Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Weltgebetstag der Frauen

Posted by michaelcziba - 14. März 2019

Liebe Gemeindemitglieder,
am vergangenen Freitag, dem 8. März hat in St. Pius X. der Weltgebetstag stattgefunden. Die Kollekte erzielte einen Erlös von 758,50 Euro. Ein Herzliches Danke-Schön allen Spenderinnen und Spendern.

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Geistlicher Impuls zum 2. Fastensonntag C

Posted by michaelcziba - 13. März 2019

Liebe Schwestern und Brüder!
Mitten auf dem Weg, der uns in diesen Wochen zur Feier des Todes und der Auferstehung Jesu Christi führt, stellt die Kirche diese Erzählung der Verherrlichung Jesu auf dem Berg Tabor. Mitten auf dem Weg der Jünger an Jesu Seite nach Jerusalem, ereignet sich diese Vision, in der Jesus verwandelt wird in Licht. Die Jünger erkennen sein Wesen. Sie möchten es festhalten, es bedeutet höchstes Glück, in diesem Licht zu bleiben. Aber der Weg ist noch nicht zu Ende. Unser Weg ist noch nicht zu Ende. Die Welt, in der wir leben, ist kein Paradies. Sie ist Stätte des Konflikts, der Krisen, der Kämpfe. Aber das, was uns jetzt anficht, ist Übergang. Und nie wird das Leid, das wir zu tragen haben, mächtiger sein als das Glück, für das wir bestimmt sind. Wen wir aus diesem Bewusstsein die Schattenseiten des Lebens annehmen, wird uns die Hoffnung nicht verlassen.

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Büro St. Bruder Klaus

Posted by michaelcziba - 13. März 2019

Das Büro in St. Bruder Klaus ist bis zum 29. März geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro (0221 663704)

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Protokoll der Gemeindevertretung St. Bruder Klaus von Februar 2019

Posted by Sandra Wirz - 11. März 2019

Hier können Sie das Protokoll der Gemeindevertretungssitzug BKS aus dem Monat Februar 19 nachlesen:

12. Protokoll GVO BKS Feb. 19_190218_rev.01 190226

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Protokoll der Gemeindevertretung St. Bruder Klaus von Januar 2019

Posted by Sandra Wirz - 11. März 2019

Hier können Sie das Protokoll der Gemeindevertretungssitzung BKS des Monats Januar 19 nachlesen:

11. Protokoll GVO BKS Jan. 19_190123

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Fastenhirtenbrief 2019

Posted by michaelcziba - 9. März 2019

WENN IHR ALS GEMEINDE ZUSAMMENKOMMT 1 Kor 11, 18

Liebe Schwestern, liebe Brüder,
seit den ersten Schritten auf unserem Pastoralen Zukunftsweg werde ich danach gefragt, warum die sonntägliche Feier der Heiligen Eucharistie für uns katholische Christen so wesentlich sei. Kaum ein Besuch in einer Gemeinde, kaum eine Konferenz vergeht, wo diese Frage nicht ausgesprochen oder unausgesprochen im Raume steht. Deshalb möchte ich ihr in meinem diesjährigen Brief an Sie zu Beginn der österlichen Bußzeit ein wenig nachgehen.
Von den Zeiten der Urkirche an feierten die Christen den Sonntag als „Tag des Herrn“ (vgl. Offb 1, 10). Damals schrieb der Statthalter Plinius der Jüngere in einem Brief an den römischen Kaiser Trajan, der verdächtige Irrglaube der Christen bestehe darin, „dass sie sich an einem bestimmten Tag vor Sonnenaufgang zu versammeln pflegten, um Christus wie einem Gott Lieder zu singen“ . Sie tun dies, weil die Kirche von Anfang an am ersten Tag der Woche die Auferstehung des Herrn feiert. Sonntag für
Sonntag kommen die Gläubigen zusammen. In ihren Versammlungen halten sie fest an der Lehre der Apostel und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten (vgl. Apg 2, 42). Später berichtet Bischof Ignatius von Antiochien in einem Brief, dass seine Gläubigen aus der Beobachtung des Sonntags leben.

Bewusstsein für die Bedeutung
Ja, die Feier der sonntäglichen Eucharistie ist für die Identität der ersten Christen so wichtig, dass sie sogar das Verbot des Kaisers Diokletian im Jahre 304 missachten, mit dem er ihnen die Todesstrafe androht, wenn sie eine Heilige Schrift besitzen, am Sonntag zur Feier der Eucharistie zusammenkommen oder Räume für ihre Versammlungen errichten. Dennoch treffen sich in Abitene, einem kleinen Dorf im heutigen Tunesien, eines Sonntags 49 Christen im Haus eines der Ihren, um die Eucharistie zu feiern. Sie werden festgenommen, nach Karthago gebracht und dort vernommen. Auf die Frage, warum sie dem strengen Befehl des Kaisers zuwidergehandelt hätten, antworten sie: „Sine dominico non possumus“ – Ohne uns am Sonntag zur Feier der Eucharistie zu versammeln, können wir nicht leben. Es würden uns die Kräfte fehlen, uns den täglichen Schwierigkeiten zu stellen und nicht zu unterliegen. Nach grausamer Folter werden alle 49 für ihre Teilnahme an der sonntäglichen Eucharistie getötet. Sie werden zu Märtyrern der Eucharistie am Sonntag. Würden das heute so noch selbst überzeugte Christen wie die Märtyrer damals für sich sagen können: Ohne die Feier der Eucharistie am Sonntag kann ich nicht leben?
Das Bewusstsein für die Bedeutung der sonntäglichen Feier der Eucharistie muss sich bei uns dringend erneuern. Denn Jesus selbst hat sie uns – das heißt der Kirche – als ein kostbares Vermächtnis hinterlassen. „Nehmet und esset alle davon: Das ist mein Leib … Nehmt und trinket alle daraus: Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für Euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden“. In der Gestalt des Brotes reicht Jesus uns seinen Leib als Speise. Indem wir ihn essen, werden wir ein Leib mit ihm, wie der Apostel sagt (vgl. 1 Kor 12, 27). Das ist nicht nur ein schönes Bild oder ein Wunschdenken, sondern Wirklichkeit, die allerdings nur von Gott her möglich ist.
Im Eucharistischen Brot reicht uns Jesus nicht nur ein Zeichen seines Leibes, sondern seinen Leib, das heißt sich selbst leibhaft. Und im Kelch reicht er uns in der Gestalt des Weines nicht nur ein Zeichen seines Blutes, sondern er schenkt uns wahrhaft Anteil daran. Wir erinnern nicht nur an ein vergangenes Geschehen, sondern dürfen uns ganz sicher sein: In den eucharistischen Gaben ist der Herr wirklich gegenwärtig! So lässt er uns teilhaben am Heil, das er durch seinen Kreuzestod für uns erworben hat. Sein Blut ist das Blut des Bundes, in dem Gott uns mit sich auf ewig verbunden hat. Daran erkennen wir, worum es bei der Feier der Eucharistie geht: Wir dürfen dem Herrn begegnen und mit ihm eins werden. Jesus selbst ist der Herr dieses Mahles. Deshalb nennen wir es auch „Herrenmahl“.

Quelle und Höhepunkt
Wenn nun etwa der Apostel Paulus vom Herrenmahl spricht, dann beginnt er zumeist mit den Worten: „Wenn ihr als Gemeinde zusammenkommt …“ (1 Kor 11, 18). Eucharistie feiern ist wesentlich ein Zusammenkommen. Schon das griechische Wort für Kirche, Ecclesía, weist auf die Eucharistie hin und bezeichnet die zur Eucharistie zusammengerufene Versammlung des Volkes Gottes. Kirche ist deshalb in ihrem wesentlichen Kern eucharistische Versammlung. Sie ist dort am dichtesten gegenwärtig,
wo die Eucharistie gefeiert wird. Dies gilt so sehr, dass der kirchliche Leib – also die Gläubigen – und der eucharistische Leib Christi nicht voneinander zu trennen sind.
Die Eucharistie ist nicht einfach eines der sieben Sakramente, sondern das „Sakrament der Sakramente“ und damit Quelle, Mitte und Höhepunkt des Lebens der Kirche . Die Kirche feiert deshalb nicht einfach die Eucharistie, sondern die Kirche entsteht aus der Eucharistie. So ist die Eucharistie, in der Christus uns seinen Leib schenkt und uns zugleich in seinen Leib verwandelt, der immerwährende Entstehungsort der Kirche. Wenn nun aber Kirche und Eucharistie unlösbar zusammengehören, dann betrifft das auch unsere gegenwärtige pastorale Situation. Denn die Teilnahme am gemeindlichen Sonntagsgottes- dienst ist immer noch ein sensibler Gradmesser für die sonstige Teilnahme am kirchlichen Leben – auch wenn dies heute nicht gerne gehört wird.
Dass dies so ist, bringt schon das eucharistische Hochgebet zum Ausdruck, wo es heißt: „Darum kommen wir vor dein Angesicht und feiern in Gemeinschaft mit der ganzen Kirche den ersten Tag der Woche als den Tag, an dem Christus von den Toten erstanden ist“. Die Eucharistie ist die sakramentale Vergegenwärtigung von Tod und Auferstehung Jesu Christi und deshalb der Gottesdienst der christlichen Gemeinde am Sonntag. Diese Grundüberzeugung unseres Glaubens gilt bis heute. Sie bringt zum Ausdruck, dass die Feier der Eucharistie am Sonntag letztlich durch nichts ersetzbar und austauschbar ist. Daraus ergibt sich für die Kirche sicher die große Herausforderung, dafür zu sorgen, dass genügend Priester zur Verfügung stehen, die der Feier der Eucharistie vorstehen können. Umgekehrt gehört dazu aber auch das Gebet um Priesterberufungen, das wir wieder erlernen müssen und in allen unseren Gemeinden pflegen und praktizieren sollten.

Eucharistie als Sammlung der ganzen Gemeinde
Vielleicht ist es in diesem Zusammenhang angebracht, an den altchristlichen Brauch zu erinnern, der bei uns bis ins 19. Jahrhundert hinein in Geltung war und der in der Ostkirche bis heute in Kraft ist, dass nämlich in jeder Gemeinde am Sonntag nur eine Eucharistie als Versammlung der ganzen Gemeinschaft gefeiert wurde. Dahinter steht die Glaubensüberzeugung, dass die Feier der Eucharistie am Sonntag der Sammlung der Gemeinde und nicht ihrer Zerstreuung – gleichsam ihrer „Diaspora“ – dienen soll.
Uns auf diese alte Tradition zurückzubesinnen und sie situationsgerecht und pastoral verantwortet zu erneuern, könnte eine Herausforderung der pastoralen Situation sein, in der wir heute stehen. Denn sie würde es ermöglichen, dass in mehr Gemeinden am Sonntag Eucharistie gefeiert werden kann und dass die eucharistische Solidarität unter den einzelnen Gemeinden gefördert wird. Die Eucharistie ist und bleibt das Herz der Kirche. Hier nämlich hat Gott uns mit seinem Sohn sein Herz geschenkt. Er hat es sich in ihm öffnen lassen, sodass uns in jeder Eucharistie Gottes Herz in besonderer Weise offensteht. Das Herz des Herrn ist zwar durchstoßen, aber nicht tot. Es schlägt und lebt. An Jesu Herz können wir Gottes Herz schlagen hören. Und was schlägt es? Es schlägt Liebe für uns, versöhnende, heilende, erlösende, rettende Liebe.
Glauben heißt: darauf Antwort geben, mit sich, nicht nur mit dem Mund, sondern mit seinem eigenen Leben. Die Eucharistiefeier endet ja nicht mit dem Schlusslied der hl. Messe. Auch nicht mit dem Auszug des Priesters. Eucharistie bedeutet, sich in die Welt senden zu lassen und zu einem Zeugen Jesu Christi zu werden. Die Eucharistie zu empfangen bedeutet, anderen Menschen davon erzählen zu wollen: Es gibt Gott, und er ist gut. Gott will mit uns Menschen das Leben und den Alltag teilen. Christus hat seinen Platz nicht nur am Sonntag in der Kirche, sondern in allen Bereichen unseres Lebens. In Familie und Beruf, in Arbeit und Erholung hat er seinen Platz. Ihm gehört nicht nur eine Stunde am Sonntag, ihm gehört jede Stunde, rund um die Uhr.
Wenn wir also die hl. Eucharistie wirklich feiern wollen, dann müssen wir uns mit Christus liebend dem Vater übergeben. Das ist der Sinn der Eucharistie. Wer sich aber mit Christus Gott übergibt, braucht keine Angst zu haben. Er verliert nicht sein Leben! Er verliert auch nicht sich selbst! Er gibt sich auch nicht auf und geht auch nicht leer aus! Vielmehr erhält er alles – wie Christus. Wer die Gemeinschaft mit dem ewigen Gott sucht, der wird von ihm auch nicht fallengelassen. Der wird – wie Jesus am Kreuz – erfüllt mit österlicher Herrlichkeit, mit österlichem, göttlichem Leben. Genau das geschieht auch mit uns. Indem wir ihn in der hl. Kommunion empfangen, werden wir beschenkt mit Gottes ewigem Leben, dem Unterpfand der kommenden Herrlichkeit, dem Angeld des ewigen Lebens.
Deshalb können Christen am Sonntag von Anfang an nicht ohne die Feier der hl. Eucharistie sein. Sie lässt sich durch keine andere gottesdienstliche Feier ersetzen. Die hl. Eucharistie, die wir am Sonntag feiern, will mit in die ganze Woche hineingenommen werden. Eucharistisch leben heißt, unser ganzes Leben zu einem Ausdruck unserer Hingabe an Gott und die Mitmenschen werden zu lassen. So findet die Feier der Eucharistie letztlich ihre Fortsetzung und Bewährung in der eucharistischen Sendung im Alltag.

Eucharistie und Sendung
Die Emmaus-Jünger etwa brachen „noch in derselben Stunde“ auf, nachdem sie beim Brechen des Brotes den Herrn erkannt hatten (Lk 24, 33), um von dem Erfahrenen, dem Gehörten und Gesehenen zu erzählen. Wer etwas so Kostbares empfängt, will davon berichten. Wem etwas Gutes widerfährt, will anderen zum Zeichen werden und wiederum Gutes tun. So erweckt auch heute die Begegnung mit Christus in der Eucharistie in der Kirche und in jedem Christen den Drang zum Zeugnisgeben und zur Evangelisierung. Deshalb dürfen wir auch nicht unsere gottgegebenen Talente vergraben (Mt 25, 14- 30), wie der Herr mahnt. Vielmehr ist jede und je- der dazu aufgerufen, als Glied des Leibes Christi Verantwortung zu übernehmen, sich zu engagieren und seine Stärken und Gnadengaben unter „Leitung des Hauptes“ (Christus) seinen Mitmenschen zugutekommen zu lassen. Möglichkeiten dazu gibt es in Hülle und Fülle.
Weil „vor allem [durch] die heilige Eucharistie … jene Liebe mitgeteilt und genährt [wird], die sozusagen die Seele des gesamten Apostolates ist“ , bleibt es durch alle Zeiten hindurch notwendig, dass wir uns als katholische Christen immer und immer wieder zur Eucharistie am Sonntag versammeln. Dort werden wir als seine Kirche, als Leib Christi, aufgebaut. Als Kirche, als Gemeinde leben wir vom Altar, d.h. von Christus, her. Und nur wo dies geschieht, werden Glaube und Kirche in Zukunft wachsen, werden wir eine einladende, diakonische Kirche sein können, die für die Menschen unserer Tage lebensrelevant ist. Warum? Weil wir dann nicht mehr uns selber bringen, sondern IHN, in dem alles Heil und Leben beschlossen liegt. Deshalb: Herr, zeige uns Deinen Weg und lass ihn uns mit Dir gehen!

Dazu segne und behüte Sie der Dreieinige Gott, + der Vater und + der Sohn und + der Heilige Geist. Amen.

Ihr
+ Rainer Maria Card. Woelki Erzbischof von Köln

Dieser Hirtenbrief ist am ersten Fastensonntag (10. März 2019) in allen Hl. Messen einschließlich der Vorabendmesse zu verlesen.

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Open-Air Livekonzert „Flittard Beach“ 06.07.2019

Posted by Florian Seiffert - 7. März 2019

Aus Anlass des 425-jährigen Jubiläums lädt die St. Seb. Schützenbruderschaft Flittard ein zu einem großen Open-Air Livekonzert „Flittard Beach“ auf dem Schützenplatz am 06. Juli 2019, unter anderem mit der BAP-Cover-Band *MAM*. Die Eintrittskarten sind *ab sofort* erhältlich!

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OM-Protokoll Februar

Posted by jnestler - 6. März 2019

Hier das Protokoll der OberMinistranten-Runde Februar:

Protokoll_OM-Runde_2019_02_19

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Botschaft von Papst Franziskus zur österlichen Bußzeit 2019

Posted by michaelcziba - 6. März 2019

„Die Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes“ (Röm 8,19)

Liebe Brüder und Schwestern,
jedes Jahr schenkt Gott durch die Mutter Kirche seinen „Gläubigen die Gnade, das Osterfest in der Freude des Heiligen Geistes zu erwarten“. Er ruft uns „zur Feier der Geheimnisse, die in uns die Gnade der Kindschaft erneuern“, und führt uns „mit geläutertem Herzen […] zur Fülle des Lebens durch unseren Herrn Jesus Christus“ (Präfation für die Fastenzeit I). Auf diese Weise können wir von einem Osterfest zum nächsten der Vollendung der Erlösung entgegengehen, die wir bereits durch das Paschamysterium Christi empfangen haben: „Denn auf Hoffnung hin sind wir gerettet“ (Röm 8,24). Dieses Heilsgeheimnis, das in uns schon im irdischen Leben am Werk ist, ist ein dynamischer Prozess, der auch die Geschichte und die gesamte Schöpfung umfasst. Der heilige Paulus sagt sogar: „Die Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes“ (Röm 8,19). Vor diesem Hintergrund möchte ich ein paar Anstöße zum Nachdenken geben, die unseren Weg der Umkehr während der nächsten Fastenzeit begleiten sollen.

1.Die Erlösung der Schöpfung

Als Höhepunkt des Kirchenjahres ruft uns die Feier des Ostertriduums vom Leiden, vom Tod und von der Auferstehung Christi jedes Mal dazu auf, die Vorbereitung darauf in dem Bewusstsein zu leben, dass unsere Gleichgestaltung mit Christus (vgl. Röm 8,29) ein unermessliches Geschenk der Barmherzigkeit Gottes ist.
Wenn der Mensch als Kind Gottes, als erlöste Person lebt, die sich vom Heiligen Geist leiten lässt (vgl. Röm 8,14) und das Gesetz Gottes – angefangen bei dem Gesetz, das schon in sein Herz und in die Natur eingeschrieben ist – zu erkennen und in die Praxis umzusetzen weiß, dann wird er auch der Schöpfung Gutes tun und an ihrer Erlösung mitwirken. Darum ist es der sehnliche Wunsch der Schöpfung – so sagt Paulus –, dass Gottes Söhne und Töchter offenbar werden, das heißt, dass diejenigen, die bereits die Gnade des Paschamysteriums Jesu empfangen haben, dessen Früchte in ihrer Fülle leben. Sie sind nämlich dazu bestimmt, ihre vollkommene Reife in der Erlösung des menschlichen Leibes selbst zu erlangen. Wenn die Liebe Christi das Leben der Heiligen – Geist, Seele und Leib – verwandelt, dann lobpreisen sie Gott. In ihrem Gebet, in der Betrachtung und Kunst beziehen sie dabei auch die Geschöpfe mit ein, wie es der „Sonnengesang“ des Franz von Assisi (vgl. Enzyklika Laudato si’, 87) wunderbar zeigt. Doch in dieser Welt ist die durch die Erlösung geschaffene Harmonie noch immer und ständig von der negativen Kraft der Sünde und des Todes bedroht.

2. Die zerstörerische Kraft der Sünde

Wenn wir nicht als Söhne und Töchter Gottes leben, ist unser Verhalten unserem Nächsten und den anderen Geschöpfen – aber auch uns selbst – gegenüber oft zerstörerisch, da wir mehr oder weniger bewusst davon ausgehen, von allem nach unserem Belieben Gebrauch machen zu können. Dann gewinnt die Unmäßigkeit die Oberhand und führt zu einer Lebensweise, die jene Grenzen verletzt, die zu respektieren unser Menschsein und die Natur von uns verlangen. Wir geben den ungezügelten Wünschen nach, die im Buch der Weisheit den Ungläubigen zugeschrieben werden, beziehungsweise denen, die weder Gott zum Bezugspunkt ihres Handelns nehmen, noch eine Hoffnung für die Zukunft haben (vgl. 2,1–11). Wenn wir uns nicht ständig nach dem Osterfest ausrichten und die Auferstehung als Ziel vor Augen halten, dann ist klar, dass sich am En- de die Logik des Alles-und-sofort und des Immer-mehr-haben-Wollens durchsetzt.
Die Ursache von allem Bösen ist, wie wir wissen, die Sünde. Seit ihrem ersten Auftreten unter den Menschen hat sie die Gemeinschaft mit Gott, mit den anderen und mit der Schöpfung, der wir vor allem durch unseren Leib verbunden sind, unterbrochen. Durch den Bruch der Gemeinschaft mit Gott wurde auch die Harmonie des Menschen mit der ihm zugedachten Umwelt gestört, sodass der Garten zu einer Wüste wurde (vgl. Gen 3,17–18). Es handelt sich dabei um jene Sünde, die den Menschen dazu führt, sich für den Gott der Schöpfung zu halten, sich als ihr absoluter Herrscher zu fühlen und sie nicht zu dem von Gott bestimmten Zweck zu nutzen, sondern nur im eigenen Interesse und auf Kosten der Geschöpfe und der Mitmenschen.
Wenn das Gesetz Gottes, das Gesetz der Liebe, aufgegeben wird, setzt sich das Gesetz des Stärkeren gegen den Schwächeren durch. Die Sünde, die im Herzen des Menschen wohnt (vgl. Mk 7,20–23) – sie drückt sich in der Begierde, im Verlangen nach unmäßigem Wohlstand, in der Gleichgültigkeit gegenüber dem Wohl der anderen und häufig auch gegenüber dem eigenen Wohl aus –, führt zur Ausbeutung der Schöpfung, der Menschen und der Umwelt in einer unersättlichen Gier, für die jeder Wunsch zu einem Recht wird und die früher oder später auch den zerstören wird, der von ihr beherrscht wird.

3. Die heilende Kraft von Reue und Vergebung

Daher ist es für die Schöpfung so dringend notwendig, dass die Söhne und Töchter Gottes, all jene, die „neue Schöpfung“ geworden sind, offenbar werden: „Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden“ (2 Kor 5,17). Durch ihr Offenbarwerden kann nämlich auch die Schöpfung selbst „Ostern feiern“, sich dem neuen Himmel und der neuen Erde öffnen (vgl. Offb 21,1). Der Weg auf Ostern hin ruft uns eben dazu auf, unser christliches Angesicht und unser christliches Herz durch Reue, Umkehr und Vergebung zu erneuern, damit wir den ganzen Reichtum der Gnade des Paschamysteriums leben können.
Diese „Ungeduld“, diese Erwartung der Schöpfung wird erfüllt, wenn die Söhne und Töchter Gottes offenbar werden, das heißt, wenn die Christen und alle Menschen diese „Geburtswehen“ der Umkehr entschlossen auf sich nehmen. Die gesamte Schöpfung soll gemeinsam mit uns „von der Knechtschaft der Vergänglichkeit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes“ (Röm 8,21). Die Fastenzeit ist sakramentales Zeichen dieser Umkehr. Sie ruft die Christen dazu auf, das Paschamysterium in ihrem persönlichen, familiären und gesellschaftlichen Leben stärker und konkreter Gestalt werden zu lassen, insbesondere durch das Fasten, Beten und Almosengeben.
Fasten bedeutet zu lernen, unsere Haltung gegenüber den anderen und den Geschöpfen zu ändern: von der Versuchung, al- les zu „verschlingen“, um unsere Begierde zu befriedigen, hin zu der Fähigkeit, aus Liebe zu leiden, welche die Leere unseres Herzens füllen kann. Beten, damit wir auf die Idiolatrie und die Selbstgenügsamkeit unseres Ichs verzichten lernen und ein- gestehen, dass wir des Herrn und seiner Barmherzigkeit bedürfen. Almosen geben, damit wir die Torheit hinter uns lassen, nur für uns zu leben und alles für uns anzuhäufen in der Illusion, uns so eine Zukunft zu sichern, die uns nicht gehört. So finden wir die Freude an dem Plan wieder, den Gott der Schöpfung und unserem Herzen eingeprägt hat: ihn, unsere Brüder und Schwestern und die gesamte Welt zu lieben und in dieser Liebe das wahre Glück zu finden.
Liebe Brüder und Schwestern, die „Fastenzeit“ des Sohnes Gottes war ein Eintreten in die Wüste der Schöpfung, um sie wieder zu dem Garten der Gemeinschaft mit Gott werden zu lassen, der sie vor dem Sündenfall war (vgl. Mk 1,12–13; Jes 51,3). In unserer Fastenzeit wollen wir den gleichen Weg noch einmal gehen, um auch der Schöpfung die Hoffnung Christi zu bringen, dass sie „von der Knechtschaft der Vergänglichkeit befreit werden [soll] zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes“ (Röm 8,21). Lassen wir diese günstige Zeit nicht nutzlos verstreichen! Bitten wir Gott um seine Hilfe, den Weg wahrer Umkehr einzuschlagen. Lassen wir den Egoismus, den auf uns selbst fixierten Blick hinter uns und wenden wir uns dem Ostern Jesu zu; unsere Brüder und Schwestern in Not sollen unsere Nächsten sein, mit denen wir unsere geistlichen und materiellen Güter teilen. So ziehen wir, wenn wir in unserem konkreten Leben den Sieg Christi über Sünde und Tod annehmen, seine verwandelnde Kraft auch auf die Schöpfung herab.

Aus dem Vatikan, am 4. Oktober 2018, dem Fest des heiligen Franz von Assisi

FRANZISKUS

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Rosenkranzandacht in St. Pius X.

Posted by michaelcziba - 6. März 2019

Herzliche Einladung zur Rosenkranzandacht in St. Pius X.
Nach der Winterpause trifft sich unsere Rosenkranzgruppe und alle weiteren Beterinnen und Beter wieder um 15.00 Uhr an jedem Freitag in St. Pius X. Die erste Andacht findet am 15. März statt und ab dann wieder jeden Freitag nachmittag.
Aufgrund des jahrzehntelangen Einsatzes vieler Beterinnen und Beter ist in St. Pius X. der Rosenkranz eine regelmäßige Einrichtung geworden. Ein herzliches Dank an die Damen und Herren, die sich dazu regelmäßig treffen und mit ihrem Gebet unsere Gemeinde und die vielen Anliegen der Gemeindemitglieder vor Gott tragen. Jeder und Jede, die diese Traditionen mittragen will ist herzlich eingeladen Freitags in St. Pius X. vorbeizuschauen.

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