Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

MISEREOR-Fastenaktion 2020

Posted by Florian Seiffert - 21. Januar 2020

MISEREOR-Fastenaktion 2020
GIB FR!EDEN
Krieg in Syrien – Flüchtlinge im Libanon

„Gib Frieden“ – unter dieses Leitwort hat MISEREOR, das Werk der Entwicklungszusammenarbeit der Katholischen Kirche in Deutschland, seine diesjährige Fastenaktion gestellt. Das Leitwort ist bewußt mehrdeutig:“Laßt uns in Ruhe mit euren Problemen!“ „Wir können nicht mehr!“ MISEREOR sieht dies und sagt: Wir können trotz allem zum Frieden beitragen. Ohnmacht und Abstumpfung gewinnen nicht die Oberhand. Wir widerstehen der Globalisierung der Gleichgültigkeit.

Schauen wir besonders darauf, welche Rolle die menschliche Verletzlichkeit in der Frage nach Krieg und Frieden spielt. Nur wenn wir die Verletzlichkeit anderer Menschen sehen, sie wirklich wahrnehmen, kann Frieden wachsen. Nur wenn wir uns der eigenen Verletzlichkeit stellen, können wir uns öffnen und Frieden stiften. Verletzlichkeit meint die Gefahr in Zukunft vielleicht verwundet zu werden. Darum versuchen wir, Verwundungen zu verhindern. Wir wollen uns selbst und unsere Nächsten schützen. Selbstschutz ist lebensnotwendig. Problematisch wird es jedoch, wenn wir uns selbst schützen, indem wir andere verwunden. Angriff scheint dann die beste Verteidigung zu sein. Aber Gewalt ruft Gegengewalt hervor und so dreht sich die Gewaltspirale immer weiter. Frieden rückt in weite Ferne. Der drohenden Gewalt zu widerstehen gelingt nur, wenn man wirklich hinschaut und die Verwundbarkeit der Menschen in Not und Bedrängnis wahrnimmt, Brot und Kleidung teilt, Unrecht aufdeckt. MISEREOR hat daher besonders Syrien und Libanon in den Mittelpunkt der diesjährigen Fastenaktion gestellt:

Nach 8 Jahren Bürgerkrieg ist Syrien ein in jeder Hinsicht zerstörtes Land: Korruption, Gesetzlosigkeit, fehlende Infrastruktur und ein massiver Bevölkerungsverlust lassen keine Zukunftsperspektive sichtbar werden. Circa 1,5 Millionen syrische Flüchtlinge haben im Libanon Zuflucht gesucht, bei 4,5 Millionen Einwohnern. Das stellt die libanesische Gesellschaft vor kaum lösbare Probleme. Hier leisten die MISEREOR-Partner – Flüchtlingsdienst der Jesuiten und Päpstliches Hilfswerk für den Nahen Osten) Großartiges: Sie schaffen Räume, in den Kinder und Jugendliche Bildung und Zuwendung erhalten. Hier können Familien aufatmen und sich den traumatischen Erfahrungen der Flucht und den Herausforderungen des Alltags stellen.

Kollekte am MISEREOR-Sontag 28./29. März 2020

Quelle: Liturgische Bausteine MISEREOR 2020, liturgie@misereor.de

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Sternsingeraktion in Flittard

Posted by michaelcziba - 16. Januar 2020

Ein Herzliches Danke-Schön an alle Sternsingerinnen und Sternsinger, ihre Begleiter und Unterstützer. Insgesamt können wir nach jetzigem Stand 11.707,92 Euro an das Kindermissionswerk zur Unterstützung der Arbeit „Im Libanon und weltweit“ überweisen. Dabei entfielen 5233,64 Euro auf Teilaktion in St. Pius X. und 6474,28 Euro auf die Teilaktion in St. Hubertus.
Ein ganz großes DANKE-SCHÖN an alle Spenderinnen und Spender.

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Geistlicher Impuls zum 2. Sonntag im Jahreskreis A

Posted by michaelcziba - 15. Januar 2020

Liebe Gemeindemitglieder!
Johannes den Täufer, den uns die Kunst als wilden, zotteligen und unbequemen „Kerl“ in der Wüste präsentiert, mag ich eigentlich sehr. Seine Radikalität und seine Lebendigkeit beeindrucken mich – wahrscheinlich weil ich nicht so bin. Und ich freue mich immer, wenn von ihm die Rede ist, weil es dann immer um etwas Besonderes geht – um einen unbestechlichen Blick, um ein entscheidendes Wort, um eine wesentliche Erkenntnis. Diesmal ist es sein klarer Blick auf den, auf den er sein Leben lang wartet: aus Jesus. „Seht“, „Er ist es“, „Er bezeugte“. Und es sind nur der Blick und die Aufmerksamkeit, sondern es sind auch die Klarheit und das Erkennen. Dieses Erkennen, diese Begegnung mit Jesus hat Johannes so beeindruckt und geprägt, dass er noch im Gefängnis nach ihm fragt. Sie war ihm wichtig und sinngebend bis zuletzt. Oft beneide ich diesen Johannes sogar ein wenig um seine Klarheit und Entschiedenheit. Ich selber werde Jesus in diesem Leben nie so direkt begegnen können. Aber auch ich möchte versuchen, so ausgestreckt und ausgespannt, so wartend und erwartend mein Leben zu verbringen. Wenn ich im Beten still dasitze, dann erlebe ich mich als einer, die versucht, sich wartend und erwartend, aufmerksam und lebendig auf Gott auszurichten. Und manchmal gibt es dabei auch ein tiefes, beglückendes Erkennen.

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Messdienerplan für St. Pius X.

Posted by michaelcziba - 14. Januar 2020

Liebe Ministrantinnen und Ministranten,
hier könnt ihr den Messdienerplan für die nächsten Wochen bis zum Juni 2020 für den Kirschrot St. Pius X. einsehen. Herzlichen Dank für Euren Einsatz.Messdienerplan 2020A

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Dämmerschoppen 22.02.2020

Posted by Florian Seiffert - 12. Januar 2020

Die Schützen in Flittard laden herzlich zum Dämmerschoppen ein:

daemmerschoppen

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Messdienerplan Januar/Februar 2020 Stammheim

Posted by vnestler - 10. Januar 2020

2020 Messdienerplan Stammheim Januar, Februar

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Flüeli-Wallfahrt 2020

Posted by Florian Seiffert - 9. Januar 2020

Frau Schüßler informiert:

Flüeli-Wallfahrt 2020

Die Wallfahrt findet in der Zeit vom 11.-18. Oktober 2020 statt.

Leistungen: Fahrt mit modernen Fernreisebus, 7 Übernachtungen mit Halbpension im Hotel Flüematte.

Doppelzimmer mit D/WC: 710,00 Euro pro Person
Einzelzimmer mit D/WC: 840,00 Euro (in begrenzter Anzahl)

Verbindliche Anmeldung bitte an:

Karoline Schüßler
Baseler Weg 3
51063 Köln
Tel. 0221-641764
E-Mail: karo-line1965@gmx.de

Anzahlung 100,00 Euro pro Person bis zum 31.03.2020.

Die Restzahlung (abzüglich der 100,00 Euro Anzahlung pro Person) bitte ich Sie in der Zeit vom 01.06.-31-07.2020 zu leisten.

Empfänger: Rolf Schneider
IBAN: DE 19 3701 0050 0225 0325 02
BIC: PBNKDEFF
Verwendungszweck: Flüeli 2020

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Geistlicher Impuls zum Fest der Taufe des Herrn im Lesejahr A

Posted by michaelcziba - 8. Januar 2020

Liebe Schwestern und Brüder!
Als Papst Franziskus zu Beginn seines Pontifikates in einem Interview für mehrere Zeitschriften des Jesuitenordens gefragt wurde, wer er denn sei, wer denn Maria Jose Bergoglio sei, antwortete der Papst: „Ich bin ein Sünder, den der Herr angeschaut hat.“ Eine – so finde ich – wunderbare Formulierung, in der ich mich selbst, in der – so glaube ich – sich alle Christen wiederfinden können.
Sünder, die von Gott angeschaut werden. Ich erkenne darin auch einen Bezug zum Evangelium von der Taufe Jesu. Jesus reiht sich am Jordan – zum Unverständnis Johannes des Täufers – in die Reihen der Sünder. Er besteht darauf, die Taufe zur Buße und zur Umkehr zu empfangen. Und nach der Taufe öffnet sich der Himmel und Gott schaut ihn an: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.“ Gleiches ist doch auch mit in der Taufe geschehen: Gott hat uns angeschaut und als seine Kinder angenommen. Und Gott schaut uns immer wieder an – gerade uns als Sünder. Er schaut uns liebevoll an, damit wir keine Angst haben, zu ihm umzukehren. Weil wir ihm auch als Sünder wichtig sind und er uns trotz unserer Sünde in die Nachfolge ruft, in die Arbeit „im Weinberg des Herrn.“ Jede und jeden an der Stelle, wo er uns hingestellt hat – mag sie uns auch noch so unbedeutend erscheinen. Ein schöner, ein beruhigender Gedanke, der uns gelassener in der Welt unseren Weg suchen lässt.

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Protokoll der Gemeindevertretung St. Bruder Klaus von Dezember 2019

Posted by Sandra Wirz - 7. Januar 2020

Hier können Sie das Protokoll der Gemeindesitzung in St. Bruder Klaus nachlesen:

20. Protokoll GVO BKS Dezember 19_191214

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Geistlicher Impuls zum Fest der Erscheinung des Herrn – Heilige Drei Könige

Posted by michaelcziba - 6. Januar 2020

Liebe Schwestern und Brüder!
Die drei Weisen ziehen nach dem Besuch an der Krippe „auf einem anderen Weg heim in ihr Land.“ Was im Matthäusevangelium damit begründet wird, dass ihnen im Traum gesagt wurde, nicht zu Herodes zurückkehren, wird für mich in diesen Tagen zum Symbol. Nach der Begegnung mit Christus kann ich nicht mehr die ausgetretenen Lebenswege weitergehen. Nach der Begegnung mit Christus sind neue Wege zu beschreiten. Was kann das ganz konkret bedeuten vierzehn Tage nach Weihnachten? Dass mein Alltag, in den ich jetzt zurückkehre, nicht mehr gleiche wie im letzten Jahr sein kann. Ich denke nicht an eine revolutionäre Änderung. Die drei Weisen kehrten ja auch in ihre Heimat zurück, in ihr altes Leben. Aber auf neuen Wegen und – so glaube ich – verändert: Behutsamer und liebevoller mit den Menschen, die ihnen begegneten. Gelassener angesichts der Mühen des Alltags, weil das, worauf es wirklich ankommt, mir geschenkt wird. Konzentrierter auf Gott, an dem ich in Arbeit und Freizeit leicht vorbeilaufen kann, wenn ich nicht seinem Stern folge. Die Weisen kehrten mit leichterem Gepäck heim, als sie gekommen waren. Welchen Ballast kann ich jetzt zurücklassen? Eine Frage, über die es sich lohnt nachzudenken.

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