Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum 5. Sonntag im Jahreskreis B

Posted by michaelcziba - 3. Februar 2021

Liebe Schwestern und Brüder!
Jesus heilt viel und betet viel. Davon spricht das Markusevangelium immer wieder. Das gehört gewissermaßen zusammen, jedenfalls bei Jesus, der ja ohne jede medizinische Kenntnis heilt. Heilen ist mehr als gesund zu machen. Heil zu machen ist einen Frieden herzustellen zwischen dem Kranken, seiner Krankheit, den ihn umgebenen Menschen und Gott. Heilen heißt, einen Menschen mit allem zu versöhnen, was ihn umgibt. Dazu war Jesus in der Lage. Manchmal macht er einen Kranken gesund: und die vergessen dann sogar, ihm zu danken. Viel öfter noch wird er Kranke heil gemacht haben, sie also versöhnt haben mit Gott und der Welt. Das ist das wirkliche Wunder, das möglich ist, aber nicht sehr oft geschieht.
Mit alldem aber will Markus aber noch etwas anderes erzählen. Er will, dass alle Welt ein Geheimnis sieht und dennoch nicht ausspricht: Jesus ist der Messias, der Gesalbte Gottes. Natürlich sieht man das, wenn man Jesus heilen sieht. Er ist einzigartig. Reden soll man davon aber nicht, Jesus verbietet es mehrfach im Markusevangelium. Warum tut er das? Weil die wahre Gottessohnschaft erst durch die Auferweckung enthüllt wird. Weil alles, was Jesus sagt und tut, vorläufig und angreifbar ist vor seiner Auferweckung. Noch könnte ein wilder Zauberer am Werk sein. Noch fehlt die Bestätigung Gottes. Die kommt Ostern. Und dann unverwechselbar: Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn.

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