Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum 17. Sonntag im Jahreskreis C

Posted by michaelcziba - 24. Juli 2019

Liebe Gemeindemitglieder.
Im Orient gibt es ein Sprichwort: Wer nicht an Wunder glaubt, versteht auch nicht zu leben. Und dazu gibt es folgende Geschichte. Drei Söhne stehen ratlos vor dem Erbe ihres Vaters. 17 Kamele hat er ihnen vermacht, die sie in der folgenden Weise aufteilen sollen: Der Älteste soll die Hälfte bekommen, der mittlere Sohn 1/3 und der Jüngste 1/9. Es war unmöglich zu bewerkstelligen. Da kam ein weiser Beduine mit seinem Kamel vorbei. Dieses borgte er den drei Söhnen, sodass die drei Männer nun 18 Tiere aufzuteilen hatten. Der älteste Sohn bekam die Hälfte, also neun Kamele; der Mittlere 1/3 also sechs Kamele und der Jüngste 1/9 also zwei Kamele – insgesamt 17 Kamele. Das eine Kamel, welches übrigblieb, war das des weisen Beduinen, das er wieder zu sich nahm.
Wer bittet, dem wird gegeben, sagt Jesus. Wir sollen beten, damit wir unsere Antennen ausrichten auf das Wunder, das anders kommt, als wir gedacht haben. Wir sollen beten, damit wir bereit sind, wenn das 18. Kamel auftaucht. Wir sollen beten, um zu verstehen, dass die Lösung nicht durch ständiges Kreisen um ein Problem entsteht, sondern manchmal sich einfach fügt. Wunderbar und unplanbar.

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