Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum Fünften Ostersonntag

Posted by michaelcziba - 15. Mai 2019

Lieber Schwestern und Brüder!
„Wer nicht geliebt wurde, überlebt trotzdem“, weiß der Hirnforscher Gerald Hüther. „Die Frage ist nur, wie.“ Jesus war kein Hirnforscher, aber er wusste das auch. Wer ein Leben in Liebe leben soll, muss liebevolle Erfahrungen gemacht haben. Er (oder sie) muss sicher sein, dass er gehalten und getragen ist, dass er etwas wagen kann, dass er nicht gnadenlos abrechnen muss, um auf seine Kosten zu kommen. Liebe ist – auch und vor allem – ein Wagnis. Also erinnert Jesus in seinem Testament, das er schon vor dem Tod bekannt gibt, seine Jünger: Ich habe euch so geliebt. Traut euch, auch zu lieben. Die Garantie auf die Wahrheit dieser Worte gibt der Vater: Seine Liebe ruft den Geliebten aus dem Tod. An Ostern feiern wie diese Besiegelung. Wir können uns darauf verlassen, dass die Liebe stärker ist als der Tod. Trauen wir uns, einander zu lieben – großzügig, bedingungslos, grenzenlos. Es wird sich lohnen.

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