Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Wieder einmal ein Wort zur Benutzung der Pfarrheime

Posted by Florian Seiffert - 15. Januar 2012

Pfarrer Cziba mailt:

Liebe Gemeindemitglieder, dass folgende wieder einmal in einem offenen Brief zu schreiben, ist für einen Pfarrer nicht leicht und eigentlich langsam eher nur noch lästig. Man kommt sich schon vor wie Don Quichote, da es immer noch Menschen gibt, die bewusst Regeln und Anstand vor der Pfarrheimtür zurücklassen. Vor allem fällt dadurch natürlich auch ein schlechtes Licht auf diejenigen, die es eigentlich nicht betrifft.
Seit einiger Zeit machen sich in unseren Pfarrheimen wieder einige Unsitten breit, von denen wir eigentlich dachten, sie in den Griff bekommen zu haben. Daher möchte ich an dieser Stelle an einige Verhaltensregeln erinnern:
Wenn eine Veranstaltung im Pfarrheim durchgeführt wird, sind die Verantwortlichen und die Teilnehmer auch für eine ordnungsgemäße Durchführung zuständig. Das heißt, die Toiletten sind sauber zu verlassen, die Hausordnung einzuhalten, die Türen beim Verlassen nach der Veranstaltung abzuschließen und vor allen Dingen ist keiner im Pfarrheim einzuschließen, der als Gast dort weilte und vergessen wurde.
Es ist darauf zu achten das Dritte nicht einfach das Pfarrheim als Aufenthaltsraum oder als öffentliche Toilette benutzen, wie es leider in St. Hubertus immer mal wieder vorkommt.
Man sollte mit darauf achten, dass kein Müll vor das Pfarrheim geworfen wird und falls Dritte dies taten, sollte man auch mit auf die Sauberkeit achten und eben einmal saubermachen. Die ewigen Beschuldigungen, die dann meist kursieren sind keinem von uns wirklich hilfreich, da sie auch meist nur Pauschalurteile sind und vieles Gutes in Misskredit bringen.
Wenn das Pfarrheim vermietet wirde müssen sich nicht nur die Mieter an die Hausordnung halten, sondern auch die pfarrlichen Gruppierungen sich an die Zeitvorgaben halten, in denen das Pfarrheim vermietet ist und daher nicht anderweitig benutzt werden kann.
Die Möglichkeit der Ausleihen soll auch weiterhin möglich sein. Dies geht aber nur, wenn man sich auch hier an die aufgestellten Regeln hält. So mal ein paar Minuten vorher bescheiden zu sagen und dann zu schimpfen, weil keiner direkt springt, sorgt nur für Ärger auf allen Seiten, aber dient nicht dem eigentlichen Zweck. Die jeweiligen Verantwortlichen für die Ausleihe können über die Pfarrbüros in Erfahrung gebracht werden.
Dies sind nur die gravierendsten Punkte der letzten drei Monate. Ich hoffe, dass sich in Zukunft alle an die Regeln und die Hausordnungen halten und damit jeder, der unsere Pfarrheime nutzt sich nicht über die anderen ärgert oder beschwert und wir alle gemeinsam auch zum guten Aussehen und zur Sauberkeit beitragen.

Pfr. Michael Cziba, Juni 2011

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2 Antworten to “Wieder einmal ein Wort zur Benutzung der Pfarrheime”

  1. Michael Becker said

    Diese Hinweise sind sicher alle richtig und gut.
    Ich weiß nur nicht, ob auf diesem Wege (Internet)
    alle erreicht werden, die sich diese Hinweise
    zu Herzen nehmen sollten.

    Als direkter Nachbar eines Pfarrheims (BKS) bin
    ich natürlich besonders Interessiert an der
    Einhaltung der Vorgaben zur Lautstärkeregelung
    der Beschallungsanlagen und allem was dazu gehört

    Was für uns (Familie Becker) nicht besonders angenehm ist,
    ist die Tatsache, dass sich der Außenbereich des Eingangs an
    der Herrentoilette zur Raucherecke und zur Kommunikatonsecke
    für des Feierns müde gewordene Partygäste entwickelt hat.

    Eine gut funtionierende Nutzung der Pfarrheime steht sicher
    auch im Zusammenhang mit der Festlegung und Wahrnehmung
    der Aufgaben des Hausmeisters.

    Ansonsten können wir in unserer gemeinsamen Pfarrei
    sehr froh sein über das Angebot an Versammlungsflächen
    und wir sollten gemeinsam alles dfür tun diese in einem
    guten Zustand zu erhalten.

    Michael Becker

    • Hallo Michael,
      Danke für Deinen Kommentar.
      Der Artikel zu den Pfarrheimen im Internet ist nur Plan B. Plan A ist die Veröffentlichung in den Pfarrkontakten. Da erreicht es dann hoffentlich auch die Nicht-Internetfraktion.
      Florian Seiffert

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