Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Impuls zu Aschermittwoch

Posted by michaelcziba - 7. Februar 2018

Liebe Gemeindemitglieder. Mit dem Aschermittwoch beginnt die vierzigtätige Bußzeit als Vorbereitung auf das Osterfest. Sehr Augenfällig ist an diesem Tag vor allem das sichtbare Zeichen des Aschenkreuzes, das uns auf die Stirn gezeichnet wird. Nach den Tagen des Karnevals, die vom Feiern, von Frohsinn und nicht zuletzt von der Freude an Verkleidung, Maskerade und Rollenwechsel geprägt sind, erfolgt in einem sehr deutlichen und bewussten Konntest die radikale Botschaft des „Schau, was und wer du wirklich bist“. Die beim Zeichnen des Aschenkreuzes gesprochenen Worte: „Staub bist du, und zum Staube kehrst du zurück“ erinnern uns drastisch an die eigene Sterblichkeit und sollen, dem, der glaubt, das Leben ginge einfach so weiter, die Maske vom Gesicht reißen. Doch dies ist nur die eine Seite der Botschaft an diesem Tage. Auf der anderen Seite steht die feste Zusage Gottes an den Menschen: Du brauchst keine Profilierung, keine Verstellung. Du darfst so sein, wie und was du bist. Denn Gott ist zuverlässig in seiner Zusage: Ich liebe dich als mein Kind. Der Aschermittwoch ist eine deutliche Zäsur im Leben, die Jahr für Jahr einlädt, in den kommenden Wochen der Fastenzeit – der österlichen Bußzeit – die eigene Endlichkeit und Begrenztheit zu erkennen und anzunehmen, um so schließlich an Ostern feiern zu können, dass Gott alle Grenzen, die wir Menschen haben oder vorstellen, durchbricht.

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