Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum Vierten Ostersonntag

Posted by michaelcziba - 17. April 2018

Liebe Gemeindemitglieder. Schäfer will heutzutage kaum noch jemand werden. 365 Zage im Jahr arbeiten – bei Wind und Wetter draußen sein, kaum noch Weideflächen und obendrauf noch ein miserabler Verdienst. Dazu kommen ja auch noch die Umwelteinflüsse, dass sich verändernde Wetter, Wolf und Mensch. Der Verband der Berufsschäfer fürchtet daher, dass ihr jahrhundertealter Beruf bald verschwinden wird. Dies dann mit eigentlich schlimmen Folgen für die Deiche, die Artenvielfalt und letztlich auch das idyllische Landschaftsbild. Schäfer, das ist kein Job wie jeder andere. Man muss ihn lieben, von ganzem Herzen – und ihn aushalten können. Die Schafe nehmen nämlich keine Rücksicht, ihre Bedürfnisse bestimmen den Tag und die Nacht, und der Schäfer ist ihr Diener, der zur Verfügung zu stehen hat. Im Tagesevangelium hören, das Jesus so ein Hirte ist. Er stellt sich zur Verfügung, er lässt sich vom Hunger der Schafe bestimmen, er kennt die Wege, die mit dem Sattwerden enden. Und er ist da, wenn die Schafe in Gefahr sind, weil er eben Hirte ist und kein Viehtreiber. Wie gut, dass wir in seinen Augen kein blödes Vieh sind – sondern sein Lebensinhalt.

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