Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Archive for the ‘Artikel’ Category

Pressenotiz Schützenfest Flittard 2015

Posted by Florian Seiffert - 27. Juni 2015

Ingo Stracke übermittelt die Pressenotiz(en) der St.Sebastianus Schützenbruderschaft 2015:

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Hermann Gottfried? Gut gemacht!

Posted by Florian Seiffert - 11. Mai 2015

Der Maler Hermann Gottfried ist gestorben!

Apsis St.Hubertus Köln Flittard

Apsis St.Hubertus Köln Flittard


In der Kirchenzeitung lese ich, dass der Glasmaler und Künstler Hermann Gottfried vor einiger Zeit gestorben ist. In der Wikipedia finde ich, das Todesdatum: 02.04.2015. RIP.

Hermann Gottfried hat 1976/77 meine Kirche St.Hubertus mit großflächigen Wandmalereien und Glasfenstern neu gestaltet. Ich erinnere mich, dass das im Pfarrgemeinderat (PGR) und Kirchenvorstand (KV) eine wilde Debatte seinerzeit war. Meine Mutter war damals im PGR und berichtet (meist kopfschüttelnd).
Dann irgendwann 1977 war es soweit und die heiligen Messen wurden aus dem Pfarrheim wieder in die Kirche verlegt. Sehr stolz präsentierte Pfarrer Fritz Frank die neue Ausmalung, die er theologisch gestaltet hatte. Auch den “heiligen Fritz” ließ er in der Apsis rechts verewigen.
Tja und dann kam die Enttäuschung für ihn. Man hörte nur Kritik: Die Augen, die dunkel gestaltet sind und ‘nach innen sehen’, seien Totenköpfe und überhaupt … Es wurde (vielleicht wie es Hubertaner gerne tun?) praktisch nur geschimpft. Ich hörte niemanden, der mal sagt: “Interessant!”, “Wunderbar!” oder “mir gefällt das!”.
Ich war etwas verwundert und bin es bis heute. Mir gefällt diese Ausmalung. Ich schaue gerne auf diese Figuren mit den ausdrucksstarken Augen, die direkt in mich hineinblicken. Der Jesus hoch in der Apsis ist für mich ganz wunderbar. Ich schaue ihn sehr gerne an, wenn ich bete. Er hat mir sogar schon zugekniept. Ich bin ganz sicher!
Mir hat auch Fritz immer leid getan. Ich bin sicher, dass viel von seinem Herzblut an dieser Ausmalung und Gestaltung hängt. Und da ist doch schwer, wenn die laute Mehrheit das Werk ablehnt und man die stille Minderheit vielleicht nicht hört.

Auch an anderen Stellen bin ich bei einer Radtour oder in Jerusalem (Dormitioabtei) auf Kunst von Maler Gottfried gestoßen. Jedesmal sagte einer: Könnt ihr haben, nehmt es mit. Uns gefällt es nicht …

Ich glaube und hoffe, dass Hermann Gottfried jetzt im Himmel in das Herz des ein oder anderen Menschen sehen darf und da geschrieben findet:
Hermann Gottfried? Gut gemacht!

Florian Seiffert

Siehe auch:

  • Die

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Der Heilige Geist verhilft zur Erkenntnis

Posted by Florian Seiffert - 28. April 2015

Pfarrer Michael Cziba mailt den “Geistlichen Impuls Pfarrkontakte 2-2015″:

Das Menschheitswissen hat sich in den vergangenen vierzig Jahren verdreifacht. Neue Erfindungen erfolgen in immer kürzeren Abständen. Wenn jemand heute ein neues Betriebssystem für Computer erfindet, ist unser jetziger PC sehr schnell nur noch Müll. Alle sechs Monaten wird uns durch neue Worte eingeredet, dass die genutzten Handys oder der genutzte PC veraltet sind und wir neue kaufen müssen um aktuell zu sein. Diese rasante Entwicklung führt dazu, dass die Macher und Werbeleute das Sagen haben und die Entwickler stark unter Druck stehen und immer neues auf den Markt bringen müssen und die Denker von früher bloß noch nachdenken können. Wir sind versucht, auch unsere Lebensfragen vor allem mit Wissenschaft und Technik zu lösen. Da ist es kein Wunder, dass der religiöse Glaube vielen Menschen als eine Art Wissensersatz erscheint. Zum Beispiel: Für Aussagen über das menschliche Leben sind die Wissenschaften zuständig: die Biologie, die Medizin, die Physik, die Chemie. Was nach dem Tod kommt, lässt sich nicht nachprüfen. Also kann man es nicht wissen, sondern lediglich Vermutungen darüber anstellen. Man glaubt dann eben an die Existenz Gottes, an ein Leben nach dem Tod, an eine Auferstehung – oder auch nicht. Aber ist es nicht so, dass trotz allem die mathematisch-naturwissenschaftlichen Erkenntnisse in unserem praktischen Alltag eher eine untergeordnete Bedeutung spielen? Die meisten Lebensvollzüge spielen sich außerhalb der mathematisch-naturwissenschaftlichen Erkenntnis ab. Ein Geologe, der einen Stein untersucht, kann dessen Gewicht und Alter, seine Herkunft und seine chemische Zusammensetzung feststellen. Aber wenn ich ihn frage, warum es besser sei, diesen Stein als Bücherstütze zu benutzen, statt jemandem damit den Schädel einzuschlagen, so betrifft ihn diese Frage in seiner Eigenschaft als Forscher überhaupt nicht – weil es nicht um ein wissenschaftliches, sondern um ein ethisches Problem geht. All unsere Erkenntnisse der exakten Wissenschaften reichen nicht aus, um das Leben sinnvoll zu bestehen. Sie reichen nicht aus, weil sie sich nur auf ganz spezielle Aspekte der Wirklichkeit beschränken, nämlich auf das Messbare. Aber die Wirklichkeit als Ganze, so gern die Wissenschaft dies auch hätte, lässt sich nicht auf mathematische, physikalische und chemische Formeln reduzieren. Oder ist es vorstellbar, dass ein Physiker sich damit begnügen würde, bei der Aufführung einer Sinfonie von Beethoven die Luftschwingungen und Klangstärken zu messen? Auf der anderen Seite kann man Beethoven durchaus verstehen, ohne Musikgeschichte oder die Anatomie des menschlichen Ohrs studiert zu haben. Neben der wissenschaftlichen Erkenntnis gibt es ganz deutlich noch eine andere Art der Erkenntnis, die dort zustande kommt, wo jemand nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit dem Herzen sieht. Warum soll sich Politik also am Menschen und nicht an der Macht orientieren? Weshalb lohnt es sich, sich selber und anderen treu zu sein? Diese unwissenschaftlichen Fragen sind im Lebensalltag vorrangig. Und die Antworten darauf sind weltanschaulicher und religiöser Natur. Dabei handelt es sich um durchaus erfahrungsbedingte Gewissheiten und nicht um einen Wissensersatz. Wissen und Glauben richten sich auf das gleiche Ziel: die Wahrheit. Naturwissenschaft misst im Diesseits Länge und Breite, Höhe, Tiefe und Anzahl aus. Aussagen über den Sinn und das Jenseits sind dem Glauben vorbehalten. Weil aber die Wirklichkeit komplex ist, müssen sich Wissen und Glaube ergänzen und nicht gegenseitig ersetzen. Dabei kann uns der Heilige Geist helfen, dessen Fest wir am Ende Mai gefeiert haben. Dieser Geist, der uns von Gott zugesagt ist, begleitet uns auf unseren Wegen und schenkt uns die Kraft zu Fragen, zu denken, zu überlegen, dem Ursprung der Dinge und des Lebens auf den Grund zu gehen. Der Heilige Geist verhilft zur Erkenntnis aber lässt die Wirklichkeit nicht aus dem Blick. Ich wünsche uns allen, dass wir durch diesen Geist Gottes in der Lage sind Glaube und Wissen in Einklang zu bringen und sinnvoll für uns und andere einzusetzen.

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Wichtige St. Pius X. Kindergarteninformationen- und Termine

Posted by wfpate - 20. April 2015

Liebe Eltern,
liebe Kinder,

Es gibt erfreuliche Neuigkeiten aus unserem Kindergarten, über die wir Sie und euch jetzt informieren wollen.

Auf unserer Kindergarten – Baustelle geht es jetzt zügig voran.
Deshalb wollen wir Sie und Euch heute darüber informieren, wie, wann und wo es weiter geht.

Geplant war, dass wir pünktlich zum neuen Kindergartenjahr in das um- und neu gebaute Gebäude umziehen können. Das klappt nun.
Die erforderlichen Bauarbeiten sind bis dahin abgeschlossen. Sollte das ein oder andere noch nicht ganz fertig sein, z. B. Teile des Außengeländes, werden wir uns davon nicht die gute Laune verderben lassen. Dazu gleich noch ein paar Erläuterungen.

Somit müssen wir leider in der in der Zeit vom 13.07. – 17.07.15 (29. Kalenderwoche) den Kindergarten, zusätzlich vor den bereits geplanten und abgesprochenen Betriebsferien, noch mal eine Woche schließen.

Sollte es notwendig sein, besteht selbstverständlich die Möglichkeit, Ihr Kind in einer anderen Einrichtung unserer Pfarrgemeinde unter zu bringen.
Sprechen Sie uns bitte zeitnah auf die Notwendigkeit einer Unterbringung an.

Im Folgenden hier der Plan, wie es im und um den Kindergarten herum aussehen soll wenn dann alles fertig ist.

Ein neu gestalteter Eingangsbereich, möglichst noch mit dem ein oder anderen zusätzlichen Parkplatz, gehört ebenso dazu, wie Reparaturen auf dem auch bisher genutzten Außengelände.
Bei all diesen Planungen sind wir aber auf Genehmigungen durch das Bistum und die Stadt Köln angewiesen. Wir hoffen, daß wir die bekommen. Sobald sie vorliegen, legen wir direkt los.

Winfried Felden u. Elisabeth Frank

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Dominik Meiering wird neuer Generalvikar in Köln

Posted by N. Groeger - 4. Februar 2015

Von Jan Pütz, Kommunikationsmanager für die Pfarrbriefarbeit im Erzbistum Köln

Erzbistum Köln | Generalvikariat

Stabsabteilung Kommunikation

erhielten wir folgende Nachricht.

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Wer ist dieser Jesus Christus für mich?

Posted by Florian Seiffert - 2. Februar 2015

Kreuz

Kreuz

Dechant Pfarrer Michael Cziba schickt das geistliche Wort:

Liebe Gemeindemitglieder!
Wir stehen mitten in der Fastenzeit und damit vor Ostern, des höchsten Festes unseres Glaubens. Ich möchte einladen, in den verbleibenden Tagen vor Ostern einmal folgender Frage nachzugehen: Wer ist dieser Jesus Christus für mich? Welche Beziehung habe ich tatsächlich zu ihm? Welchen Platz gebe ich ihm in meinem Leben?
Jesus ist für mich ganz persönlich der Mensch, der wie kein anderer Gott nahe stand, und doch gleichzeitig Gott selbst. Er ist wie kein anderer mit Gott vertraut. Zugleich ist er ganz und gar Jesus, der Mensch. Er hat sich eingelassen auf dieses Leben mit Haut und Haar. Und er hat diese Leidenschaft für uns Menschen bei der Auferstehung nicht am Kreuz hängen lassen. Darum bleibt er auch jetzt für mich der Jesus von Nazareth, der mit den Menschen fühlt. Manchmal nenne ich ihn Herr, weil ich glaube, dass er mir einiges voraus hat. Wie viel kann ich von ihm lernen, was er uns vorgelebt hat! Aber ich gebe auch zu, ich will gar nicht immer von ihm lernen. In zuviel Demut hat mir die Kirche diesen Jesus eingewickelt. Und ich kenne zu viele Menschen, die sich vor lauter christlicher Demut darin verstrickt haben, sich nichts mehr zutrauen zu können. Manchmal gehöre ich auch dazu, viel öfter als mir lieb ist.
Aber Christus ist nicht groß, weil er die Menschen klein hält. Mit ihm, dem Bruder, im Gespräch bleiben, mich von seinem Wort führen lassen, das tue ich leider viel seltener, als ich das eigentlich möchte. Aber Christus herrscht mich nicht an. Er lädt mich immer wieder ein. Immer neu kann ich mich darum bemühen, dass er in meinem Leben Platz findet – oder seinen Platz behält. In den Evangelien begegne ich dem Menschensohn, der keine Scheu hat, sich mit den bedürftigen Menschen auf eine Stufe zu stellen. Heute würde er sich vielleicht zu denen setzen, die auf den Fluren der Job-Zentren, der Übergangsheime, der Flüchtlingsheime sitzen und ausharren. Er würde sich in denen erkennen, die vor dem Prüfungsausschuss um ihre Anerkennung als Asylbewerber zittern. Er würde sich sehen in der Frau im Altenheim, für die die eigenen Kinder keine Zeit mehr haben. Wenn wir Ostern feiern, sollten wir nicht nur an den Auferstandenen denken und an seine Herrlichkeit, sondern uns ganz bewusst sein Wort und vor allem sein Handeln in Erinnerung rufen. Wer Jesus für uns ist, muss letztlich jeder für sich selbst beantworten. Danken wir ihm für die Möglichkeit, dass wir die Möglichkeit haben als seine Schwestern und Brüder in der Welt von heute zu leben und zu wirken.

Ihnen allen ein gesegnetes und vor allem glaubensstärkendes Osterfest.
Dechant Pfarrer Michael Cziba

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Quirliger Start in den Advent…

Posted by wfpate - 22. Januar 2015

… in unserem Kindergarten St. Pius X.

Tradition trifft auf Tischtennissaal

Immer der Nase nach und schon führte einen der wohlige Waffelduft am 24. November die Treppe hinab in den bis zur Unkenntlichkeit mit Kerzen und Lichtern aufpolierten alten „Tischtennisraum“ des Jugendheims St. Hubertus. Süße Düfte nach Waffeln, Weihnachtsplätzchen und dem allseits zu jeder Tages- und Nachtzeit beliebten Heißgetränks, dem guten alten Filterkaffee, erfüllten den Raum neben den heiteren und entspannten Gesprächsgirlanden der Eltern und dem quirligen Quieken der Kinderlein. Sie waren alle erschienen um die Pforte in den Advent mit einem gemeinsamen Adventskaffee aufzustoßen. Sie klönten, spielten und genossen die köstlichen Zutaten, so wie es seit langem Tradition der katholischen Kindertagesstätte St. Pius ist.
All das machte fast vergessen, dass das vorweihnachtliche Zusammensein in diesem Jahr etwas improvisierter war als gewohnt, da man das „Kindchen” in Anbetracht der Sanierung der KiTa jenseits der Bahnlinie eher im Provisorium, als im heimischen Stall gebären konnte. Aber das hat ja auch schon früher in der Kirchengeschichte großes bewirkt.

Nichts desto trotz flochten die eifrigen Helferinnen wie eh und je zuvor emsig, leidenschaftlich und auf Bestellung individuell dekorierte Tür- und Adventskränze, die auch dieses Mal wieder begehrt waren wie warme Maronen an einem eisigen Abend auf der weihnachtlichen Domplatte.

Kinder, Erzieherinnen und Eltern und alle weiteren Gäste der katholischen Tagesstätte St. Pius bekamen adventlichen Rückenwind und stärkten sich erfolgreich und gemeinsam für die Herausforderungen der stressigsten und beschaulichsten Zeit des Jahres und blicken auch noch im neuen Jahr auf ein harmonisches und gelungenes Adventskaffee zurück. Und das alles obwohl es laut Plakat doch tatsächlich erst am 24.12.2015 hätte stattfinden sollen, aber diesen Druckfehler hatten die zahlreich zufriedenen Gäste wohl taktvoll überlesen, oder lag’s vielleicht doch nur am wunderbaren Waffelduft, der seine appetitliche Decke über die Pützlach-/Ecke Hubertusstraße ausbreitete?- Die Antwort gibt’s beim nächsten Mal im neuen alten Zuhause auf der Rungestraße ;-)

Markus Brachtendorf
Für den Elternrat der Kita St. Pius

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Dat Dreigestirn kütt…

Posted by wfpate - 22. Januar 2015

… war das eine Aufregung:

Zum ersten Mal in der Geschichte des Katholischen Kindergartens St. Pius machte uns das Kölner Dreigestirn seine Aufwartung:
Prinz Holger Kirsch I, Bauer Michael Müller und Jungfrau Sascha Prinz von der Flittarder KG 1934 e.V. waren am Donnerstag den 15.01.2015 bei uns zu Besuch.
Mit grosser Spannung und neugierigen Augen wurden sie von den Kindern, Eltern und Erziehern erwartet. Die Freude, diese hohen, offiziellen Regenten über das närrische Volk begrüssen zu dürfen, lag schon in der Luft. Und als das Dreigestirn den festlich geschmückten Raum betrat, schmetterten Gross und Klein das fleissig geübte Lied “Denn wenn dat Trömmelche jeht…“ zur tollen Akkordeonmusik.
Von Anfang an erfüllte der besondere Zauber dieses Augenblicks den Raum, denn wann ist das Dreigestirn schon zum Anfassen nah? Und dieses Dreigestirn ist wirklich nah bei uns gewesen:
Auf eine sehr liebevolle, freundliche Art erzählten sie den Kindern von der

Das Dreigestirn im Kindergarten St.Hubertus

Das Dreigestirn im Kindergarten St.Hubertus


 

Bedeutung des Prinzen, der vom Oberbürgermeister die Pritsche bekam, um sie über das Volk zu schwingen. Der Bauer erhielt den Stadtschlüssel, um die Stadt zu schützen und die Jungfrau einen Spiegel zum Bewundern und als Zeichen der Mutter Colognia. Auch wir Grossen machten grosse Augen und konnten staunen, zuhören und lernen wie die Kleinen.
Ein Höhepunkt war sicherlich, dass Prinz Holger in Mitte der Kinder auf seiner Mundharmonika drei traditionelle Karnevalslieder spielte, in die wir alle einstimmten.
Fehlen durfte natürlich nicht das gemeinsame Lied “Eimol Prinz zu sinn“, nicht nur in Kölle, sondern bei uns in Flittard. Zum Schluss gab es noch Kamelle und Geschenke für die Kinder… was für ein gelungener Auftritt.
Wir sagen diesem offenen, herzlichen, liebevollen Kölner Dreigestirn ein ganz herzliches Dankeschön.
Diese Aufwartung wird für alle ein unvergessliches Erlebnis bleiben, denn ihr habt das echte kölsche Hätz am rechten Fleck.
Ein dreimol Kölle Alaaf für dat Dreigestirn mit viel Jeföhl.
Für die Kita St. Pius X.
Daniela Stevelmanns

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Gegen Pegida! Für Frieden!

Posted by Florian Seiffert - 9. Januar 2015

Der Katholikenausschuss schreibt ‘Die große Bitte lautet im Namen des Stadtdechanten und Frau Bartscherers: Bitte lassen Sie einen oder beide der genannten Texte – wenn es sich organisatorisch noch einrichten lässt – in Ihren Gottesdiensten an diesem Wochenende verlesen.’

Okay! Das schaffen wir!!

Liebe Pfarrgemeinderatsvorsitzende,

heute tagte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) – wie am
Angang jeden Jahres – gemeinsam mit Stadtdechant Msgr. Robert Kleine,
Stadtsuperintendent Rolf Domning und Frau Hannelore Bartscherer.

Vor dem Hintergrund der Ereignisse der letzten Tage und Wochen (Hogesa
am 14.12.2104 , Kögida am 5.01.2015 und dem Attentat von Paris) wurde
die Idee aufgegriffen, in allen Kölner Kirchengemeinden sowie der
Synagoge und den Moscheen der DITIB die „Kölner Friedensverpflichtung“
aus dem Jahr 2006 und/oder den Aufruf der Synagogengemeinde, des
Stadtdekanates, des Katholikenausschusses, des Evangelischen
Kirchenverbandes und ACK geben Kögida in geeigneter Form zu
veröffentlichen. Die Synagogengemeinde hat dies für Ihren morgigen
Gottesdienst bereits zugesagt.

*Die große Bitte lautet im Namen des Stadtdechanten und Frau
Bartscherers: Bitte lassen Sie einen oder beide der genannten Texte –
wenn es sich organisatorisch noch einrichten lässt – in Ihren
Gottesdiensten an diesem Wochenende verlesen.*

Die leitenden Pfarrer sind über diese Bitte auch informiert.

Mit freundlichen Grüßen
Jens Freiwald
Referent des Stadtdechanten

Kölner Friedensverpflichtung 2006

Kölner Friedensverpflichtung 2006

Kölner Friedensverpflichtung 2006

Aufruf gegen Pegida

Aufruf gegen Pegida

Aufruf gegen Pegida

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… für Frieden und Gerechtigkeit …

Posted by Florian Seiffert - 2. Januar 2015

Pfarrer Cziba bittet mich, den folgenden Beitrag zu veröffentlichen:

Köln, den 30. 12. 2014

Wir verpflichten uns, „eine Gesellschaft mitzugestalten, in der alle Religionsgemeinschaften, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen, ihren unumstrittenen Platz haben“
(Kölner Friedensverpflichtung, 29.10.2006)

Aufruf
der Synagogen-Gemeinde Köln,
des katholischen Stadtdekanates Köln,
des Katholikenausschusses in der Stadt Köln,
des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region und
der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln
anlässlich der Kundgebung „Köln stellt sich quer“ am 5. Januar 2015 in Köln

Wir verpflichten uns, „eine Gesellschaft mitzugestalten, in der alle Religionsgemeinschaften, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen, ihren unumstrittenen Platz haben“
(Kölner Friedensverpflichtung)

Als Vertreter der Synagogengemeinde Köln, des katholischen Stadtdekanates Köln, des Katholikenausschusses in der Stadt Köln, des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln
sehen wir mit großer Sorge, dass Demonstrationen und Kundgebungen von Gruppen wie den „Patrioten Europas gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (PEGIDA) in ganz Deutschland und auch in der Stadt Köln an Zulauf gewinnen.
Wir verurteilen die Versuche von PEGIDA, die Gesellschaft zu spalten und Muslime und ihre Religion zu verunglimpfen und auszugrenzen.
Mit Entschiedenheit treten wir dem Ansinnen entgegen, den Begriff des ‚Abendlandes‘ zu instrumentalisieren und ihn gegen eine Religionsgemeinschaft zu richten. Europa ist ohne die Wurzeln und die Vielfalt der jüdischen, christlichen und muslimischen Religion in ihren – fruchtbaren wie schmerzlichen – Beziehungen weder historisch noch gegenwärtig noch zukünftig denkbar. Europa lebt heute von der Vielfalt von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln und religiösen Bindungen.
Juden und Christen leben in dieser Stadt in friedlicher Nachbarschaft mit vielen muslimischen Gemeinden und mit Menschen aus verschiedenen Religionsgemeinschaften. Im Kölner Rat der Religionen und in verschiedenen quartiersbezogenen ‚runden Tischen der Religionen‘ werden Fragen des gemeinsamen Lebens, der kulturellen und der religiösen Verständigung im Alltag, auf der Grundlage der gemeinsamen festen Überzeugung besprochen, dass Religionen Frieden, Gerechtigkeit und Gutes wollen und bewirken. Die „Kölner Friedensverpflichtung“, die am 29. 10. 2006 im Kölner Rathaus von Vertretern der jüdischen, christlichen und muslimischen Gemeinden unterzeichnet und immer wieder erneuert und konkretisiert wurde, hält die gemeinsame Verpflichtung fest, mit aller Kraft dazu beizutragen, „dass Hass und Gewalt überwunden werden und Menschen in unserer Stadt Köln und überall auf der Welt in Frieden, Sicherheit, Gerechtigkeit und Freiheit leben können“.

In Köln als einer ‚europäischen Hauptstadt‘ schon im Mittelalter stellen wir uns in der Tradition des Humanismus und der Aufklärung, aber auch im Wissen um den Missbrauch, der von Religionen ausgehen kann, gegen jede Form der religiösen Diskriminierung und unterstreichen die menschenrechtliche Grundlage der uneingeschränkten Religionsfreiheit.
Es widerspricht unserem Verständnis des Glaubens, dass wir unser eigenes Profil gegen andere Religionen wenden. In unserem Zusammenleben machen wir die Erfahrung, dass Jüdinnen und Juden, Christinnen und Christen, Musliminnen und Muslime im Hören auf Gottes Wort, im Gebet und im Tun, in solidarischer Nachbarschaft dem Frieden in der Stadt dienen. Zu unserer jüdischen und christlichen Überzeugung gehört die Anerkennung kultureller und religiöser Vielfalt. Der innergesellschaftliche Frieden wird möglich durch den Respekt des Anderen, der Anerkennung der Vielfalt und den Dialog. Eine Stadtgesellschaft, in der Menschen unterschiedlicher kultureller Prägungen und religiöser sowie weltanschaulicher Beheimatungen Tür an Tür leben, steht vor großen Herausforderungen, die nicht durch Diffamierung und Ausgrenzung, sondern im Dialog aufzunehmen sind. Dafür stehen wir ein, dazu laden wir ein.

Abraham Lehrer, Synagogengemeinde Köln
Msgr. Robert Kleine, Stadtdechant von Köln
Hannelore Bartscherer, Vorsitzende des Katholikenausschusses in der Stadt Köln
Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region
Dr. Martin Bock, Melanchthon-Akademie Köln
Msgr. Rainer Fischer, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln

Kurzfassung

Wir verpflichten uns, „eine Gesellschaft mitzugestalten, in der alle Religionsgemeinschaften, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen, ihren unumstrittenen Platz haben“
(Kölner Friedensverpflichtung, 29.10.2006)

In Köln leben Menschen unterschiedlicher kultureller Prägungen und religiöser sowie weltanschaulicher Beheimatungen Tür an Tür. Köln steht vor großen Herausforderungen, die nicht durch Diffamierung und Ausgrenzung, sondern im Dialog aufzunehmen sind. Dafür stehen wir ein, dazu laden wir ein.
Als Vertreter der Synagogen-Gemeinde Köln, des katholischen Stadtdekanates Köln, des Katholikenausschusses in der Stadt Köln, des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln sehen wir mit großer Sorge, dass Demonstrationen und Kundgebungen von Gruppen wie den „Patrioten Europas gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (PEGIDA) in ganz Deutschland und auch in der Stadt Köln an Zulauf gewinnen. Wir verurteilen die Versuche von PEGIDA, die Gesellschaft zu spalten und Muslime und ihre Religion zu verunglimpfen und auszugrenzen.
Köln ist ohne die Wurzeln und die Vielfalt der jüdischen, christlichen und muslimischen Religion in ihren  – fruchtbaren wie schmerzlichen – Beziehungen weder historisch noch gegenwärtig noch zukünftig denkbar. Köln wie Europa leben von der Vielfalt von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln und religiösen Bindungen.
Wir stellen wir uns in der Tradition des Humanismus und der Aufklärung, aber auch im Wissen um den Missbrauch, der von Religionen ausgehen kann, gegen jede Form der religiösen Diskriminierung. Wir unterstreichen die menschenrechtliche Grundlage der uneingeschränkten Religionsfreiheit. Es widerspricht unserem Verständnis des Glaubens, dass wir unser eigenes Profil gegen andere Religionen wenden.
Für den Dialog stehen wir ein, dazu laden wir ein.

Abraham Lehrer, Synagogengemeinde Köln
Msgr. Robert Kleine, Stadtdechant von Köln
Hannelore Bartscherer, Vorsitzende des Katholikenausschusses in der Stadt Köln
Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region
Dr. Martin Bock, Melanchthon-Akademie Köln
Msgr. Rainer Fischer, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln

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