Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Pfarrer Gerold Vorländer wird am 27. April 2014 verabschiedet

Posted by Florian Seiffert - 27. Januar 2014

Christa Hastedt mailt:

Seit mehr als 22 Jahren ist Gerold Vorländer Pfarrer der Evangelischen Brückenschlag-Gemeinde bzw. ihrer Stammheimer Vorgängergemeinde. Das könnte gerne noch bis zum Ruhestand so weitergehen, mögen viele am Ort denken. Doch das sind unrealistische Erwartungen. Denn er hat seit jeher gesagt, dass er nicht während seiner gesamten Dienstzeit an einer Stelle bleiben möchte. Das wäre auch für keine Seite gut.
Etliche in der Gemeinde erwarteten – oder befürchteten – daher schon länger, dass er sich irgendwann verabschieden würde.
Dass er immer noch hier ist, hat mit Sicherheit damit zu tun, dass Gott ihn nach wie vor hier haben wollte und deshalb ein paar Mal andere Türen zugeschlagen hat. Gott sei Dank, kann man da nur sagen. So konnte er beispielsweise noch den gesamten Bauprozess der Immanuel-Kirche miterleben, in den er intensiv eingebunden war.
Doch nun geht seine Zeit in Köln zu Ende. Gott möchte ihn an einem anderen Ort haben: in Berlin. Ende November 2013 wurde Gerold Vorländer in das Leitungsteam der Berliner Stadtmission berufen. Und diesen Ruf konnte und wollte er nicht ablehnen. Zum einen sieht er ihn als Gottes Ruf, zumal er für ihn selbst völlig überraschend kam. Zum andern passt die Stelle ausgesprochen gut zu ihm, sie fordert ihn heraus und reizt ihn.
Es ist die Stelle des Leitenden missionarischen Mitarbeiters, der als eine Art Superintendent für die 18 Stadtmissions-Gemeinden zuständig ist. Damit wird er zufällig auch wieder Lorenz Bührmanns Chef, dessen Vikariatsmentor er einst war. Zu seinen Aufgaben wird auch gehören, neue missionarische Projekte aufzubauen, das geistliche Leben in den diakonischen Einrichtungen zu stärken und bei der Außendarstellung sowie dem Fundraising mitzuwirken. Also sicher nicht weniger Arbeit als in Köln.
Zum 1. Mai 2014 wird er seine neue Stelle antreten. Die Familie bleibt noch bis zum Schuljahresende hier.
Die Brückenschlag-Gemeinde ohne Pfarrer Vorländer? Für viele Gemeindeglieder ist das sicher noch ein unvorstellbarer Gedanke. Oder doch zumindest denkbar? Schließlich ging das Gemeindeleben im Frühjahr 2013 auch weiter, als der Pfarrer ein viermonatiges Studiensemester nahm. Da waren die Ehrenamtlichen, allen voran die Presbyterinnen und Presbyter, stärker in die Pflicht genommen. Und die Gottesdienste übernahmen Gastprediger.
Die große Frage, die jetzt alle bewegt: Wer wird Nachfolger oder Nachfolgerin von Gerold Vorländer? Die Neubesetzung einer Pfarrstelle ist ein umfangreicher Prozess mit vielen Einzelschritten, in den auch der Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch und die Evangelische Kirche im Rheinland eingebunden sind. Das Presbyterium hat den Prozess bereits angestoßen. Erfahrungsgemäß dauert er mindestens ein Jahr. Es wird also zunächst eine Vakanz geben. Eventuell steht der Gemeinde wieder ein Pfarrer mit besonderem Auftrag zur Seite. Aber das ist alles noch Zukunftsmusik.
Noch jedenfalls ist Pfarrer Vorländer hier und gestaltet das Gemeindeleben kräftig mit. Verabschiedet wird er am Sonntag, dem 27. April 2014, im Rahmen eines Festgottesdienstes in der Immanuel-Kirche (Beginn 15 Uhr), an den sich eine Festveranstaltung anschließt. Hierzu sind selbstverständlich auch die katholischen Geschwister herzlich eingeladen.
Christa Hastedt
Ev. Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim

Pfarrer Gerold Vorländer

Pfarrer Gerold Vorländer

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