Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum 12. Sonntag im Jahreskreis C

Posted by michaelcziba - 20. Juni 2019

Liebe Gemeindemitglieder.
Im Grunde gibt es zwei Möglichkeiten: Namen können Familientraditionen betonen, mit einem Namen kann aber auch bewusst eine ganz neue Seite im Familienalbum aufgeschlagen, Neuland betreten werden. Das Leben Johannes des Täufers steht von Anfang an unter dem Zeichen der Ausnahme, des Unerhörten. Die Eltern hatten ja alle Hoffnung auf Nachwuchs begraben, als ihnen ein Kind geschenkt wurde. Und der Name des Kindes spricht von diesem Wunder, von diesem unerwarteten Ereignis. Der Name drückt den Dank von Vater und Mutter aus – „Gott ist gnädig“ – und nimmt das Kind zugleich aus dem engen – offenbar allzu engen – Familienzusammenhang heraus, den die Verwandten so energisch einfordern: Der Sohn muss doch wie der Vater heißen, Zacharias! Gott ist gnädig. Gott befreit. Mit Johannes beginnt aber etwas beispiellos Neues, ein neues Spiel, eine neue Sichtweise die jeden Rahmen sprengt.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

 
%d Bloggern gefällt das: