Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum 2. Sonntag nach Weihnachten

Posted by michaelcziba - 1. Januar 2020

Liebe Schwestern und Brüder!
Das Wort hat unter uns gelebt, nicht über uns geschwebt. Es wurde nicht vor uns her posaunt. Nicht von oben aufgesetzt. Wir alle wissen: Worte können trösten, heilen, ermutigen, nähren, aufbauen, Wege zeigen. Aber nur wenn sie nicht darüberschweben, sondern aus der Mitte kommen. Aus der Mitte des erfahrenen und geteilten Lebens. Gottes Wort ist deswegen so wertvoll, weil es unter uns gelebt hat. Sein Wort erreicht uns und berührt uns, weil es nicht abgehoben über uns schwebt. Es kommt aus unserem Alltag und spricht in unseren Alltag. Wir können Gottes heilendes Wort zu den Menschen sprechen, wenn wir mit den Menschen leben, wenn wir unter ihnen sind, wenn wir zuhören und hinschauen. Wenn wir nicht über Arbeitslose und „Hartzer“ diskutieren, wenn wir nicht aus der Distanz über gierige Banker, Asylbewerber, Lehrer und die Jugend von heute urteilen, sondern hingehen und mit ihnen leben. Ihre Hoffnungen und Ängste teilen. Und dann Worte sprechen. Klare und klärende Worte, heilende und aufbauende Worte, authentische Worte mitten aus dem Leben, mitten ins Leben.

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