Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum 11. Sonntag im Jahreskreis im Lesejahr B

Posted by michaelcziba - 9. Juni 2021

Liebe Schwestern und Brüder!

Gleichnisse sind Sinnbilder. Und Sinnbilder sind Bilder, deren Sinn sich erst nach einer kleinen oder langen Weile erschließt. Das ist ein Problem heute, denn Menschen erwarten von etwas ein schnelles, ja sofortiges Verstehen. Man sieht etwas und will wissen: Wer? Warum? Ein Brennpunkt im abendlichen Fernsehprogramm gibt vor, Antworten zu haben. Sieht man dann zu, sieht man oft Reporter, die auch nicht wissen. Einige Tage später ist die Dramatik vergessen; späte Antworten werden kaum noch zur Kenntnis genommen. Schnelles Verstehen wollen ist verständlich, aber oft wenig hilfreich. Verstehen braucht Zeit. Auch die Sinnbilder, die Gleichnisse Jesu brauchen Zeit – Zeit, in denen die Inhalte wie hier buchstäblich wachsen können. Erst Recht braucht das Reich Gottes Zeit. Was Zeit bedeutet, wissen die auf dem Land. Sie kennen das eindrückliche Sinnbild: Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Das Reich Gottes wird nicht dadurch größer, dass man es erzwingen will. Das Reich Gottes braucht Gottes Zeit, selbst dann, wenn ich mir alle Mühe gebe. Das allerdings sollte ich tun: mich darum mühen. Selbst wenn ich nichts mehr tun kann, kann ich eines immer noch tun: mir meine Freundlichkeit bewahren. Mit Gottes Hilfe. Ob ich Erfolg habe, weiß Gott allein. Und das darf und das muss mir genügen.

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Familienzentrum Flittard/Stammheim

Posted by Florian Seiffert - 6. Juni 2021

Das Familienzentrum Flittard/Stammheim schickt aktuelle Informationen:

Familienbildung-und-Erziehungspartnerschaft.pdf

fruehlingsfit.pdf

Trotz-Abstand-nicht-allein.pdf
Verzeichnis-ueber-Beratungsstellen.pdf

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Protokoll PGR Sitzung vom 26.5.2021

Posted by vnestler - 2. Juni 2021

20.00 Uhr bis 22.10 Uhr via Internet

Anwesend: Hajo Bauer, Michael Cziba, Ulrich Filler, Norbert Gröger, Sabine Grunthal, Monika Lutz, Sigrid Metzinger, Veronika Nestler, Elke Niederehe, Alexandra Raue, Florian Seiffert

Entschuldigt: Thomas Kosch, Andreas Schmeichel

Gast: Nicole Dziuba, Martin Voorwold (bis 21 Uhr), Oswald Wilmes (KV)

1. Ankommen und Austauschen

2. Geistliches Wort: S. Grunthal, alle: Gedanken zur eigenen Firmung

das nächste macht: A. Raue

3. Genehmigung des Protokolls: Das Protokoll vom 23.3.21 wird einstimmig genehmigt.

4. Stadteilbüro

Kurzfristig werden Mittel zur Fortführung des Stadteilbüros vom KV genehmigt. Es gibt eine Projektgruppe, die sich derzeit um den Fortbestand kümmert, damit das Stadtteilbüro erhalten bleibt. Die Anstellung einer Fachkraft ist nötig und wäre mit einem überschaubaren Stundenkontingent machbar (ca. 7,5 Std.). Der KV wird in seiner nächsten Sitzung überlegen, was da nötig und möglich ist. Trotzdem ist langfristig eine verlässliche Co-Finanzierung erforderlich, da mit dem bisherigen Kostenumfang eine Dauerfinanzierung weiter nicht zu stemmen ist (Förderverein, Großspender…). Ideen hierzu bitte an M. Lutz weitergeben.

Der PGR-Vorstand nimmt dies als Tagesordnungspunkt für die nächste Sitzung auf.

Ein Konzeptpapier (was fordern wir – was bieten wir dafür) für einen eventuellen Sponsor/ Spender wäre gut.

5. Brief an R. Woelki: Rückblick

Es gab einige positive Rückmeldungen zur Stellungnahme von PGR und GvO BKS, auch einen Brief als Kritik (F. Seiffert hat ihn beantwortet – Danke).

Auch Vertreter des Caritasverbands waren begeistert, der Katholikenausschuss wollte den Brief auf seiner Seite verlinken.

Bisher gibt es keine Eingangsbestätigung vom Erzbistum.

Der Kölner Stadtanzeiger hat Auszüge des Briefes für einen Artikel genutzt. Die komplette Stellungnahme ist auf der Homepage der Gemeinde und im kommenden KuQ zu lesen.

6. Wahlen

Für die PGR-Wahl im November gibt es inzwischen auch ein offizielles Plakat, das aufgehängt werden kann. 8 bis 14 Mitglieder für den PGR sollen es sein.

Es gibt einen persönlichen Austausch darüber, ob die aktuellen PGR-Mitglieder weitermachen wollen oder nicht – und über unsere Perspektiven für eine fruchtbare Weiterarbeit vor Ort.

Als Motivation zum Weitermachen wurden unter anderem genannt:

– Unsere Basis ist Wort Gottes, Gottes Liebe, er ist der Chef.

– Ich bin für die Menschen vor Ort da.

– Ich überlasse die Kirche nicht dem W. / den „Obrigen“.

– Wir gucken auf das, was hier vor Ort läuft! Dafür sind wir hier.

Es gibt die Anregung einer Pfarrversammlung (wenn das möglich ist), um weitere Mitstreiter zu finden.

Jedes Mitglied des jetzigen PGRs ist aufgefordert, Menschen persönlich anzusprechen, um sie zur Mitarbeit zu ermutigen. Wenn jeder einen anspricht, ist schon viel gewonnen…

7. Perspektiven für die Zeit „nach Corona“

Es gibt derzeit einige Kreise, die mit Alternativen zu ihrem normalen Programm arbeiten. Aber viele Gemeindemitglieder warten darauf, endlich wieder loslegen zu können.

Kreise und Engagierte fragen nach, ob und wann sie ihr Programm wieder hochfahren können.

8. Diverses:

– Die restlichen Kommunionkinder von 2020 werden demnächst noch ihre Erstkommunion feiern. Die Erstkommunion 2021 ist verschoben auf das Wochenende von Weißen Sonntag 2022. Parallel wird der diesjährige Jahrgang ab Herbst ausgebildet. Diese Kinder gehen am 30.April / 1. Mai zur Erstkommunion.

– Eine Firmung ist derzeit noch nicht planbar.

– S. Metzinger fragt nach Impfungen für Ordner. Sie klärt das mit M. Voorwold.

– Impfungen vor Ort in einem Gemeindegebäude wären denkbar, wurden aber bisher nicht benötigt. In den Praxen vor Ort wird derzeit fleißig geimpft, bisher war kein Bedarf an externen Orten.

– Im BKS wurde vor der Kirche eine Regenbogen-Fahne aufgehängt.

– Es gibt Lob für die GVO BKS für die Protokolle in zwei Formen.

– Lichtblick: Die Geschäftsführerin Antje Gensichen hat zum Ende August gekündigt. Eine Stellenausschreibung wurde von der Brückenschlaggemeinde veröffentlicht.

– H. Böhm hört im Ausschuss für Demenz auf.

9. Das Abendgebet spricht U. Filler.

Die nächste Sitzung ist am Mittwoch, 30.6.21.

Köln, den 27.5.21

Für das Protokoll

V. Nestler

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Geistlicher Impuls zum Fronleichnams-Fest

Posted by michaelcziba - 2. Juni 2021

Liebe Schwestern und Brüder!

„Wo ist der Raum, in dem ich mit meinen Jüngern das Paschalamm essen kann?“ – Das war der Satz, an dem ich hängen geblieben und zu dem ich beim Lesen des Fronleichnamsevangeliums immer wieder zurückgekehrt bin. Gott selber fragt gleichsam: Wo ist der Raum für das Mahl der Hingabe und der Wandlung? Wo ist der Raum für die vertraute Begegnung mit seinen Jüngern, seinen Schülern, seinen Lieben. Mit denen, von denen Gott selber ersehnt, dass sie etwas von ihm und seinem Leben begriffen haben? Wo ist der Raum für Gott? Wo ist Raum für Gott? Gott sucht Raum, um auffindbar zu werden. Das Fronleichnamsfest ist das Fest des durch die Gassen, durch das Leben der Menschen getragenen Leibes Christi. Es ist das Fest, an dem wir innewerden, dass Gott Fleisch und Blut geworden ist, Raum und Zeit. Sichtbar und greifbar, erfahrbar und anfassbar. Wo ist Raum für Gott? Das Fronleichnamsfest ist wogend und strotzend vor Fruchtbarkeit, mit einer Ahnung von Heiligkeit und Leben in Fülle. So will Gott auch in uns Raum nehmen und Raum bekommen, konkret und anfassbar werden. Mit einer Verheißung von Fruchtbarkeit und einer Ahnung von Heiligkeit und Leben in Fülle. In diesen schwierigen Zeiten ist es aber auch Zusage, dass trotz allem was Menschen sich gegenseitig antun und was auch in und durch die Amtskirche geschieht, nicht das Ende ist, sondern Gott findet in uns und durch uns immer wieder neue Wege sich in dieser Welt zu zeigen und diese Welt zu verändern. Es liegt aber an uns Gott in und durch uns wirken zu lassen, auch wenn „offizielles“ uns hindert und abschreckt. 

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Geistlicher Impuls zum 10. Sonntag im Jahreskreis im Lesejahr B

Posted by michaelcziba - 2. Juni 2021

Liebe Schwestern und Brüder!

„Die Freunde kann man sich aussuchen, die Verwandten nicht“, ist ein bekanntes Wort, und ich höre das Seufzen über die eigene Familie. Über die, die man sich nicht selbst gewählt hat, zu denen man aber durch Geburt gehört, und umgekehrt: Die zu einem selber gehören. Manchmal ist es ein liebevolles Seufzen, manchmal ein bitteres über Nichtverstehen und schmerzliche Fremdheit. Vielleicht hat Jesus diese „Weisheit“ auch gekannt, denn mehrfach distanziert er sich in den Evangelien von seiner Familie. Im heutigen Evangelium distanziert sich zunächst die Familie von ihm, oder besser gesagt: Sie schämt sich für Jesus und will ihn (mit Gewalt!) zurückholen, weil er ihrer Meinung nach verrückt ist: „Er ist von Sinnen.“ Es ist ein radikales Evangelium. „Radikal“ im wörtlichen Sinn: Es geht an die eigenen Wurzeln. Herkunft und Familie sind wesentliche Elemente der eigenen Lebensverwurzelung und Beheimatung. Es geht Jesus nicht darum, diese tiefe Zugehörigkeit schlechtzureden, aber er stellt sie infrage und wendet sie gleichzeitig auf eine neue Zugehörigkeit und Heimat in seinem Sinne an: „Wer ist meine Familie? Wer sind die, die wirklich und ganz zu mir gehören?“, fragt er. Es sind die, die sich nach dem Willen Gottes ausrichten. Da stellt sich manches auf den Kopf, da geht vielleicht wirklich manches bis an die Wurzeln meiner Seele.

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Videoaufzeichnung der Hl. Messe uin St. Hubertus

Posted by gemeindemitglied - 30. Mai 2021

Liebe Gemeinde,

beigefügt finden Sie ein Video von der Hl. Messe in St. Hubertus vom 30.05.2021 am Dreifaltigkeitssonntag

Beste Grüße und noch einen schönen Sonntag

Bernhard Hammes

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Das Pfarrmagazin KREUZundQUER 2021-2 ist da

Posted by N. Groeger - 28. Mai 2021

Das Pfarr-Magazin „KREUZundQUER“ Ausgabe 2021-2 liegt zur weiteren Verteilung bereit.
Die Ausgabe für Stammheim liegt bei Familie VNestler zur Verfügung.
Hier die Ausgabe in elektronischer Form.

Hier aufrufen: KREUZundQUER_2021_2

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Geistlicher Impuls zum Dreifaltigkeitssonntag

Posted by michaelcziba - 26. Mai 2021

Liebe Schwestern und Brüder1

Es ist ein kurzes Evangelium heute, aber es ist „alles drin, was der Mensch braucht“: Zuerst kommen die Verehrung und sogar der Zweifel. Danach ist die Rede von der Aussendung der Jünger in die ganze Welt, um auch andere mit der Botschaft Gottes vertraut zu machen und mit dem Glauben an ihn „anzustecken“. Wie sollen sie das machen? Das Evangelium gibt uns die Formel der Dreieinigkeit „Vater, Sohn und Heiliger Geist“ mit auf den Weg. Jesus schickt seine Freundinnen und Freunde, um die Menschen zu taufen. Wir sind getauft, das heißt wörtlich, wir sind eingetaucht in alle Dimensionen Gottes: In den Vater, also in den, der alles schafft und am Leben erhält. In den Sohn, in den, der so wie wir Fleisch und Blut geworden ist und uns in allem heilt, befreit und erlöst. In den Geist, in die Kraft und den Atem Gottes, „der Herr ist und lebendig macht“ (wie das alte Glaubensbekenntnis sagt). Irgendwie ist es unglaublich und unfassbar, was uns in dieser Taufformel alles zugesagt ist, noch dazu in so konzentrierter Form. Vielleicht haben die Jüngerinnen und Jünger Jesu auch – so wie wir heute – irritiert reagiert und verständnislos dreingeschaut. Das Schlusswort Jesu bringt die ganze Kraft der Ermutigung und des Trostes mit sich: „Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ Ja, wenn das so ist, wenn Gott wirklich immer gegenwärtig ist, dann habe ich den Mut und das Vertrauen, an den großen, dreifaltigen Gott zu glauben und meinen Lebensweg mit allen Höhen und Tiefen zu gehen.

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Regenbogenfahne an Kirche St. Bruder Klaus

Posted by Florian Seiffert - 22. Mai 2021

Die Gemeindevertretung (GvO) St. Bruder Klaus hat auf ihrer letzten Sitzung einstimmig beschlossen als Zeichen der  Solidarität mit gleichgeschlechtlichen Partnerschaften die Regenbogenfahne bei uns am Kirchturm aufzuhängen.

Das Verbot der Glaubenskongregation homosexuellen Paaren den kirchlichen Segen zu verweigern hat uns dazu bewogen auch bei uns in BKS „Farbe“ zu bekennen und dies nach außen deutlich zu machen.

Eine Regenbogenfahne als Zeichen des Protestes gegen das Verbot von Papst Franziskus, homosexuelle Paare zu segnen, hing bzw. hängt seit Gründonnerstag u. a. 40 Tage an der Kirche St. Clemens in Köln Mülheim, sowie an einer Vielzahl weiterer Kirchen im Erzbistum Köln.

Das Verbot der Segnung homosexueller Paare zeugt von einer rückwärtsgewandten Sexualmoral der Amtskirche, die auf Ausgrenzung zielt,  und mit der heutigen Lebenswirklichkeit vieler Menschen nicht übereinstimmt, ja vielmehr diese sogar ausblenden will.
Jesus hat gesagt Liebe Deinen Nächsten und dazu zählen alle Menschen gleich welcher Couleur. 
Es ist anmaßend diesen Paaren ihre Liebe zueinander nicht abzunehmen, und dann dieser Liebe den Segen zu verweigern.
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Aber eine Segnung von Blumen, Häusern, Motorrädern, die Liste kann beliebig fortgesetzt werden, ist möglich, nur Menschen die sich zu ihrer Liebe bekennen, verweigert man den Segen. 

Das ist nicht unsere Auffassung von christlicher Nächstenliebe und das wollen wir unmissverständlich klar stellen.

Wir legen Wert darauf unsere Solidarität nicht nur auf Lesben und Schwule zu begrenzen, sondern den Segen allen zu geben, die in gegenseitiger Liebe eine Partnerschaft pflegen.

Uns ist durchaus bewusst, dass es auch andere Auffassungen in der Gemeinde gibt, das ist nur natürlich. Gern würden wir die Gelegenheit nutzen hierüber miteinander ins Gespräch kommen. Vielleicht ergibt sich nach dem Sinken der Corona Inzidenzen bald die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch im Pfarrheim.

Für die GvO St. Bruder Klaus

Werner Spiller

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Interview: Was nun, Herr Kardinal

Posted by Florian Seiffert - 20. Mai 2021

Vor zwei Monaten wurde das Gutachten der Kanzlei Gercke/Wollschläger zum Umgang mit Fällen sexuellen Missbrauchs veröffentlicht. Im Interview der Kirchenzeitung spricht Erzbischof Woelki darüber, wie es mit der Aufarbeitung weitergeht.

Mehr:
https://kirchenzeitung-koeln.de/1196

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