Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum Montag der Karwoche

Posted by michaelcziba - 6. April 2020

Eröffnungsvers des Tages
Streite, Herr, gegen alle, die gegen mich streiten, bekämpfe alle, die mich bekämpfen! Ergreife Schild und Waffen: steh auf, um mir zu helfen! Herr, meine starke Hilfe.
(Psalm 35 (34), 1-2; Psalm 140 (139), 8)

Tagesgebet: Vom Tag (MB [12])
Allmächtiger Gott, in unserer Schwachheit versagen wir und sind anfällig für das Böse. Schau hin auf das Leiden deines Sohnes, richte uns wieder auf und schenke uns neues Leben. Darum bitten wir dich durch Jesus Christus.

Impuls zum Evangelium
Wer einen Menschen liebt, sucht nach sichtbaren Zeichen für seine Liebe. Die konkreten Zeichen sollen zum Ausdruck bringen, wie wichtig der andere ist. Liebe ist nicht geizig. Liebe ist immer verschwenderisch. Mit dem teuren, kostbaren Öl, mit dem Maria Jesus die Füße salbt, zeigt sie, wie teuer und kostbar ihr der Herr ist. Ihre Liebe zu ihm ist Fülle und Übermaß. Wo Jesus ist, wird zurecht jedes Maß gesprengt, wie alle Kirchenväter in Ihren Predigten zu dieser Bibelstelle besonders betonten.
Die Argumentation des Judas dagegen ist vernünftig, selbst wenn ihm von Johannes unlautere Absichten unterstellt werden. Denn ein Pfund dieses Öls kostete etwa zehn Monatsgehälter. Nur ein Mensch, der die Einzigartigkeit Jesu erkannt hat und ihn maßlos liebt, kann so handeln.
Maßlose Liebe – das lässt uns heutzutage oft eher vorsichtig werden. Wie oft ist der eine oder andere schon enttäuscht worden, wenn er den Geliebten maßlos mit seiner Liebe überschütten wollte. Vielleicht wurde er zurückgestoßen, vielleicht wurde nicht erkannt, was diese Liebe zeigen wollte. Wie viel Liebe zerbricht gerade an Maßlosigkeit? Wahrscheinlich weil Maßlosigkeit menschlicher Liebe, mit maßlosen Wünschen an den anderen einhergeht. Man möchte genauso maßlos wieder geliebt werden. Man wird misstrauisch, wenn die Liebe nicht so beantwortet wird, wie man es sich vorstellt.
Jesus Christus liebt uns maßlos. Seiner maßlosen Liebe werden wir nie gerecht. Er erwartet von uns genau die Liebe, die wir geben können. Er sieht uns in unserer Gebrochenheit, und jedes kleine Übermaß an Liebe, das wir einander zu geben fähig sind, ohne den Wunsch, eine Gegenleistung dafür zu bekommen, führt uns einen Schritt näher zu ihm.

Fürbitten aus der Messe
Jesus Christus, der für uns Leiden und Tod auf sich genommen hat, wollen wir bitten:
– Für unseren Heiligen Vater Papst Benedikt XVI., dass seine Botschaft der Liebe Gottes von vielen gehört und angenommen wird. Herr, höre uns.
– Für die Eheleute, dass sie offen und fähig sind für eine gegenseitig sich verschwendende Liebe zueinander. Herr, höre uns.
– Für alle Getauften, dass sie immer wieder die Beziehung zu Jesus Christus zur Mitte ihres Glaubens, Liebens und Hoffens machen. Herr, höre uns.
– Für all jene, die um ihres Glaubens willen abgelehnt, verachtet und bedroht werden. Herr, höre uns.
– Für alle Ängstlichen dieser Tage, schenke deine Kraft und deinen Geist, damit Angst in Hoffnung verwandelt wird. Herr, höre uns.
– Beten wir besonders für alle Frauen und Männer, die sich während der aktuellen Corona-Pandemie mit großem Einsatz um die Kranken kümmern; Segne, stärke und beschütze sie und erfülle ihre Herzen mit unerschütterlichem Glauben an deinen Beistand, mit Hoffnung auf deine Hilfe und mit Liebe zu dir und den Nächsten. Herr, höre uns.
– Voller Dankbarkeit blicken wir auf die Menschen, die Tag für Tag für das Leben in unserem Land im Einsatz sind – in den Lebensmittelgeschäften, bei der Logistik und an den vielen anderen Orten und in den vielen Berufen, die für unser tägliches Leben wichtig sind: Schenke Ihnen Kraft, Ausdauer und Gesundheit und Menschen, die Ihnen ihren Dank auch zeigen. Herr, höre uns.
– Für all jene, die großes Leid zu tragen haben, die unheilbar erkrankt sind oder unter einer schweren Last zu verzweifeln drohen. Herr, höre uns.
– Für unsere Verstorbenen, dass sie die Frucht der Erlösung erfahren dürfen. Herr, höre uns.
Herr, unser Gott, du hast uns in deinem liebenden Erbarmen deinen Sohn gesandt zu unserer Erlösung. Dafür danken wir dir und verehren dich heute und alle Tage unseres Lebens.

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Rosenkranz aus Lourdes

Posted by Florian Seiffert - 6. April 2020

Täglich wird der Rosenkranz aus Lourdes in deutscher Sprache gebetet.

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Heilige Messe an Palmsonntag in St.Hubertus 2020

Posted by Florian Seiffert - 5. April 2020

Ich durfte am Palmsonntag, 05.04.2020 ein Video der Heiligen Messe mit Palmweihe aufnehmen:


https://youtu.be/Nfln0_WuhSs

Und ich hatte das Glück als Lektor mitwirken zu dürfen, gemäß den Bestimmungen des erzbischöflichen Generalvikariats.

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Gebet für den Palmsonntag zum Thema: Bereitschaft zum Kreuz

Posted by michaelcziba - 5. April 2020

AGL 774, 7 von 1975
V: Das Kreuz ist das Zeichen des Christentums. Es ist das Zeichen unserer Erlösung. Wir sollen zu ihm aufschauen, uns zu ihm bekennen; denn der daran hängt, bringt der Welt das Leben.
A: Sei uns gegrüßt, du heiliges Kreuz.
L: Der Sohn Gottes stieg herab, und durch den Tod befreite er uns vom Tod. Vom Tod überwältigt, überwältigte er den Tod. Er hängte den Tod am Kreuz auf und befreite uns, die den Tod verdient haben. (Augustinus, Johanneskommentar)
V: Heiliges Kreuz, an dem der Tod bezwungen.
A: Sei uns gegrüßt, du heiliges Kreuz.
L: Schon im Alten Bund wird das Kreuz als Zeichen des Lebens angekündigt: Der Herr schickte Giftschlangen unter das Volk. Sie bissen die Menschen und viele Israeliten starben. Da betete Mose für das Volk. Der Herr antwortete Mo-se: Mach dir eine Schlange und hänge sie an einer Signalstange auf! Jeder, der gebissen wird, wird am Leben bleiben, wenn er sie ansieht. Mose machte also eine Schlange aus Kupfer und hängte sie an einer Signalstange auf. Wenn nun jemand von einer Schlange gebissen wurde und er zu der Kupferschlange aufblickte, so blieb er am Leben. (Num 21,6-9)
V: Heiliges Kreuz, gepflanzt als Baum des Lebens.
A: Sei uns gegrüßt, du heiliges Kreuz.
L: Wer ist die erhöhte Schlange? Der Tod des Herrn am Kreuz. Der Biss der Schlange ist tödlich. Der Tod des Herrn spendet Leben. Darum wollen wir auf Christus am Kreuz schauen, um von den Bissen der Sünde geheilt zu werden. Das Vorbild, die eherne Schlange, bewahrte das irdische Leben; das Kreuz Christi schenkt ewiges Leben. (Augustinus, Johanneskommentar)
V: Heiliges Kreuz, Zeichen des Sieges.
A: Sei uns gegrüßt, du heiliges Kreuz.
L: Jesus sagte zu Nikodemus: Wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der glaubt, in ihm das ewige Leben hat. Gott hat die Welt so geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern das ewige Leben hat. (Joh 3,14-15)
V: Heiliges Kreuz, Zeichen der Liebe.
A: Sei uns gegrüßt, du heiliges Kreuz.
STILLE
V: Lasst uns aufschauen zum Herrn, der am Kreuz angenagelt ist. – Das Kreuz verkündet uns, dass wir durch das Blut Jesu Christi erlöst sind. Der Herr stärke unseren Glauben, dass im Kreuz allein das Heil ist. – Jesus Christus, für uns am Kreuz gestorben, durch die heilige Wunde deiner rechten Hand
A: erbarme dich unser.
V: Wenn wir das Kreuzzeichen machen, segnen wir uns und die anderen. Der Herr gebe uns ein bereites Herz, damit wir den Segen nicht vergeblich empfangen. –
Jesus Christus, für uns am Kreuz gestorben, durch die heilige Wunde deiner linken Hand
A: erbarme dich unser.
V: Das Zeichen des Kreuzes finden wir in den Kirchen, in unseren Wohnungen und an vielen anderen Orten. Der Herr helfe uns, dass wir dem Kreuz in unserem Alltag nicht ausweichen. – Jesus Christus, für uns am Kreuz gestorben, durch die heilige Wunde deines rechten Fußes
A: erbarme dich unser.
V: Das Kreuz wird geschmäht und verachtet. Es wird mißbraucht. Der Herr gebe uns die Kraft, uns zu ihm und seinem Kreuz zu bekennen. – Jesus Christus, für uns am Kreuz gestorben, durch die heilige Wunde deines linken Fußes
A: erbarme dich unser.
V: Das Zeichen des Kreuzes verkündet uns, dass wir hineingenommen sind in das Geheimnis des Leidens Christi. Der Herr helfe uns, dass wir unser Kreuz auf uns nehmen und ihm nachfolgen. – Jesus Christus, für uns am Kreuz gestorben, durch die heilige Wunde deiner Seite
A: erbarme dich unser.
V: Lasset uns beten. – Herr Jesus Christus, Sohn des lebendigen Gottes, dem Willen des Vaters gehorsam hast du im Heiligen Geist durch deinen Tod der Welt das Leben geschenkt; erlöse uns von allen Sünden und allem Bösen. Hilf, dass wir deine Gebote treu erfüllen, und lass nicht zu, dass wir uns jemals von dir trennen, der du lebst und herrschest in Ewigkeit.
A: Amen.

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Geistlicher Impuls zum Palmsonntag

Posted by michaelcziba - 5. April 2020

Geistlicher Impuls zum Einzugsevangelium
Ein Herrscher aus dem Haus Davids, ein idealer König, wird in Israel als Retter ersehnt. So viele Hoffnungen. So viel Not. Ob Jesus dieser König ist? Gottes Messias, Gottes Gesalbter? Die Krankheilungen, die Totenerweckungen, auch die runden Tische, an denen alle oben sitzen, weisen darauf hin. Das uns sehr bekannte Adventslied „Macht hoch die Tür“ schildert den Ersehnten mit Worten des Propheten Sacharja: „Er ist gerecht, ein Helfer wert. Sanftmütigkeit ist sein Gefährt?“ Etwa 300 Jahre vor Christus, spricht der Prophet vom Kommen eines Friedenskönigs: Jerusalem kann sich von Herzen freuen, denn der neue König ist gerecht. Er nutzt sein Amt nicht, um sich und die Seinen reich zu machen. Er hilft denen, die Hilfe nötig haben. Er setzt sich nicht aufs hohe Ross, auf einem jungen Esel kommt er geritten. Ein wahrer Friedensfürst, ein Herrscher, der selbstlos und sanft ist. Kann das gutgehen? So einer muss doch scheitern. Jesus vertraut auf Jahwe, er ist mit Gott, dem Herrn vertraut, ist sein Vertrauter; er wird es wagen. Unbewaffnet und freundlich zieht er in Jerusalem ein – ganz wie das große Vorbild für einen König = David. Ein sanftes, ein heilsamer, ein friedfertiger König. Seine Macht braucht keine Gewalt. Darum ist Jesus der leidende Messias. „Er ist gerecht, ein Helfer wert, Sanftmütigkeit ist sein Gefährt.“

Tagesgebet: Vom Tag (MB [8])
Allmächtiger, ewiger Gott, deinem Willen gehorsam, hat unser Erlöser Fleisch angenommen, er hat sich selbst erniedrigt und sich unter die Schmach des Kreuzes gebeugt. Hilf uns, dass wir ihm auf dem Weg des Leidens nachfolgen und an seiner Auferstehung Anteil erlangen durch ihn, Jesus Christus.

Predigt zu Palmsonntag
„Sage mir, wer deine Freunde sind – und ich sage dir, wer du bist.“ Sie alle kennen diese Redensart und eine Reihe sehr ähnlicher Sprichwörter. Wir kennen sie und verhalten uns danach: Was werden die Leute wohl denken und sagen, wenn sie mich in Begleitung von diesem oder jenem sehen? „Freundschaft mit Jesus“, das war das Leitwort, das Papst Johannes Paul II. damals bei seinem ersten Deutschlandbesuch ins Spiel gebracht hat. Christen sollen die Freundschaft mit ihm in den Blick nehmen. Und es sollte nicht nur eine Freundschaft auf dem Papier, sondern mit dem Leben sein.
Da zieht heute Jesus ein in die Heilige Stadt zum großen Fest, und jeder ahnt, dass das sein letzter Weg sein wird. Er geht diesen Weg für seine Freunde. Wir gehen ihn heute in Gedanken mit ihm und begleiten ihn auf diesem schweren Weg. In den nächsten Tagen wird er sich dort mit Leib und Blut in Brot und Wein geben (Gründonnerstag) – für das Leben seiner Freunde.
Hier wird er verraten und verkauft, die Freundschaft mit ihm wird von einem seiner Nächsten für ein paar Silberlinge jämmerlich verraten. Er gerät in die Mühlen der Mächtigen. Er wird angeklagt und verurteilt unter dem Vorwand, Gegner des Kaisers in Rom zu sein. Er wird schließlich am Galgen des Kreuzes getötet und wehrt sich nicht gegen das ungerechte Urteil (Karfreitag).
Aber am Ende dieser Woche steht dennoch Gottes Rettungstat, der Sieg des Auferstandenen. All das schwingt heute schon bei diesem Einzug nach Jerusalem mit und kündigt sich in den Zeichen des großen Einzugs und im „Hosanna dem, der da kommt im Namen des Herrn“ an. Was wir ja das ganze Jahr über im Sanctus auch immer wieder beten, bei der Erinnerung an die Erlösungstat Christi und seine Freundschaft zu uns.
Ist das alles nicht ein Anklang auch an unser eigenes Leben: Wir fühlen uns so Vielem ausgeliefert in Politik und Arbeitswelt. Wir fühlen uns in dieser Zeit einem Virus ausgeliefert und wissen nicht was wir wirklich tun sollen außer unser Leben in einer Art und Weise zu ändern, was vor Wochen noch undenkbar war. Oft werden wir hintergangen und zu Opfern. Inmitten des großen Räderwerks drohen uns der Mut und die Hoffnung abhanden zu kommen – und wir brauchen Freunde, die uns in diesen Bedrohungen nicht allein lassen. Wir brauchen den endgültigen Sieg unseres Freundes Jesus Christus. Gerade für ihn sind Sterben und Grab nicht das Ende. Er überlebt sie und bleibt weiter mit uns auf unserem Weg. Hier erfahren wir leibhaftig an ihm selbst, was Leben, Über-Leben, was letztlich Gottes endgültige Zukunft bedeuten kann für unser Leben.
Am Anfang dieser Karwoche, die so ganz anders verlaufen wird als sonst, kann uns dieses Wort von der „Freundschaft mit Jesus“ Mut machen, unsere eigene Existenz in den Ereignissen, die wir heutzutage erleben, wieder zu finden. „Freundschaft mit Jesus“, das könnte für uns wie eine Brille sein, in dieser schwieriger Zeit das Gute in uns zu finden und dadurch das Leben vieler zu erleichtern und auch den Kampf gegen den Virus zu gewinnen. Gottes Kraft, seine Freundschaft wird uns begleiten und stärken.

Fürbitten für die Messe
Unser Herr Jesus Christus ist für uns den Weg des Leidens gegangen, um uns zur Herrlichkeit des neuen Lebens zu führen. Zu ihm rufen wir voll Vertrauen:
– Für die Christinnen und Christen im Heiligen Land: Wir beten wir für alle Menschen dort, die sich für die Verständigung und Zusammenarbeit von Juden Christen und Muslimen einsetzen. Christus, höre uns.
– Für die Regierenden: Hilf ihnen, die Menschen, die ihnen anvertraut sind, in eine hoffnungsvolle Zukunft zu führen. Christus, höre uns.
– Für alle, die unter Ungerechtigkeit, Verfolgung, Folter, Krieg und Terror leiden: Stärke ihre Hoffnung und schenke ihnen Frieden und Gerechtigkeit. Christus, höre uns.
– Für alle Ängstlichen dieser Tage, schenke deine Kraft und deinen Geist, damit Angst in Hoffnung verwandelt wird. Christus, höre uns.
– Beten wir besonders für alle Frauen und Männer, die sich während der aktuellen Corona-Pandemie mit großem Einsatz um die Kranken kümmern; Segne, stärke und beschütze sie und erfülle ihre Herzen mit unerschütterlichem Glauben an deinen Beistand, mit Hoffnung auf deine Hilfe und mit Liebe zu dir und den Nächsten. Christus, höre uns.
– Voller Dankbarkeit blicken wir auf die Menschen, die Tag für Tag für das Leben in unserem Land im Einsatz sind – in den Lebensmittelgeschäften, bei der Logistik und an den vielen anderen Orten und in den vielen Berufen, die für unser tägliches Leben wichtig sind: Schenke Ihnen Kraft, Ausdauer und Gesundheit und Menschen, die Ihnen ihren Dank auch zeigen. Christus, höre uns.
– Für alle, die an Ostern getauft werden sollten, für die Erstkommunionkinder dieses Jahres, die auf ihr großes Fest warten müssen und für alle Christen: Hilf ihnen, die Freundschaft Jesu zu erfahren und festzuhalten. Christus, höre uns.
– Für unsere Verstorbenen, besonders für diejenigen, die wir in diesen Tagen in deine Hände übergeben müssen. Heute beten wir besonders im bestellten Gebetsanliegen für Heinz und Hildegard Hamacher. Christus, höre uns.
Denn du bist unser Leben und unsere Hoffnung. Dir seien Ehre und Lobpreis, jetzt und in Ewigkeit.

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Geistlicher Impuls zum Samstag der 5. Fastenwoche

Posted by michaelcziba - 4. April 2020

Eröffnungsvers des Tages
Herr, halte dich nicht fern! Du, meine Stärke, eile mir zu Hilfe. Ich bin ein Wurm und kein Mensch, der Leute Spott, vom Volk verachtet. (Psalm 22 (21), 20.7)

Tagesgebet Vom Tag (MB 132)
Barmherziger Gott, du wirkst das Heil der Menschen zu jeder Zeit; in diesen Tagen aber bist du uns besonders nahe. Trage Sorge für dein Volk, schütze die Getauften und alle, die sich auf die Taufe vorbereiten. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Impuls zum Evangelium
Ein Mensch soll getötet werden, weil menschliche Herzen und politische Machtverhältnisse durch ihn ins Wanken geraten. Ein Mensch der Liebe, der die Güte in die Welt gebracht hat. Kajaphas bringt in der Manier eines nüchternen Realpolitikers das stichhaltige Argument, das endgültig zu Jesu Tod führt: Besser einer geht zugrunde, als dass das Volk um seine Ruhe und seine Macht gebracht wird. Nach Jesu Tod allerdings tritt genau das ein, was politische Klugheit zu verhindern suchte: Der Tempel wird zerstört werden und das jüdische Volk seine nationale Unabhängigkeit verlieren. Jesus weiß, dass in ihm die Möglichkeit aller Erfüllungen ist und alle Verheißungen sich durch ihn verwirklicht können – aber die Menschen verschließen sich. Er, der sich zum Anwalt jedes Einzelnen macht, zwingt nicht zum Glauben, weil die Entscheidung zum Heil aus Freiheit kommen muss. Einmal wird er wiederkommen – und „hinter jedem Menschenangesicht und hinter jedem Menschenschicksal wird er stehen und ihm sein ewiges Maß geben“ (Romano Guardini).

Fürbitten aus der Messe
Durch seinen Tod und seine Auferstehung hat Gottes Sohn uns das Leben geschenkt. Ihn, unseren Herrn, bitten wir:
– Herr Jesus Christus, lass die Kirche allen Menschen dein Heil verkünden, dass du uns durch deinen Tod und deine Auferstehung geschenkt hat. Wir bitten dich, erhöre uns.
– Führe die Mächtigen dieser Welt zur Erkenntnis, dass sie für das Heil alter Menschen ihres Volkes verantwortlich sind. Wir bitten dich, erhöre uns.
– Stärke unsere Gemeinden, dass sie immer mehr zu deinem Volk werden und durch Wort und Tat dich bezeugen als den, der in ihrer Mitte wohnt. Wir bitten dich, erhöre uns.
– Schenke den Ängstlichen dieser Tage deine Kraft und deinen Geist, damit Angst in Hoffnung verwandelt wird. Wir bitten dich, erhöre uns.
– Beten wir besonders für alle Frauen und Männer, die sich während der aktuellen Corona-Pandemie mit großem Einsatz um die Kranken kümmern; Segne, stärke und beschütze sie und erfülle ihre Herzen mit unerschütterlichem Glauben an deinen Beistand, mit Hoffnung auf deine Hilfe und mit Liebe zu dir und den Nächsten. Wir bitten dich, erhöre uns.
– Voller Dankbarkeit blicken wir auf die Menschen, die Tag für Tag für das Leben in unserem Land im Einsatz sind – in den Lebensmittelgeschäften, bei der Logistik und an den vielen anderen Orten und in den vielen Berufen, die für unser tägliches Leben wichtig sind: Schenke Ihnen Kraft, Ausdauer und Gesundheit und Menschen, die Ihnen ihren Dank auch zeigen. Wir bitten dich, erhöre uns.
– Hilf den Kranken und Trauernden, dass sie durch deine Auferstehung neue Hoffnung und Kraft für das Leben finden. Wir bitten dich, erhöre uns.
– Schenke unseren Verstorbenen und allen Toten dein ewiges Leben, das sie in ihrem Leben glaubend erhofft haben. Wir beten besonders in den Intentionen der Messen, die leider ausfallen müssen: als Jahrgedächtnis für Elisabeth Pelzer geb. Kissel; für Elfriede Korczulla; für Fred Kothoff; für Agnes und Oswald Namyslo; für Anna und Ludwig Smotzok und alle Angehörigen; für Ruth Siniawa und die LuV der Familie; für Arnolde Wessel. Wir bitten dich, erhöre uns.
Barmherziger Gott, aus Liebe zu uns ist dein Sohn in den Tod gegangen, damit wir, von allen Sünden befreit, das Leben erlangen. Dafür danken wir dir alle Tage bis in Ewigkeit. Amen.

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Hinweise auf häusliche Gewalt – was tun?

Posted by Florian Seiffert - 3. April 2020

Monik Lutz mailt uns:

Liebe Pfarreimitglieder, liebe Bewohner in unseren Stadtteilen,
die Corona-Pandemie und ggf. damit verbundene Existenzängste stellen Einzelpersonen, aber besonders auch Familien vor große Herausforderungen.

In der länger andauernden räumlichen Enge können Konflikte schnell eskalieren und zu einer großen Gefahr für Kinder, Jugendliche oder Frauen werden.
Vor allem Kinder sind besonders gefährdet, weil sie ihren Peinigern derzeit schutzlos ausgeliefert sind und kaum Möglichkeiten haben, nach außen Signale zu senden oder für eine gewisse Zeit der Gewalt zu entkommen.

Sie finden hier nun Informationen, wie Sie mit Hinweisen auf häusliche Gewalt in Ihrer Umgebung umgehen können.
Bleiben Sie gesund!
Monika Lutz,
Pastoralreferentin und Präventionsbeauftragte

Hilfsangebote

Flyer UBSKM

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Geistlicher Impuls zum Freitag der 5. Fastenwoche

Posted by michaelcziba - 3. April 2020

Eröffnungsvers des Tages
Herr, sei mir gnädig, denn mir ist angst. Entreiße mich der Hand meiner Feinde und Verfolger. Herr, lass mich nicht scheitern, denn ich rufe zu dir. (Psalm 31 (30), 10.16.18)

Tagesgebet: Vom Tag (MB 131)
Barmherziger Gott, wir haben aus menschlicher Schwachheit gefehlt und können aus eigener Kraft dem Netz der Sünde nicht entrinnen. Komm uns in deiner Güte zu Hilfe und befreie uns von aller Schuld. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Impuls zum Evangelium
Wieder eine Auseinandersetzung um Person und Anspruch Jesu. Und wieder drohen Steingeschosse. Gotteslästerung ist der Vorwurf. Jesus mach sich zu Gott und sei nur ein Mensch. Jesus argumentiert, dass er Gesandter und Sohn des Vaters sei und dessen Auftrag ausführe. Seine Werke, seine Zeichen und Reden bezeugen die Einheit zwischen dem Vater und dem Sohn. Das Einssein mit dem Vater ist Glaubenshilfe für jeden, der nicht blind ist. Wer sich aber innerlich gegen diese Zeichen sperrt, den können sie auch nicht überzeugen. „Mensch, lass dich los zu deinem Gott hin, und du wirst dich selbst wieder haben“ (Alfred Delp).

Fürbitten aus der Messe
Herr, das Entscheidende an dir, deine tragende Mitte, ist der Vater. Wir bitten ihn durch dich:
– Vater, viele kennen dich nicht, weil ihnen das Menschliche an der Kirche den Blick verstellt. Rühre du sie an. Gott, unser Vater: Wir bitten dich, erhöre uns.
– Vater, viele haben sich von dir abgewandt, weil dein Wille ihnen unbequem ist. Rühre du sie an. Gott, unser Vater: Wir bitten dich, erhöre uns.
– Schenke den Ängstlichen dieser Tage deine Kraft und deinen Geist, damit Angst in Hoffnung verwandelt wird. Christus, höre uns.
– Beten wir besonders für alle Frauen und Männer, die sich während der aktuellen Corona-Pandemie mit großem Einsatz um die Kranken kümmern; Segne, stärke und beschütze sie und erfülle ihre Herzen mit unerschütterlichem Glauben an deinen Beistand, mit Hoffnung auf deine Hilfe und mit Liebe zu dir und den Nächsten. Christus, höre uns.
– Voller Dankbarkeit blicken wir auf die Menschen, die Tag für Tag für das Leben in unserem Land im Einsatz sind – in den Lebensmittelgeschäften, bei der Logistik und an den vielen anderen Orten und in den vielen Berufen, die für unser tägliches Leben wichtig sind: Schenke Ihnen Kraft, Ausdauer und Gesundheit und Menschen, die Ihnen ihren Dank auch zeigen. Christus, höre uns.
– Vater, lass unsere Verstorbenen in dein Reich gehen, damit sie dort den Lohn für ihre Mühen erlangen. Heute gedenken wir Elisabeth und Günther Pawletta, der Ordensschwester Georgia Pawletta, für die Eheleute Pawletta und David und für Erika Mrohs. Christus, höre uns.
Vater, durch Jesus, deinen Sohn, flehen wir zu dir: Sei du unser Gott. Heute und an allen Tagen bis in Ewigkeit. Amen.

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Geistlicher Impuls zum Donnerstag der 5. Fastenwoche

Posted by michaelcziba - 2. April 2020

Eröffnungsvers des Tages
Christus ist der Mittler des Neuen Bundes; durch seinen Tod erhalten die Berufenen die Verheißung des ewigen Lebens. (vgl. Hebräerbrief 9, 15)

Tagesgebet: Vom Tag (MB 130)
Allmächtiger Gott, erhöre unser Gebet und beschütze uns, denn wir setzen unsere ganze Hoffnung auf dich. Reinige uns von aller Sünde und hilf uns, in deiner Gnade zu leben, damit wir Erben deiner Verheißung werden. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Impuls zum Evangelium
Die Auseinandersetzung des Johannesevangeliums mit den Juden spiegelt weniger die Verhältnisse zur Zeit Jesu, als die Situation zur Zeit seiner Entstehung (zwischen 90 und 100 n.Chr.) wieder. Nach der Zerstörung des Tempels (70) musste das übrig gebliebene Judentum eine neue Identität finden, in deren Mittelpunkt die Thora und die „Überlieferungen der Väter“ standen. Zwischen dieser neu erstarkten jüdischen Gruppe und den Christen spielten sich die theologischen Auseinandersetzungen ab, die ihren Niederschlag im Johannesevangelium gefunden haben. Vor allem stand der Alleinanspruch Jesu, Gottes endgültiger Offenbarer zu sein, dem jüdischen Glauben unversöhnlich gegenüber. Jede Gruppe betonte mehr das Anderssein als die gleichen religiösen Wurzeln. Dadurch kam es zur Verteufelung der „anderen“. Jesus aber ging es nicht um Spaltung, sondern um Befreiung des Menschen zu einem tieferen Ergriffensein von Gott, das allein ihn aus allen anderen Abhängigkeiten lösen könnte. Doch wer nicht hören oder verstehen will, kann sich – weder damals noch heute, weder als Jude noch als Christ – auf die befreiende Botschaft Jesu einlassen.

Fürbitten aus der Messe
Jesus Christus hat sich uns Menschen immer neu offenbart. Zu ihm, dem Sohn Gottes, rufen wir:
– Herr, lass alle, die eine verantwortungsvolle Aufgabe in deiner Kirche übernommen haben, den Glauben an dich lebendig verkünden. Christus, höre uns.
– Herr, lass Juden und Christen immer wieder im Dialog neue Wege aufeinander zugehen, damit deine Worte nicht ungehört bleiben. Christus, höre uns.
– Herr, lass die Politiker aller verfeindeten Nationen immer neu den Weg des Friedens suchen, damit alle Menschen in Frieden leben können. Christus, höre uns.
– Schenke den Ängstlichen dieser Tage deine Kraft und deinen Geist, damit Angst in Hoffnung verwandelt wird. Christus, höre uns.
– Beten wir besonders für alle Frauen und Männer, die sich während der aktuellen Corona-Pandemie mit großem Einsatz um die Kranken kümmern; Segne, stärke und beschütze sie und erfülle ihre Herzen mit unerschütterlichem Glauben an deinen Beistand, mit Hoffnung auf deine Hilfe und mit Liebe zu dir und den Nächsten. Christus, höre uns.
– Voller Dankbarkeit blicken wir auf die Menschen, die Tag für Tag für das Leben in unserem Land im Einsatz sind – in den Lebensmittelgeschäften, bei der Logistik und an den vielen anderen Orten und in den vielen Berufen, die für unser tägliches Leben wichtig sind: Schenke Ihnen Kraft, Ausdauer und Gesundheit und Menschen, die Ihnen ihren Dank auch zeigen. Christus, höre uns.
– Herr, lass alle Notleidenden dieser Tage Menschen mit offenen Händen und Herzen begegnen, damit sie Teil an den Gütern der Erde haben. Christus, höre uns.
– Herr, lass unsere Verstorbenen bei dir in deinem Reich sein, damit sie dort den Lohn für ihre Mühen erlangen. Heute gedenken wir des Jahrgedächtnisses des Heiligen Papstes Johannes Paul II. Christus, höre uns.
Jesus, du bist der Christus, der Gesalbte, der uns zum Leben führt. Dir sei Dank und Ehre in alle Ewigkeit.

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Geistlicher Impuls zum Mittwoch der 5. Fastenwoche

Posted by michaelcziba - 1. April 2020

Eröffnungsvers vom Tag
Du hast mich von meinen Feinden befreit, o Herr, mich über meine Gegner erhoben, dem Mann der Gewalt mich entrissen. (Psalm 18 (17), 49)

Tagesgebet: Vom Tag (MB 129)
Barmherziger Gott, du selber weckst in uns das Verlangen, dir zu dienen. Heilige uns durch Werke der Buße, erleuchte und stärke uns, damit wir treu den Weg deiner Gebote gehen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Impuls zum Evangelium
In dem Film „Dead man walking“ („Toter Mann kommt“) wird ein junger Mann zum Tode verurteilt, weil er ein schweres Verbrechen begangen hat. Anfangs leugnet er die Tat. Eine Nonne begleitet ihn während der letzten Tage vor seiner Hinrichtung. Sie sagt ihm, er könne von Gott Vergebung erfahren, wenn er seine Tat nicht länger leugnen und bereuen würde. Sie zitiert die Worte aus dem Evangelium: „Die Wahrheit wird dich befreien“. Am Tag seiner Hinrichtung bekennt der bis dahin verhärtete Mann tief erschüttert seine Schuld. Kurz bevor er die tödliche Spritze bekommt, sagte die Nonne zu ihm: „Schau mich an, wenn es so weit ist. Ich will für dich das Gesicht der Liebe sein“. Er schaut die Nonne an, die ihm unter Tränen zulächelt, während er im Todeskampf liegt. Und man spürt, in ihrem Gesicht lächelt ihm Gottes Gnade. Nur ein Film. Aber er vermittelt, was es heißen kann, Schuld anzuerkennen und frei zu werden – für die Wahrheit.

Fürbitten aus der Messe
Gott ist uns in Jesus Christus nahe gekommen. In ihm hat er uns gezeigt, wie stark der Glaube sein kann. So wenden wir uns an ihn.
– Wir wollen beten für alle, die den Glauben leben und teilen: dass sie durch ihre Standfestigkeit Menschen den Weg weisen. Vater im Himmel: Wir bitten dich, erhöre uns.
– Wir wollen beten für alle, die am Glauben verzweifelt sind: dass sie durch die Botschaft Christi die Zweifel überwinden und so dich neu erkennen. Vater im Himmel: Wir bitten dich, erhöre uns.
– Wir wollen beten für alle, die auf der Suche nach dem wahren Glauben sind: dass sie durch die Gemeinschaft der Glaubenden Kraft für ihr Leben erhalten. Vater im Himmel: Wir bitten dich, erhöre uns.
– Schenke den Ängstlichen dieser Tage deine Kraft und deinen Geist, damit Angst in Hoffnung verwandelt wird. Vater im Himmel: Wir bitten dich, erhöre uns.
– Beten wir besonders für alle Frauen und Männer, die sich während der aktuellen Corona-Pandemie mit großem Einsatz um die Kranken kümmern; Segne, stärke und beschütze sie und erfülle ihre Herzen mit unerschütterlichem Glauben an deinen Beistand, mit Hoffnung auf deine Hilfe und mit Liebe zu dir und den Nächsten. Vater im Himmel: Wir bitten dich, erhöre uns.
– Voller Dankbarkeit blicken wir auf die Menschen, die Tag für Tag für das Leben in unserem Land im Einsatz sind – in den Lebensmittelgeschäften, bei der Logistik und an den vielen anderen Orten und in den vielen Berufen, die für unser tägliches Leben wichtig sind: Schenke Ihnen Kraft, Ausdauer und Gesundheit und Menschen, die Ihnen ihren Dank auch zeigen. Vater im Himmel: Wir bitten dich, erhöre uns.
– Wir wollen beten für unsere Gemeinden: dass sie immer neu eine offene Heimat für alle Glaubenden und Orte voller Lebendigkeit sind. Vater im Himmel: Wir bitten dich, erhöre uns.
– Wir wollen beten für alle Toten: dass sie die Erfüllung ihres Glaubens bei dir in deinem Reich des Friedens finden. Vater im Himmel: Wir bitten dich, erhöre uns.
Du, unser Vater, bist uns nahe und erhörst unsere Anliegen. Dir gebührt immer neu Lob und Ehre in Ewigkeit.

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