Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum 13. Sonntag im Jahreskreis C

Posted by michaelcziba - 26. Juni 2019

Liebe Gemeindemitglieder.
Es ist noch ein langer Weg nach Jerusalem, aber Jesus macht keine Umwege. Er geht geradewegs in das Dorf der Samariter, um dort Ruhe zu finden. Mitten unter den Feinden! Klar, dass die ihn nicht haben wollen. Hätte er sich auch denken können … Wahrscheinlich hat er sich das sogar gedacht. Und es doch getan. Er sendet seine Boten vor sich her – da klingt die adventliche Verheißung vom Kommen Gottes an: „Seht, ich sende meinen Boten, er soll den Weg für mich bahnen.“ Es ist ein Angebot zur Versöhnung, zum Neuanfang zwischen zwei Gruppen, die an den gleichen Gott glauben und doch eisern an den alten Feindbildern festhalten. Die Samariter nehmen das Angebot nicht an, und auf diese Provokation fällt den Jüngern nur wieder die alte Antwort ein. Doch Jesus weiß: Gewalt ist nicht die Lösung, auch nicht, wenn sie von Gott kommt und „nur das Beste will“. Er geht nach Jerusalem, um dort wehrlos zu sterben und Gottes wahre Absichten offenbar werden zu lassen. Aber das ist noch ein weiter Weg. Auch für die Jünger.

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