Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Archive for the ‘Artikel’ Category

Neues Layout des Webauftritts 2018

Posted by Florian Seiffert - 25. März 2018

Liebe Gemeindemitglieder,
liebe Besucherinnen und Besucher!

Florian Seiffert

Florian Seiffert

Ich habe den Webauftritts der Gemeinde auf ein responsives Layout umgestellt. Also auf ein Layout, was sich an die Größe des Displays anpasst (*). Das ist heute Stand der Technik. Den Webauftritt können Sie ab jetzt auch auf ihrem Tablett oder Smartphone problemlos benutzen. Das ging vorher nicht.

Gleichzeitig habe ich die meisten Texte überprüft, den Müll runtergebracht und neue Bilder eingebaut. Das ist noch eine kleine Baustelle. Es sind noch nicht wieder 2000 Bilder verfügbar, sondern erst 600. Ich ergänze die Bilder nach und nach.

Die Struktur des Auftritts habe ich beibehalten. So bleiben alle Links (Verweise) erhalten.

Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben oder wenn Ihnen etwas fehlt, mailen Sie bitte an:
florian.seiffer@gmx.net

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Karwoche!

Sonnige Grüße
Florian Seiffert, Palmsonntag 2018

PS.: Ich danke meinen Kolleginnen und Kollegen in der Gemeindevertretung Bruder Klaus. Mit ihnen hatte ich 2017 zusammengesessen und Verbesserungen für den Webauftritt besprochen. Ich hoffe, ihr findet nun alles zu eurer Zufriedenheit.

*) Wenn ihr an einem PC sitzt: Macht mal das Fenster eures Browsers langsam immer schmaler und schaut, wie sich der Webauftritt verändert.

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Sammlung der Aktion „Danke an ….“ aus KREUZundQUER

Posted by N. Groeger - 20. März 2018

wir hatten ja für die aktuelle KREUZundQUER-Ausgabe eine Dankeschön-Aktion gestartet. Im Heft konnten wir aus Platzgründen nicht
alle Dankeschöns abdrucken. Hier die komplette Sammlung mit alle 62 Meldungen im elektronischen Format.
Die Redaktion .
Sammlung_Danke_ komplett Nerz

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Der Pfarrgemeinderat berichtet

Posted by Florian Seiffert - 11. März 2018

Konzept 2035Sonntag, 11.03.2018.

Heute ist nach der Messe um 09:30h ein Treffen von Pfarrgemeinderat (PGR) und Kirchenvorstand (KV). Wir wollen uns nach der PGR-Wahl 2017 gegenseitig kennenlernen und die neuen Fakten in unsere Strategie für die Gespräche mit dem Erzbischöflichen Generalvikariat (EGV) für Projekt 2035 einbauen.

Neue Fakten?
Ja! Bisher war es mehr oder weniger Vermutung, seit letzter Woche ist es Gewissheit. Die Gemeinde St.Hubertus und Mariä Geburt macht Miese. Etwa 100 bis 200 Tausend Euro pro Jahr. Durch diese Verluste schmelzen wir unsere Reserven, das Geld auf der Hohen Kante ab. Wenn wir nichts ändern, sind wir in drei bis vier Jahren im Minus, also pleite. Sehr wahrscheinlich – nein, mit Gewissheit!, wird dann das EGV unseren Haushalt „In Ordnung“ bringen. D.h. es wird dafür sorgen, dass wir nicht mehr ausgeben, als wir einnehmen.
Woher kommt es, dass wir mehr ausgeben, als wir einnehmen? Die Kirche von Köln bezuschusst unsere Gemeinde aus Kirchensteuermitteln mit einem (mir unbekannten) Betrag für jede Katholikin und jeden Katholik, die oder der in unserer Gemeinde wohnt. Dazu kommen Einnahmen aus Pacht und Zinsen, von denen wir einen Teil behalten dürfen. Während diese Einnahmen über die Jahre eher konstant sind oder leicht abnehmen, sind die Kosten für Personal und Reparaturen ständig angestiegen. Da wir die Jahresabschlüsse unseres Haushalts von 2009 bis 2015 erst in der letzten Woche vom EGV bekommen haben, ist auch jetzt erst klar, wie hoch der Zwang zum Sparen ganz genau ist. Wie gesagt, bisher war es Vermutung, jetzt wissen wir es schwarz auf weiß.

Wie können wir sparen? Und zwar nicht nur ein bisschen! Wie spart man 200.000,- Euro im Jahr?
Es müssen die Pfarrheime und Kirchen geschlossen oder abgegeben werden, die hohe Unterhalts- und Reparaturkosten verursachen. Das ist schmerzhaft, denn an keiner Kirche wollen Menschen auf ihr Gotteshaus oder auf Versammlungsflächen verzichten.

Nach Diskussion mit KV und PGR ist heute folgendes Konsens:

  • St.Johannes Evangelist wird so schnell es möglich ist, d.h. so schnell es das EGV möglich macht, geschlossen oder abgegeben.
  • An jeder Kirche der Gemeinde soll es weiter einen oder zwei Räume geben, wo man sich nach der Messe treffen und Kaffee trinken kann, wo sich Jugendgruppen treffen können oder wo eine Agape möglich ist.

Heiß diskutiert wird die Notwendigkeit ein zentrales Zentrum zu bauen. Dort wäre das Pfarrbüro angesiedelt, evtl. Priesterwohnung(en), vielleicht auch mit Versammlungsräumen. Diskutiert wird auch eine Zusammenarbeit mit den evangelischen Schwestern und Brüdern. Kann man Kirchenräume oder Versammlungsflächen gemeinsam finanzieren und betreiben? Ist es nicht schlauer, ein Zentrum an einer der Kirchen zu betreiben und zu erhalten? Warum müssen wir auf „die Wiese“ gehen, wenn man „bei den Menschen“ bleiben kann? Kann man nicht einen Teil einer Kirche als Café und Versammlungsraum nutzen? Bespiele dafür gibt es – es geht also.
Ich persönlich finde ein zentrales Zentrum, ein modulares Gebäude mit flexiblen Möglichkeiten und Provisorien eine gute Idee. Man muss halt schauen, was die zukünftigen Christinnen und Christen annehmen, was sie brauchen und was sie mit Ideen und Leben füllen.

Eine Option haben wir – für die ich aber sicher nicht bin. Wir könnten abwarten und nichts tun. Wir warten einfach, bis wir pleite sind und das EGV uns das Heft des Handelns aus der Hand nimmt. Das hat den Vorteil, dass wir in den Gremien „nichts schuld“ sind. Niemand kann beim Aldi oder beim Edeka auf uns PGR- oder KV-Mitglieder zukommen und uns beschimpfen: Was habt ihr denn da für einen Bockmist gebaut? Warum wird St.Dingens geschlossen und abgerissen? Und wir könnten sagen: Wir waren auch dagegen, aber das (böse) EGV hat das so beschlossen!
Mehr Rückgrat braucht man, wenn man sich das Heft des Handelns nicht aus der Hand nehmen lässt, das Tun und die Ziele des Handelns selbst bestimmt und, wie ich finde, seine Pflicht und Verpflichtung erfüllt und jetzt schon überlegt, wie wir einen ausgeglichenen Haushalt erreichen bei gleichzeitig einem weiter (möglichst) blühendem Gemeindeleben.

Der nächste Schritt wird sein, St.Johannes Ev. zu schließen oder abzugeben, vielleicht abzureißen und das Grundstück zu verkaufen. Oder dort evtl. ein Gemeindezentrum zu errichten? Wenn das gestemmt ist, wird die nächste Frage sein, was mit St.Pius X. ist. Das Ensemble ist von dem Architekten Schürmann gebaut und darf ohne sein Zustimmung nicht verändert werden. Damit ist nur eine Nutzung als Gottesdienstraum oder Abriss möglich. Es stehen aber teure Erhaltungsarbeiten an, die wir vielleicht gezwungen sind einzusparen. Auf uns zu kommt auch recht bald: Was machen wir mit den Pfarrheimen in St.Mariä Geburt, was mit dem in St.Hubertus? Alternativen sind: Abreißen und durch Gebäude ersetzen, wo behindertengerechte Versammlungsmöglichkeiten mit Küche und Toiletten bestehen und wo Mietwohnungen das Gebäude finanzieren.

Noch ist nicht alles fest und beschlossen. Aber es ist auch nicht mit (Finanzierungs)Wundern zu rechnen. Schließungen werden kommen. Die Mitglieder von PGR und KV versuchen das Beste für eine bunte und lebendige Gemeinde hinzubekommen. Es wäre schön, wenn Sie uns mit Zuspruch und Verständnis unterstützen. Oder mit Ideen, die auch die Gemeindemitglieder an den anderen Kirchorten der Gemeinde unterstützen können, die umsetzbar sind, die das EGV genehmigen kann und die Ausgaben einsparen helfen.
Wenn Sie in dem spannenden Prozess mit Ideen, Tat und Rat helfen wollen: Im November sind Kirchenvorstandswahlen. Lassen Sie sich wählen und Sie sind in der ersten Reihe mit dabei!

Florian Seiffert, PGR

Siehe auch:

Aktualisierung 12.03.2018.
Bruno schreibt mir: … Alle Kirchen in unserer Gemeinde bis auf St. Johannes Ev. stehen auf der offiziellen Dankmalschutzliste – also auch St. Pius X. (seit 2001). Das bedeutet nicht nur, dass ein Abriss nicht in Frage kommt, sondern auch, dass man verpflichtet ist, es instand zu halten. Für Änderungen ist nicht nur die Erlaubnis des Architekten bzw. seiner Nachfahren erforderlich, sondern auch die Zustimmung der Denkmalschutzbehörde. …

Ich schaue gleich mal nach, was für Überraschungen die Liste sonst noch so birgt:
Suche in der Denkmalliste …

Toll. Und jetzt?
Ich glaube das kommt auf die Frageliste für Kardinal Woelki. Er kommt uns ja im Januar 2019 besuchen.

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Hans-Otto Bussalb zum Gedenken.

Posted by Florian Seiffert - 5. März 2018

Mich erreichen zwei Texte per EMail von Frau und Herrn Flohr zum Gedeken an Pfarrer Hans-Otto Bussalb. Dafür herzlichen Dank.

Die bei der Auferstehungsfeier vorgelesenen „Gedanken zum Gedenken für Hans-Otto:

Wir hören seine tiefen Gedanken über sein eigenes Leben:
„Aus 181 Afrika-Tagen

„ ……Ich atme die Luft, und sie ist mein.
Ich setze mich und das ist mein Platz.
Ich gehe immer denselben Pfad, und das ist mein Weg.
Ich nehme eine Frucht vom Baum
Und sie ist mein.
Wer kann mir verbieten, vom Baum der Erkenntnis zu essen?

Wem gehört der Baum?
Wer hat die Macht, den Besitz?
Warum soll ich nicht nehmen, gebrauchen, was allen gehört?

Hier bin ich geboren.
Dieser Fleck Erde macht meine Heimat aus.
Und was ich mit ihr mache, ist meine Macht.
Warum soll ich nicht schreien, so laut es mir Freude macht?

Ich bin ein Mensch, und ich mache was her!……..

Mbinga/ Tanzania – Dezember 1989

Weit entfernt von seiner Ursprungsheimat – Dreslingen !
Pause!!!!
Ein Ausschnitt seiner Vita:

Mit all seiner Trauer um seinen zu früh verstorbenen Vater.
Als einziger Sohn unter „Tanten“ und „Onkeln“ sowie durch seine gute,
tüchtige, liebevolle, wohl etwas strenge Mutter herangewachsen zu dem
früh reifen, jungen und bald gestandenen Mann, der hätte auch Architekt
werden wollen, aber er wurde Priester.

Wir von St. Peter Rommerskirchen kennen und kannten ihn als sehr
engagierten Pfarrer, der eine Menge bei uns Christinnen / Christen auf
die Beine stellte- (vorher hier nie gekannt) – wie den Pfarrgemeinderat
mit besonderer Note, den Tanzania- Kreis, der Erstaunliches
mobilisierte:
acht Container- Sendungen voll bepackt mit Tonnen voller Kleider,
Fahrrädern, Werkzeugen, Medikamenten, gewünschten Einzelstücken
wie Autoersatzteile, Netze, Angeln……..
aus Spenden und den Erlösen der vorher und nachher nie dagewesenen
Tanzania- Basaren um den 1. Advent jeden Jahres.
Die zahlreichen Helfer und Ausführenden hatten den meisten Spaß an
dr Freud, auch wenn, die Aktiven nachher von der langen, schweren
Arbeit kaputt waren.
Es gab Besuche von Deutschland nach Tanzania, von Tanzania nach
Deutschland. Viele echte Freundschaften entstanden durch die
gegenseitige Gastfreundschaft und den Briefwechsel. Es war einfach
herrlich. Der stets aufmunternde und zupackende Initiator war

Hans –Otto Bussalb!

Bei den Pfarrgemeinderätinnen und-räten
den Lektorinnen- und Lektoren
den Kommunionheferinnen und – Helfer
ging es ebenso zu mit…….
Ausflügen, Fahrten und gegenseitigen Besuchen, nicht zu vergessen die
fünf Karnevalsumzüge auf Rommerskirchener Straßen als Fußgruppe
mit unverwechselbaren Verkleidungen.
Diese Geselligkeit und Begeisterung erwuchs aus der persönlichen
Begegnung der neu erweckten Kreise durch keinen geringeren als
unseren geliebten und geachteten

Hans- Otto- Bussalb Pause
Wir wollen und dürfen ihn niemals vergessen , seinen vorbildlichen
Predigten auch an Fronleichnam auf verschiedenen Bauernhöfen seine
Gespräche, Ratschläge, Witze, sein Singen und Gitarrenspiel, das frohe,
verschmitzte Lachen und Klatschen.
Unvergessen sind die während seiner Zeit und durch sein Engagement entstandenen Kunstwerke:

  • Von der mittlerweile verstorbenen Künsterlin Felicitas Redmer entworfenen Bundglasfenst = großes Fenster band in der Kirche (ein Teil des Fensters wurde von Hans-Otto´s Mutter gestiftet)
  • Der Taufbrunnen (fließendes Wasser)
  • Die Christusstelle (Jesus nimmt Maria in den Himmel auf)
  • Die Kopie der Jupitersäule (gefunden nach der Zerstörung von St. Peter im Jahre 1943) Original im Bonner Landesmuseum

Er war ein besonderer Mensch und bleibt es immer in unserer Trauer
und unserem Leben, unserem Gedenken, Erinnern und der festen
Hoffnung auf das ewige Wiedersehen bei dem dreifaltigen GOTT
der Liebe, des Friedens, der Freude, der Gerechtigkeit
für Alle-
Schwarz und Weiß
Rot und Grün
Groß und Klein
Arm und Reich
Barmherzigkeit und Verzeihen für alle Zeit!!
So und Vieles mehr wollte der Mensch Hans-Otto- Bussalb!

Aber nichts oder niemand ging ihm über
>JESUS CHRISTUS<
Zitat von Hans-Otto-Bussalb:
„Die Heiligen dürfen nie so groß verherrlicht werden,
dass sie Jesus Christus in den Schatten stellen, verdunkeln!!

ER RUHE IN FRIEDEN!

Die Abschiedsrede von 1989 in Rommerskirchen

Rede zur Verabschiedung von
Herrn Pastor Hans-Otto Bussalb
am 31. August 1989

Sehr geehrter Herr Bussalb,
meine Damen und Herren,

als Sie am 2. April 1977 ihren Dienst hier in Rommerskirchen antraten, oder als sie am 28. November 1981, einem Samstag um 16:47 Uhr in unser Gästebuch schrieben:

Hiermit gebe ich zu Attest, dass ich, wenn der Himmel nicht einstürzt ( Bussalb wird Bischof, der Pfarrgemeinerat lehnt die Art der Sakramentenvorbereitung ab, wie sie seit September 1977 läuft usw.), bleibe ich mindestens 10 Jahre lang (als bis zum 1. April 1987) oder höchstens 12 Jahre lang (also bis zum 1. April 1989) in St. Peter Rommerskirchen und eventuell umliegende Ortschaften.

so wurde von Ihnen ein Zeitrahmen für ihre Tätigkeit vorgezeichnet, der aus damaliger Sicht in so weiter Ferne lag, dass man sich kaum drüber Gedanken machte, ob sie jemals diese, ihre Worte in die Tat umsetzen werden.

Dies auch unter dem Gesichtspunkt, dass es wohl nicht üblich ist, nach einem solchen Zeitraum die Früchte seiner Arbeit in Frage zu stellen um sich ganz darauf verlassen zu müssen, dass die in dieser Zeit ganz bewusst hingeführten mündigen Christen diese Arbeit in ihrem Sinne kämpferisch weiterführen werden.

Viele von uns kennen aus dem Beruf heraus oder wir erfahren es in der Politik, dass ein solcher Schritt, der ja einen freiwilligen Verzicht darstellt, unüblich ist . Wir erleben immer wieder, dass freiwillig selten Führungskräfte zugunsten des Nachwuchses Platz machen.

Nun ist es also so weit. Zum 1. September 1989 werden sie uns verlassen. Sie werden für zunächst einmal geplante 3 Jahre nach Afrika, Tansania gehen (genehmigt von Kardinal Meissner), um dort seelsorgerisch zu wirken.

Für viele von uns wird dies ein trauriger Tag werden, wobei ich mir bewusst bin, dass es auch Einige in diesem Ort geben wird, di sich auf diesen Tag freuen. Dies sin diejenigen, die sie bis heute als Grund benutzt haben, um sich aus der Gemeinschaft in St. Peter auszuschließen.

Wie man solche Christen nennt wissen wir alle, und ich bin der Letzte, der hierüber irgendwelche Urteile abgeben wird. Vielleicht findet doch der eine oder andere zurück zu Gemeinschaft unserer Kirche, warten auf ihren Abgang und gibt nicht zu, dass er ja längst zurückgefunden hätte, wenn da nicht die Angst vor einem Gesichtsverlust (christlich nicht zu verstehen) gewesen wäre.
Hier kann ich nur das Evangelium zitieren und sagen: „herzlich willkommen: verlorene Tochter oder verlorener Sohn“.

Da werden auch die Anderen sein, die sich darüber freuen werden, dass sie nunmehr in ihrem dörflichen Klüngel nicht mehr öffentlich an den Pranger gestellt werden, d.h. im sog. Gelben Blatt, unserem Informationsblatt wird dann nicht mehr auf die Versäumnisse oder Fehlentscheidungen hingewiesen.

Dies von einem Mann, der seine Aufgaben über den pastoralen Dienst hinaus, zum Wohle aller hier Wohnenden , als Pastor nicht erpressbar, verstanden hat.
Da sind aber auch diejenigen, die ihre einzige Aufgabe in den letzen Jahren darin sahen, ohne klärende Rücksprachen Sie zu verleumden.

Solange dies bei irgendwelchen Bierlaunen-Gesprächen stattfang, war dies schon schlimm genug; aber noch schlimmer waren diejenigen, die zum großen Teil falsches Zeugnis gegen sie bei Kardinal und Kreisdechant schriftlich ablegten.
Sie werden sich fragen, warum ich darauf eingehe.

Aus gegebenem Anlass heraus habe ich alle dies Briefe gelesen, lesen müssen und kann nur sagen, es ist eine Schande mit welchen Mitteln hier versucht wurde, um des eigenen Vorteils willen einen Menschen abzuqualifizieren.
Erschreckend ist auch, dass es viele sind, von denen ich sagen würde: „Wer im Glashaus sitzt, sollte grundsätzlich nicht mit Steinen werden.“

Da aber in den letzten 3 Jahren solche Schreiben nicht mehr in Köln angekommen sind, muss man also davon ausgehen, sie haben sich total verändert oder die „Briefeschreiber“ haben die Sinnlosigkeit ihres Tun´s eingesehen.

Wie zwischenzeitlich bei einem Gespräch mit dem Regionalbischof Herrn Luthe und dem Generalvikar Herrn Feldhoff herauskam, werden solche , zum Teil anonymen Briefe in Köln nur dann ernst genommen, wenn die Briefeschreiber zunächst ein Gespräch mit dem Pastor geführt oder zumindest von dem Brief eine Kopie zur Kenntnisnahme zugesandt haben.

Doch erinnern wir uns zurück:

Da kam ein junger, dynamischer Pastor in diese Pfarrgemeine, die lange, lange Jahre von einem lieben, väterlichen Pastor bereut wurden.

Und schon war es aus mit der ruhigen Angebotskirche.

Nein, war denn nun hier los. Da wurde zunächst einmal ein nicht mehr vorhandener Pfarrgemeinderat neu gewählt und nahm seine Arbeit auf.

Da wurden alte Zöpfe abgeschnitten, Da wurde man plötzlich zur Mitarbeit aufgefordert und es wurde einem klar gemacht, dass mit dem Wort Kirche nicht eine Gebäude mit einem Glockenturm, sondern vielmehr die Gemeinschaft der hier lebenden, getauften Christen gemeint ist.

Da wurde man wieder darauf zurück erinnert dass man, bedingt durch das Sakrament der Firmung, als mündiger Christ für die Sache „JESU“ einzustehen hat.

Da wurden ja unmögliche Neuerungen hier in Rommerskirchen , wo es bisher immer so schön in der Kirche war, eingeführt; ich beschränke mich auf die Erwähnung der Elternrunden bei Kommunion und Firmung, auf die Taufgespräche usw., und zu allem Überfluss fanden diese nicht im Pfarrzentrum sondern auch noch privat bei Gastfamilien statt.

Wir alle kennen noch die Reaktionen auf solche Neuerungen:
-ich gehe doch nicht zur Kommunion, sonder mein Kind
-nein ich gehe doch nicht privat zu irgendeiner Familie ins Haus, usw..
Naja, aus heutiger Sicht wissen wir, hier wurde der Versuch gestartet, uns allen immer wieder vor Augen zu führen, dass wir eine christliche Gemeinschaft darstellen – eben eine lebendige Kirche in Rommerskirchen.

Doch wir müssen auch Dank sagen, Dank für das was hier mit uns und für uns geschaffen wurde. Alles hier in die Wege geleitete aufzuführen ist müßig und ich traue mir dieses auch nicht zu. Hervorzuheben ist aber vor allem der Aufbau der Partnerschaften mit Mange und Ngarenaro/Arusha in Tansania, das Land in das sie nun ihr Wirken verlegen werden. Mit dieser Partnerschaften hat die Pfarrgemeinde gewiesen, dass sie echt katholisch, das heißt wir alle weltbezogen geworden sind.

Erwähnenswert ist weiterhin die damit verbundene Gründung des Tansania-Kreises, die Gründung von Liturgie-Kreisen, das jährlich Pfarrfest, usw., bei den Investitionen die Erhaltung und Verschönerung unserer Kirche sowie die fast vollende Neugestaltung des nördlichen Fensterbandes.

Nicht unerwähnt bleiben können die von ihnen montags in den verschiedenen Ortsteilen durchgeführten Hausmessen und die jährlichen Fronleichnamsprozessionen, die auch immer in die verschiedenen Ortsteile der Pfarrgemeinde führten und somit die Größe und Verbundenheit der Gemeinde dokumentierten.

Wie viele haben sich hier in unserer Kirche mit Kraft engagiert und tun dies heute noch. Wir alle wissen, das war nicht immer leicht, vor allem wenn man so nah mit ihnen zusammenarbeitet bekam man schon mal den Ärger direkt mit, für den man im Zweifel nicht konnte. Aber das war und ist ja wohl menschlich verständlich.

Da ist aber auch die Arbeit im Pfarrgemeinderat zu nennen, die unter anderem Vorsorge für die Zukunft der Pfarrgemeinde beinhaltetet, dies vor allem unter dem Gesichtspunkt des sog. Stellenplanes 1987, d.h. der Zusammenführung der beiden Pfarreien St. Peter Rommerskirchen und St. Martinus Nettesheim.

Ihre Bemühungen unsere Pfarrgemeinde so weit zu bringen, das sie bereits heute ohne Pfarrer aufkommen könnte. Ein Ziel Ihrer Arbeit, das ich, wie sie wissen anders beurteile.

Darüber hinaus soll nicht unerwähnt bleiben, das wir die ersten Schritte gemeinsam mit unserer evangelischen Schwestergemeine in Richtung Ökumene getan haben, eine Aufgabe, die in den nächsten Jahren sicherlich noch stärker als bisher angegangen werden sollte.

Hier haben sie den Samen gelegt, der sicherlich in ihrem Sinne aufgehen wird.

Da ist der Mensch Hans-Otto Bussalb, der im Rahmen seiner Tätigkeiten viele Informationen guter und böser Art zu verarbeiten hatte und vor allem bei schlechten Nachrichten kaum damit fertig wurde und sich des Öfteren von dieser Pfarrgemeinde im Stich gelassen fühlte.

Da ist auch der weniger bekannte Einsatz von Ihnen, das sie jederzeit sofort und sei es mitten in der Nacht alles liegen ließen um in Not geratenen Mitchristen sofort zur Seite zu stehen.
Ach wenn man dieses ihnen manchmal damit dankte, das bei der Wendung zum Guten weiterhin auf sie geschimpft wurde.

Da gab es aber auch die gemeinsamen Feste, Unternehmungen und Gespräche, die mir und wie mir bekannt ist, auch vielen anderen sehr viele gegeben haben.

Hier an dieser Stelle sei hierfür Dank gesagt und ich glaube, das ich dies nicht nur für mich sondern für viele der hier Anwesenden sagen darf.

Nun beginnt also mit dem morgigen Tag ein neuer Lebensabschnitt für sie. Sie werden in Afrika für drei Jahre ihre Tätigkeit in einem Kulturkreis aufnehmen, den wir, wie sie es auszudrücken pflegen, Mitteleuropäer nur sehr schwer verstehen können. Diese Tätigkeit dürfte kein Spaziergang werden, da sie trotz der jetzt schon andauernden monatelangen Vorbereitungen auf die sich zwangsläufig ergebenen Schwierigkeiten, vor allem der Sprache hinweisen.

Hier können wir Zurückbleibenden nur den göttlichen Beistand für ihre Arbeit erbitten.

Zu guter Letzt sein Ihnen für ihren, manchmal auch nicht immer verstandenen Einsatz, ihre Glaubensübermittlung, ihre Hilfsbereitschaft, kurzum ihre mehr als 12-jährige Tätigkeit hier in St. Peter Rommerskirchen gedankt.

Bleiben sie der Kämpfer für die Sache „JESU“, sowie sie immer ihre Tätigkeit verstanden haben. Kommen sie bitte gesund zurück und vergessen sie allen Ärger und denken nur an die guten Dinge und Erfolge der letzten Jahre mit Dankbarkeit zurück.

Ich schließe mit einem Wort des von Ihnen sehr verehrten, leider verstorbenen Kardinal Josef Höffner, wir hier in Rommerskirchen verlieren mit Ihnen ein „Original“, welches nicht so schnell ersetzt werden wird.

Erwin Flohr – Vorsitzender Pfarrgemeinderat St. Peter Rommerskirchen

A.O. 27. August 1989

Siehe auch:

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Erinnerung an Pfarrer Hans-Otto Bussalb: Relaxte Tischgespräche

Posted by Sandra Wirz - 1. Februar 2018

Zu Beginn jeden Jahres fuhren die Kommunionsgruppen der BKS nach Haus Winnerath in der Eifel zu einem Intensiv-Wochenende. Traditioneller Weise fuhr dann Pfarrer Schneider als geistlicher Beistand mit. 2005 war er verhindert und anstatt dessen sollte Pfarrer Bussalb für einen halben Tag kommen. Da in früheren Jahren Pfarrer Bussalb schon mal wegen schlecht eingestellter Medikamente „nit jot drop“ war, schauten bei der Ankündigung des neuen Gastes einige der begleitenden Mütter etwas erschrocken. Denn einige unter den Jungs waren hibbelig und vorlaut. Würde das gut gehen?

Kurz vor dem Mittagessen erschien Pfarrer Bussalb, erkundigte sich, wann das Mittagessen beginnen sollte und empfahl sich dann zu einem kleinen Spatziergang rund ums Eifeldörfchen. Derweil tobte die Rasselbande im Schnee.

Bevor das Essen aufgetragen wurde, sondierte Pfarrer Bussalb die Sitzordnung und setzte sich vor Kopf an den Jungenflügel des Tisches. Die Jungs testeten ihren Neuzugang sofort mit einem frechen Witz. Pfarrer Bussalb lachte amüsiert und lenkte die Konversation auf interessante Themen. Die Jungs waren begeistert ob der Aufmerksamkeit, die ihnen entgegengebracht wurde. Die Mütter in der Runde konnten ein entspanntes Mittagessen genießen.

Nach dem gemeinsamen Gottesdienst, bei dem Pfarrer Bussalb ebenfalls sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen für nervöse und hibbelige Kinder aufbrachte, mußte er dann wieder Richtung Köln aufbrechen. Dort mußte noch eine Abendmesse gelesen werden. Er drückte sein großes Bedauern aus, jetzt schon los zu müssen – er wäre gerne noch länger geblieben. Mit großem Hallo und ebenfalls großem Bedauern verabschiedeten ihn die Zurückbleibenden.

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Demenzsensible Kirchengemeinde „dabei und mittendrin“

Posted by N. Groeger - 6. Januar 2018

Was macht der Sachausschuss:   Angebote für Menschen mit Demenz

-Gottesdienste
-gemeinsames Kaffeetrinken mit Angehörigen
-Vermittlung von Anschriften und Anlaufstellen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen
-Einzelaktionen – Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben.
Ansprechpartner: Hildegard Böhm
Telefon: 644511
Mail: hildegard.boehm@koeln.de
Immer dabei + mittendrin
Pfarrer Ulrich Filler und das Johanniter-Stift in Köln-Flittard

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Dabei und mittendrin – Ein Kurs Richtung „demenzsensible Kirchengemeinde“

Posted by N. Groeger - 6. Januar 2018

Dabei und mittendrin – Ein Kurs Richtung „demenzsensible Kirchengemeinde“

Schließen Sie Ihre Augen und stellen Sie sich vor, Sie stehen mit Ihrer Reisegruppe auf einem
belebten Platz in einer großen Stadt. Es scheint ein asiatisches Land zu sein, alle Menschen
sehen fremd und exotisch aus. Der Verkehr lärmt, überall wird gehupt, Ihre Gruppe drängt
sich durch die Menschenmassen.“ Antje Koehler, die seit 2012 das Projekt „dabei und
mittendrin – Gaben und Aufgaben demenzsensibler Kirchengemeinden“ leitet, lädt uns zu
einer Gedankenreise ein. 25 Frauen und Männer aus unserer Pfarrgemeinde sitzen entspannt
im Kreis und bemühen ihre Phantasie: „Jetzt stehen Sie vor einem Schaufenster mit
exotischen Vasen. Als Sie sich umdrehen, ist Ihre Reisegruppe verschwunden! Sie sind ganz
alleine! Jemand spricht Sie an, aber Sie verstehen kein Wort. Wie fühlen Sie sich?“ – Wir
öffnen die Augen und versuchen, unsere Emotionen zu beschreiben: Angst und Verwirrung,
Orientierungslosigkeit, Unsicherheit und Hilflosigkeit stehen ganz oben auf der Liste. Die
32jährige diplomierte Heilpädagogin, die auch als evangelische Religions- und
Gemeindepädagogin arbeitet, versucht uns mit einer Phantasiereise in die Gefühlslage von
Menschen mit Demenz heranzuführen. Denn sie ist davon überzeugt: Demenz hat Zukunft.
Alle vier Sekunden wird weltweit die Diagnose „Demenz“ gestellt, allein in Deutschland sind
1,5 Millionen Menschen betroffen. Und es werden mehr, nicht weniger! Deshalb hat Antje
Koehler gemeinsam mit den Kölner Alexianern, dem Katholischen Stadtdekanat Köln und
mit Unterstützung unseres Erzbistums das Projekt „dabei und mittendrin“ ins Leben gerufen.
Über ein Jahr begleitet sie mit ihrem Team unsere Pfarrgemeinde, damit wir befähigt werden,
uns als „demenzsensible Gemeinde“ diesem wichtigen Thema zu stellen. Zu dem Projekt
gehören zwei Schulungstage, die gemeinsame Gestaltung von Gottesdiensten für Menschen
mit und ohne Demenz und eine besondere Schulung für alle im Besuchsdienst engagierten
Ehrenamtlichen. Menschen mit Demenz verschwinden. Nach und nach tauchen sie nicht
mehr auf in unseren Gruppen, Vereinen und Gremien und in der Kirche. Es ist zu peinlich, zu
verwirrend, zu unangenehm, wenn die normalen, alltäglichen Begegnungen zum immer
schwieriger werdenden Problem werden. Doch die Bedürfnisse und Gaben von Menschen mit
einer Demenz können das Leben unserer Pfarrgemeinde bereichern. Menschen mit Demenz
dürfen und sollen am kirchlichen Leben teilhaben. Das Bemühen um Inklusion setzt voraus,
dass Ausgrenzungsmechanismen, die vielleicht ganz unbewusst greifen, erkannt und
überwunden werden. Gibt es für Gottesdienstbesucher die Möglichkeit, eine Toilette zu
benutzen? Gibt es ein entsprechendes Hinweisschild? Mit solchen einfachen Schritten fängt
es an. Notwendig ist eine wertschätzende Haltung: Jeder hat ein Recht darauf, in die
Vergangenheit zurückzugehen und seine eigene Sicht der Wirklichkeit zu entwickeln. DEN
Menschen mit Demenz gibt es nicht. Von Viktor Frankl stammt der Satz: „Menschen haben
eine Krankheit. Sie sind nicht ihre Krankheit.“ Inklusion und Teilhabe ist in der Kirche auch
im Gottesdienst wichtig: Am 2. Adventssonntag konnten wir eine wunderschöne Messe feiern
– mit Weihrauch und bekannten Liedern, mit Saxophon und Orgel, mit etwas kürzeren
Lesungen und einem Symbol, das jeder mitnehmen durfte: Ein Schlüssel, der uns daran
erinnert, dem Herrn den Weg zu bereiten. Und daran, Menschen mit Demenz in unsere
Gemeinschaft einzuschließen.
Ulrich Filler
Dieser Artikel erschien Anfang 2017 in unserem Pfarrbrief kreuz und quer.

 

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Adventsbasar 2017 … DANKE!

Posted by Florian Seiffert - 1. Januar 2018

Maria Wermter übermittelt folgenden Text:

Adventsbasar…………. DANKE!
Das Weihnachtsdorf – gerade neu erdacht und schon umgesetzt in der Bruder Klaus Siedlung – lockte viele an, bei Glühwein und einem leckeren Imbiss zu plaudern.
Doch dann werden die Füße kalt und der helle Schein lockte ins Pfarrheim. Ach ja – der Adventsbasar für das Kinderdorf Makumbi , den wollte man ja schon lange mal besuchen.
Im warmen Pfarrsaal duftete das frische Grün der Tannenkränze und Gestecke, alles von den fleißigen Händen des Makumbi-Frauenkreises gestaltet. Auch Geschenke, Kinderkleidung, Weihnachtskarten in großer Auswahl, Bilder gab es. Nicht zu vergessen das „Eine-Welt-Angebot“ und viele Gläser Marmelade, am eigenen Herd gekocht.
Schließlich war auch eine Tasse Kaffee und ein Stück selbstgebackener Kuchen nicht zu verachten. So herrschte im Pfarrsaal fröhliche vorweihnachtliche Stimmung!
Viele haben zum Gelingen des Basars beigetragen.: Helfer zum Tische und Stühle schleppen, viele fleißige Bäckerinnen. Allen, die geholfen haben, sei
herzlicher Dank gesagt!
Der Reinerlös fließt wie immer in „unser“ Kinderdorf Makumbi, in dem Kinder, oft auf der Straße gefunden, ein Zuhause und liebevolle Erziehung finden.
Nochmals DANKE!
Ein gutes Neues Jahr wünscht allen Ihr Makumbi-Frauenkreis

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Das Königsschild fliegt ins All!

Posted by Florian Seiffert - 6. August 2017

Das DLR in Porz hat sich die schicke Idee ausgedacht, dass Bilder, die ‚eine Scheibe des Lebens‘ zeigen mit unserem Astronauten Alexander Gerst (astro_alex) mit ins All fliegen sollen (und irgendwie fliegen alle…).
So sammelt ein cooler Typ (DLR_next) [w/m] via Twitter und Instagram Bilder über das Leben, die 2018 in einer Zeitkapsel ins All fliegen werden, dann ganz ganz oft die Erde umkreisen und dann mit der Zeitkapsel im Museum in Bonn aufbewahrt werden und 2068 – 50 Jahre nach dem Start – wieder ans Licht der Öffentlichkeit kommen. Alle Einsenderinnen und Einsender sind dann zu einer großen Vernisage geladen …
Warum erzähle ich das alles?

Zum Thema ‚Heimat‘ schickte ich via Twitter das Bild des Königsschildes von Bettina und Andreas Köhler an das DLR. Und nun ist sicher, dass es auch 2018 in der Zeitkapsel mit ins All fliegen wird. Und 2068 wird das Schild davon künden: Es war einmal ein Königspaar. Sie führten die St. Sebastianus Schützenbruderschaft in Köln Flittard im Jahre 2017 …

Königsschild Bettina und Andreas Köhler

Königsschild Bettina und Andreas KöhlerIsrael 2017

Königsschild bei flickr des DLR

Königsschild bei flickr des DLR

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Familienzentrumsfest am 09.07.2017

Posted by Florian Seiffert - 21. Juli 2017

Am 09.07.17 hat unser Familienzentrum Flittard Stammheim zum großen Sommerfest aller Kindertagesstätten eingeladen.
Auftakt war ein gemeinsamer Gottesdienst im Schlosspark in Stammheim. Das Wetter spielte mit und so konnten alle einen schönen Beginn feiern. Mit großer Spannung freuten alle sich auf das angekündigte, große Highlight: DIE KÖLNER BIMMELBAHN!! Mit ihr konnte man zu den verschiedenen Einrichtungen fahren und das abwechslungsreiche Angebot testen.
So konnte man in der Kita St. Mariä Geburt Waffeln essen, es gab eine Hüpfburg, man konnte Enten angeln und sich schminken lassen. Stündlich gab es ein Mitsingkonzert beidem alle Kinder und auch die Eltern eifrig mitgemacht haben.
In der Kita St. Hubertus war ein Falkner dessen Tiere man bewundern konnte. Die Vögel durfte man aus ganzer Nähe betrachten und sogar anfassen sowie die Tiere im Flug bestaunen! Zur Abkühlung gab es leckeres Eis. Auf dem großen Außengelände wurde gespielt und man konnte schätzen, wie viele Gummibärchen im Glas waren.
In der Kita St. Pius konnten Ketten und Sonnenschutz gebastelt werden und es gab die Möglichkeit tolle Bilder zu malen. Eine Zauberin zeigte in mehreren Vorstellungen ihre besten Tricks! Einen hat sie sogar verraten! So konnten die Kinder auch einen Zaubertrick zum Besten geben.
Da in St. Pius z. Z. das Außengelände neugestaltet wird, wurde hier in der Kindertagesstätte gefeiert. Zur Stärkung gab es Würstchen mit Brot.
Die wichtigste Frage war aber überall: „Wann kommt die nächste Bimmelbahn?“ Einige Kinder nutzten die Fahrt sogar für ein kleines Nickerchen, um dann mit voller Kraft die Angebote in der nächsten Einrichtung zu wahrzunehmen.
Um 14.30 Uhr luden die Kinder von St. Hubertus zum Kindermusical „Arche Noah“ ein!!
Alle „Künstler“ haben fleißig geübt und waren voller Elan bei der Sache!! Es war ein riesen Erfolg!!
Alle hatten sehr viel Spaß und unser Fest ist uns gut gelungen. Das Wetter hat mitgespielt und viele Eltern und Kinder haben das Angebot genutzt.
Wir danken allen Eltern und Mitarbeitern, die uns bei der Umsetzung des Festes geholfen und unterstützt haben.

Vielen Dank!
Die Teams des Familienzentrums

Greifvogel

Greifvogel

Greifvogel

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