Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum 31. Sonntag im Jahreskreis

Posted by michaelcziba - 31. Oktober 2017

Liebe Gemeindemitglieder. Wir würden es uns zu leicht machen, wenn wir solche Aussagen Jesu (Mt 23,1-12) einfach den Pharisäern anlasten. Sie betreffen jeden von uns. Sie stellen an jeden von uns die Frage: Wie echt ist mein eigens Leben? Ist das, was ich sage und tue, Ausdruck meines Wesens, oder geht es mir dabei um Wirkung und Selbstdarstellung? Was die anderen von uns halten, spielt vor Gott keine Rolle. Wir dürfen vor Gott sein wie wir sind. Vor Menschen müssen wir oft anders sein, als wir sind, um bei ihnen anzukommen oder weil wir meinen – ohne ihrem Bild von uns zu entsprechen – abgelehnt werden. Damit beginnt aber eigentlich ein Leben aus zweiter Hand, ein Leben, das ständig damit beschäftigt ist, auf seine Wirkung nach außen zu achten. Wir spalten uns auf und können nicht mehr wirklich groß sein. Größe vor Gott aber ist eigentlich dienen. Wir sollten uns einen Ausspruch von Helmut Thielicke vor Augen halten: Gott liebt uns nicht, weil wir so wertvoll sind, sondern wir sind so wertvoll, weil Gott uns liebt.

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