Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum 2. Sonntag des Jahreskreises C

Posted by michaelcziba - 16. Januar 2019

Liebe Gemeindemitglieder!
Wir hören heute von der Hochzeit zu Kann, auf der Jesus sein erstes Wunder wirkte. Ein chinesisches Märchen erzählt von einer anderen Hochzeit. Das Paar will ein großes Fest feiern, und weil die beiden arm sind, bitten sie alle Gäste, eine Flasche Wein mitzubringen und in ein großes Fass zu gießen. Dann würde für alle genug zu trinken da sein. Als das Getränk in Gläser gegossen wird und man miteinander auf das Brautpaar anstößt und den ersten Schluck trinkt – welch betretenes Schweigen. Es ist pures Wasser! Jeder Gast hatte gedacht: Wenn ich eine Flasche Wasser in das Fas schütte, fällt das nicht auf. Beschämt gehen die Gäste nach Hause. Das Fest hat nicht stattgefunden. Denn jeder wollte auf Kosten der anderen feiern, und keiner hat etwas zur Freude aller beigetragen. Wir hören im Evangelium vom Gegenteil: Jesus verwandelt Wasser in Wein. Die Festfreude kann weitergehen. Seine Wunder heißen immer: Es geht weiter, nicht im alten Trott, sondern ganz neu, anders, besser, glücklicher. Was können wir bei uns und unseren Mitmenschen verwandeln, damit das Leben weitergeht – neu, besser, glücklicher?

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