Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum 26. Sonntag im Jahreskreis

Posted by michaelcziba - 26. September 2017

Liebe Gemeindemitglieder. Im heutigen Evangelium (Mt 21,28-32) spricht Jesus eine Drohung aus. Wem gilt sie? Und wie ist das mit den Zöllnern und Dirnen? Sind sie Jesu Favoriten, und haben sie den Vortritt in das Reich Gottes? Die Drohung ist an jene ergangen, die gemeint haben, sie seinen die Favoriten; ihnen komme der erste und womöglich ausschließliche Anspruch auf die Erlösung zu. ihr Anspruchsdenken – und damit jedes Anspruchsdenken gegenüber Gott – weist der Herr entschieden zurück. Niemand kann seine Erwählung wie einen gesicherten Besitz betrachten. Jederzeit kann sich das Blatt wenden. Ja, es hat sich bereits für diejenigen gewendet, die das ewige Heil wie einen Pensionsanspruch betrachten. Zöllner und Dirnen üben kein erstrebenswertes Gewerbe aus, ganz sicher nicht in den Augen Jesu. Sie sind bedauerlich arm. Ihr Leben führt ins Verderben, wenn sie sich nicht bekehren. Aber wenn sie sich dessen bewusst werden, dann wird ihnen auch klar, wie arm sie sind. Und dann wissen sie auch, dass sie Gott nichts anzubieten haben als leere Hände, die sie ihm wie Bettler entgegenstrecken können, damit er sie fülle. Dann gehören sie zu denen, die der Herr mit den Worten selig gepriesen hat: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.

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