Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Archive for Februar 2020

Geistlicher Impuls zum Ersten Fastensonntag im Lesejahr A

Posted by michaelcziba - 26. Februar 2020

Liebe Schwestern und Brüder!
Bevor Jesus in die Öffentlichkeit geht, zieht er sich vierzig Tage in die Wüste zurück. Die Zahl Vierzig symbolisiert in der Bibel immer eine Zeit der Läuterung und der Suche nach der eigenen Lebensaufgabe. Die Wüste ist im biblischen Sprachbild der Ort totaler Einsamkeit, wo der Mensch intensivsten und gleichzeitig existentiellen Erfahrungen ausgesetzt ist. Jesus durchlebt in seiner Wüstenzeit die Grundversuchungen, denen alle Menschen im Lauf ihres Lebens begegnen. Es sind die Versuchungen nach materiellem Besitz und nach Macht über die Welt und die Menschen. Selbst wenn wir diese Versuchungen nicht direkt empfinden, sind sie doch als Anlage in uns. Jesus hat unsere Versuchungen durchlebt mund ist als befreiter Mensch durch sie hindurchgeschritten. Fastenzeit – eine Zeit, uns unserer persönlichen Gefährdungen bewusst zu werden und die Strebungen des Bösen in positive Kraft umzuwandeln.

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Geistlicher Impuls zu Aschermittwoch

Posted by michaelcziba - 26. Februar 2020

Liebe Schwestern und Brüder!
Der Aschermittwoch mahnt uns: „Gedenke, dass du Staub bist und zum Staube zurückkehrst“. Ohne Gott verkommt unser Leben zu einem einzigen Kampf gegen den Tod, zu einem unaufhörlichen Anarbeiten gegen den Staub des Lebens, zu einer entsetzlichen Anstrengung, in der wir uns verschließen, als wären wir dazu verdammt wie Sisyphos, jeden Tag den schweren Stein auf den Gipfel des Berges zu stemmen – und ist er oben, rollt er wieder herunter. Um die Qual fängt von vorne an.
Das Aschenkreuz soll aber trotzdem ein Segen und kein Fluch sein. Wir werden heute daran erinnert, dass wir sterblich sind. Aber nicht, um uns Angst vor unserem Ende einzujagen, sondern um uns anzufragen, wie wir mit uns selbst und miteinander umgehen. Alle sind wir aus Staub gemacht, alle sind wir leicht zerbrechlich, alle sind wir verwundbar, aber gerade das macht unsere Kostbarkeit aus. Gerade deshalb sollten wir einander schützen und aufrichten, gerade deshalb sollten wir verständnisvoll und gütig miteinander sein – denn wir sind alle aus dem gleichen Staub (den gleichen Materialien) gemacht und keiner muss sich über den anderen erheben. Als Gott den Menschen erschuf, hat er ihm gleichzeitig seinen Atem, seine unvergängliche Seele eingehaucht. Das heißt nichts anderes als: Gott weiß selbst, dass du Staub bist, und er liebt dich, weil er dich ins Leben gerufen hat. Und nach dem Tod des Vergänglichen siehst du ihn für immer. Du, Atem von seinem Atem, gewollt, geliebt, gesucht. Bedenke, wer du Jetzt bist und werde, wofür du bestimmt bist.
Nutzen wir die vor uns liegende Zeit, damit mit den Gedanken des Aschermittwochs, uns unseres Lebens und Seins neu bewusst werden. Spüren wir der Gegenwart Gottes in unserem Leben und in unserer Welt nach.

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Misereor Fastenaktion 2020

Posted by Sandra Wirz - 22. Februar 2020

Frau Wermter schickt folgende Mail:

 

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Der Herbstlagerkreis informiert

Posted by N. Groeger - 22. Februar 2020

Liebe Herbstlagerkinder 2019 und Eltern!
Wir laden euch herzlich zu unserem Film- und Infoabend vom Herbstlagerkreis St. Pius X. am Mittwoch, den 04.03.2020
ins Pfarrheim von St. Pius X. von 18.30-20.00 Uhr ein.

An diesem Abend könnt ihr Euch für das Herbstlager vom 10.10 – 17.10.2020 in Fischbach anmelden.
Wir freuen uns wenn ihr kommt.

Die Betreuer des Herbstlagerkreises

 

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Geistlicher Impuls zum 7. Sonntag im Jahreskreis A

Posted by michaelcziba - 19. Februar 2020

Liebe Schwestern und Brüder!
Ein römischer Soldat hatte in den damals von Rom besetzten Ländern – Israel bzw. damals noch Judäa war eines davon – das Recht, jedem zu befehlen, ihm das Gepäck eine Meile weit zu tragen. Dann konnte ihm der Träger den Rucksack wieder vor die Füße werfen und seines Weges gehen. Aber wenn er es ihm noch eine Meile weit trug? Ob dann nicht die Feindschaft zwischen beiden anfing nachzulassen? Und wer war dann eigentlich der Größere von beiden? Feindschaft abbauen und dadurch Kinder des Vaters im Himmel werden – das ist ein mühsamer Prozess. Aber Jesus verlangt von uns, dass wir uns diesem Prozeß unterziehen. Er erwartet ja nicht, dass wir beim ersten Versuch schon am Ziel sind, sondern, dass wir Kinder unseres himmlischen Vaters werden. Aber kann Jesus von uns erwarten, dass wir die andere Wange hinhalten, wenn einer uns schlägt? Keineswegs müssen wir uns alles gefallen lassen. Auch Jesus hat das nicht getan, als ihm einer ins Gesicht geschlagen hat. Nur hat er nicht zurückgeschlagen; er hat es ihm nicht vergolten.
Nachdem ein Mann seine Frau 15 Jahre lang mit anderen Frauen betrogen und gemeint hatte, dass sie es nicht merkte, wurde ihm plötzlich klar, dass sie es von Anfang an gewusst hatte. Da ging er vor ihr in die Knie und bat sie um Vergebung. Einem Freund hat er später gesagt: „Was habe ich für eine Frau! – Sie hat gewusst, was ich ihr angetan habe. Aber sie hat es mir nicht vergolten.“
Wenn immer mehr Menschen eine solche Gesinnung hätten, und wenn die Menschen auf beiden Seiten der Grenzen von solcher Gesinnung erfüllt sind, dann werden auch ihre Politiker im Geiste des Bergpredigers miteinander verhandeln können. Dann hören die Menschen auf, Feinde zu sein; und dann wird auch der Friede zwischen ihnen gedeihen, nach dem sich alle so sehr sehnen. Beten wir trotz Karneval an diesem Sonntag für den Frieden zwischen verfeindeten Menschen und Völkern, damit sie den Mut haben – wie wir es nach alter Tradition an Karneval eigentlich tun sollten – die Welt auf den Kopf zu stellen und Wege zu finden Feindschaften zu beenden.

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Weltgebetstag der Frauen

Posted by michaelcziba - 19. Februar 2020

Herzliche Einladung zum Weltgebetstag der Frauen am 6. März 2020 um 17.00 Uhr in St. Hubertus. Der diesjährige Weltgebetstag steht unter dem Motto „Steh auf und geh!“ Er wurde in diesem Jahr von den Frauen aus Simbabwe (Afrika) vorbereitet. Der Weltgebetstag findet am ersten Freitag im März, in mehr als 120 Länder weltweit, statt. Wir beginnen um 17.00 Uhr (ab 16.45 Uhr einstimmig mit den Chor) mit der Landeskunde. Danach feiern wir zusammen mit dem ökumenischen Singkreis den Gottesdienst. Eingeladen sind Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder aller Konfessionen. Im Anschluss daran findet ein Imbiss statt. Für diejenigen, die einen weiteren Heimweg haben, stehen an diesem Abend Rückfahrgelegenheiten zur Verfügung.

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Besondere Gottesdienste in der Fastenzeit

Posted by michaelcziba - 14. Februar 2020

Liebe Gemeindemitglieder,
die Fastenzeit feiern wir ja als besondere Vorbereitungszeit auf das Osterfest. In dieser Zeit sind wir eingeladen über unseren Glauben nachzudenken und auch durch besondere Akzente auf Ostern vorzubereiten. Wir bieten in unserer Pfarrgemeinde dazu besondere Gottesdienste an:
– an jedem Dienstag der Fastenzeit feiern wir um 17.30 Uhr in St. Mariä Geburt eine Kreuzwegandacht mit den Texten des Misereorkreuzweges. Außerdem feiern wir eine Kreuzwegandacht auch an jedem Freitag immer einen halbe vor der Abendmesse in St. Hubertus (17.30 Uhr) und in St. Bruder Klaus (18.00 Uhr).
– an jedem Mittwoch der Fastenzeit feiern wir um 6.45 Uhr ein Morgenlob in St. Mariä Geburt und an jedem Donnerstag in der Fastenzeit ein Morgenlob um 6.00 Uhr in St. Hubertus.
– an jedem Dienstag in der Fastenzeit feiern wir um 19.00 Uhr ein Abendlob in St. Pius X.
Herzliche Einladung zur Mitfeier dieser Besonderen Gottesdienstangebote.

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Besondere Gottesdienste am Karnevalssonntag

Posted by michaelcziba - 14. Februar 2020

Liebe Gemeindemitglieder,
wie in jedem Jahr feiern wir am Karnevalswochenende besondere Gottesdienste. Zum einen am 22. Februar um 17.30 Uhr die große Familienmesse in St. Pius X. und zum anderen am 23. Februar um 11.00 Uhr die Messe op Kölsch in St. Bruder Klaus. ZU beiden Gottesdiensten sind alle herzlich eingeladen im Karnevalskostüm zu kommen.
Im Anschluss sind alle noch zu einem kleinen Umtrunk eingeladen.

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Aschermittwoch

Posted by michaelcziba - 14. Februar 2020

Liebe Gemeindemitglieder,
mit dem Aschermittwoch (26. Februar) beginnt die Fastenzeit, die Vorbereitungszeit auf Ostern. Nach alter Tradition wird an diesem Tag in den Gottesdiensten das Aschenkreuz verteilt, um auch äußerlich deutlich zu machen, dass wir die Fastenzeit als Vorbereitungszeit ernst nehmen wollen. Die verschiedenen Gottesdienste entnehmen Sie bitte den Aushängen, dem Wochenpropheten bzw. dem Online-Kalender.
Herzliche Einladung die Fastenzeit gemeinsam zu beginnen.

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Geistlicher Impuls zum 6. Sonntag im Jahreskreis A

Posted by michaelcziba - 12. Februar 2020

Liebe Schwestern und Brüder!
Die Gebote dem Wortlaut nach zu erfüllen, ist schon eine Leistung. Und deshalb darf auch nicht der kleinste Buchstabe daran verändert werden. Doch das ist Jesus zu wenig. Er lehrt uns, die Gebote auch nach ihrem Sinn zu erfüllen und nennt dafür eine Vielzahl an Beispielen. Ist das eine Überforderung? Ja, wenn ich die Gebote einfach akzeptiere und nicht nach ihrem Sinn fragen. Nein, wenn ich sie als Einladung zu einem gelingenden, friedlichen und glücklichen Leben begreife. Ich glaube, das mutet Jesus uns zu. Er verlangt keinen blinden Gehorsam, sondern er möchte, dass wir seine Einladung zum Leben verstehen. Die Gebote sind wichtig wie das Geländer einer Brücke, damit wir nicht vom Weg abkommen und in die Tiefe stürzen; sie sind aber noch nicht der Weg selbst. Der Weg führt zu Gott. Die Gebote sind Teil des Glaubens, doch der Glaube ist viel mehr, ist die persönliche Beziehung zu Gott, die dann auch die Beziehungen zu den Menschen prägt. Wenn ich die Beziehungen zu den Menschen verletze, verletze ich auch die Beziehung zu Gott und verletze die Beziehung zu mir selbst, weil ich mich mir selbst entfremde. Ich bin nicht der Menschen, der ich sein könnte und der ich nach Gottes Wunsch auch sein soll. Das geschieht immer wieder, doch – und das ist Gottes großes Geschenk – so oft ich mich auch verirre, kann ich umkehren und darf sogar darauf vertrauen, dass Gott mir nachgeht und mir entgegenkommt.

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