Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Impuls zum Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit

Posted by michaelcziba - 24. April 2019

Liebe Schwestern und Brüder!
Das ist ein kleiner Satz im heutigen Evangelium, aber ein großer Moment in der Weltgeschichte. Der auferstandene Jesus ist mit seinen Jüngern zusammen. Die haben Angst. Einige zweifeln leise, Thomas deutlich. Jesus beseitigt aber Zweifel an dem, was ihre Augen sehen. Und spricht ihnen dann den Frieden zu. Jesus macht sie gar zu seinen Gesandten, also Boten. Er löscht den Zweifel nicht aus, sondern macht eine Aufgabe daraus. Geht in alle Welt, bittet er, und wie ihr von mir erzählt, werdet ihr den Segen fühlen, der ich euch bin. Oder, wie in der wunderbaren Liedzeile (EG 369,7): „Und trau des Himmels reichem Segen, dann wird er bei dir werden neu.“ Den Willen des Herrn tun, heißt Segen erfahren. So geht das. So geht das wirklich. Der Segen ist da. Viele können ihn aber oft nicht spüren. Dann hilft es nicht zu warten, bis er sich fühlen lässt. Dann hilft, Segen zu sein. Ein klein wenig. In kräftigeren Worten: Es hilft, in der Welt Zeuge oder Zeugin zu werden von der Freundlichkeit Gottes. Da geht es wirklich zunächst um Freundlichkeit, um ein Ende der Bitterkeit oder der Verbissenheit. Es ist im Reich Gottes immer ein Wunder, was man mit einer gewissen Freundlichkeit anderen an Freundlichkeit entlocken kann; was Herzlichkeit bewirken kann. Als schaue der Herr selbst liebevoll über unsere Schulter und sage wieder: Ihr seid Gesandte des Vaters. Lebt bitte so; und seht, wie gut das geht.

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