Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Archive for Oktober 2020

Sonntag der Weltmission

Posted by Florian Seiffert - 23. Oktober 2020

+++ Sonntag der Weltmission: Zusammenhalten +++

In den Gottesdiensten wird die Kollekte zum Weltmissionssonntag gehalten.

Mehr Infos:
https://www.erzbistum-koeln.de/news/Kollekte-am-Weltmissionssonntag-am-25.-Oktober-2020/

Missio Aachen, IBAN DE23 3706 0193 0000 1221 22

Missio München, IBAN DE96 7509 0300 0800 0800 04

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Botschaft von Papst Franziskus zum Weltmissionssonntag am 25. Oktober 2020

Posted by michaelcziba - 23. Oktober 2020

Botschaft von Papst Franziskus zum Weltmissionssonntag am 25. Oktober 2020

„Hier bin ich, sende mich“ (Jes 6,8)
Liebe Brüder und Schwestern,
für den Einsatz, mit dem der vergangene Oktober, der außer- ordentliche Missionsmonat, in der gesamten Kirche begangen wurde, möchte ich Gott danken. Ich bin überzeugt, dass dieser dazu beigetragen hat, viele Gemeinschaften auf dem Weg, der durch das Thema „Getauft und gesandt: die Kirche Christi auf Mission in der Welt“ vorgezeichnet war, zur missionarischen Neuausrichtung zu bewegen. Wenn das aktuelle Jahr auch von den durch die Covid-19 Pandemie verursachten Leiden und Herausforderungen gekennzeichnet ist, so setzt sich doch der missionarische Weg der gesamten Kirche im Lichte jenes Wortes fort, das wir in der Erzählung der Berufung des Propheten Jesaja finden: „Hier bin ich, sende mich“ (Jes 6,8). Es ist die immer neue Antwort auf die Frage des Herrn: „Wen soll ich senden?“ (ebd.). Dieser Ruf kommt aus dem Herzen Gottes, aus seiner Barmherzigkeit, der in der gegenwärtigen weltweiten Krise sowohl an die Kirche als auch an die Menschheit ergeht. „Wie die Jünger des Evangeliums wurden wir von einem unerwarteten heftigen Sturm überrascht. Uns wurde klar, dass wir alle im selben Boot sitzen, alle schwach und orientierungslos sind, aber zugleich wichtig und notwendig, denn alle sind wir dazu aufgerufen, gemeinsam zu rudern, alle müssen wir uns gegenseitig beistehen. Auf diesem Boot … befinden wir uns alle. Wie die Jünger, die wie aus einem Munde angsterfüllt rufen: „Wir gehen zugrunde“ (vgl. V. 38), so haben auch wir erkannt, dass wir nicht jeder für sich, sondern nur gemeinsam vorankommen“ (Betrachtung auf dem Petersplatz, 27. März 2020). Wir sind wirklich erschrocken, orientierungslos und verängstigt. Der Schmerz und der Tod lassen uns unsere menschliche Zerbrechlichkeit erfahren; aber zugleich nehmen wir alle in uns eine starke Sehnsucht nach Leben und Befreiung vom Übel wahr. In diesem Zusammenhang stellt sich der Ruf zur Mission – die Einladung, um der Liebe zu Gott und zum Nächsten willen aus sich selbst hinauszugehen – als Gelegenheit des Teilens, des Dienens, der Fürbitte dar. Die Mission, die Gott jedem anvertraut, führt von einem ängstlichen und verschlossenen zu einem wiedergefundenen und durch die Selbsthingabe erneuerten Ich.
Im Kreuzesopfer, in dem sich die Sendung Jesu erfüllt (vgl. Joh 19,28-30), offenbart uns Gott, dass seine Liebe jedem und allen gilt (vgl. Joh 19,26-27). Und er bittet uns um die persönliche Sendungsbereitschaft, weil er die Liebe ist, die in beständiger Missionsbewegung immer aus sich herausgeht, um Leben zu geben. Aus Liebe zu den Menschen hat Gott Vater den Sohn Jesus gesandt (vgl. Joh 3,16). Jesus ist der Missionar des Vaters: Seine Person und sein Werk sind gänzlicher Gehorsam zum dem Willen des Vaters (vgl. Joh 4,34; 6,38; 8,12-30; Hebr 10,5-10). Seinerseits zieht uns der für uns gekreuzigte und auf- erstandene Jesus in seine Liebesbewegung hinein, mit eben seinem Geist, der die Kirche beseelt; er macht uns zu Jüngern Christi und sendet uns auf Mission in die Welt und zu den Völkern. „Die Mission und „die Kirche im Aufbruch“ sind nicht ein Programm, ein Vorhaben, das durch Willensanstrengung zu verwirklichen ist. Christus lässt die Kirche aufbrechen. Du bewegst dich in der Mission der Verkündigung des Evangeliums, weil der Geist dich antreibt und führt“ (Vgl. Senza di Lui non possiamo far nulla, Città del Vaticano 2019, 16f). Gott liebt uns immer als Erster und mit dieser Liebe begegnet er uns und ruft uns. Unsere persönliche Berufung rührt daher, dass wir Söhne und Töchter Gottes in der Kirche sind, seine Familie, Brüder und Schwestern in jener Liebe, die Jesus uns bezeugt hat. Alle aber haben eine menschliche Würde, die auf dem göttlichen Ruf gründet, Kinder Gottes zu sein, im Sakrament der Taufe und der Freiheit des Glaubens das zu werden, was sie von je her im Herzen Gottes sind. Schon die Tatsache des ohne unser eigenes Zutun empfangenen Lebens stellt eine implizite Einladung dar, in die Dynamik der Selbsthingabe einzutreten: In die Getauften wird ein Same gelegt, der als Liebesantwort reife Gestalt in der Ehe oder der Jungfräulichkeit um des Himmelreiches willen annehmen wird. Das menschliche Leben entspringt der Liebe Gottes, es wächst in der Liebe und strebt zur Liebe hin. Niemand ist von der Liebe Gottes ausgeschlossen und im heiligen Opfer des Sohnes Jesu am Kreuz hat Gott die Sünde und den Tod besiegt (vgl. Röm 8,31-39). Für Gott wird das Böse, ja sogar die Sünde, zu einer Herausforderung, zu lieben und immer mehr zu lieben (vgl. Mt 5,38-48; Lk 23,33-34). Daher heilt die göttliche Barmherzigkeit im Paschamysterium die Urwunde der Menschheit und ergießt sich über das ganze Universum. Die Kirche als universales Sakrament der Liebe Gottes für die Welt setzt die Mission Jesu in der Geschichte fort und sendet uns überallhin aus, auf dass durch unser Glaubenszeugnis und die Verkündigung des Evangeliums Gott noch einmal seine Liebe kundtue und Herz, Verstand und Körper aller Menschen sowie die Gesellschaften und Kulturen überall und zu jeder Zeit berühren und verwandeln möge. Die Mission ist die freie und bewusste Antwort auf den Ruf Gottes. Aber diesen Ruf können wir nur wahrnehmen, wenn wir eine persönliche Liebesbeziehung mit Jesus pflegen, der in der Kirche lebendig ist. Fragen wir uns: Sind wir bereit, die Gegenwart des Heiligen Geistes in unserem Leben anzunehmen? Sind wir bereit, den Ruf zur Mission zu vernehmen, so- wohl im Eheleben als auch auf dem Weg der gottgeweihten Keuschheit oder des Weihepriestertums und überhaupt im gewöhnlichen alltäglichen Leben? Sind wir bereit, überallhin ausgesandt zu werden, um unseren Glauben an Gott, den barmherzigen Vater, zu bezeugen, um das Evangelium des Heils Jesu Christi zu verkünden, um am göttlichen Leben des Heiligen Geistes teilzuhaben und so die Kirche aufzubauen? Sind wir bereit, wie Maria, die Mutter Jesu, vorbehaltlos dem Willen Gottes zu dienen (vgl. Lk 1,38)? Diese innere Bereitschaft ist sehr wichtig, um Gott antworten zu können: „Hier bin ich, Herr, sende mich“ (Jes 6,8). Und dies nicht in einer abstrakten Vorstellung, sondern im Heute der Kirche und der Geschichte.
Verstehen, was Gott uns in diesen Zeiten der Pandemie sagen will, wird zu einer Herausforderung auch für die Mission der Kirche. Die Krankheit, das Leiden, die Angst, die Isolation richten Anfragen an uns. Die Armut desjenigen, der allein stirbt, der sich selbst überlassen ist, der die Arbeit und den Lohn verliert, der kein zu Hause und nichts zu essen hat, werfen Fragen auf. Gerade weil wir dazu verpflichtet sind, körperlichen Abstand zu halten und zu Hause zu bleiben, sind wir eingeladen wiederzuentdecken, dass wir der sozialen Beziehungen bedürfen und auch der gemeinschaftlichen Beziehung zu Gott. Fernab davon, das Misstrauen und die Gleichgültigkeit zu mehren, sollte dieser Zustand uns aufmerksamer für unsere Art und Weise machen, mit den anderen in Beziehung zu treten. Und das Gebet, in dem Gott unser Herz berührt und bewegt, öffnet uns für die Bedürfnisse der Liebe, der Würde, der Freiheit unserer Brüder wie auch für die Sorge um die ganze Schöpfung. Die Unmöglichkeit, uns als Kirche zu versammeln, um die Eucharistie zu feiern, hat uns die Lage vieler christlicher Gemeinschaften teilen lassen, die die Messe nicht jeden Sonntag feiern können. In diesem Zusammenhang wird die Frage, die Gott uns stellt, „Wen soll ich senden?“, erneut an uns gerichtet und erwartet von uns eine neue großzügige und überzeugte Antwort: „Hier bin ich, sende mich“ (Jes 6,8). Gott fährt in der Suche fort, wen er in die Welt und zu den Völkern senden kann, um seine Liebe, seine Errettung von Sünde und Tod, seine Befreiung vom Bösen zu bezeugen (vgl. Mt 9,35- 38; Lk 10,1-12).
Den Weltmissionstag zu begehen, bedeutet auch zu bekräftigen, wie das Gebet, das Nachdenken und die materielle Hilfe eurer Spenden eine Gelegenheit darstellen, um aktiv an der Mission Jesu in seiner Kirche teilzunehmen. Die Nächstenliebe, die in den Kollekten der liturgischen Feiern des dritten Sonntags im Oktober zum Ausdruck gebracht wird, hat den Zweck, die in meinem Namen geleistete missionarische Arbeit der Päpstlichen Missionswerke zu unterstützen, um den geistlichen und materiellen Bedürfnissen der Völker und der Kirchen auf der ganzen Welt zum Heile aller nachzukommen.
Die allerseligste Jungfrau Maria, Stern der Evangelisierung und Trösterin der Betrübten, missionarische Jüngerin ihres eigenen Sohnes Jesus, möge weiterhin für uns Fürsprache einlegen und uns beistehen.

Rom, St. Johannes im Lateran, am 31. Mai 2020, dem Hochfest Pfingsten.
FRANZISKUS I.

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Geistlicher Impuls zum 30. Sonntag im Jahreskreis A

Posted by michaelcziba - 21. Oktober 2020

Liebe Schwestern und Brüder.
An den beiden Geboten der Gottes- und Nächstenliebe „hängt das ganze Gesetz samt seinen Propheten“. Der griechische Ausdruck für das „hängen“ lässt an das Hängen einer Tür zwischen zwei Angeln denken. Wäre sie nicht zweifach befestigt, hinge sie schief: Die Liebe ist wie eine Tür „mit zwei Fixpunkten, um die sich’s dreht: … die Liebe zu Gott, die Liebe zum Nächsten“, schrieb einmal Joachim Dauer.
Wer einen dieser Fixpunkte vernachlässigt, der hängt „schief“. Wer sich auf beide gleichermaßen bezieht, dessen Leben hängt „gerade“, seine Tür öffnet sich leicht, er wird zu einem Treffpunkt für Gott.

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Fragen an den Pastoralen Zukunftswegs Köln

Posted by Florian Seiffert - 14. Oktober 2020

Am 01.10.2020 schrieb ich an das Erzbistum Köln bzw. die Seelsorgebereichsforen des Pastoralen Zukunftswegs Köln:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Mentimeter konnte ich meine Fragen heute leider nicht loswerden. 250 Zeichen, sind zu wenig, um eine Frage mit Hintergrund zu stellen und zu erklären. Ich schreibe Ihnen deswegen diese EMail.
Ich bin seit über 40 Jahren in meiner Pfarrei engagiert. Ich möchte niemandem zu nahe treten, aber ich bin im Moment sehr wütend. Ich fühle mich nicht ernst genommen, Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände kommen im Pastoralen Zukunftsweg nicht vor. Die Nachricht der Reduktion von 180 Seelsorgebereichen auf 50-60 habe ich in einer Laufschrift auf NTV zuerst gesehen. Ist das das Schätzen des Ehrenamtes, was ich vor jeder KV- und PGR-Wahl von den Bistumsoberen lesen kann?

Ich habe schon ein paar Fusionen, das Pastoralgespräch, Zukunft heute, den Zwang in die Zentralrendanturen und ein furchtbares Gespräch zur Schließung von 7 katholischen Kindergartengruppen mit Generalvikar Feldhoff hinter mir. Es tut mir leid, wieder Worte zu hören, die ich schon kenne, Zusagen und Versprechen, die schon oft, ganz oft nicht eingehalten wurden. Mein Vertrauen in solche Worte ist eigentlich Null. Ich gebe Ihnen aber die 490zigste Chance. Ich kann nicht anders!
Ich würde mich freuen, sie nutzten sie. Und ja, ich freue mich über eine Antwort.

Hier meine Fragen zum Pastoralen Zukunftsweg:

1) Wo kommen die ganzen Leute her, die demnächst in der „Pfarrei der Zukunft“ das Gemeindeleben tragen? Wie motivieren wir auch junge Leute? Pfarrer Meurer sagt auf diese Fragen: „Dann kommen die ganz von selbst“ (siehe: https://www.domradio.de/themen/erzbistum-koeln/2020-09-15/wir-haben-es-selbst-der-hand-wie-wir-gemeinde-gestalten-auftakt-der-153-seelsorgebereichsforen-im)
Wir haben bei der letzten Fusion allein aus St.Hubertus in Flittard ca. 25 Ehrenamtliche aus PGR und KV verloren (um die anderen Kirchtürme war es ähnlich). Übrig sind in St.Hubertus heute noch 2 Personen in KV und PGR (Zwei!). Niemand in PGR und KV hat heute schon gesagt: Neue Struktur? Größere Einheit? Super, da möchte ich mitmachen! Worauf stützt der so gute Pfarrer Meurer die Hoffnung, dass Menschen „dann ganz von selbst kommen?“ Nicht jede(r) hat sein Charisma, seine Ausstrahlung, seine fünf Talente!

2) PGR und KV sind offenbar keine Ansprechpersonen! Die Meldung: 180 Seelsorgebereiche werden zu 50-60 zukünftigen Pfarreien und einer Vielzahl von Gemeinden
(https://www.erzbistum-koeln.de/news/Pfarrei-der-Zukunft-nimmt-Kontur-an/)
kommt ohne PGR und KV aus. In keinem der Texte, die wir für den heutigen Tag bekommen haben, kommt das Wort Pfarrgemeinderat oder Kirchenvorstand vor. Auch wurden PGR und KV nicht als Multiplikator*innen oder vielleicht leichter Überzeugbare benutzt, noch wurde um die Mitglieder geworben, um in der Pfarrei der Zukunft oder auf dem Weg dahin eine Rolle zu spielen. Warum?

3) In unserer Gemeinde gibt es keinen ordentlichen Überblick über die Finanzen. Wir können nicht sagen, was uns das Pfarrheim St.Bruder Klaus im letzten Jahr an Strom, Wasser, Heizung, Reparaturen gekostet hat. Wir haben keine Jahresabschlüsse aus den letzten Jahren, schon gar keine, denen wir mit Herz und Verstand zustimmen können! Also jetzt ist das Chaos schon groß, eher sehr groß! Wie soll das erst werden, wenn die Einheit Pfarrei noch größer ist?

4) Köln hat, wie so viele andere Bistümer den Weg beschritten, die Zahl der Pfarreien der Zahl der Priester anzupassen. Weniger Priester bedeutet: Größere Pfarreien. Ist das nicht ein Weg in die Sackgasse? Wird es in Köln am Ende eine Pfarrei geben und der Dom ist die Pfarrkirche?

5) „Ich nehme wahr, dass die Menschen sich sehr nach Seelsorgern sehnen, die sich die Zeit nehmen und sich ihnen zuwenden“, sagt ganz zu Recht Bischof Timmerevers von Dresden-Meißen (https://www.katholisch.de/artikel/25731-krankenhausseelsorge-waehrend-corona-wir-konnten-unsere-arbeit-tun). Wo kommen unsere zukünftigen Seelsorger her? Warum setzen wir da offenbar nur auf Priester?

6) Wenn man sich unter
(https://www.erzbistum-koeln.de/news/Pfarrei-der-Zukunft-nimmt-Kontur-an/) den Artikel „Diözesanpastoralrat – Sondersitzung – Pastoraler Zukunftsweg“ durchliest, hat man den Eindruck, der Weg ins Paradies sei endlich entdeckt und wir werden alle durch diese Reform froh und immer nur glücklich sein. Und man fragt sich, warum sind wir nicht schon viel früher aufgebrochen? (Das Video heute war auch so!) Ich möchte eine solche Sprache mal „Hallelujasprache“ nennen. Dass es Sorgen und Ängste gibt, dass wir Menschen verlieren werden, dass vielleicht auch Pfarrer nicht mehr können oder überfordert sein werden, kommt in dem Text nicht vor. Man hat nicht das Gefühl, dass man Ernst genommen wird mit Sorge oder Not. Als Pfarrgemeinderat oder Kirchenvorstand schon gar nicht. Muss das sein? Geht es nicht auch etwas nüchterner? Könnt ihr nicht auch mal die Gedanken mitteilen, die ihr zu den erwartbaren Widerständen habt?

Es grüßt Sie herzlich,
Florian Seiffert


PGR-Mitglied
St.Hubertus und Mariä Geburt

Gestern kam die Antwort des Erzbistums:

Sehr geehrter Herr Seiffert,
haben Sie vielen Dank für Ihre E-Mail im Nachgang des Seelsorgebereichsforums in Ihrem Seelsorgebereich. Ich gehöre zum Organisationsteam der Seelsorgebereichsforen und reagiere gerne auf Ihre Ausführungen. Zunächst vielen Dank für Ihr langjähriges Engagement in Ihrem Seelsorgebereich! Danke auch für Ihre Fragen und, trotz Ihrer Enttäuschungen aus der Vergangenheit, für Ihr offenes Feedback zu den verschiedenen Punkten. Sie können sich leicht vorstellen, dass nach den Foren, an denen insgesamt 175 unserer 180 Seelsorgebereiche teilgenommen haben, eine große Zahl von Rückmeldungen bei uns eingeht. Wir freuen uns darüber sehr und sind nach Kräften bemüht, allen zu antworten. Das wird aufgrund der Vielzahl der Zuschriften nicht immer sehr detailliert möglich sein. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, im Anschluss an die Seelsorgebereichsforen die am häufigsten gestellten Fragen in einer Übersicht von Fragen und Antworten („FAQs“) zu veröffentlichen.
Ich möchte kurz auf einzelne Aspekte eingehen, die Sie angesprochen haben:

Es wird in der Pfarrei der Zukunft selbstverständlich gewählte Gremien geben. Leider lagen zum Zeitpunkt der Seelsorgebereichsforen noch nicht die Überlegungen des Fokusteams „Gremienarchitektur“ vor. Feststeht, dass es auf den verschiedenen Ebenen des Erzbistums gewählte Gremien geben wird und so Mitbestimmung möglich und explizit gewünscht ist. So wird es z.B. auf der Pfarreiebene ein pastorales Gremium und ein Verwaltungsgremium (Kirchenvorstand) geben.
Besonders danke ich Ihnen für Ihre Hinweise zur Wahl der Sprache der Präsentationen, der Berichterstattungen und des Videos. Ich nehme das gerne in die jeweiligen Gremien und für die weitere Kommunikation mit.

Viele Ihrer Fragen decken sich mit den Hauptfragen, auf die wir schriftlich antworten werden. Diese werden allen Interessierten als „FAQs“ auf unserer Website http://www.zukunftsweg.koeln zugänglich gemacht und bis Ende Oktober veröffentlicht. Daher möchte ich Sie gerne auf diese vertrösten.

Herzliche Grüße

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Aufruf der Deutschen Bischöfe zum Weltmissionssonntag 2020

Posted by michaelcziba - 14. Oktober 2020

Liebe Schwestern und Brüder,
„Selig, die Frieden stiften“ (Mt 5,9). Diese Seligpreisung Jesu ist das Leitwort zum Monat der Weltmission 2020. Auch in unserer Zeit ist sie hoch aktuell. Wie schwer ist es doch, Frieden zu halten und zu fördern!
Die diesjährige Aktion der missio-Werke lenkt den Blick auf Westafrika. In dieser Region lebten lange Zeit Menschen verschiedener Religionen und Ethnien friedlich zusammen. Gegenwärtig wird sie aber immer mehr zum Schauplatz von Anschlägen und Übergriffen. Mit Sorge nehmen wir wahr, wie dort Konflikte religiös aufgeladen werden, um Menschen gegeneinander aufzubringen und Gewalt anzufachen. Durch die Corona-Pandemie haben sich die Lebensbedingungen der Menschen zusätzlich verschlechtert.
Die Kirchen in Westafrika setzen sich durch Interreligiöser Zusammenarbeit gegen den Missbrauch von Religion ein. Sie helfen, dass Konfliktparteien aufeinander zugehen und miteinander sprechen. Wo Menschen sich auf die Friedensbotschaft ihrer Religion besinnen, können sie gemeinsam Konflikte lösen, weichen verhärtete Fronten auf und Frieden wird möglich.
„Selig, die Frieden stiften.“ Mitten in unserer von Unfrieden geplagten Welt beruft und befähigt Gott Menschen, Friedensstifter zu sein. Wir bitten Sie: Setzen Sie am Weltmissionssonntag ein Zeichen. Beten Sie für unsere Schwestern und Brüder, die sich aktiv für Frieden und Versöhnung einsetzen! Unterstützen Sie bei der Kollekte am kommenden Sonntag die wichtigen Initiativen von missio!
Mainz, 3. März 2020
Für das Erzbistum Köln. + Rainer Maria Card. Woelki, Erzbischof von Köln.

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Geistlicher Impuls zum 29. Sonntag im Jahreskreis A

Posted by michaelcziba - 14. Oktober 2020

Liebe Schwestern und Brüder.
„Gebt Gott, was Gott gehört“ – Was gehört Gott ?
Der Mensch gehört Gott, er ist sein Geschöpf, er ist von ihm gewollt, sein Name ist in Gottes Handfläche geschrieben. Wer in diesem Bewusstsein lebt und handelt, der kann auch dem „Kaiser geben, was dem Kaiser gehört“, z.B. die Steuern. Gott steht nicht in Konkurrenz zu den „Herren und Mächten“ der Welt. Sie bekommen, was ihnen zusteht. Das tut der Beziehung des Menschen zu Gott keinen Abbruch – außer, wenn er den Mächten und Herren der Welt sein Leben gibt, ihnen hörig ist und sich von ihnen abhängig macht. Dann wird er wie sie, dann trägt er den Stempel ihrer Prägung, und seine Gottebenbildlichkeit wird verschüttet. Lebe ich so, dass ich Gott gehöre – oder so, dass ich dem „Kaiser“ gehöre?

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Weltmissionssonntag

Posted by michaelcziba - 14. Oktober 2020

Liebe Gemeindemitglieder.
Herzliche Einladung zur Messe am Weltmissionssonntag, dem 25. Oktober um 11.00 Uhr in St. Bruder Klaus. Die Messe ist zum Thema: „Selig die Frieden stiften“, gestaltet. Unser Missions-Kreis hat diese Messe gestaltet und freut sich auf Ihren Besuch.

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Neue Corona-Regeln Stand 10.10.2020

Posted by michaelcziba - 10. Oktober 2020

Liebe Gemeindemitglieder!

Gestern haben wir neue Corona-Regeln veröffentlicht und schon einen Tag später (Stand 10.10.2020) müssen die Regeln ergänzt werden. Die Stadt Köln hat entscheiden, das zu den gestern veröffentlichten Regeln noch eine Ergänzung für den Religiösen Bereich dazukommt. Und zwar ist bis auf weiteres das Singen im Gottesdienst wieder untersagt. Wir werden diese Regeln selbstverständlich zum Wohl aller unterstützen und einhalten. Wir bitten Sie um Verständnis.
Ihr
Pfarrer Michael Cziba
Artikel und Hinweise zum Gottesdienstbesuch 06

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Neue Hinweise zum Gottesdienstbesuch

Posted by Florian Seiffert - 9. Oktober 2020

Pfarrer Cziba sendet die aktuellen Hinweise zu den Pandemieeinschränkungen für Gottesdienste mit Stand 09.10.2020. Um Beachtung wird gebeten!

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Dringender Aufruf zur Einhaltung der Corona-Regeln

Posted by michaelcziba - 9. Oktober 2020

Liebe Gemeindemitglieder,

aufgrund einiger Vorkommnisse in den vergangenen Tagen, weisen wir nochmals in aller Deutlichkeit darauf hin, dass die Corona-Regeln der Kirchengemeinde – basierend auf den Vorgaben von EGV, Stadt, Land und Bund – einzuhalten sind.

Es gibt nur einen Eingang und nur einen Ausgang. Auch wenn diese Regel sinnlos erscheint, ist sie verpflichtend vorgeschrieben. Dies dient auch dazu, die Einlasskontrolle sicherzustellen.

Jeder Gottesdienstbesucher muss seine Kontaktdaten zur eventuellen Verfolgung von Infektionsketten hinterlegen. Die Daten werden nach vier Wochen automatisch vernichtet. Dies ist eine Staatliche Vorschrift und keine Erfindung des Pfarrers. Falls diese Vorschrift nicht eingehalten wird, werden wir bei einer eventuellen Kontrolle nicht nur eine erhebliche Geldstrafe zu Lasten der Kirchengemeinde tragen müssen, sondern auch gezwungen sein, die Kirche auf Dauer zu schließen.

Der Nasen-Mund-Schutz ist sowohl beim Betreten, während des gesamten Gottesdienstes und auch beim Verlassen des Gottesdienstraumes zu tragen.

Der Gesang während des Gottesdienstes ist momentan unter folgenden Bedingungen möglich:
o Singen nur unter Nasen-Mund-Schutz.
o Kurze Liedrufe oder nur die erste Strophe bekannter Lieder (auswendig).
o Solo-Gesang durch Organistin, Kantorin/Kantor oder Priester sind erlaubt, sofern der Abstand von 6 Metern eingehalten werden kann auch ohne Nasen-Mund-Schutz.
o Unter denselben Bedingungen wäre auch eine kleine Schola mit max. 3 Personen möglich.

Wir bitten Sie sehr eindringlich, diese Regeln zu beachten und einzuhalten.

Pfarrer Michael Cziba

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