Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Archive for the ‘Artikel’ Category

20 Jahre miteinander, füreinander

Posted by vnestler - 11. April 2016

Das Lichtblick – Café + mehr feiert Jubiläum
am 5. Mai 2016 (Christi Himmelfahrt)

In diesem Jahr feiert das das ökumenisches Stadtteil-Projekt der evangelischen und katholischen Gemeinden in Stammheim und Flittard – sein zwanzigjähriges Bestehen.

Ein Grund zur Dankbarkeit und Freude. Und natürlich wird auch gefeiert: An Christi Himmelfahrt, Donnerstag, den 5. Mai 2016, findet ein Straßenfest mit Trödelmarkt, Sponsorenlauf und der Möglichkeit, zusammen zu sitzen, zu essen und zu klönen, statt. Los geht es nach dem gemeinsamen Sternmarsch der beiden Ortsgemeinden (ehemals: ökumenische Christus­prozession) bis zum späten Nachmittag.

Gottesdienste / Messen / Prozession

  • 9:00 Uhr
    Gottesdienst im Johanniter-Stift in Köln-Flittard und
    Heilige Messe in St. Pius in Köln-Flittard;
    anschließend gemeinsame Prozession nach Stammheim
  • 9:30 Uhr
    Gottesdienst in der Immanuel-Kirche (Bonhoefferstraße 10) und
    Heilige Messe in St. Johannes Evangelist (Ricarda-Huch-Str. 1);
    anschließend gemeinsame Prozession
  • ca. 11:00 Uhr
    gemeinsamer Abschluss der beiden Prozessionen
    in der Scharffensteinstraße am

Straßenfest

  • 11:30 Uhr
    Beginn Straßenfest mit Grill, Kuchen, Kinderangebot,
    Trödelmarkt (im Anschluss an den gemeinsamen Abschluss)

Sie möchten das Fest unterstützen?  Infos auch unter: http://www.lichtblick-cafe.de/info-unterstuetzung.pdf

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AMORIS LAETITIA

Posted by Florian Seiffert - 8. April 2016

08.04.2016, aktualisiert: 23.04.2016.

Das nachsynodale Schreiben des Heiligen Vaters AMORIS LAETITIA ist heute veröffentlicht worden.
Kaum ist es da, gibt es ein Echo in den Medien. Ich frage mich immer, wie schnell die Journalistinnen und Journalisten 304 Seiten lesen und verstehen können …

Dank des gut sortierten Servers des Vaticans vatican.va kann man sich das Schreiben in deutsch und im Original anschauen. Vielleicht besser, als sich von den Medien berichten zu lassen.

amoris laetitia

amoris laetitia

Ich habe das päpstliche Schreiben via LaTeX, latex2html und zweier perl-Scripte zu epub gewandelt, damit man es auf dem Smartphone oder dem Tablet lesen kann.

Ich gehe davon aus, dass der Heilige Vater nichts dagegen hat, dass sein wunderbares Schreiben in anderen Formaten – aber sonst unverändert – weiter verbreitet wird. Sollte das nicht in Ordnung sein, bitte ich um Nachricht, dann entferne ich amoris.epub wieder.

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Wellness auf dem Friedhof

Posted by Florian Seiffert - 8. März 2016

Nach meinem Aufruf in KREUZundQUER gibt es den ersten Beitrag!
Dorothea Rettig mailt:

Wellness auf dem Friedhof

Jede Woche gehe ich an meinem Freien Tag auf den Friedhof. Hier liegen liebe Menschen, die ich verloren habe.
Am Anfang ging ich wegen der regelmäßigen Grabpflege hin. Mittlerweile ist der Friedhofbesuch meine persönliche Wellness-Zeit, die ich mir gern gönne:
Eigentlich ist der Friedhof ein Park, der zu jeder Jahreszeit seine Reize hat. Ich genieße die Natur, die wunderschöne uralte Blutbuche, die ich so gern auf ein Foto bannen würde – was mir seit Jahren nicht gelingt – weil sie zu groß ist und nicht frei genug steht. Die Eichhörnchen, die auf dem Baumstamm neben dem Grab Nachlaufen spielen. Das Veilchen am Stamm des „Hausbaums“ meiner Eltern, das jedes Jahr wieder hier blüht. Die Akelei, die im Sommer in den Grünstreifen an der Trauerhalle wächst, weil meine Mutter das überschüssige Saatgut auf dem Friedhof verteilte. Die verwunschenen Stellen im Schatten, wo das Unkraut alte Gräber überwuchert hat. Das Vogelgezwitscher und die gedämpften Laute vom Leben drum herum.
Ich liebe das Zwiegespräch mit den Toten. Hier kann ich meine Sorgen loswerden, ohne sie formulieren zu müssen. Ich kann bitten, auf die „neuen“ im Himmel aufzupassen. Oder auch auf die auf der Welt Gebliebenen, die es besonders nötig haben.
Manchmal gehe ich Umwege zu den Gräbern, um Grabsteine zu studieren oder eine neue Ecke zu entdecken. Die Ruhe um mich herum entspannt mich.
Gern zücke ich mein Handy, um einen schönen Anblick für mich festzuhalten. Aber wieso eigentlich nur für mich?

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Pfarrer Fritz Frank zum Abschied

Posted by Florian Seiffert - 7. März 2016

Ich möchte heute, am Tage der Beerdigung, ein paar Geschichten über Fritz Frank aufschreiben und Sie alle ermutigen, auch Geschichten und Erinnerungen an Fritz Frank zu Papier zu bringen oder als Kommentar hier anzuhängen. Es gibt so viele Geschichten und Erinnerungen an ‚den alten Fritz‘ und als Hobby-Archivar, finde ich es wichtig, dass sie nicht verloren gehen.

  • Am ersten Adventssonntag 1969 kam mein Vater aus einer Abendmesse (was ungewöhnlich war, da es damals keine Abendmessen gab) und sagte: Heute haben wir den neuen Pfarrer eingeführt!
    Das ist meine erste Erinnerung an Fritz Frank.
  • Fritz Frank umschwebte immer eine Aura, der Unnahbarkeit. Als kleiner Messdiener war das nicht immer leicht. Ich wurde Lektor und später Kommunionhelfer – da war es schon leichter, seine herzliche Freundlichkeit hinter der Unnahbarkeit zu spüren: ‚So fein, da ist ja auch der Florian …‘.
    Am Tage meiner ersten Heiligen Messe als Kommunionhelfer kam Fritz Frank 5 Minuten vor Beginn zu mir und frage, ob alles in Ordnung sei oder ob es noch Fragen gäbe. Ich sagte, ich habe etwas Angst, dass vielleicht keiner der Flittarder zu mir zur Heiligen Kommunion kommt … Fritz Frank lächelte sein gütiges Fritz-Frank-Lächeln uns sagte: Sollte das passieren, setze ich mich hin.
    Es ging natürlich alles gut und Fritz musste sich nicht hinsetzen :-)
  • Bei Pfarrfesten hatte Fritz Frank immer seinen Bierzähler dabei. Da ist das Teil, wo man einmal draufdrückt und ein mechanischer Zähler zählt um eins hoch. Normalerweise wird das Ding benutzt, damit der Kirchenvorstand die Zahl der Gottesdienstbesucherinnen bestimmen kann. Fritz Frank benutze es zum Bier zählen.
    Das Pfarrfest mochte Fritz. Sooo Florian, hier ist Geld, geh uns mal Bier holen…
    So konnte Fritz mit seiner Gemeinde plaudern, war mit lecker Kölsch gut versorgt und er nutzte die Gelegenheit, um mit Menschen zu sprechen, die er nicht so häufig sah.
    In den 90ern sah ich beim Pfarrfest spät Nachmittags Fritz über die Hubertusstraße, Richtung Kirche gehen. Sein Schritt hatte nicht mehr ganz so die gewohnte Sicherheit. Ich eilte zu ihm und begleitete ihn die paar Schritte bis zur Pfarrhaustür.
    Da zog er seinen Bierzähler raus und zeigte ihn mir. Ich meine eine stattliche 25 gesehen zu haben. Fritz lächelte mich vergnügt an und sagte: Die habe ich nicht alle getrunken. Nur angetrunken. Jeder, der mit mir sprechen wollte, hat ein Kölsch mitgebracht …
  • Seit 1983 bin ich Mitglied des Pfarrgemeinderates und meinem Freund Winfried Felden und mir, war Fritz Frank immer ein zuverlässiger und treuer Begleiter, Ansprechpartner und Seelsorger. Ob wir gleicher oder verschiedener Meinung waren, es spielte keine Rolle. Fritz hat sich immer an sein Wort und die Beschlüsse des Pfarrgemeinderat (PGR) gehalten. Wie wertvoll das war, merkte ich erst, als ich dann mit anderen Geistlichen zu tun bekam, die das anders hielten.
    Wir hatten noch in den 80ern eine PGR-Wahl, die knapp ausgegangen war (damals hatte Hubertus noch viele Menschen, die im PGR mitarbeiten wollten). Ein Ex-Mitglied war nicht gewählt worden und es ging in der ersten Sitzung darum, ob der PGR Pfarrer Frank dessen Berufung empfehlen solle oder nicht. Nach hitziger Debatte, gab es ein Votum für die Berufung mit einer Stimme Mehrheit. Nach der Sitzung begleitete ein Mitglied des neuen PGR Fritz Frank bis an die Haustür, um ihn davon zu überzeugen der Empfehlung nicht zu folgen und nicht zu berufen.
    Meine Hochachtung hatte Fritz Frank dafür, dass er trotzdem die Berufung aussprach. Er wollte den PGR nicht verärgern – er war sein wichtigstes Beratungsgremium – und berief, wie empfohlen.
  • Ab den 80er Jahren gab es die Jugendsitzungen. Eine wird mir immer besonders in Erinnerung bleiben. Das ist die Sitzung mit der unvergleichlichen Geschichte mit ‚Harrwuchsi‘. In den Hautrollen Brunhilde und Pfarrer Fritz Frank.
    Pfarrer Frank musste auf die Bühne und er tat das auch (ganz tapfer). Ich glaube nicht, dass er da besonderen Spass bei hatte, aber er wusste, dass die Menge nicht will, dass er ein Spielverderber ist und so folgte er Brunhildes Wunsch auf die Bühne. Brunhilde wischte mit einer straffen Handbewegung die langen, sorgfältig über die Glatze gelegten Haare beiseite uns sagte: Was haben wir denn da? Eine Plääät!
    Dann ging es etwas hin und her, Fritz bekam das Zaubermittel Haarwuchsi und hatte plötzlich einen vollen grünen Lockenschopf. Der Saal tobte, Brunhilde strahlte. Ich drückte den Auslöser meiner Kamera.
    Fritz Frank und Brunhilde

    Fritz Frank und Brunhilde


    Fritz Frank und Brunhilde

    Fritz Frank und Brunhilde


    Der Hammer für mich war, dass Fritz ohne Mühe sich mindestens am zweiten Tag hätte drücken können. Was er aber nicht tat. Nach der Jugendsitzung stieg er auch bei der Sitzung für Erwachsene auf die Bühne, liess sich seine Pläät freilegen und Haarwuchsi zauberte ihm grüne Lockenpracht auf das Haupt.
    Bis heute weiss ich nicht so genau, ob es ihm Spass gemacht hat oder nicht. Aber sicher war, dass wir im Publikum unsere Freude hatten und bis heute haben.
  • Ende der 80er war ich Mitglied im Vorstand des PGR und später dann Sitzungsleiter, dann auch PGR-Vorsitzender.
    Die Vorstandssitzungen bei Fritz Frank im Wohnzimmer hatten ihre besondere Atmosphäre und waren durch völlige Offenheit und großes Vertrauen geprägt. Hier wurde alles ausgepackt, auf den Tisch gelegt, beleuchtet, gewendet und besprochen. Das dauerte seine Zeit, war aber stets fruchtbar. Am Ende war eher nebenbei eine Tagesordnung entstanden und wir hatten die nächste PGR-Sitzung gut vorbereitet.
    Auch hier war es selbstverständlich und ich schätze es bis heute, dass man sein Wort hielt, seine Arbeit machte und auch in der Sitzung seine Meinung so vertrat, wie vorher in der Vorstandssitzung. So konnte man gut arbeiten. Viel war den damaligen PGR-Vorstandsmitgliedern zu verdanken, aber viel auch Pfarrer Frank.
  • Eine Sache, die wir nie hinbekamen, war Pfarrer Frank dazu zu bringen, vor der Kirche zu begrüßen oder auch nach der Heiligen Messe an der Kirchtür den GottesdienstbesucherInnen ein frohes Weihnachtsfest oder frohe Ostern zu wünschen. Er wollte es nicht und er machte es nicht.
    Erst sein Nachfolger Pfarrer Michael Cziba macht das souverän und lächelnd anders.
  • Eine Abordnung aus St.Hubertus machte in den 90ern mit den Kollegen aus St.Pius X eine kleine Vorstandssitzung. Ausser Fritz Frank und mir, waren Winfried Felden, Manfred Lorenz und Heinz-Josef Longerich dabei. Was wir besprachen, weiß ich nicht mehr, aber wir fanden diese Runde so fruchtbar, dass wir auch nach dem Fortgang von Fritz nach Mülheim an dieser Runde festhielten und uns regelmässig zum ‚Symposium‘ trafen. Fritz erfuhr Neuigkeiten und wir hörten uns seine Lieblingsgeschichten an.
    Mit konstanter Regelmäßigkeit erzählte er von seinem Freund Herrn V. Aber noch lieber hatte er eine Geschichte aus St.Bruno in Klettenberg, die von einem Doppelmord handelte. Die erzähle ich hier aber nicht. Die gibt es nur mündlich bei Mitgliedern des Symposiums :-)
  • Viele weitere Symposien folgten. Es war immer nett und Fritz freute sich uns zu sehen. Gleich nachdem er nach Mülheim umgesiedelt war, bot er allen, die er vorher geduzt hatte, die ihn aber mit Herr Pastor anredeten das Du an. So wurde er der Fritz für mich und später liebevoll auch ‚der alte Fritz‘.
  • Ein oder zwei Jahre nach seinem Wegzug nach Mülheim, war ich auf einer Kirchenvorstandssitzung als PGR-Vertreter dabei. Im alten Pfarrheim Hubertusstr. 4 war eine Wohnung frei und Pfarrer Cziba hatte das Herz und den Großmut, diese seinem Vorgänger anzubieten. Ich wurde beauftragt, die Sache in die Hand zu nehmen.
    Ich rief also Fritz einen Abend später an und unterbreitete das Angebot. Und – ich kannte Fritz ja schon langer genug – sagte, dass er natürlich eine Woche (mindestens) Bedenkzeit habe und ich mich wieder melden würde.
    Gut eine Woche später rief ich wieder an. Fritz sagte, dass Angebot sein die größte Freude für ihn gewesen und sein schönstes Weihnachtsgeschenk. Er habe sich das Für und Wider auf Karteikärtchen geschrieben und im Wohnzimmer ausgebreitet und dann alles sorgfältig erwogen und leider, leider müsse er ablehnen. Er bliebe mit einem weinenden Auge in Mülheim.
    Ich staunte, dass er diese Herzenssache so systematisch angegangen und bewältigt hatte! Er hat auch nie mehr davon angefangen oder gejammert: Ach hätte ich doch. Nein, er hatte entschieden und das war’s für ihn.
  • Pfarrer Frank rief mich im Sommer 2015 an und wollte mir (dringend) von der Geschichte der Ausmalung von St.Hubertus erzählen. Er wusste, dass ich mich als Hobby-Pfarr-Archivar und Archivar der Bruderschaft dafür interessierte.
    Ich besuchte Fritz also am 15.07.2015 und ich fragte, ob ich seinen Vortrag mit dem iPad aufzeichnen dürfe. Ich machte ein kurzes Probevideo, zeigte es ihm, Fritz lächelte und ich hatte seine Einwilligung.
    Dieses Video ist also der Vortrag von Fritz Frank zur Geschichte der Ausmalung von St.Hubertus in Köln Flittard.
  • Das letze Mal trafen Winfried Felden und ich Fritz Frank am 1.2.2016. Wir hatten Symposium, aber leider fehlte der ‚Pius-Teil‘ krankheitsbedingt. Fritz ging schon krumm, wie ein rechter Winkel und Winfried und ich waren betroffen von der schnellen Veränderung zum schlechteren. Aber im Kopf war Fritz topfit, gut gelaunt und freundlich und interessiert wie immer. Er machte mir (Winfried vielleicht weniger ;-) die Freude und erzählte uns die Doppelmordgeschichte ein letztes Mal. Ich weiß nicht, wie oft er sie mir erzählt hat – aber diesmal begann er sie mit: Vielleicht habe ich euch schon mal erzählt …
    Florian und Fritz am 1.2.2016

    Florian und Fritz am 1.2.2016


    Wie häufiger, machte ich ein Bild von Fritz und mir. Fritz fragte, wann er das denn mal bekommen könne. Bald dachte ich und schickte es ihm als Postkarte ein paar Tage später. Ich hoffe, er hat es noch bekommen.

    Wir kamen irgendwie auf das Thema Sterben und Fritz hatte zu dem Thema viel und Gutes zu sagen. Er erzählte vom Tod seines Vaters und schon als ich noch Obermessdiener war, hatte er das mal getan und seine Geschichte hatte mir die Trauerbegleitung in den Todesfällen meiner Familie sehr erleichtert. Fritz sagte, dass zwei Ärzte ihm versichert haben, er könnte mühelos 100 Jahre alt werden. Als wir dann davon sprachen, ob er das denn wolle, sagte er: Wenn es soweit ist, möchte ich bereit sein. Und ich bin mit mir im reinen. Er sagt es nicht nur, er war es auch.

    Krumm, wie Fritz Frank war, konnte er beim Abschied nicht hoch zu meinen Augen schauen. Er versuchte es, aber der Körper wollte nicht. Da beugte ich mein Knie und so konnte Fritz mich anschauen und wir lächelten uns an und verabschiedeten uns mit kräftigem Händedruck und freundlichen Worten. Ich wußte nicht, dass es erstmal der letzte Abschied war und dass es wohl einige Zeit dauern wird, bis wir uns wiedersehen.

  • Die Todesnachricht von Fritz erreichte mich im Auto am Telefon und mein erster Gedanke war: Da hat Fritz alles richtig gemacht. Sanft eingeschlafen. Und sicher auch bereit gewesen. Ad sum. Hier bin ich Herr.
  • Wie mein Freund Thomas es für die Schützenbruderschaft sagte: Wir werden ihn nicht vergessen und wir sind froh, dass er 47 Jahre bei uns war.
Sarg Fritz Frank in St.Hubertus

Sarg Fritz Frank in St.Hubertus

Grab Fritz Frank

Grab Fritz Frank

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Bericht von der Mädchensitzung der KFD St.Hubertus

Posted by N. Groeger - 10. Februar 2016

Claudia Thoene sendet einen Artikel der KFD St. Hubertus zu Ihrer Sitzung vom 27.1.2016 in der Schützenhalle Flittard.

KfD Karneval1 KfD Karneval2

Und wieder mal haben die Frauen der KFD St Hubertus auf Ihrer Mädchensitzung bewiesen das Sie richtig Karneval feiern können.
Ganz unter dem Motto der Karnevalssession 2016: „Mer stelle alles op der Kopp“ wurde eingekauft , gebastelt, genäht ,die Schützenhalle eingedeckt und dekoriert.
In diesem Jahr gab es ein Jubiläum zu feiern, unsere Sitzungspräsidentin Barbara feierte in diesem Jahr ihr 20 jähriges Jubiläum. Ihr galt die erste Rakete dieser bombastischen Sitzung.
Auch in diesem Jahr hat Barbara bewiesen das Sie Ihr Amt mit absoluter Bravur beherrscht, souverän führte Sie das Publikum mit der richtigen Mischung aus leisen und lauten Tönen durch die Sitzung .
Das traumhafte und einfach unbeschreiblich tolle Publikum der Flittarder Frauen bedankten sich bei Ihrer Sitzungspräsidentin und bei allen Kräften immer mit tosendem Applaus !!
Unsere Gäste waren in diesem Jahr das Flittarder Kinderdreigestirn, der Kindergarten von St Hubertus, die Colör’s , der Tuppes vom Land, die Cöllner, die Prinzengarde, Willi und Ernst, die Big Magas, Kassala und De Ruse .
Die Planung für 2017 laufen jetzt schon auf Hochtouren , und seien Sie sich sicher es sind wieder echte Kracher des Kölner Karneval bei uns auf der Bühne.
Ein riesen großes Dankeschön an unser tolles Publikum und wir würden uns freuen Sie im kommenden Jahr wieder als unsere Gäste begrüßen zu dürfen.

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Weiterentwicklung ‚Konzept 2035‘

Posted by Florian Seiffert - 28. Januar 2016

UpDate 01.04.2016:

Konzept 2035Der Papst twittert heute:

Als Christen dürfen wir uns nicht in uns verschließen, sondern müssen offen sein vor den anderen und für die anderen.

Der Pfarrgemeinderat (PGR) und der Kirchenvorstand (KV) haben eingeladen, das Konzept 2035 (Konzept für die künftige Gemeindestruktur) zu Lesen, zu diskutieren und es in weiteren Schritten auszubauen und zu verbessern.
Auf dem Neujahrsempfang der Pfarrei ist dies am 1.1.2016 geschehen, ebenso wie auf den Neujahrsempfängen der ‚Kirchtürme‘ in Flittard und Stammheim.

Damit Anregungen, Vorschläge, Kritik, Meinungen zu dem Konzept 2035 nicht verloren oder unter gehen, lade ich alle Menschen ein, ihre Kommentare an mich weiter zu leiten. Ich sammle sie und veröffentliche sie hier in diesem Posting. Wahrscheinlich wird der gemeinsame Ausschuss von PGR und KV, der das Konzept erstellt hat sich dann dieser Kommentare annehmen. Jedenfalls halte ich das für eine gute Idee, es ist aber in dem Ausschuss noch nicht besprochen.

In der Vollversammlung des PGR gestern wurde besprochen, dass wir noch Diskussionsmöglichkeiten zu dem Konzept anbieten. Wahrscheinlich bis zum Sommer 2016. Auch da können Sie noch ihre Ideen einbringen und Lob, Kritik etc. äußern.

Im Protokoll des PGR von gestern wird stehen:

Damit wir die Menschen ernst nehmen und nichts verloren geht sammelt Florian Seiffert alle Kommentare, Meinungen, Hinweise, Anmerkungem zum Konzept 2035. Schreiben Sie bitte eine EMail an florian@seiffert.net oder geben Sie einen Briefumschlag adressiert an Florian Seiffert im Pfarrbüro St.Hubertus ab, den sich Florian Seiffert dann in der Sakristei abholen kommt. (Oder schreiben Sie an Florian Seiffert, Werthstr. 4, 53332 Bornheim).

Florian Seiffert, 28.01.2016

Bis jetzt ist bei mir angekommen:

  • … bemängelte, dass sich nicht alle Altersgruppen in dem Konzept wider finden. Es ist wichtig Jung und Alt mitzunehmen. Damit es gelingt, sollten sich alle Altersklassen wieder finden.
  • … regte an, über die Gründung einer Stiftung zur Erhaltung der Pfarrheime nachzudenken. Mittels eines Briefes an alle Gemeindemitglieder solle die Spendenbereitschaft abgefragt werden.
  • … regte an, für den Bau des neuen Gemeindezentrums auch das Gelände am Haferkamp zwischen Stammheim und Flittard in Betracht zu ziehen.
  • Pfarrer Michael Cziba beruhigte die erregten Gemüter mit der Aussage, dass an den verbleibenden Kirchtürmen auf alle Fälle Räumlichkeiten erhalten oder wieder geschaffen werden, die kleineren Gruppen weiterhin ein Treffen vor Ort ermöglicht. Sollte also ein Pfarrheim aus betriebswirtschaftlichen Gründen abgerissen werden müssen, könne beispielsweise im Erdgeschoss eines dort neu entstehenden Wohnhauses eine Wohnung mit „veränderbaren“ Wänden für diese Zwecke entstehen.
  • … regte an, Kontakt mit Winfried Kissel, dem Pfarrer von Rösrath, aufzunehmen, der offensichtlich ein neues Gemeindezentrum für seine 3 „Altgemeinden“ gegen den Willen vieler Gemeindemitglieder geschaffen hat. Das Resultat und die Resonanz bei den verantwortlichen Gremien lohne sich einmal vor Ort zu betrachten und heutige Meinungen zu dem Projekt zu hören.
  • Es ist eine interessante Idee und einige gute Überlegungen. Manches freut mich (Schließung Pfarrheim Mariä Geburt) und anderes halt nicht (Schließung Pfarrheim und Kirche Pius). Aber die Gründe sind verständlich und nachvollziehbar. Den gewählten neutralen Standort an der S-Bahn finde ich prima. Das hätte eine ähnliche Aushängeschildwirkung wie St. Johannes. Man könnte ihn evtl. nur noch toppen durch eine Bebauung des Ackers zwischen Flittard und Stammheim sprich neben Familie W. Aber das dürfte nicht so einfach sein und für viele wieder eine Bevorzugung/Benachteiligung bedeuten.
  • Von der Oberministrantenrunde gibt es mündlich eine positive Meldung. Eine schriftliche ist anegkündigt.
  • 10.3.2016: … soeben habe ich das ganze Konzept 2035 gelesen. Ich finde es sehr interessant, informativ und auch innovativ. Die Idee eines neuen Pfarrzentrums ist sehr nachvollziehbar dargestellt. Ich bin gespannt, wie sich alles weiter entwickelt
  • 16.3.2016. Aus dem Protokoll der Oberministrantinnenrunde zum Konzept 2035:
    Christliche Asylanten alleine als Mieter ist nicht OK, Andersgläubige in „kirchlichen“
    Wohnungen wohnen zu lassen könnte auch den Dialog fördern; Sozialwohnungen sind
    grundsätzlich eine gute Idee,
    Vorschlag: Gästezimmer im Zentrum zur Vermietung an Pilger;
    Das Konzept ist grundsätzlich eine gute Lösung: Es sollte im Blick bleiben: was
    braucht die Gemeinde, was ist machbar;
    Die langsame Entwicklung des Konzepts (Zeitplan) hilft auch, dass sich die Menschen
    auf andere Wege einstellen können.`
    Aufwändig: die Leute die vorher zu Fuß zur Kirche gegangen sind haben es zum
    Gemeindezentrum (Pfarrbüro) viel weiter;
    Die Sorge wird geäußert, dass die Gemeindearbeit unter der Entfernung leiden könnte.
    Wird es einen Versammlungsraum geben, der groß genug ist für die ganze Gemeinde?
    Könnte der neue Kirchenraum auch für Gemeindeversammlungen genutzt werden?
    Es sollte in dem neuen Zentrum neben einem großen Raum auch viele kleinere Räume
    für Gruppierungen geben.
    Man sollte sich was überlegen, wie man dann alte Menschen zur Kirche bekommt
    (Fahrdienst?) – wenn dann die alten Leute noch in der Messe fehlen, steht der Pfarrer
    irgendwann alleine da.
    S-Bahn als Bauplatz ist von BKS gut zu erreichen
    Wichtig: Es soll Räume weiterhin vor Ort geben, in denen sich die Ortsangehörigen
    (Gruppen) treffen können.
    Bedenken: Kleine Räume innerhalb eines Neubaus vor Ort (mit Wohnungen zur
    Vermietung darüber) können vielleicht „Kirche“ verdrängen und nicht mehr so
    deutlich machen, dass dort eine kirchliche Gruppierung unterwegs ist (wie z.B. die
    Jugendheime).
    Das Gemeindeleben vor Ort könnte weniger werden, wenn man ein großes
    Gemeindezentrum hat und vieles dort stattfinden lässt.
    Ein gemeinsames Gemeindezentrum könnte eine Chance sein, dass die jetzige
    Gemeinde mit 5 Ortskirchen enger zusammenwachsen kann (ein Pfarrfest für alle?).
  • 30.03.2016:
    Konzept für eine künftige Gemeindestruktur 2035
    Einige Gedanken dazu von Maria Wermter –

    Zunächst möchte ich den Verfassern des Konzeptes danken, da steckt viel Arbeit drin. Dass es nicht einfach immer soweiter gehen kann, ist klar, einerseits weil 4 Pfarreien zusammen gelegt wurden und so manches doppelt da ist andererseits wegen sinkender aktiver Teilnahme der ohnehin sinkenden Zahl der Kirchenmitglieder.

    Aber ich meine, wir sollten das Zusammenwachsen nicht überbewerten.Wichtig ist die Gemeinde vor Ort im Sinne von kleinen christlichen Gemeinschaften, wo man sich kennt und kennen lernen kann, wo man auch noch aufeinander achtet und Anteil nimmt, wie es z.B. in der BKS noch gegeben ist.
    In anderen Bereichen z.B. Seniorenarbeit oder Sport geht der Trend zu ortsnahen Netzwerken, gefragt ist Nahversorgung und nicht nicht Zentrum, das man nur mit Auto und Bus erreichen kann. Es gibt zu viele, die das nicht können. Wir haben dieses nahe Netzwerk mit Kirchen und Sozialräumen, sollen wir es wirklich auflösen?
    Ich erlebe, dass z.B. Seniorennetzwerke und Sportgruppen händeringend noch bezahlbaren Räumen suchen, manchmal stellt die GAG einen Gemeinschaftsraum zur Verfügung (in Stammheim) manchmal ein Seniorenheim oder eben eine Kirchengemeinde. Letzteres fiele jetzt evtl. weg, wodurch die Suche noch schwieriger würde. Wäre es nicht auch für uns als Kirchengemeinde von Vorteil oder eine Aufgabe, diese Gruppen zu unterstützen und sich so stärker in der Gesellschaft zu vernetzen.
    Freilich wäre er erforderlich, das Problem von Gemeinschaftsräumen auf höherer Ebene, Stadt oder Diözese, zu lösen, indem sich mal Kirchen, Wohlfahrtsverbände, Seniorennetzwerke, Sportvereine etc. zusammen tun. Dass die Kirche keinen Gemeindesaal mehr finanzieren und stattdessen bei anderen Unterschlupf suchen will, denen es vielleicht finanziell auch nicht gut geht, ist nicht ohne weiteres zu verstehen.
    5 Kirchen, von der Besucherzahl her gesehen, sind viel, wenn von denen noch welche marode sind, bleibt wohl tatsächlich nur die Aufgabe, aber es trifft sich unglücklich, dass a) die neuen Kirchen verschwinden würden, die uns viel leicht mehr ansprechen, und b) die Kirchen und Pfarrheime gerade in den großen neueren Wohngebieten verschwinden, in Flittard z.B., wo auch schon die evangelische Kirche weg ist, da ist dann nichts mehr, muss das sein? Da wäre mal Ökumene gefragt: Kirchen und Pfarrheime gemeinsam nutzen? Gemeinsam planen, wo welche Kirche aufgegeben wird?

    Zum geplanten neuen Gemeindezentrum habe ich zuerst die Frage, ob bei der Stadt geklärt ist, ob das Grundstück in dem vorgesehenen Zeitrahmen überhaupt zur Verfügung steht?
    Im übrigen ist die Bezeichnung „verkehrstechnischer Knotenpunkt“ etwas euphemistisch. Die S.Bahn-Station liegt so einsam und isoliert, dass man sie bei Dunkelheit am liebsten nicht mehr betreten möchte. Ein Vorteil sind die 3 Bus-Linien, mit denen man die Gebiete der Pfarrgemeinde erreichen kann, aber auch die Haltestellen liegen isoliert, abgetrennt durch 2 Hauptverkehrsstraßen. Da können sich einsame Haltestellen und Pfarrzentrum wenigstens Gesellschaft leisten. Gibt es irgendwo in der Diözese schon ein Modell für so eine einsame Lage? Ich fürchte, die Randlage außerhalb der Sicht- und Hörweite der Gemeindemitglieder wird eher ein Symbol dafür, dass Kirche und Religion aus der Mitte des Lebens der Menschen entschwindet als dass dort eine neuer Aufbruch gelingt. Der hängt eher davon ab, was darin statt findet.
    Wohnungen dort für Migranten wären eher das Gegenteil von Integration.
    Was spricht dagegen, das Gemeindezentrum auf dem Platz von St. Johannes zu bauen?
    Was das soziale Engagement der Gemeinde betrifft, wäre zu überlegen, ob an einem der aufzugebenden Kirchorte, z.B. St. Pius, eine Mehrgenerationen-Wohnanlage gebaut werden könnte.

    Mich persönlich betrifft die Vision 35 voraussichtlich nicht mehr, aber ich hoffe, dass die jüngeren Generationen ihren Weg finden, Gemeinde zu leben.

  • 29.03.2016
    Hallo zusammen,

    die Idee eines gemeinsamen Pfarrzentrums hört sich im ersten Augenblick
    sehr interessant an. Ich stelle mir hierzu jedoch eine Frage:

    Was ist ein Pfarrzentrum „draußen auf der grünen Wiese“ wert?

    Ich persönlich bin der Meinung, ein Gemeindehaus, ein Pfarrheim gehört
    „mitten ins Dorf“, bzw. sollte Ortsmittelpunkt sein. Denn dort spielt
    sich das Leben der Gemeinde ab. Natürlich muss sich eine Pfarrgemeinde
    auch den drängensten Zukunftsfragen stellen. Natürlich besteht unsere
    Gemeinde aus St. Hubertus, St. Pius X, St. Mariä Geburt, St. Johannes
    Ev. und St. Bruder-Klaus. Und genau so natürlich ist es wichtig, eine
    Gemeinde (auch finanziell) zukunftsfähig zu machen. Aber will man
    wirklich das glücklicherweise noch sehr lebendige Gemeindeleben „aufdie
    grüne Wiese“ auslagern?

    Mit freundlichen Grüßen
    Mike Paunovich

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Ein Besuch im Stadtteilbüro Stammheim – 2016

Posted by Florian Seiffert - 15. Januar 2016

Herr Juras, Herr Heilmann

Herr Juras, Herr Heilmann

Armin Heilmann und ich hatten gestern einen Termin im Stadtteilbüro in Stammheim. Wir machten mit Herrn Juras ein Interview und ein paar Bilder. Beides ist für die erste Ausgabe des neuen Pfarrbriefes ‚Kreuz und Quer‘ geplant.
Bei der Gelegenheit gab uns Herr Juras folgenden Brief der Flüchtlinge, den er über die kölner Ansprechpartnerin für die Stammheimer Flüchtlinge bekommen hatte. Ich fragte, ob wir den Brief veröffentlichen dürfen. Klar!
Er folgt hier:

Wir, Männer aus Syrien, verurteilen die Übergriffe gegenüber Frauen und die Angriffe auf Menschen wie auch die Raubdelikte in der Silvesternacht auf das Schärfste.

Wir bedauern, dass Frauen in ihrer Ehre und körperlich verletzt wurden.

Wir hoffen, dass sie sich von diesen Attacken bald und gut erholen werden.

Wir hoffen, dass die Verursacher dieser kriminellen Aktionen gefunden und bestraft werden. Wir hoffen, dass in Zukunft viel mehr Menschen Frauen in solchen Situationen zur Hilfe kommen.

Unsere kulturellen Werte wurden durch diese kriminellen Aktionen mit Füßen getreten. Zu unseren Werten gehört selbstverständlich der Respekt vor Frauen und Männern, der Respekt vor der körperlichen Unversehrtheit, und der Respekt vor dem persönlichen Eigentum.

Wir Syrer sind als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen, weil wir hier in einer demokratischen Gesellschaft in Frieden leben wollen. Wir wollen Demokratie leben, gestalten, umsetzen.

Wir bedauern, dass die Aktionen der Silvesternacht unsere Gruppe, die Gruppe der Syrer, die Gruppe der Flüchtlinge, wie auch viele andere arabische und nordafrikanische Menschen und Kulturen in Verruf gebracht haben.

Wir sind vor einem unmenschlichen Krieg geflohen, um unser Leben zu erhalten und menschlich bleiben zu können. Frieden, Sicherheit für uns und unsere Familien, die Möglichkeit, durch Arbeit unseren Lebensunterhalt zu verdienen, sind unsere Ziele.

Wir bedanken uns bei allen Menschen in Deutschland, bei Frauen und Männern für all die Hilfe, die sie uns bislang erwiesen haben!

Wir werden uns Ihres Engagements und Ihrer Hilfe würdig erweisen. Sie und wir werden feststellen, dass Ihre Werte auch unsere sind.

Deutschland hat für uns mehr getan als irgendein anderes europäisches oder arabisches Land!

V.i.S.d.P. Syrische Männer für Fairness c/o Shady, Bergisch Gladbacher Str. 465, 51067 Köln

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Redemanuskript Konzept 2035 – Alles in Christus erneuern!

Posted by Florian Seiffert - 1. Januar 2016

Ulrich Koemm hat für das Konzept 2035 eine Zusammenfassung für die Neujahrsempfänge der Pfarrei geschrieben. Dafür herzlichen Dank!

Wir sehen in unserer Welt viele Veränderungen, Bedrohungen, die auch das Leben in unserer Gemeinde beeinflussen: Priestermangel, die zurückgehende Zahl der Gläubigen, viele unserer Jugendlichen, die keinen Bock mehr auf die Kirche haben, der steigende Druck der Arbeitswelt, aber auch der immer näher kommende Krieg und die Kriegsflüchtlinge, denen wir unsere Hilfe nicht verweigern wollen.

Sind wir dafür gerüstet, unsere Gemeinde mit nur einem oder gar keinem Geistlichen weiterzuentwickeln? Schaffen wir es, als eine Gemeinde zusammenzurücken, um anderen Halt zu geben? Wie bekommen wir unsere Kinder und Enkel wieder zurück in eine Kirche, die auf die Nöte und Sorgen unserer Kinder und Enkel auch eingeht?

Unsere Gemeinde lebt um die Kirchtürme der alten Pfarreien, aber das führt nicht zur Bündelung der Kräfte, die Seelsorger sind eher weg als da. Am einen Kirchturm läuft unser Gemeindeleben noch, am anderen schon weniger. Nichts zu tun und vergebens zu hoffen, dass alles wieder wird wie früher, führt dazu, dass die Gemeinde eines Tages überstürzt und unvorbereitet zu Notmaßnahmen gezwungen sein wird. Das wird nicht heute und nicht morgen sein, aber ich will meinen Enkeln nicht erklären müssen, warum wir nicht rechtzeitig Veränderungen eingeleitet haben. Immer das Motto von Papst Pius X. im Kopf: Alles in Christus erneuern!

Neben den pastoralen gibt es auch konkrete wirtschaftliche Gründe, über Veränderungen nachzudenken. Der Unterhalt der 5 Kirchen, der 4 Pfarrsäle, der 3 Bibliotheken, der 4 Jugendheime und der 4 Sekretariate kostet die Gemeinde ca. 350 T€ im Jahr, Geld das wir – zumindest teilweise – besser für pastorale und soziale Projekte ausgeben sollten. Kommen dann noch große Erhaltungsmaßnahmen dazu, geht uns das Geld aus:
So wird die Sanierung von Johannes Evangelist nach heutiger Schätzung 5,5 Mio € kosten, mehr als ein Neubau.
Die absehbaren Sanierungskosten für den Erhalt von St Pius X addieren sich auf 1,8 Mio €.

Eine Sanierung des Gemeindesaals von Maria Geburt wird auf etwa 2 Mio € abgeschätzt.
Deshalb haben Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand einen gemeinsamen Ausschuss gebildet und ein Konzept erarbeitet, das in den nächsten Monaten in der Gemeinde diskutiert werden soll. Es soll ein Konzept für unsere Kinder und Enkelkinder werden, das Ziel ist deshalb das Jahr 2035. Wir wollen heute die Weichen stellen, um dann die Gemeinde schrittweise in die neue Richtung zu entwickeln.

Der Ausschuss schlägt einstimmig vor, ein neues Pfarrzentrum zu errichten, in dem die pastorale Arbeit und unsere sozialen Aktivitäten gebündelt werden. Dort ist der Arbeitsplatz von Pfarrer und Seelsorgern, dort konzentrieren wir die Verwaltung ebenso wie die Pfarrbüros. Im Pfarrzentrum haben Caritas, Familienzentrum, Sozialstation und Stadtteilbüro ihren Stützpunkt, und wir wollen auch schrittweise die Jugendarbeit dort konzentrieren.

Als Standort wird die Kreuzung Dünnwalder Kommunalweg/ B 8 direkt an der S–Bahn Station Stammheim vorgeschlagen. Vorteil des Standorts ist die gute Erreichbarkeit der S-Bahn Station mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß aus allen Ecken unserer Gemeinde und eine akzeptable Parkplatzsituation. Ein neuer Standort passt auch zum Leitgedanken „ alles in Christus erneuern“. Die Gemeinde kann sich an einem unbelasteten Ort zusammenfinden!

Dem Ausschuss ist klar, dass das ausgewählte Grundstück im Bebauungsplan der Stadt Köln als Gewerbegrundstück ausgewiesen ist. Wir haben bisher noch nicht mit der Stadt über eine Änderung des Bebauungsplans gesprochen. Der Ort ist schon deshalb nicht fix.
Die Gemeinde kann durch die Konzentration auf ein Gemeindezentrum etwa 130 T€ im Jahr einsparen. Für den Bau des Zentrums benötigen wir die Zustimmung und Unterstützung der Diözese.

Wir werden St Johannes Evangelist nicht erhalten können und schließen müssen. Für alle anderen bestehenden Aktivitäten der Gemeinde gilt: Was von der Gemeinde genutzt wird, wird erhalten, was nicht mehr genutzt wird, ist in Frage gestellt und wird langfristig geschlossen. Ein Prozess über 20 Jahre!

Wenn Sie sich für die Details des Konzepts interessieren, Sie finden es auf der Internetseite unserer Gemeinde „Christen-am-rhein.com“ unter Konzept 2035. Auf Wunsch drucken Ihnen die Pfarrbüros das Konzept auch gerne aus.

Das erarbeitete und vorgelegte Konzept ist kein verabschiedetes Projekt. Es kann heute verändert werden und muss morgen an die sich weiter verändernde Welt angepasst werden. KV und PGR haben dem Konzept zugestimmt und wollen jeden Ihrer Beiträge hören und aufnehmen. Bitte denken Sie an die ganze Gemeinde und nicht nur an Ihren Kirchturm. Und bitte, schlagen Sie nicht vor, gar nichts zu tun. Denken Sie an Pius X.: Alles in Christus erneuern – so lange noch Zeit ist!

Siehe auch:

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Finanzkonzept: Formulare kann man elektronisch ausfüllen, weitere Hinweise.

Posted by N. Groeger - 19. Dezember 2015

Alle Formulare kann man nun elektronisch ausfüllen, und dann ausdrucken.
Abrechnungsübersicht (Anlage 1)
Mitgliederliste Gruppierungen (Anlage 2)
Mitgliederliste Chöre (Anlage 3)
Auftrittsübersicht Chöre Musik (Anlage 4)
Die Mitgliederliste Gruppierungen(Anlage2) und die Mitgliederliste Chöre-Musik (Anlage3) müssen bei der Antragsstellung für das folgende Jahr, bis zum 31.10. des laufenden Jahres vorliegen. Gremien und Gruppierungen, die Pauschalbeträge bekommen, stellen einen formlosen Antrag (auch per E-Mail) für das folgende Jahr, mit Name der Gruppierung, Name des Verantwortlichen, Bankverbindung(IBAN) und wenn möglich E-Mail Adresse bis zum 31.10 des laufenden Jahres .

Abrechnungs- (Anlage1) und Auftrittsübersicht(Anlage4) müssen für das abgeschlossene Jahr bis zum 31.01. vorliegen.
Sollte bei einer Abrechnungsübersicht der ausgegebene Betrag geringer sein als der bereits ausgezahlte Betrag, muss diese Differenz gegen Quittung auf einer Kopie der Abrechnungsübersicht zurückgezahlt werden.
ALLE Formulare und Anträge können nur im
Büro Stammheim,
Salvatorstr. 3
51061 Köln – Stammheim
E-Mail: maria-geburt@t-online.de
eingereicht werden.

Nur wenn sie dort termingerecht vorliegen, werden diese Anträge auch entsprechend bearbeitet.
Nachfragen sind dort , und nur dort, unter der
Tel. Nr.: 0221/662561,
möglich.
Die anderen Pfarr/Büros der Gemeinde sind mit dem Finanzkonzept nicht befasst.
Evtl. höherer Zuwendungsbedarf sollte, ebenfalls bis zum 31.10., schriftlich begründet, beantragt werden.
Auch dieser Antrag muss im Büro Stammheim vorliegen.
Der Pfarrgemeinderat wird alle Anträge beraten.
Ein Anspruch auf Zuwendung besteht nicht. Es besteht auch kein Anspruch auf eine Erhöhung der bisherigen Zuwendung.

Hier nochmals die “Gebrauchsanweisung/Anleitung” welche Gruppierung unter welchen Bedingungen Zuwendungen beantragen kann und wie vorzugehen ist.
FK Gebrauchsanweisung 28-01-14

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Alte Bilder von St.Hubertus

Posted by Florian Seiffert - 7. Dezember 2015

Walter Weichel schickt uns zwei Bilder der Kirche St.Hubertus vor der Ausmalung. Herzlichen Dank!

Exequien Heinrich Roelleke 04.05.1951

Die Exequien von Heinrich Rölleke am 04.05.1951 mit Pfarrer Ballof.

St.Hubertus ca. 1964

St.Hubertus ca. 1964

Wenn Sie noch alte Bilder von Flittard oder St.Hubertus haben, würden ich mich über eine Nachricht sehr freuen. Ich würde die Bilder gerne ausleihen und einscannen. Kurze Nachricht an mich genügt (florian@seiffert.net).
Florian Seiffert

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