Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum Christi Himmelfahrtsfest

Posted by michaelcziba - 13. Mai 2020

Liebe Schwestern und Brüder.

Himmelfahrt ist ein schwieriges Wort. Alle Worte, die als Sinnbild verstanden werden sollen, sind heute schwierig geworden. Viele haben keine Zeit mehr für Sinnbilder. Oder meinen, sich keine mehr dafür leisten zu können. Heute wird direkt gedacht, wie früher in der Sowjetunion oder der heimeligen DDR, wo viele den Tag „Christi Himmelfahrt“ für den Tag der Luftwaffe hielten. Wenn aber keine Zeit mehr ist oder sein soll für Gedanken und Sinnbilder, sollten Worte möglichst auch nicht mehr genutzt werden. Ich sage darum lieber „Erhöhung Christi“, statt Himmelfahrt Christi. Erhöhung ist nicht sofort zu deuten, da muss man nachdenken, wenn man es ein wenig besser verstehen will. Und was denkt man dann? Dann denkt man an oben, wo Gott ist. Jedenfalls auch ist. Gott ist überall, also auch oben, da, wo Jesus jetzt ist. Er ist bei Gott. Und wenn wir etwas Großen denken wie Gott; schauen wir ja gerne nach oben. Dahin, wo wir den Himmel vermuten. Der aber auch nicht nur oben ist, sondern überall. Überall, wo geliebt wird. Auch wo ganz klein geliebt wird. Der Himmel ist aus Liebe gemacht. Der Himmel macht auch jede kleine Liebe groß. Dafür sorgt Jesus, seit er erhöht ist. Er achtet auf die kleine Liebe von uns allen. Damit er sie groß macht. Und alle, die lieben, zu sich ziehen kann.

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