Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum Samstag der Vierten Fastenwoche

Posted by michaelcziba - 28. März 2020

Eröffnungsvers des Tages
Mich umfingen die Fesseln des Todes. Die Bande der Unterwelt umstrickten mich. In meiner Not rief ich zum Herrn. Aus seinem Heiligtum hörte er mein Rufen. (Psalm 18 (17), 5-7)

Tagesgebet Vom Tag (MB 122)
Barmherziger Gott, lenke du selbst unsere Herzen zu dir hin; denn ohne deine Hilfe können wir dir nicht gefallen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Impuls zum Evangelium
„Noch nie hat ein Mensch so gesprochen“, sagen die Gerichtsdiener, die Jesus vor den Hohen Rat bringen sollten. Sie sind unfreiwillig Zeugen seiner Autorität und seiner Menschlichkeit geworden. Das darf in den Augen seiner Gegner nicht sein! Sie sprechen von Verführung! Denn die einfachen Menschen kennen das Gesetz nicht! So die Argumentation derer, die Angst haben, Jesus könne ihnen ihre Macht streitig machen. Doch indem sie das einfache, gesetzesunkundige Volk verfluchen, wird ihr menschenverachtendes Denken offenbar. Nikodemus, einer aus ihren Reihen, der einmal in ihn zutiefst beeindruckendes nächtliches Gespräch mit Jesus führte (Joh 3,1-21) – er muss sie darauf aufmerksam machen, dass sie in ihrem Hass auf Jesus das von ihnen immer gegen Jesus angeführte Gesetz missachten. Wer hasst, kann nicht mehr richtig sehen. „Hass macht blind“, heißt es. Man blendet alles aus, was dieser verengten Wahrnehmung nicht entspricht. Keiner ist vor solchen Verengungen geschützt. Deshalb: „Herr, brich mein Herz um, dass es den Samen aufnimmt, den Du säst…“ (Lothar Janek).

Fürbitten aus der Messe
Jesus Christus, den Grund unseres Glaubens und unserer Hoffnung, bitten wir:
– Herr, schenke den Theologen wissenschaftlichen Eifer, aber auch einen tiefen Glauben an dich, den Sohn Gottes. Christus, höre uns.
– Bewahre die Menschheit vor dem Wahn, alles sei machbar und nachweisbar. Christus, höre uns.
– Zeige dich den Menschen, die auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens sind. Christus, höre uns.
– Schenke den Ängstlichen dieser Tage deine Kraft und deinen Geist, damit Angst in Hoffnung verwandelt wird. Christus, höre uns.
– Begleite auch jene Menschen, die meinen, ohne dich leben zu können. Christus, höre uns.
– Gib allen, die um einen lieben Menschen trauern, die Hoffnung, dass im Tod das Leben ist. Christus, höre uns.
Denn du bist unser Weg, unsere Wahrheit und das Leben. Dir sei Ehre jetzt und immer.

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