Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum Freitag der 5. Fastenwoche

Posted by michaelcziba - 3. April 2020

Eröffnungsvers des Tages
Herr, sei mir gnädig, denn mir ist angst. Entreiße mich der Hand meiner Feinde und Verfolger. Herr, lass mich nicht scheitern, denn ich rufe zu dir. (Psalm 31 (30), 10.16.18)

Tagesgebet: Vom Tag (MB 131)
Barmherziger Gott, wir haben aus menschlicher Schwachheit gefehlt und können aus eigener Kraft dem Netz der Sünde nicht entrinnen. Komm uns in deiner Güte zu Hilfe und befreie uns von aller Schuld. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Impuls zum Evangelium
Wieder eine Auseinandersetzung um Person und Anspruch Jesu. Und wieder drohen Steingeschosse. Gotteslästerung ist der Vorwurf. Jesus mach sich zu Gott und sei nur ein Mensch. Jesus argumentiert, dass er Gesandter und Sohn des Vaters sei und dessen Auftrag ausführe. Seine Werke, seine Zeichen und Reden bezeugen die Einheit zwischen dem Vater und dem Sohn. Das Einssein mit dem Vater ist Glaubenshilfe für jeden, der nicht blind ist. Wer sich aber innerlich gegen diese Zeichen sperrt, den können sie auch nicht überzeugen. „Mensch, lass dich los zu deinem Gott hin, und du wirst dich selbst wieder haben“ (Alfred Delp).

Fürbitten aus der Messe
Herr, das Entscheidende an dir, deine tragende Mitte, ist der Vater. Wir bitten ihn durch dich:
– Vater, viele kennen dich nicht, weil ihnen das Menschliche an der Kirche den Blick verstellt. Rühre du sie an. Gott, unser Vater: Wir bitten dich, erhöre uns.
– Vater, viele haben sich von dir abgewandt, weil dein Wille ihnen unbequem ist. Rühre du sie an. Gott, unser Vater: Wir bitten dich, erhöre uns.
– Schenke den Ängstlichen dieser Tage deine Kraft und deinen Geist, damit Angst in Hoffnung verwandelt wird. Christus, höre uns.
– Beten wir besonders für alle Frauen und Männer, die sich während der aktuellen Corona-Pandemie mit großem Einsatz um die Kranken kümmern; Segne, stärke und beschütze sie und erfülle ihre Herzen mit unerschütterlichem Glauben an deinen Beistand, mit Hoffnung auf deine Hilfe und mit Liebe zu dir und den Nächsten. Christus, höre uns.
– Voller Dankbarkeit blicken wir auf die Menschen, die Tag für Tag für das Leben in unserem Land im Einsatz sind – in den Lebensmittelgeschäften, bei der Logistik und an den vielen anderen Orten und in den vielen Berufen, die für unser tägliches Leben wichtig sind: Schenke Ihnen Kraft, Ausdauer und Gesundheit und Menschen, die Ihnen ihren Dank auch zeigen. Christus, höre uns.
– Vater, lass unsere Verstorbenen in dein Reich gehen, damit sie dort den Lohn für ihre Mühen erlangen. Heute gedenken wir Elisabeth und Günther Pawletta, der Ordensschwester Georgia Pawletta, für die Eheleute Pawletta und David und für Erika Mrohs. Christus, höre uns.
Vater, durch Jesus, deinen Sohn, flehen wir zu dir: Sei du unser Gott. Heute und an allen Tagen bis in Ewigkeit. Amen.

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