Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Gemeinsam unterwegs – in Jordanien und Israel 2012

Posted by Florian Seiffert - 3. Dezember 2012

Elisabeth und Horst Sauer mailen:

Gemeinsam unterwegs – in Jordanien und Israel

Drei Jahre nach unserer Reise im Oktober 2009 zu biblischen Stätten in Israel flogen wir am 07. Oktober 2012 „Auf den Spuren von Mose, Abraham und … uns selbst“ auf eine 10 tägige Reise nach Jordanien und Israel. Wir waren 33 Reisende im Alter von Mitte 40 bis Anfang 70. Die Gruppe, von denen etwa die Hälfte schon in 2009 dabei war, wuchs schnell zu einer tollen Gemeinschaft zusammen. Vorweg gilt der Dank Marlies und Hermann Josef Lauter, die viele Details im Vorfeld der Reise planen und abstimmen mußten. Dank gilt auch Marianne Arndt aus der „Kath. Pfarrgemeinde St. Clemens und Mauritius“, die ständig im Einsatz war, Andachten an religiösen Standorten gestaltete und auch ein „verlorenes Schaf“ wieder zur Gruppe führte.

Die Reiseroute führte uns zu nabatäischen (z.B. die legendäre Felsenstadt Petra), byzantinischen, römischen und jüdischen Ansiedlungen mit archäologischen Ausgrabungsstätten (z.B. Jerash und Umm Qeis), durch Wüsten mit völlig unterschiedlichem Charakter (Wadi Rum, Negev), zum Wadi-Mujib, den Grand Canyon Jordaniens, durch das Jordantal mit der Taufstelle Jesu, durch das besetzte Westjordanland mit den Städten Bethlehem und Hebron und schließlich durch die judäische Wüste nach Jerusalem. Den letzten Abend und den letzten Vormittag verbrachten wir in Tel Aviv, der Stadt in der am 14. Mai 1948 David Ben Gurion den Staat Israel proklamiert hat.

Wieder in Jerusalem zu sein, mit den Eindrücken von 2009 durch die Altstadt von Jerusalem über die Via Dolorosa, zum Tempelberg mit Felsendom und El Aqusa Moschee, durch das jüdische Viertel mit Klagemauer, zum Ölberg und zum Garten Gethsemane zu gehen, vielen Menschen unterschiedlichen Glaubens zu begegnen, hat bei uns wieder starke Spuren und persönliche Empfindungen hinterlassen.

Zu den Erinnerungen gehören aber auch die Eindrücke von den sehr unterschiedlichen Lebensbedingungen, z.B. der zahlreichen Beduinen und der Menschen in den besetzten Gebieten. Auch haben die Vorträge des israelischen Führers (Historiker) und eines jungen jordanischen Politikers (Mitglied eines Völkerstammes aus Petra) einen kleinen Einblick in die Gedanken der Bevölkerung gegeben. Die Auswirkungen der Nahostkonflikte waren immer in Form von bewaffneten Soldaten gegenwärtig. Wir haben uns aber auf unserer Reise jederzeit in beiden Ländern wohl und auch gut aufgehoben gefühlt. Die gewonnenen Eindrücke haben uns – insbesondere aufgrund der momentanen Ereignisse – nachdenklich gemacht, haben aber den Wunsch erweckt, nochmal nach Israel zu reisen.

November 2012
Elisabeth und Horst Sauer

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