Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum Hochfest der Apostel Petrus und Paulus

Posted by michaelcziba - 24. Juni 2020

Liebe Schwestern und Brüder!
„Gold und Silber lieb ich sehr, könnt‘s auch gut gebrauchen …“. Das ist gewiss so, und es ist ehrlich. Geld ist ein Ermöglicher, und es gibt keinen Grund, es zu verteufeln oder gegen andere Güter auszuspielen. Aber Geld kann uns nicht retten und es kann uns nicht heilen. Heilen kann uns nur eine Begegnung mit der Kraft Gottes, die unser Leben verändern kann. Wenn die Armen, die Kranken und die Verlassenen selig gepriesen werden, ist das kein Aufruf, ihr Schicksal als gottgegeben hinzunehmen.
„Lerne leiden, ohne zu klagen“, ist nun ganz gewiss nicht die Botschaft des Evangeliums. Ganz im Gegenteil. Jede Erfahrung von Heil ist eine kleine Auferstehung, und Auferstehung meint immer Auferstehung des Fleisches – dafür steht der Name Jesus Christus, dafür sind Petrus und Johannes Zeugen. Es geht immer um das ganze Leben.
Darum erzählt unser Evangelium vor allem vom Gebet. Das Gebet ist Klage und Bitte, ein Ruf darum, dass es besser werden möge, als es bisher war. Das Gebet ist Ausdruck der Hoffnung, dass Gott unser Leben wenden kann, sogar über das hinaus, was wir uns erhoffen, weil wir oft genug, wie der kranke Mann, die Hoffnung auf das Heil längst aufgegeben haben. Er betet um Almosen. Er bekommt Heil. Das ist das wahre Wunder.

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