Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum Fest der Taufe des Herrn

Posted by michaelcziba - 9. Januar 2018

Liebe Schwestern und Brüder. Manchmal bin ich schon ein wenig fasziniert, wie schnörkellos der früheste Evangelist – Markus – erzählt. Jesus kommt zu Johannes, lässt sich taufen und wird dann in die Wüste getrieben. Da gibt es keine langen Diskussionen mit dem Täufer, keine flammende Rede an das Volk, keine Berufungen – Jesus sagt kein Wort. Am Anfang ist er allein mit sich und seinem Vater. Und was er von ihm hört, ist zunächst gar kein Auftrag, sondern eine Zusage: „Du bist mein geliebter Sohn.“ Alles, was Jesus tun wird in den nächsten Jahren gründet auf dieser Erfahrung: Der Vater sagt ihm seine Liebe zu. Aus diesem Wissen wird Jesus predigen und heilen, sterben und auferstehen. Es ist seine Lebensversicherung, die Garantie, dass alles gut werden wird. Ein direkter Auftrag, eine Leistungsvereinbarung ist nicht nötig: Aus dem Wissen um die Liebe Gottes kommen die richtigen Worte und die überzeugenden Zeichen. Darauf können auch wir vertrauen, denn auch an uns hat Gott in der Taufe Gefallen gefunden.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

 
%d Bloggern gefällt das: