Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Der Pfarrgemeinderat berichtet: Konzept 2035 – KREUZundQUER

Posted by Florian Seiffert - 20. Oktober 2017

Ulrich Koemm und ich schreiben für das Pfarrmagazin KREUZundQUER:

Zum Stand von Projekt 2035.

Im Mai 2017 haben sich Kirchenvorstand (KV) und Pfarrgemeinderat (PGR) mit dem erzbischöflichen Generalvikariat (eGV) getroffen. Das eGV unterstützt das Vorgehen der Gemeinde, sich pastoral und gebäudetechnisch neu aufzustellen. Verabredet wurde, Klarheit bezüglich des als neuem Pfarrzentrum vorgeschlagenen Grundstücks an der S-Bahn in Stammheim zu gewinnen. Kann man dieses Grundstück bekommen, wenn ja, wie? Gib es noch Alternativen?

Dazu braucht es zunächst eine Faktensammlung zu den jetzigen Kirch-Standorten. Eine Begehung der Gebäude mit KV und GV fand am 11. Juli statt. Ein Architekt wurde beauftragt, um Substanz und Nutzungsmöglichkeiten der gemeindlichen Gebäude festzustellen. Weiter soll es einen Kooperationsrat 2035 zusammen mit dem eGV geben, um Kontinuität in das Projekt zu bringen.

Eine Änderung des Flächennutzungsplans, der nötig ist, um das vorgeschlagene Grundstück zu erwerben dauert bis zu 3 Jahren. Diese Änderung muss von Kölner Gremien (Rat, Ausschüsse, …) genehmigt werden. Da ein Ergebnis nicht vorausgesagt werden kann, muss evtl. ein anderes Grundstück gesucht werden. Das eGV sagt aber auch: ‚Es ist spannend Steine ins Wasser werfen!’KV und PGR gehen mit einem guten Gefühl aus den Gesprächen. Das eGV hat unseren Plan nicht einfach verworfen. Wir können an dem Konzept 2035 weiter arbeiten.

Im August 2017 hat es ein erstes Gespräch mit der Stadt Köln gegeben. Das von uns vorgeschlagene Gelände an der S-Bahn in Stammheim ist im Bebauungsplan der Stadt als Gewerbegebiet ausgewiesen. In einem Gewerbegebiet ist das Betreiben eines Pfarrzentrums ausgeschlossen. Wir müssen also eine Nutzungsänderung für das Grundstück beantragen. Eine Nutzungsänderung kann genehmigt werden, wenn wir darlegen können, alle möglichen Alternativen geprüft und mit nachvollziehbaren Begründungen verworfen zu haben.Eine Lage neben einem Gewerbegebiet kann beispielsweise für Jugendarbeit eher vorteilhaft sein. Das Ganze ist ein politischer Prozess, den wir natürlich beeinflussen können, aber dessen Ausgang ist nicht 100\% sicher vorhersagbar.

Das von uns beauftragte Architektenbüro Duda wird alle vorgeschlagenen Optionen zu Standorten und den Fakten dazu aufnehmen und diese aus planerischer Sicht bewerten und uns wieder vorlegen. Eine nächste Runde mit eGV, KV und PGR wird es am 14.11.2017 um 14 Uhr im Pfarrbüro St.Hubertus geben.

Ulrich Koemm, Florian Seiffert – Oktober 2017

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