Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum Fest der Erscheinung des Herrn – Heilige Drei Könige

Posted by michaelcziba - 6. Januar 2020

Liebe Schwestern und Brüder!
Die drei Weisen ziehen nach dem Besuch an der Krippe „auf einem anderen Weg heim in ihr Land.“ Was im Matthäusevangelium damit begründet wird, dass ihnen im Traum gesagt wurde, nicht zu Herodes zurückkehren, wird für mich in diesen Tagen zum Symbol. Nach der Begegnung mit Christus kann ich nicht mehr die ausgetretenen Lebenswege weitergehen. Nach der Begegnung mit Christus sind neue Wege zu beschreiten. Was kann das ganz konkret bedeuten vierzehn Tage nach Weihnachten? Dass mein Alltag, in den ich jetzt zurückkehre, nicht mehr gleiche wie im letzten Jahr sein kann. Ich denke nicht an eine revolutionäre Änderung. Die drei Weisen kehrten ja auch in ihre Heimat zurück, in ihr altes Leben. Aber auf neuen Wegen und – so glaube ich – verändert: Behutsamer und liebevoller mit den Menschen, die ihnen begegneten. Gelassener angesichts der Mühen des Alltags, weil das, worauf es wirklich ankommt, mir geschenkt wird. Konzentrierter auf Gott, an dem ich in Arbeit und Freizeit leicht vorbeilaufen kann, wenn ich nicht seinem Stern folge. Die Weisen kehrten mit leichterem Gepäck heim, als sie gekommen waren. Welchen Ballast kann ich jetzt zurücklassen? Eine Frage, über die es sich lohnt nachzudenken.

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