Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Impuls zum Ersten Fastensonntag

Posted by michaelcziba - 13. Februar 2018

Liebe Gemeindemitglieder. Warum muss es eigentlich immer so spröde und kantig beginnen? Warum muss das öffentliche Leben Jesu ausgerechnet in der Wüste beginnen. In dieser Trockenheit, mit ihren Versuchungen und den wilden Tieren. Und warum muss ausgerechnet der 1. Fastensonntag mit diesem Evangelium (Mk 1,12-15) beginnen, der ja auch den Beginn der Fastenzeit markiert. Die erwähnten 40 Tage in der Wüste kommen in allen drei Evangelien der Synoptiker vor, aber bei Markus wird diese Geschichte noch knapper und damit sperriger dargestellt. Vielleicht will Markus ja gerade in aller Nüchternheit auf das Wesentliche hinweisen. Der Heilige Ignatius von Loyola beginnt seine Exerzitien mit dem deutlichsten Hinweis, dass das Ziel unseres Lebens, die immer wieder neue Ausrichtung auf Gott ist. Und zwar mit und in allem was unser Leben an Schönem und Schwierigen mitbringt und ausmacht. Es geht darum, das Leben immer wieder neu zu ordnen. Vielleicht gibt es da ja eine Parallele. Das Evangelium, der Einstieg in die Fastenzeit, möchte uns darauf hinweisen, dass wir uns auch in der Fastenzeit wieder neu uf Gott ausrichten sollen, können und eigentlich dürfen. Und deshalb hat Markus es so knapp und klar auf den Punkt gebracht: „Das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!“

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