Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Das neue Gotteslob

Posted by Florian Seiffert - 28. Januar 2014

Dechant Pfarrer Michael Cziba mailt:

Endlich war es soweit. Am 22. Und 23. Februar 2014 ist in unserem Erzbistum endlich das neue Gotteslob eingeführt worden. Es löst das liebgewordene „alte“ Gotteslob aus dem Jahre 1975 ab. 40 Jahre war es in Gebrauch und seine Gestaltung, seine Aufteilung und auch so manche Liednummer ist uns in Fleisch und Blut übergegangen. Jetzt wird alles wieder anders. Auffällig ist natürlich, dass das neue Gotteslob farbiger geworden ist, es enthält neben Texten und Noten auch einige Bilder und Grafiken, die zur Betrachtung einladen können und sollen. Auch das Druckbild ist anders: Die Nummern sind jetzt rot gedruckt, das kleine „ö“ darunter gibt an, dass das betreffende Lied für ökumenische Feiern geeignet ist. Neu ist, dass jetzt bis zu drei Strophen direkt unter den Notenzeilen stehen; das erleichtert das Mitsingen nach der ersten Strophe, allerdings muss man sich auch erst daran gewöhnen. Vielleicht haben Sie auch schon beim Blättern entdeckt, dass Lieder nicht mehr unter der vertrauten Nummer zu finden sind. Es wurden neue Lieder aufgenommen und dafür solche weggelassen, die kaum gesungen wurden. Bei der Auswahl haben alle Diözesen des Deutschsprachigen Raumes mitgewirkt, was zu einer großen Vielfalt geführt hat. Gleich geblieben ist die grundsätzliche Aufteilung in Stammteil und Eigenteil, die parallel in der gleichen thematischen Abfolge aufgebaut sind: Am Beginn stehen Gebete und Andachten für verschiedene Situationen und Anlässe. Die Gesänge sind dann dem Rhythmus der Zeit und wichtigen Situationen des Lebens zugeordnet. Wenn Sie gelegentlich Zeit haben, können Sie die Reihenfolge der Gesänge im Inhaltsverzeichnis nach der Nummer 80 genauer anschauen. Der Stammteil ist in Deutschland, Österreich und Südtirol gleich. Mit der Nummer 700 beginnt der Diözesanteil unseres Erzbistums. Das neue Gotteslob enthält auch neue Lieder, die wir bisher schon gerne gesungen haben.
Von der Ausrichtung her ist unser neues Gotteslob nicht mehr nur ein Buch für die Gemeindegottesdienste, sondern auch sehr gut für das Gebet zu Hause oder in kleinen Gebetskreisen geeignet. Mein Wunsch ist es, das wir alle ein Gotteslob zu Hause hätten, um in der einen oder anderen Situation, wenn uns die Worte fehlen, ein Gebet für uns oder andere sprechen oder sogar singen könnten, denn jedes Lied ist letztlich nur ein gesungenes Gebet. Entdecken Sie unser neues Gotteslob auch als ihr persönliches Gebetbuch.

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