Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum 25. Sonntag im Lesejahr C

Posted by michaelcziba - 18. September 2019

Liebe Gemeindemitglieder.
Das Sonntags-Evangelium sollte man zunächst mit einer gewissen inneren Einkehr laut vorlesen. Denn es läuft allem zuwider, was Menschen von Jesus erwarten. Dabei vergessen wir nicht, dass es sich um ein „Gleichnis“ handelt, also um ein Geschehen, das etwas anderes erläutern und beleuchten soll. Nämlich: Treue und Zuverlässigkeit um Gottes willen. Sogar der „reiche Mann“ im Gleichnis, der ja erhebliche Verluste erleidet, lobt das Verhalten des Verwalters. Er anerkennt Treue und Zuverlässigkeit, obwohl sie ihm schaden. Das hat Größe. Und er anerkennt wohl, dass der Verwalter aus einer gewissen Angst heraus handelt, in der Welt nicht mehr bestehen zu können, wenn er sein Amt verliert. Treue und Zuverlässigkeit sind also Werte an sich, die auch dann Werte bleiben, wenn sie sich gegen jemanden richten. Und wer in die ewigen Wohnungen aufgenommen werden möchte, darf nicht zimperlich sein, wenn es ums Ganze geht. Damit sind wir beim Kern von Jesu Rede: Lasst euch nicht verschlucken von der Welt. Wenn das Geistliche und der Glaube an Gott nur noch mit einer gewissen Ungerechtigkeit erlangt werden kann, darf das sein. Nicht immer und überall, aber ausnahmsweise. Seid klug, sagt Jesus; übertretet auch mal die Regeln, wenn es um Gott geht. Dann öffnen sich die Türen zur ewigen Wohnung.

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