Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum 21. Sonntag im Lesejahr A

Posted by michaelcziba - 19. August 2020

Liebe Schwestern und Brüder!
Heute hören wir die berühmte und unter den christlichen Konfessionen in ihrer Bedeutung umstrittene Stelle, wo Petrus Jesus als den Messias und Sohn Gottes bekennt und Jesus den Petrus daraufhin zum Fundament seiner Kirche macht. Offenbarung Gottes ist das. Menschen – Fleisch und Blut – können nicht von sich aus darauf kommen. Daher kann nicht jeder seinen eigenen Glauben „finden“, d. h. entwickeln und ihn dann christlichen Glauben nennen. Sondern man kann den christlichen Glauben annehmen, sich ihn zu eigen machen, wie Petrus es getan hat. Auch Kirche kann man nicht „machen“, weil sie seine, die Kirche Christi, ist. Man kann sich in sie aufnehmen lassen. Und schließlich ist die Frage falsch, ob wir einen Papst brauchen. Wir müssen fragen, ob Christus uns, seiner Kirche, einen Papst gegeben hat. Übrigens: Im Johannesevangelium wird uns berichtet, dass auch eine Frau mit Namen Marta das Messiasbekenntnis mit fast denselben Worten wie Petrus abgelegt hat (vgl. Joh 11,27). Sie hat zwar daraufhin kein Amt übertragen bekommen wie Petrus – das liegt dem Evangelisten Johannes fern; aber ihr Glaube ist von derselben Qualität und Stärke wie der des Petrus. Im Glauben und darin, wohin der Glaube führt, gibt es keinen Unterschied zwischen Frau und Mann.

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