Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum 32. Sonntag im Jahreskreis B

Posted by michaelcziba - 7. November 2018

Liebe Gemeindemitglieder!
Wenn Jesus wirklich aufs Geld zu sprechen kommt, wird es schwierig. Er setzt nicht nur die uns anerkannten und bekannten Gesetzmäßigkeiten und Regeln außer Kraft, sondern handelt geradezu unvernünftig. Er lobt doch heute (MK 12,38-44) allen Ernstes die arme Witwe, die alles spendet, was sie hat, ihren ganzen Lebensunterhalt. Und doch eigentlich und durch ihr handeln zur Empfängerin dessen wird, was die Reichen freigebig und reichhaltig geben und dafür von Jesus auch noch getadelt werden. Ja, wenn Jesus aufs Geld zu sprechen kommt, wird es schwierig. Und wenn es bei Jesus schwierig wird, dann heißt es nachdenken, überlegen und nicht vorschnell abwiegeln. Denn das dieses Evangelium uns unangenehm ist, das liegt auf der Hand. Und dass uns die Geschichte unangenehm ist, dass sie uns provoziert, ist ein erster guter Schritt. Denn dann gestehe ich mir ein, dass die Geschichte von der armen Witwe durchaus auch etwas mit mir persönlich zu tun hat, dass sie eine wirkliche Anfrage an mich enthält und meinen Umgang mit meinem Geld und Besitz. Aber vielleicht geht es Jesus in dieser Geschichte ja auch gar nicht so sehr ums liebe Geld. Nicht darum, etwas oder auch viel Geld zu geben, sondern überhaupt oder sich selbst zu geben. Vielleicht geht es Jesus, wenn er übers Geld redet, nicht immer nur ums Geld. Sich selbst und ganz zu geben, das kann sehr viele Formen haben.

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