Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum Vierten Ostersonntag

Posted by michaelcziba - 8. Mai 2019

Liebe Schwestern und Brüder!
Wer von uns will schon mit einem Schaf verglichen werden, dem jede Individualität fehlt und das als dumm und naiv gilt? Und weckt das Bild vom Hirten nicht oft fatale „Führer-Assoziationen“ und im Blick auf die Schafe Entmündigung und Unterwerfung? In unserer Lebenswelt wirken diese Metaphern befremdend. In der agrarischen Lebenswelt Palästinas wussten die Menschen sofort, was Jesus meinte: Ihr könnt mir vertrauen, ich zeige euch die Richtung, ich lasse euch nicht allein. Jesus greift das Urbedürfnis des Menschen nach Lebensgewissheit, nach Orientierung und Umfriedung auf. Und wenn er sagt: „ich kenne sie“, gibt es uns mitten in der gesichtslosen Menschenherde individuelles Ansehen, macht uns einzigartig, sorgt für uns, hält uns, birgt uns. Wenn wir uns von ihm führen lassen, kommen wir dorthin, wo satte Weide und sprudelndes Wasser ist.

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