Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Impuls zum Pfingstsonntag

Posted by michaelcziba - 16. Mai 2018

Liebe Gemeindemitglieder. Jesus spricht in dieser österlich-pfingstlichen Geschichte im heutigen Evangelium, in der er als eben Auferstandener gegen jede Vorstellungskraft durch die versperrte Tür kommt, seinen Jüngern den Heiligen Geist zu. Das ist eine bewegende Zusage – und eine gefährliche Angelegenheit. Denn der Geist Gottes hat von seinen beiden biblischen Namen (hebräisch: Rauch; griechisch: Pneuma) her viele Erscheinungsformen und Wirkkräfte: Er ist der Lebensatem, die Lebenskraft, der Beistand, der Bewegen, der Tröster, ja sogar in gewisser Weise der Unruhestifter. Was gibt Jesus da den verängstigten, irritierten, sich an die Hoffnung klammernden Jüngerinnen und Jüngern mit? Er sagt ihnen zuerst und gleich zweimal den Frieden zu. Es steht allerdings ein Friedensbringer mit durchbohrten Gliedern. Der ganze Schrecken dieser grausamen Hinrichtung ist und bleibt sichtbar und greifbar. Und trotzdem (oder gerade deshalb): Jesus, der verwundete Heiland, macht das, was geschehen ist, nicht ungeschehen. Er sagt nicht: „War j nur ein böser Trau“, sondern er mutet seinen Freundinnen und Freunden die Wahrheit zu. Und er schenkt in all das hinein seinen Frieden und seinen Geist. Frieden und Geist – die Geschenke Gottes an diesem Pfingstfest in einer belegten Welt, die nach Frieden und Geist sucht.

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