Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum Zweiten Adventssonntag

Posted by michaelcziba - 5. Dezember 2017

Liebe Schwestern und Brüder. Gleich zu Beginn ist im heutigen Evangelium (Mk 1,1-8) zweimal von Anfängen die Rede. Zunächst heisst es „Anfang des Evangeliums“, und gleich danach „Es begann…“ Irgendetwas muss also mit diesem Anfangen und Beginnen besonders wichtig gewesen sein, und es war tatsächlich das erste Mal, dass eine derartige Lebensbeschreibung Jesu „Evangelium“ (Frohe Botschaft) genannt wurde. Bemerkenswert ist auch, dass das deutsche Wort „anfangen“ von der Wortwurzel her mit „anfachen“ zu tun hat. Ein solcher Anfachen, ein Zündler, ein Feuriger war Johannes der Täufer, dem diese erste Szene des Markusevangeliums gewidmet ist. Johannes ist ein Vorläufer, ein Bote, ein Wegbahner und Wegbereiter für Jesus. Johannes war eine kantige und zugleich faszinierende Gestalt. An mehreren Stellen in der Bibel hören wir, wie er Menschen zur Veränderung aufruft und aufrüttelt, sie konfrontiert und beinahe beschimpft – und dennoch kommen sie in Scharen zu ihm hinaus in die Wüste, in das unwirtschaftliche Land. Und Johannes wird nicht müde, immer wieder auf die Freiheit zur Veränderung, auf die Freiheit sich selbst ändern zu können, hin und auch auf Jesus, auf den Größeren, der nach ihm kommt. Vielleicht braucht Jesus auch heute noch solche Menschen wie Johannes. Und vielleicht liegt darin tatsächlich auch heute noch ein besonderes Glück: Wegbereiter und Wegbereiterin für ihn zu sein.

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