Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum 19. Dezember

Posted by michaelcziba - 19. Dezember 2019

Liebe Schwestern und Brüder!
Wieder mal ein Engel. Wieder eine Stimme, die in eine Wirklichkeit führt, die nicht auf die Normalität beschränkt ist. Die Norm rechnet nur mit den Fakten. Es gibt aber Ereignisse, die für den Menschen unmöglich, bei Gott aber möglich sind. Zacharias ist ein anderer Mensch als Josef. Er ist misstrauisch. Er führt logische Argumente auf, die gegen die frohe Verheißung aus dem Mund des Engels zu widerlegen. Es könnte so weit kommen, dass er durch die Gewalt seiner Worte die Botschaft, die ihn erreichen soll, erstickt. Der Engel schneidet ihm das Wort ab. Zacharias muss verstummen, um nach innen zu lauschen. Neun Monate dauernde Sprachlosigkeit. Neun Monate, bis mit der Geburt seines Sohnes sein Glaube gegen die Zweifel geboren wird. Gott ist geduldig. Er überfällt uns nicht. Er wartete. Das Vertrauen will reifen. Gott hat mit jedem von uns eine eigene Geschichte vor. Manchmal sind wir in dieser Geschichte dazu gezwungen, zu verstummen, damit wir nicht den falschen Stimmen nachlaufen. Manchmal ist das, was uns als Schicksalsschlag hart trifft, die Wendung in unserem Leben. Die Wendung ereignet sich, wenn wir uns selber nicht mehr den Weg verstellen. Und dann kann Gott kommen, weil wir uns endlich finden lassen.

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