Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum Fest der Heiligen Familie

Posted by michaelcziba - 26. Dezember 2017

Liebe Schwestern und Brüder. Eine seltsame Familie betritt da den Tempel. Eine Frau mit ihrem Ehemann, der nicht der Vater des Kindes ist, dass die Frau trägt. Ihnen begegnet ein seltsamer, ziemlich aller Mann, der denkwürdige, schwer verständliche Worte zu ihnen sagt. Worte, die in jüdischen Ohren wie eine Anmaßung klingen: das Heil aller Völker sei der Knabe; ein Licht für die Heiden. Maria sagt dazu nichts, von Josef hören wir auch nichts. Wie es in ihnen aussieht, können wir nur ahnen, aber nicht wirklich wissen. Und all das soll heilig sein? Das Heilige ist nicht das Reine, Schneeweiße, Glatte. Das Heilige kann auch alles andere sein: das Befleckte, Zerrissene, Widerborstige – vorausgesetzt das eine wesentliche Bedingung erfüllt wird. Das Eine oder Einer Gott mehr vertraut als Menschen und eigenen Wünschen. Was Simeon sieht, sieht er mit den Augen des Vertrauens. Weil die von der Welt getrübt sind, sieht Simeon das Allerheiligste im Alltäglichsten: Er sieht in diesem Kind den Heiland der Welt. Und hat dabei nicht den Hauch eines Zweifels. Weil sein Blick den Hauch eines Zweifels nicht kennt. Denn er vertraut. Gott hat es ihm versprochen. Er wird den Heiland sehen. Gott hält seine Versprechen. Ich werde es erleben. Wenn ich ihm meine Wünsche unterordne. Und stattdessen mein Vertrauen zu ihm pflege.

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