Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistliches Wort zum Jahr 2013

Posted by Florian Seiffert - 30. Oktober 2012

Pfarrer Cziba mailt das geistliche Wort für die Pfarrkontakte:

Liebe Gemeinde, liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

Jahreswenden haben für uns alle immer eine besondere Eigenart. Angefüllt mit den verschiedensten Gedanken und Gefühlen zu den Weihnachtstagen, mit der Sehnsucht nach Freude, Frieden, Liebe und Glück stehen wir wieder einmal an der Schwelle zu einem neuen Jahr. Wir blicken zurück auf das, was war. Auf das gelungene und das nicht gelungene im eigenen Leben. Wir schauen in die Welt hinaus, auf die Jahresrückblicke im Fernsehen und Zeitungen. Wir sehen das Leid vieler Völker und das Leid der Menschen, Krieg und Ausbeutung, Schwierigkeiten und Naturkatastrohen, sozialer Sprengstoff und internationale Probleme.

Probleme machen auch vor einem neuen Jahr nicht halt. Sie prallen am Datum der Jahreswende nicht ab. So fragen wir uns: Was wird das neue Jahr bringen? Wie wird es sein mit Tod und Krankheit? Wie geht es im Beruf weiter? Werde ich Stunden der Freude und des Glücks haben? Und mein Glaube? Bleibt er mir auch im neuen Jahr wichtig, das ja gerade ein Jahr des Glaubens sein soll? Kann ich ihn sogar vertiefen?

Manche nehmen sich ganz bewusst etwas ganz konkretes vor und hoffentlich nicht zu viele. Das, was mir wichtig ist, mit neuer Motivation im Guten weitermachen. Auf den Spuren Gottes gehen. Reicht das nicht als Vorsatz? Wie werde ich die Lasten anderer mittragen? Welche Prioritäten setze ich bei all meinem Tun? Was ist mir besonders wichtig? Wie werde ich meine Grenzen kennen lernen und annehmen? Bei all dem brauchen wir viel Kraft durch Lebensfreude, durch Geduld mit uns selbst, durch Vertrauen auf Gott, durch Liebe zum Nächsten. Solche Kräfte weiter zu entwickeln, zu formen und zu trainieren, das ist wichtig für das neue Jahr. Trotz mancher Resignation nicht verzagen. Alle Wurzeln noch fester verankern. Dem eigenen Leben ein Fundament geben.

Ich möchte Ihnen allen Mut machen, mit Zuversicht und Freude in das neue Jahr des Herrn, das Jahr 2013 hineinzugehen. Es wird wie immer nicht alles gelingen. Aber wir dürfen in dem Bewusstsein gehen, dass Gott uns nicht allein lässt und dass wir untereinander – und das sollten wir vielleicht in diesem Jahr wesentlich stärker beherzigen – aus dem Glauben heraus, als Kinder Gottes Schwestern und Brüder sind.
Wir alle wissen nicht, was das neue Jahr bringen wird, aber wir haben einen Glauben, der uns Halt gibt, einen Gott, der uns stützt und stärkt. Haben wir aber auch den Mut, uns wirklich stützen und stärken zu lassen? Wir brauchen echte Bekehrungen auf Gott hin. Wir brauchen den Geist des Miteinanders, das Bemühen umeinander. Niemand muss sich überfordern. Aber jeder soll das umsetzen und das tun, was er vom Evangelium verstanden hat. Wir gehen nicht allein in das neue Jahr. Menschen gehen mit uns. Und in allem sind wir begleitet durch unseren lebendigen Gott.
Gottes reichen Segen für sie und ihre Familien
Ihr Michael Cziba

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