Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls in der Osternacht

Posted by michaelcziba - 3. April 2021

Liebe Schwestern und Brüder!
Die Wende vom Tod zum Leben, die Umkehrung des Kreuzes vom Symbol des Scheiterns zum Emblem des Sieges über den Tod – da wird das Ende zum Anfang und der Anfang zum Ende aller bisher gültigen Wertungen. Die Erfahrungen der Auferstehung gab den Jünger*Innen einen Interpretationsrahmen, der die Deutung ihrer Geschichte mit Jesus in völlig neue Kategorien stellte.
Aber bevor sie diese überwältigende Erfahrung machten, durchlebten sie in der Zeit von Karfreitag bis zum Ostermorgen maßlose Trauer. Das Ende ist nichts als Ende. Dass das Ende ein neue Anfang war, erfuhren als erste die Frauen, allen von Maria Magdalena, die erst nach dem Sabbat den Leichnam Jesu salben konnten. Sie erzählt den beiden Jüngern vom leeren Grab, sie brechen, immer noch skeptisch, selbst auf, um zu sehen. Und sie sehen, was Maria, gesehen hat, und in die Trauer leuchtet ein Fünkchen Hoffnung, und aus der Hoffnung wächst die Erkenntnis: Nicht jeder Weg auf Erden führt ins Grab. Dieser Weg führt aus dem Grab heraus. Seitdem führt kein Weg mehr endgültig ins Grab, denn Ostern heißt: Es gibt kein Ende, sondern Vollendung.

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