. September 2011

Wappen Papst Benedikt XVI.

Wappen Papst Benedikt XVI.

Ich bin oft ein wenig verwundert, wenn ich eine Ansprache oder Predigt des Papstes gehört habe und dann kurze Zeit später in der Presse (online) zusammengefasst lese, was der Papst gesagt bzw. gemeint hat. Oft stehen nach meiner Ansicht ganz wunderbare Zusammenfassung und Kommentare im Netz, oft ist es aber auch gruselig und bösartig. Ich habe mir aus diesem Grunde angewöhnt, erst (nochmal) die Originaltexte der Papstpredigt oder der Ansprache nachzulesen. Dies geht heute sehr einfach, denn das Portal www.vatican.va veröffentlicht die Papstreden als einfache Textseiten. So soll es sein.

Was Sie gut oder schlecht fanden an der Pastreise und den Predigten und Ansprachen, müssen Sie selbst rausfinden, dazu will ich nichts schreiben. Was mich im Moment aber noch nachdenklich macht, ist folgender Text:

“… Nein, dies ist vielmehr der Augenblick, um den vielen haupt- und nebenamtlichen Mitarbeitern, ohne die das Leben in den Pfarreien und in der Kirche als ganzer nicht denkbar wäre, ein Wort sehr herzlichen Dankes zu sagen. Die Kirche in Deutschland hat viele soziale und karitative Einrichtungen, in denen die Nächstenliebe in einer auch gesellschaftlich wirksamen Form und bis an die Grenzen der Erde geübt wird. Allen, die sich im Deutschen Caritas-Verband oder in anderen kirchlichen Organisationen engagieren oder die ihre Zeit und Kraft großherzig für Ehrenämter in der Kirche zur Verfügung stellen, möchte ich in diesem Augenblick meinen Dank und meine Wertschätzung bekunden. Zu diesem Dienst gehört zunächst sachliche und berufliche Kompetenz. Aber im Sinn der Weisung Jesu gehört mehr dazu: das offene Herz, das sich von der Liebe Christi treffen läßt und so dem Nächsten, der unser bedarf, mehr gibt als technischen Service: die Liebe, in der dem anderen der liebende Gott – Christus – sichtbar wird. Fragen wir uns darum, auch vom heutigen Evangelium her: Wie steht es mit meiner persönlichen Gottesbeziehung – im Gebet, in der sonntäglichen Meßfeier, in der Vertiefung des Glaubens durch die Betrachtung der Heiligen Schrift und das Studium des Katechismus der Katholischen Kirche? Liebe Freunde! Die Erneuerung der Kirche kann letztlich nur durch die Bereitschaft zur Umkehr und durch einen erneuerten Glauben kommen. …”
(PREDIGT VON PAPST BENEDIKT XVI., Flughafengelände von Freiburg im Breisgau, Sonntag, 25. September 2011)

Ich freue mich über das Wort des Dankes. Lob und Dank für PGR-Arbeit ist wirklich nicht so häufig. Nachdenklich macht der Teil: “Wie steht es mit meiner persönlichen Gottesbeziehung – im Gebet, in der sonntäglichen Meßfeier, in der Vertiefung des Glaubens durch die Betrachtung der Heiligen Schrift und das Studium des Katechismus der Katholischen Kirche?” Wo stehe ich persönlich da, wie unser Pfarrgemeinderat und unsere Ausschüsse? Ich will das im PGR mal nachfragen. Wir müssen als Gremien auch was für unseren gemeinsamen Glauben tun!

“… In Deutschland ist die Kirche bestens organisiert. Aber steht hinter den Strukturen auch die entsprechende geistige Kraft – Kraft des Glaubens an den lebendigen Gott? Ich denke, ehrlicherweise müssen wir doch sagen, daß es bei uns einen Überhang an Strukturen gegenüber dem Geist gibt. Und ich füge hinzu: Die eigentliche Krise der Kirche in der westlichen Welt ist eine Krise des Glaubens. Wenn wir nicht zu einer wirklichen Erneuerung des Glaubens finden, wird alle strukturellen Reformen wirkungslos bleiben. …” (ANSPRACHE VON PAPST BENEDIKT XVI., Hörsaal des Priesterseminars zu Freiburg im Breisgau, Samstag, 24. September 2011)

Wie gesagt, es macht mich nachdenklich. Ich kaue noch darauf herum. Was meint der Papst mit einem “Überhang der Strukturem gegenüber dem Geist?” Ich muss nochmal darüber schlafen und frage dann im PGR-Vorstand und im PGR, was heißt das für unsere Gremienarbeit? Was müssen wir ändern?
Was es für mich persönlich heißt, werde ich selbst rausfinden.

Nachdenkliche Grüße
Florian Seiffert

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Viele Menschen wollen Gott dienen

Geschrieben von Florian Seiffert - 31. August 2011

   Bei Twitter folge ich AbtMartin. Einer meiner Lieblings-Tweets von ihm ist dieser Kalenderspruch:

“Viele Menschen wollen Gott dienen – die meisten als Berater.”

Wir müssen beim Dienen ein bisschen aufpassen, dass wir Gott nicht beraten wollen. Und wir müssen vor denen auf der Hut sein, die sicher sind, Gottes Berater zu sein.

Denke ich.

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Was macht daß ich so fröhlich bin

Geschrieben von Florian Seiffert - 26. Juli 2011

Psalm

Ich bin vergnügt, erlöst, befreit,
Gott nahm in seine Hände meine Zeit,
mein Fühlen, Denken, Hören, Sagen,
mein Triumphieren und Verzagen,
das Elend und die Zärtlichkeit.

Was macht daß ich so fröhlich bin
in meinem kleinen Reich?
Ich sing und tanze her und hin,
vom Kindbett bis zur Leich.

Was macht daß ich so furchtlos bin
an vielen dunklen Tagen?
Es kommt ein Geist in meinen Sinn,
will mich durchs Leben tragen.

Was macht daß ich so unbeschwert
und mich kein Trübsinn hält?
Weil mich mein Gott das Lachen lehrt
wohl über alle Welt.

Ich bin vergnügt, erlöst, befreit,
Gott nahm in seine Hände meine Zeit,
mein Fühlen, Denken, Hören, Sagen,
im Triumphieren und Verzagen,
das Elend und die Zärtlichkeit.

(Hanns Dieter Hüsch)

Gehört auf einer Beerdigung. Vorgetragen von einer ev. Pfarrerin. Hat mich nachdenklich gemacht. Gut so!

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Papst will sich mehr Zeit für Protestanten nehmen

Geschrieben von Florian Seiffert - 27. Mai 2011

In der FAZ erschien folgender Artikel, der zum Lesen empfohlen wird. Es geht um den geplanten Papstbesuch in Deutschland. Papst Benedikt XVI. möchte einen stärkeren ökumenischen Akzent setzen als seine Mitarbeiter bislang geplant haben. Das ermutigt uns doch, für die kommende Prozession an Christi Himmelfahrt, oder?

FAZ: Papst will sich mehr Zeit für Protestanten nehmen



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Entwurf Flyer für Eltern von Neugeborenen

Geschrieben von Florian Seiffert - 16. Juni 2010

Der Pfarrgemeinderat hat den Sachausschuss Öffentlichkeitsarbeit beauftrag, einen Entwurf für einen Flyer für Eltern von Neugeborenen anzufertigen. Um für das heutige Treffen schon mal eine Diskussionsgrundlage zu haben, stelle ich aus perpetua.de bzw. christen-am-rhein.com relevante Inhalte zusammen:

Angebote

Angebote

Um wahrgenommen zu werden, sollte der Flyer vielleicht von einem Profi gestaltet werden. Zur Verfügung steht ein Din A4 Blatt (Vorder- und Rückseite). Zu prüfen wäre auch (über die Ortsausschüsse), ob die Inhalte bei christen-am-rhein.com alle richtig sind und somit auch im Flyer korrekt auftauchen.

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Das unselige Handeln nach Kirchenraison

Geschrieben von Florian Seiffert - 8. Juni 2010

Manfred Lorenz mailt einen lesenswerten Artikel von Ernst-Wolfgang Böckenförde (Bundesverfassungsrichter von 1983 bis 1996) zum Mißbrauchsskandal, der bei wir-sind-kirche.de und in der Süddeutschen erschienen ist:

Hauptsache, die Heiligkeit der Institution gerät nicht in Gefahr – diese Maxime ist der wahre Skandal und der Grund für die Krise …

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Ruhe ist mehr als Nichts-Tun

Geschrieben von Florian Seiffert - 8. Juni 2010

Politisch gibt es wohl in diesem Jahr kein Sommerloch: Die Verhältnisse sind zu brisant. Aber in unserem privaten Dasein ist in diesen Wochen bei Vielen Urlaub angesagt
So denke ich nach über das, was man „Ruhe“ nennt. In der Schöpfungsgeschichte heißt es: „Am siebten Tag ruhte Gott“, nachdem er in sechs Tagen die Welt erschaffen hatte, Die Bibelwissenschaftler erklären uns, dass dieser Schöpfungsbericht eigens dazu geschrieben wurde, dem Volk Israel die Sabbatruhe als strenges Gebot zu bestätigen. Was ursprünglich der Ruhe und Erholung diente, wurde durch die Ausleger bald zur Last. Ein frommer Jude darf bis heute am Sabbat kein Licht machen.

Der Tod / Grab Papst Alexander VII.

Man hilft sich mit Schaltautomaten. Es waren am Tag nur tausend Doppelschritte erlaubt. Findige Köpfe haben die Hausgrenze durch Steine erweitert, die sie von zu Hause mitnahmen: Mit jedem abgelegten Stein war halt die Hausgrenze erweitert.
Was hier als scheinbar sinnloses Gebot erscheint, erweist sich als große Lebensweisheit. Ein drastischer Spruch drückt das so aus: „Und am Ende grinst der Tod: kaputt gebrasselt, du Idiot.“

Wir erinnern uns noch mal an den Schöpfungsbericht, wo dem Menschen, der schuldig geworden war, der Fluch der Arbeit auferlegt wurde. Was wir als wirkliche Arbeit bezeichnen, ist also ein Fluch, etwas das nicht sein soll. Ruhe in einem bestimmten Sinn ist also die eigentliche Bestimmung des Menschen, wie er von Gott gedacht war. Ruhe heißt aber nicht Nichts-tun, sondern ohne äußeren oder inneren Zwang das Leben genießen. Wer allerdings einmal die Erfahrung gemacht hat: Nicht ist schwerer zu ertragen als ein Reihe von schönen Tagen, der ahnt, dass wir uns Gedanken machen müssen, was den Tag ausfüllen sollte. Es gehört dazu ein guter Rhythmus von Einsatz und Ausruhen. Wenn der Einsatz von Liebe und Begeisterung getragen ist und die Ruhe ohne Zwang auf den nächsten Einsatz entsprechend dem Willen Gottes zielt, haben wir es richtig gemacht.

Sonst sprechen wir von „Stress“. der nicht gut ist für Seele und Körper. Wer allerdings glaubt, in dieser Welt dem Stress ganz entgehen zu können, gerät früher oder später umso heftiger hinein.

Es ist kein leichtes Unterfangen, sein Leben so zu sortieren, dass es die nötige Ruhe findet und gleichzeitig einen guten Beitrag zu leisten bei der Vollendung der Welt. Denn das ist unsere Berufung. Ein vielleicht blödes Beispiel: Ein Kellner, der seine Gäste anmotzt, erfüllt ja zunächst seinen Dienst. Er dient den Gästen. Auf die Dauer wird das kein Arbeitgeber mitmachen. Dann beginnt für den Kellner der „Stress“.
Ich wünsche allen ein stressarmes Leben und, wenn Sie Urlaub machen, gute Erholung. Zusamen mit lieben Menschen sollte dies gelingen.

Rolf Schneider, Pfarrvikar

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