Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

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Neujahrsansprache Anneliese Esser, KV St.Hubertus

Posted by Florian Seiffert - 10. Januar 2010

Guten Morgen meine Damen und Herren,

im Namen des Kirchenvorstandes St. Hubertus begrüsse ich Sie recht herzlich zum gemeinsamen Flittarder Neujahrsempfang für Pius und Hubertus
Als Vertreterin des Kirchenvorstandes Hubertus stehe ich hier sozusagen als ein Auslaufmodell – nicht nur wegen meines Alters – sondern weil – wie Sie sicher wissen – es einen Kirchenvorstand St. Hubertus ab 2011 nicht mehr geben wird.

Wir werden ab 1.1.2011 eine Gemeinde mit St. Pius, Mariä Geburt und Bruder Klaus sein und dann gibt es auch nur noch einen Kirchenvorstand für diese Grossgemeinde.

Aber noch gibt es uns und wir haben auch noch etwas zu sagen.

Im vergangenen Jahr hatte ich von den Projekten in unserer Pfarrkirche berichtet. Das war zuerst die Sanierung der Heizung.
Das haben wir dann Anfang des Jahres ohne grössere Probleme über die Bühne gebracht. Beim Austauschen der Heizungsrohre wurden noch einige marode Wasserrohre entdeckte, die ersetzt werden mussten. Die neuen Rohre wurden durch den Aussenbereich vor dem Pfarrhaus verlegt und bei dieser Gelegenheit stiessen die Handwerker auf einen alten, vergessenen Brunnen. Der Brunnen wurde freigelegt, entschuttet und mit eine Brüstung aus Ziegelsteinen gesichert.
Der alte Brunnen macht sich sehr gut vor dem Pfarrhaus. Sie können ihn dort bewundern. Vielleicht kann er sogar in naher Zukunft wieder aktiviert werden.

Die Heizungssanierung wurde also erfolgreich abgeschlossen und ich denke sie besteht in diesen kalten Tagen ihre grosse Prüfung.

Als nächstes sollte dann der Innenraum der Kirche renoviert d.h. gereinigt und gestrichen werden.

Ich hatte eigentlich gedacht, wir hätten das noch in 2009 geschafft … aber bei der Kirche braucht alles ein bißchen länger.

Es gab auch umfangreiche Überlegungen;
was passiert mit den Ausmalungen, wird es aussehen, an den Malereien nichts zu machen und die übrigen Flächen streichen, ist der Kontrast dann vielleicht zu gross. Es wurden verschiedene Probeanstriche gemacht.

Wir haben uns nun entschlossen, die Malereien nur vorsichtig zu reinigen abzusaugen und die nicht ausgemalten Flächen der Kirche zu streichen.

Es wird am Montag in 8 Tagen d.h. am 18. Januar damit begonnen und wir hoffen bis spätestens Mitte März fertig zu sein. Für diese Zeit gibt es keine Gottesdienste in St. Hubertus.

Gleichzeitig sollen in dieser Zeit die Elektrik, besonders für das Läute werk, d.h. die Steuerung der Glocken erneuert werden und die Orgel überholt werden.

Solche Projekte bedürfen immer einer aufwendigen Vorbereitung, mehrere Kostenvoranschläge müssen eingeholt werden, Ortstermine mit den Handwerkern gehalten werden, es muss von den Ehrenamtlichen des Bauauschusses viel Zeit eingebracht werden.

Und ich möchte bei dieser Gelegenheit mal unseren Walfried Barzen hervorheben, der die meisten Termine des Bauausschusses wahrnimmt und die Sache im Griff hat. Ich meine wir sollen ihm dafür ganz herzlich danken.

Nun kommt in diesem Jahr ein neues Problem auf uns zu.

Unser Kindergarten.

Nach dem Projekt „Zukunft heute“ dürfen wir den Kindergarten oder besser die Kindertagesstätte mit 3 Gruppen weiterführen. Momentan haben wir 2 normale Kindergartengruppen – nach dem neuen Kibiz-Gesetz Gruppenform III – d.h. Kinder von 3-6 Jahren, und eine Gruppe Gruppenform II mit nur 20 Kindern und in dieser Gruppe auch Kinder unter 3.

Insgesamt besuchen 66 Kinder den Kindergarten.

Seit dem 1.8. haben wir mit Frau Felder auch eine neue Leiterin. Frau Erdmann ist ab 1.4 im Vorruhestand.

Nun hatten wir im Mai Besuch vom Generalvikariat. Das Gremium soll die „Zukunftsfähigkeit der Kitas“ im Erzbistum prüfen.
Wie Sie wissen geht es seitens der Bundesregierung darum; mehr Plätze für Kinder unter 3 zu schaffen. Das heisst, dass zukünftig das Angebot für unter 3-jährige auch bei uns erhöht werden muss. Eine Kindertagesstätte mit 2 Gruppen 3-6jährige wie wir das haben wird keine Zukunft haben. D.h. wir müssen unsere Gruppen umstellen.
Aber das geht nicht so einfach. Für unter 3-jährige müssen sie andere Räumlichkeiten anbieten. Sie müssen einen separaten Schlaf- und einen Wickelraum haben.

Für die eine U3-Gruppe die wir momentan führen, konnten wir das mehr oder weniger provisorisch bewerkstelligen, Wir mussten ja unsere 4. Kindergartengruppe schliessen und konnten den
freigewordenen Raum nutzen.

Wenn alle Gruppen umgestellt werden sollen müssen wir umbauen.
Wir haben einen Architekten beauftragt der Entwürfe gemacht hat.
Wobei heraus kam das evtl. ein Neubau und Abriss unseres alten Kindergartens günstiger kommen kann oder gleichwertig ist wie der Umbau, da vom Bund für Ausbau nach Kibiz Gesetz grosszügig Gelder zur Verfügung gestellt werden.

Wir haben unsere Entwürfe dem Generalvikariat eingereicht und der Finanzausschuss des GV wird in den nächsten Wochen eine Entscheidung fällen. Auf jeden Fall wird in 2010 gebaut werden. Entweder umgebaut oder neugebaut.

Ich hatte eingangs gesagt, wir sind ein Auslaufmodell aber in diesem Jahr wird der KV Hubertus dann nochmal gefordert

2011 dann ein KV für die Grossgemeinde. Wir versuchen uns schon langsam daran zu gewöhnen. Wir hatten im vergangenen Jahr 10 KV-Sitzungen, davon 3 gemeinsam mit den KV’s Pius,Mariä Geburt und Bruder Klaus.

Wir sind schon auf dem gemeinsamen Weg und werden zusammenwachsen.

Ich wünsche uns allen ein gutes 2010.

Danke fürs zuhören.
Anneliese Esser

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