Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Antwort auf Fragen im Rahmen der momentanen Situation

Posted by michaelcziba - 16. März 2020

Liebe Gemeindemitglieder,
es sind heute einige Fragen an uns herangetragen worden, auf die wir leider nicht immer eine Antwort hatten, da auch wir in vielen Bereichen noch auf die Vorgaben der Vorgesetzten Behörden warten. Die Entscheidung alle Veranstaltungen und Gottesdienste abzusagen erfolgte aus guten Gründen, aber eben ohne wirklich Vorbereitung.

Aber die Frage nach den Mess-Intentionen, die mehrmals gestellt wurde, kann ich Ihnen beantworten. Als Priester bin ich verpflichtet jeden Tag eine Heilige Messe zu feiern. Diese Regelung gilt auch in einer solchen Situation – wenn auch unter „erschwerten Bedingungen“. Jeden Tag feiere ich eine Heilige Messe für die Menschen unserer Gemeinde – wenn auch hinter verschlossenen Türen und alleine. Im Rahmen dieser Messen werden dann die bestellten Messopfer (also die Mess-Intentionen) gefeiert.

Beerdigungen können gemäß den Vorgaben des Friedhofsamtes stattfinden, aber ich kann keine Exequien halten, so wie wir es gewöhnt sind. Hier gibt es bereits eine Regelung aus dem Generalvikariat. Der Pfarrer soll vor der Beerdigung, sofern es gewünscht wird, ein Exequienamt halten – aber auch hier aus Sicherheitsgründen ohne Publikum, ohne die betroffenen Familienangehörigen.

Taufen und Trauungen müssen ausfallen und entsprechend verlegt werden.

Prinzipiell gilt auch, möglichst keine Besuche der Risiko-Gruppen. Also keine Hausbesuche, keine Krankenkommunion, da ja die Gefahr besteht, dass der Priester ungewollt ein Ansteckungsherd sein kann. Daher sind auch diese wichtigen Punkte des Lebens einer Pfarrgemeinde untersagt.

Wirklich alle Veranstaltungen sind untersagt. Dies gilt auch für Gesprächskreise, Sitzungen von Gremien und Gruppen, Treffen von Vorbereitungskreisen, Jugendgruppen, Katechetengruppen etc. Es gilt auch für Veranstaltungen der Frauengemeinschaft. Auch unsere Büchereien fallen unter dieses Verbot und müssen geschlossen bleiben.

Schon jetzt werden wir bereits darauf hingewiesen, dass Termine nach dem 10. April nur unter Vorbehalt geplant werden können. Da nicht wirklich gesagt werden kann, dass die momentanen Maßnahmen mit dem 10. April enden. Wir müssen die Entwicklung abwarten und dann entsprechend handeln.

Ich wünsche Ihnen Gottes Segen und bleiben Sie gesund
Ihr
Pfarrer Michael Cziba

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