Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum Stephanustag

Posted by michaelcziba - 26. Dezember 2020

Spätestens heute, am zweiten Weihnachtstag wissen wir es ganz genau: Weihnachten ist keine Idylle. Denn heute feiern wir das Fest des ersten christlichen Märtyrers Stephanus. Der Prozess und die Anklage gegen ihn weisen auffallende Parallelen zu Jesus auf. Bei beiden findet keine juristische Urteilsfindung, sondern eine tumultartige Massenempörung statt. Ähnlich wie Jesus gibt auch Stephanus den Anlass zu seinem Todesurteil selbst: „Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen…“ Das ist Gotteslästerung in den Augen der Jüdischen Oberschicht. Und wie Jesus bittet auch Stephanus Gott um Vergebung für seine Peiniger. Der Tod des Stephanus markiert eine Wende in der Urkirche. Von nun an wird sie zur verfolgten Kirche. Stephanus war für viele Christen, die nach ihm als Märtyrer starben, Vorbild „und Ermutigung für alle Späteren: Zeuge dafür, dass der Herr diejenigen, die mit ihm und für ihn leben, im Tod nicht allein lässt“ – so formulieret es einmal Eleonore Beck. Stephans ist Vorbild und Ermutigung – vielleicht auch für uns in dieser Pandemischen Zeit und dieser Zeit voller Einschränkung und Angst.

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