Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum Ostersonntag im Lesejahr B

Posted by michaelcziba - 31. März 2021

Liebe Schwestern und Brüder!
Zunächst ist diese Ostererzählung eine Geschichte voller Missverstehen und Nichtverstehen. Maria, die glaubt, dass der Leichnam Jesu gestohlen wurde und Jesus zunächst für den Gärtner hält. Petrus und Johannes, die auf ihr Wort zum Grab eilen, das äußerst präzise beschriebene Innere des leeren Grabes vorfinden und nach Hause zurückkehren. Auch wenn es im Text heißt, dass Johannes glaubte, wird im Folgenden berichtet, dass sich die Jünger am Abend des Tages vor Furcht einschlossen. Kein wunderbares Erkennen, kein Jubel, keine Begeisterung – eine nüchterne, realistische Beschreibung, dass die Jünger nicht begreifen, weil tot eben tot ist und kein Leben kennt. Darin ähneln die Jünger den Christen, die heute nicht an die Auferstehung glauben, nicht glauben können oder wollen – will man den Umfragen Glauben schenken eine gar nicht so kleine Zahl. Die von Gott menschlich und deshalb zu klein denken. Gott hat mehr Möglichkeiten, als wir uns vorstellen können. Die Auferstehung ist das Mehr des Lebens, das den Tod überwindet. Das erkenne ich nicht mit den Augen, da kommt auch mein Verstand an seine menschlichen Grenzen, doch Gott sagt es uns zu, und auf seine Zusage kann ich mein Leben bauen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

 
<span>%d</span> Bloggern gefällt das: