Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Was Christen zusammenhält

Posted by Florian Seiffert - 29. Mai 2013

Dechant Pfarrer Michael Cziba mailt:

Geistliches Wort zum Thema: Was Christen zusammenhält

Heutzutage, genauso wie zu allen Zeiten, wird immer die Frage gestellt: Was hält uns Christen eigentlich zusammen. Definieren wir uns über eine bestimmte Kirche, über einen bestimmten Wohnort oder durch eine besondere Sprache oder Kleidung. Was hält uns zusammen? Diese Frage wird umso dringender in unserer Großgemeinde, wo immer mehr Menschen viel mehr auf den eigenen Vorteil und den Vorteil der eigenen Kirche blicken. Wo die Frage des Miteinanders immer mehr in weite Ferne zu rücken scheint, und die Weichen, die für die Zukunft gestellt werden müssen, immer stärker in Frage gestellt werden. Daher möchte ich als Geistliches Wort bewusst einen Auszug aus dem Diognet-Brief an den Anfang unserer Pfarrkontakte stellen, die wie immer von gewesenem berichten und gleichzeitig einen Ausblick auf die Zukunft geben.
„Die Christen unterscheiden sich weder durch Heimat noch durch Sprache noch durch Brauchtum von den übrigen Menschen; sie bewohnen nirgends eigene Städte, bedienen sich keiner außergewöhnlichen Sprache und führen kein absonderliches Leben. Sie wohnen in den Städten der Griechen und der Barbaren [d.h. Nichtgriechen], wie das Schicksal es jedem zuteilt; sie fügen sich in die Sitten ihres Landes in Kleidung, Speise und übriger Lebensart. Sie wohnen im eigenen Vaterland, jedoch nur wie Beisassen, sie haben an allem Anteil wie Bürger und erdulden doch alles wie Fremdlinge. Jegliche Fremde ist ihnen Heimat, und jegliche Heimat Fremde. Sie verbringen ihr Dasein auf Erden, sind aber eingebürgert im Himmel. Nicht ein irdischer Fund ist ihnen anvertraut. Vielmehr hat der unsichtbare Gott von den Himmeln herab die Wahrheit und das heilige und unauslotbare Wort den Menschen eingegründet und es in ihren Herzen verwurzelt.“
Vielleicht können uns diese Worte etwas mehr Mut für die Zukunft und etwas mehr Verständnis für die notwendigen Veränderungen geben, damit wir doch wieder mehr aufeinander zu zugehen statt voneinander weg. Wir sollten uns in unserer Gemeinde überall zu Hause fühlen und dieses Gefühl auch allen anderen vermitteln.

Pfarrer Michael Cziba

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