Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum Fronleichnams-Tag

Posted by michaelcziba - 3. Juni 2020

Liebe Schwestern und Brüder!
Der Weg der Israeliten durch die Wüste ist auch ein Symbol für unsere Existenz. Als innere Erfahrung erleben wir Wüste als Heimatlosigkeit, Suchen, Ausgesetztheit, Tod. Physisch sind wir jederzeit mit dem Tod, psychisch mit der Frage konfrontiert, ob unser Leben einen Sinn hat, ob wir gar unser Laben verfehlt haben.
Auf diese unsere Ängste, diese Elementar-Ängste, ist Jesus eingegangen. Gegen die Unruhe unseres Herzens wollte er, dass Gott unser Brot, unser Wasser, unser Wein sei, aus dem wir Tag für Tag mit einer Verheißung im Herzen leben. Deshalb feiern wir das Zeichen des Mahls als Sakrament der Begegnung mit Gott. Diese Begegnung im Brot, dieses manchmal bittere, harte, aber immer kostbare, nahrhafte Brot seiner Barmherzigkeit brauchen wir mehr als alles andere. Es ist das Brot des Lebens, das den Tod nicht mehr kennt, anders als das Manna, das die Israeliten aßen. Jesus, Brot vom Himmel, herabgekommen zu uns, und wer davon isst, lebt ewig.

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