Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Geistlicher Impuls zum Hochfest Christi Himmelfahrt

Posted by michaelcziba - 5. Mai 2021

Liebe Schwestern und Brüder!

Eine explizite Himmelfahrt kennen nur das Markus- und das Lukasevangelium, bei Matthäus schwingt sie unausgesprochen mit, weil das letzte Treffen Jesu mit seinen Jüngern auf einem Berg stattfindet. Bei allen dreien ist die Himmelfahrt Christi der Abschluss des Evangeliums – aber keine Endstation. 

Am deutlichsten wird das bei Lukas, bei dem die Jünger nach der Himmelfahrt nach Jerusalem zurückkehren, um auf die versprochene Herabkunft des Heiligen Geistes zu warten, von der der Evangelist in seiner Apostelgeschichte erzählt – die Himmelfahrt steht quasi in der Mitte des lukanischen Doppelwerkes. Aber auch bei Matthäus und Markus ist die Himmelfahrt Christi nicht End-, sondern Zwischenstation, weil ihre Evangelien mit einem Auftrag Jesu enden, der weit in die Zukunft greift, bis hinein in unsere Gegenwart und darüber hinaus: Geht hinaus zu allen Menschen! 

Am heutigen Tag werden die Gottesdienste vielerorts im Freien gefeiert, vielleicht weil Himmelfahrt mit einem offenen Himmel über sich anschaulicher ist. Zugleich wird aber deutlich, dass der heutige Tag uns in Bewegung bringen will. Nicht so sehr in die freie Natur, sondern zu den Menschen – unabhängig, wo sie sind: in der Nachbarschaft, am Rand der Gesellschaft oder in anderen Ländern.

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