Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

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MISEREOR-Fastenaktion 2020

Posted by Florian Seiffert - 21. Januar 2020

MISEREOR-Fastenaktion 2020
GIB FR!EDEN
Krieg in Syrien – Flüchtlinge im Libanon

„Gib Frieden“ – unter dieses Leitwort hat MISEREOR, das Werk der Entwicklungszusammenarbeit der Katholischen Kirche in Deutschland, seine diesjährige Fastenaktion gestellt. Das Leitwort ist bewußt mehrdeutig:“Laßt uns in Ruhe mit euren Problemen!“ „Wir können nicht mehr!“ MISEREOR sieht dies und sagt: Wir können trotz allem zum Frieden beitragen. Ohnmacht und Abstumpfung gewinnen nicht die Oberhand. Wir widerstehen der Globalisierung der Gleichgültigkeit.

Schauen wir besonders darauf, welche Rolle die menschliche Verletzlichkeit in der Frage nach Krieg und Frieden spielt. Nur wenn wir die Verletzlichkeit anderer Menschen sehen, sie wirklich wahrnehmen, kann Frieden wachsen. Nur wenn wir uns der eigenen Verletzlichkeit stellen, können wir uns öffnen und Frieden stiften. Verletzlichkeit meint die Gefahr in Zukunft vielleicht verwundet zu werden. Darum versuchen wir, Verwundungen zu verhindern. Wir wollen uns selbst und unsere Nächsten schützen. Selbstschutz ist lebensnotwendig. Problematisch wird es jedoch, wenn wir uns selbst schützen, indem wir andere verwunden. Angriff scheint dann die beste Verteidigung zu sein. Aber Gewalt ruft Gegengewalt hervor und so dreht sich die Gewaltspirale immer weiter. Frieden rückt in weite Ferne. Der drohenden Gewalt zu widerstehen gelingt nur, wenn man wirklich hinschaut und die Verwundbarkeit der Menschen in Not und Bedrängnis wahrnimmt, Brot und Kleidung teilt, Unrecht aufdeckt. MISEREOR hat daher besonders Syrien und Libanon in den Mittelpunkt der diesjährigen Fastenaktion gestellt:

Nach 8 Jahren Bürgerkrieg ist Syrien ein in jeder Hinsicht zerstörtes Land: Korruption, Gesetzlosigkeit, fehlende Infrastruktur und ein massiver Bevölkerungsverlust lassen keine Zukunftsperspektive sichtbar werden. Circa 1,5 Millionen syrische Flüchtlinge haben im Libanon Zuflucht gesucht, bei 4,5 Millionen Einwohnern. Das stellt die libanesische Gesellschaft vor kaum lösbare Probleme. Hier leisten die MISEREOR-Partner – Flüchtlingsdienst der Jesuiten und Päpstliches Hilfswerk für den Nahen Osten) Großartiges: Sie schaffen Räume, in den Kinder und Jugendliche Bildung und Zuwendung erhalten. Hier können Familien aufatmen und sich den traumatischen Erfahrungen der Flucht und den Herausforderungen des Alltags stellen.

Kollekte am MISEREOR-Sontag 28./29. März 2020

Quelle: Liturgische Bausteine MISEREOR 2020, liturgie@misereor.de

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herzlichen Dank

Posted by Florian Seiffert - 1. Januar 2020

Pastoralreferentin Monika Lutz schreibt:

Liebe Gemeindemitglieder,
die Adventszeit und das Weihnachtsfest ist für viele von uns immer wieder eine Herausforderung, für manche auch eine Überforderung-in menschlicher und in finanzieller Hinsicht.
Die Werbung zeigt uns, worauf es scheinbar an Weihnachten ankommt; und für viele wird dies zu einer schmerzvollen Erfahrung von Not und Ausgrenzung. Und das gilt nicht nur für die Geschenke unterm Tannenbaum, sondern auch für das Notwendige zur Ernährung und zum Leben.
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei all denen bedanken, die immer wieder in diesen Wochen (wie das ganze Jahr) unermüdlich im Einsatz sind, um Menschen in Not caritativ zu helfen und zur Seite zu stehen-sei es durch Spenden, im Stadtteilbüro, der Lebensmittelausgabe, der Kleiderkammer, in den Büros und bei all den Hausbesuchen und Einzelkontakten in unserem Pfarrverband! Sie leisten einen unverzichtbaren Dienst am Mitmenschen, der aber sehr diskret stattfindet.
Deshalb auf diesem Weg meinen ganz herzlichen DANK an alle Caritashelferinnen und Caritashelfer und SpenderInnen in unserem Pfarrverband für Ihren unermüdlichen Einsatz verbunden mit dem Wunsch für ein gutes Jahr 2020 mit Gottes Segen für jeden von uns in unserer Pfarreien-gemeinschaft!
Ihnen Allen herzlichen DANK!
M. Lutz, Pastoralreferentin und Caritasbeauftragte

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Der Schöpfung verpflichtet

Posted by Florian Seiffert - 11. Dezember 2019

Die Redaktion von KREUZ&QUER macht zur nächsten Ausgabe Nr 1 / 2020 eine Umfrage unter den Gemeindemitgliedern. Sie finden Sie auf christen-am-rhein.com. Außerdem sollen zum nächsten Wochenende (3. Advent) in allen Kirchen Ausdrucke auslegen – für alle, die sich offline beteiligen wollen. Einsendeschluss ist Sonntag, 12. Januar.
Wir bitten um zahlreiche Beteiligung!


Name: (optional)
Alter:
„Kirchturm“:
• Flittard
• Stammheim
• Bruder-Klaus-Siedlung

Die Redaktion von KREUZundQUER legt den Schwerpunkt der nächsten Ausgabe (1/2020) auf das Leitthema Nachhaltigkeit, das zunehmend die öffentliche Diskussion bestimmt: Was können und müssen wir tun, damit auch die nächsten Generationen eine lebenswerte Umgebung vorfinden? Dazu würden wir gerne Ihre/eure Ansichten kennenlernen.

Fühlen Sie sich/fühlst du dich als Christ/in der Schöpfung in besonderem Maße verpflichtet? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?

Worauf wären Sie/wärst du bereit, für die Zukunft von Natur und Mensch zu verzichten oder tun/tust es bereits?

Was könnten wir als Gemeinde „Christen am Rhein“ konkret umsetzen?

Antworten auf elektronischem Weg bitte bis spätestens Sonntag, 12. Januar an kuq@christen-am-rhein.com. Wenn jemand es lieber handschriftlich machen will, den Zettel bitte im Pfarrbüro oder in einem der Gemeindebüros einwerfen/abgeben.

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Ergebnis Umfrage

Posted by Florian Seiffert - 27. November 2019

Das Erzbistum Köln hatte den Pfarrgemeinderat gebeten, für den Pastoralen Zukunftsweg drei Fragen des Arbeitsfeld 3 „Kommunikation – Dialog – Öffentlichkeit“ in den Gottesdiensten beantworten zu lassen. Die Fragen waren:

  1. Erleben Sie sich in Gottesdiensten als Teil einer
    Gemeinschaft?
  2. Nehmen Sie aus Sonntagsmessen etwas für den Alltag mit?
  3. Würden Sie gerne über die Predigten sprechen?

Der Pfarrgemeinderat nutzte die Gelegenheit, um drei eigene Fragen zu präsentieren und um Beantwortung zu bitten. Die Fragen waren:

  1. Sollen Frauen zu Weiheämtern zugelassen werden?
  2. Soll der Pflichtzölibat abgeschafft werden?
  3. Würden Sie am Wochenende einen Wortgottesdienst mit Kommunionausteilung besuchen, wenn in der Pfarrei keine Heilige Messe stattfindet?

In den Gottesdiensten des Christ-König-Festes, standen in allen Gottesdiensten Plakatwände, wo die Gottesdienstbesucher*innen Striche bei JA und NEIN unter den Fragen machen konnten. Enige Gottesdienstbesucher*innen nutzen die Gelegenheit, ihre Striche bzw. Kreuze zu machen. Nicht alle Gottesdienstbesucher*innen kreuzten Anworten zu allen Fragen an.

Die Auswertung der Plakate brachte folgendes Ergebnis:


Erleben Sie sich in Gottesdiensten als Teil einer Gemeinschaft?

ja nein
Bruder Klaus:  46 1
Hubertus:  19 1
Mariä Geburt:  24 0
Pius:  33 0
gesamt:  122 2
gesamt:  98% 2%

Nehmen Sie aus Sonntagsmessen etwas für den Alltag mit?

ja nein
Bruder Klaus:  31 13
Hubertus:  19 1
Mariä Geburt:  23 0
Pius:  31 1
gesamt:  104 15
gesamt:  87% 13%

Würden Sie gerne über die Predigt sprechen?

ja nein
Bruder Klaus:  25 17
Hubertus:  10 8
Mariä Geburt:  8 17
Pius:  15 12
gesamt:  58 54
gesamt:  52% 48%

Sollen Frauen zu Weiheämtern zugelassen werden?

ja nein
Bruder Klaus:  46 1
Hubertus:  19 0
Mariä Geburt:  21 4
Pius:  32 4
gesamt:  118 9
gesamt:  93% 7%

Soll der Pflichtzölibat abgeschafft werden?

ja nein
Bruder Klaus:  45 2
Hubertus:  19 1
Mariä Geburt:  24 2
Pius:  31 3
gesamt:  119 8
gesamt:  94% 6%

Würden Sie am Wochenende einen Wortgottesdienst mit Kommunionausteilung
besuchen, wenn in der Pfarrei keine Heilige Messe stattfindet?

ja nein
Bruder Klaus:  33 18
Hubertus:  16 4
Mariä Geburt:  20 5
Pius:  29 1
gesamt:  98 28
gesamt:  78% 22%

Alle Angaben ohne Gewähr!

Umfrage Umfrage
Umfrage Umfrage

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Pastoraler Zukunftsweg unseres Erzbistums

Posted by michaelcziba - 13. November 2019

Umfrage unter Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern im Erzbistum Köln
Liebe Gemeindemitglieder, in unserem Erzbistums wird ja seit einiger Zeit über den Pastoralen Zukunftsweg gesprochen. In verschiedenen Arbeitsgruppen sind dabei mittlerweile erste Diskussionsergebnisse zu erkennen, die in den Regionalforen Ende September / Anfang Oktober bereits mit vielen Gläubigen diskutiert worden sind. Auf diesem Weg hat nun die Arbeitsgruppe 3 „Kommunikation – Dialog – Öffentlichkeit“ beschlossen die Gottesdienstbesucher in die Überlegungen aktiv einzubinden. Am Wochenende 23. und 24. November wird in allen Kirchen des Bistums eine Umfrage stattfinden. Dazu werden zwei Plakate aufgefangen. Auf beiden werden jeweils drei Fragen gestellt, die durch ein Kreuzchen versehen werden können, um so sein Votum abzugeben. Das eine Plakat ist durch das Erzbistums erstellt worden, das zweite Plakat wurde durch unseren Pfarrgemeinderat erstellt.
Bitte machen Sie von dieser Gelegenheit Gebrauch, damit durch eine große Beteiligung auch ein möglichst großes Meinungsbild entstehen kann.

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Meinung: Pastoraler Zukunftsweg

Posted by Florian Seiffert - 11. September 2019

Wenn man sich die Unterlagen, die das Erzbistum Köln zum pastoralen Zukunftsweg ins Netz gestellt hat [1], anschaut, findet man auch diese Skizze:

Entlastung (Vergrößern durch Drauf“klicken“)

Dabei sträuben sich mir die Haare! Warum? Wir sollen offenbar die Trägerschaft über die Kindergärten und die Aufsicht und Herrschaft über unsere Finanzen abgeben. Der Kirchenvorstand verwaltet dann nicht mehr das Vermögen und die Liegenschaften der Pfarrei – zum Wohle der Menschen in der Pfarrei, sondern das Erzbischöfliche Generalvikariat EGV lässt das für uns machen, angeblich damit wir ENTLASTET sind …

Diese Art von ENTLASTUNG kenne ich schon. Stichwort Zentralrendantur. Seit wir die haben, ist die Übersicht über unsere Finanzen fast völlig verloren gegangen. Selbstbestimmt sind wir eigentlich nicht mehr. Die Liegenschaftsabteilung legt auch nur noch Schriftstücke vor, die der Kirchenvorstand beschließen soll. Verhandlungen über Pachterhöhung oder die Auswahl neuer Erbpachtnehmer mit Bevorzugung von kirchlich Engagierten oder Familien mit Kindern ist praktisch ausgeschlossen. Wie soll das dann erst werden, wenn wir auch noch die Kindergärten als Ort verlieren, wo Pfarrei segensreich wirken kann? Wo man die Menschen kennen muss, um feinfühlig zu agieren? Welche Kontrolle haben wir über unsere Finanzen, wenn ferne und unbekannte Fremde über sie herrschen? Kann der PGR dann noch einmal im Jahr 30.000€ beantragen, um Chöre, Gruppierungen, Messiener*innen, Babykreise, Sternsinger*innen, etc. zu unterstützen und zu fördern?

Mein Eindruck schon seit Jahren ist: Das Erzbistum Köln versucht die Macht über Geld, Anlagen und Grundstücke an sich zu reißen. Immer mit dem Hinweis: Wir haben Fachleute, ihr könnt im Kirchenvorstand die Fachkenntnis nicht haben. Ihr bekommt alle Informationen, die ihr braucht, alles wird besser, vertraut uns …

Bekommen haben wir stattdessen: Chaos bei den Finanzen. Keine Übersichten, keine Exceltabellen mit ‚Wieviel Geld ist in welchem Topf – zeitnah‘. Was haben wir ausgegeben? In welchem Topf ist noch wieviel? (Versprochen war das alles!)
Bei den Liegenschaften (Grundstücken, Erbpacht) ist es auch nicht besser. Pacht wird eingezogen oder nicht. Pacht wird an die Erbpachtnehmer*in zurück überwiesen. Eingetragene Grundstücksgrößen stimmen nicht.

Den Beitritt zur Zentralrendantur hat das EGV praktisch erzwungen – eine eigene Rendantin hat das EGV uns nicht (mehr) erlaubt. Auch bei dem Abbau von Kindergartengruppen (angeblich, weil nur noch katholische Kinder in katholische Einrichtungen sollten und wollten) hat man mit Erpressung gearbeitet (Generalvikar Feldhoff).
Und wenn dann Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat trotzdem widerstehen, so lange es geht, übt man Druck auf den Pfarrer aus, der dem Bischof gegenüber zu Gehorsam verpflichtet ist. Eine ganz fatale Machtkonstellation hat Kirche da und Verwaltungsgerichte, die die Arbeit der „Kirchenämter“ überprüfen können, gibt es bei Kirchens nicht!
Mal sehen, welche Daumenschrauben das Bistum diesmal zieht, um die Herrschaft über Finanzen und Liegenschaften endgültig zu erlangen und damit den Kirchenvorstand zu einem netten, kleinen Aufsichtsgremium degradiert, der nur noch die in der Pfarrei arbeitenden Handwerker beaufsichtigt.

Lieber Kirchenvorstand St.Hubertus und Mariä Geburt!
Widersteht! Seid standhaft! Lasst es nicht zu, dass ihr entmachtet werdet! Wehrt euch! Ihr habt meine volle Unterstützung!

Florian Seiffert, Pfarrgemeinderat

[1] https://www.zukunftsweg.koeln/#zielskizze

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Der Pfarrgemeinderat berichtet: Einen Schritt weiter!

Posted by Florian Seiffert - 14. Juni 2019

St.Johannes Ev.

Wir sind einen Schritt weiter. Kirchenvorstand (KV) und Pfarrgemeinderat (PGR) haben diese Woche zwei Gespräch mit möglichen Investoren für St.Johannes Evangelist geführt.

Gesprochen wurde einmal mit der Aachener Wohnungsbaugesellschaft und dann mit der Gemeinnützigen AG für Wohnungsbau (GAG), um beim Abriss von St.Johannes Ev. und beim Wohnungsneubau in Neu-Stammheim einen Schritt weiter zu kommen.
Wir haben unser Grundstück vorgestellt und klargemacht, dass ein Verkauf des Grundstücks oder von Teilen davon im erzbischöflichen Generalvikariat (eGV) nicht genehmigungsfähig ist und so eigentlich nur eine Nutzung in Erbpacht bleibt.
Ein Neubau der Kita wäre super, dann mindestens vierzügig oder fünfzügig. Eine Integration der Kita in Wohnbebauung ist kein Problem für uns. Freiflächen der Kita auf einem Flachdach wären cool.

Beide Investoren war interessiert und wollen bis Ende August ein Konzept oder einen Plan vorlegen. Wir sind gespannt.

Gibt es weitere interessierte Investoren?

Siehe auch:

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Ökumenische Kinderbibeltage 2019

Posted by Florian Seiffert - 10. Juni 2019

Sigrid Metzinger berichtet:

Am ersten Mai Wochenende fanden die diesjährigen Ökumenischen Kinderbibeltage zum Thema „Du verwandelst meine Trauer in Freude“ in der Immanuel-Kirche statt. Das angagierte Team hatte wieder einmal ein tolles Programm für die rund 40 Kinder vorbereitet. In 3 Gruppen entdeckten die Kinder die Bibelgeschichte auf vielfältige Weise ( Theater, basteln, Musik, ….) neu. Sie erfuhren z.B, dass Weinen und Lachen zu unserem Leben wie die Luft zum Atmen dazu gehört. Und Gott uns immer begleitet.
Im Rahmen des Familiengottesdienstes am Sonntag hat das gesamte Kinderbibeltage-Team Franz-Josef Ostermannn“ Danke und auf Wiedersehen“ gesagt. Leider war es dieses Jahr seine letzte KiBiTa, da er im September seine Stelle wechseln muss. Vielen Dank für die vielen schönen Kinderbibeltage mit dir!
An dieser Stelle möchte ich noch mal allen, die diese KiBiTa ermöglicht haben Danke sagen. Ohne die Teamer, unsere Küchenfee, Thomas Fresia, Franz-Josef Ostermann und die Geldspenden wäre so ein tolles Wochenende für die Kinder nicht möglich.
Die Planungen für nächstes Jahr laufen bald schon wieder an. Wer Lust bekommen hat auch mal als Teamer dabei zu sein, kann sich gerne melden.

Für das KiBiTa-Team
Sigrid Metzinger

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Der Pfarrgemeinderat berichtet: Konzept 2035 – ‚Wir denken in Jahrhunderten!‘

Posted by Florian Seiffert - 23. Mai 2019

 

Am 22.05.2019 tagte der ‚Lenkungskreis 2035‘ in St.Hubertus.

Anwesend sind:
Drei Mitglieder des Kirchenvorstands (KV), zwei Mitglieder des Pfarrgemeinderates (PGR), zwei Mitarbeiter des Generalvikariats (eGV), unser Verwaltungsleiter und unser Architekt Thomas Duda.
Pfarrer Cziba ist im verdienten Urlaub.
Wir sprechen von 16:30h – 18:50h.

Nachdem ich mich zwei Monate im eGV um einen Termin bemüht hatte, um uns mit den Fachabteilungen Bau, Recht und Pastoral zusammen setzen zu können, klärte mich eine Mail vor zwei Tagen auf, dass mit den beiden heutigen Vertretern des eGV alles Notwendige besprochen sei und sie unsere Fragen werden beantworten können.

Zwei meiner Fragen waren:

  • St.Johannes Ev. ist für die Profanierung vorgesehen. Dürfen wir das Grundstück verkaufen? Muss es verpachtet werden? Dürften wir einen Verkaufserlös zu 100% z.B. in eine Erweiterung eines Kindergartens investieren?
  • Die Kirche St.Pius X. wollen wir abgeben (wenn möglich). Wie sähe ein Pacht- oder Nutzungsvertrag aus? Was ist möglich? Dürfen wir Kirche und Grundstück verkaufen? Was dürfen wir mit dem Erlös machen? Dürfte man den Erlös benutzen, um andere Gebäude zu sanieren oder ein neues Pfarrzentrum zu bauen? Was ist, wenn wir St.Pius X. nicht abgeben können (weil sich niemand findet, der St.Pius X. übernehmen möchte). Düfen wir das Ensemble aus Pfarrheim und St.Pius X. so umbauen, dass z.B. (Sozial-)Wohnungen entstehen, die dann den Kirchenbau St.Pius X. finanzieren?
  • Neu hinzugekommen ist seit dem 05.05.2019 die Frage: Ist es genehmigungsfähig das Pfarrheim St.Bruder Klaus für einen Euro an einen Trägerverein abzugeben?

St.Johannes eV. Unser Besitz in St.Johannes ist ein Grundstück (das war vorher nicht so klar, es hätten auch mehrere Parzellen sein können). Den Teil des Grundstücks, auf dem die Kirche St.Johannes eV. steht, dürfen wir nicht verkaufen! Das eGV genehmigt heutzutage keine Grundstücksverkäufe mehr. Nirgendwo!
Ein Verkauf brächte einen Erlös, der in ein paar Jahren aufgebraucht wäre – Pacht hingegen fließt Jahr für Jahr. “Wir denken in Jahrhunderten“ sagt das eGV.

Das Grundstück auf dem die Kirche St.Johannes eV. steht, kann also nur in Erbpacht vergeben werden. Möglich ist also: Ein Investor pachtet das Grundstück, reißt die Kirche ab und baut z.B. Wohnungen.

Der Kindergarten in St.Johannes, der auch auf dem einen Grundstück steht, bekommt eine Gruppe aus Mariä Geburt (die dem Pfarrzentrum weicht) dazu und wird entweder aufgestockt oder neu gebaut oder es findet sich eine Lösung in Zusammenhang mit der Wohnbebauung auf dem Gelände der Kirche St.Johannes eV. Was es da für Möglichkeiten und Optionen gibt, wird der KV mit Hilfe von Architekt Duda konkretisieren. Gleichzeitig beginnen nun Gespräche mit Investoren, die an der Pacht und Bebauung des Grundstücks St.Johannes eV. Interesse haben. Wir freuen uns auf Vorschläge.

Wie hoch ist Pacht? Pacht berechnet sich nach dem Bodenrichtwert (den man im Internet für jede Gegend nachschauen kann). Das eGV sagt: 5% des Bodenrichtwertes beträgt die Pacht (pro Jahr und Quadartmeter). 70% der Pachteinnahmen gehen an das Erzbistum, 30% fließen in die Gemeinde. Eine Senkung der Pacht ist unter bestimmten Umständen möglich, muss aber genehmigt werden.

St.Pius X. Hier gibt es wenig Handlungsmöglichkeiten. Eine Änderung des Ensembles St.Pius X. zu Wohnraum z.B. für ältere Menschen ist nach Einschätzung des eGV und des Architekten Duda wegen des Denkmalschutzes nicht möglich, dazu kommt noch das Urheberrecht des Architekten Schürmann – d.h. eine Lösung geht nur zusammen mit Familie Schürmann und dem Denkmalschutz. Die beste Lösung ist nach wie vor die Abgabe an eine andere Religionsgemeinschaft. Die Tür für die syrisch-orthodoxe Gemeinde ist weiter offen, sie haben sich aber leider nicht mehr gemeldet.

Ein bisschen strittig sind die Betriebskosten für St.Pius X. Die letzten Zahlen der Revison von 1999 (was anderes haben wir nicht) schätzten die Betriebskosten jedes ‚Kirchturms‘ bei uns auf ca. 100.000,-€ pro Jahr. Das eGV bezweifelt das. Es müsse deutlich weniger sein. Leider liegen Zahlen der Rendantur dazu nicht vor!

Aus der Höhe der Kosten folgt die Dringlichkeit mit der wir eine Abgabe betreiben müssen.

St.Hubertus Für heute gibt es keinen Besprechungsbedarf.

St.Bruder Klaus Spannend ist der nun von St.Bruder Klaus in den ‚Ring geworfene Hut‘. Das Grundstück mit Pfarrheim kann nicht verkauft werden. Genauer: Das eGV genehmigt einen Verkauf nicht. Es geht also nur Erbpacht. Wahrscheinlich müsste mit dem Pfarrheim auch die angrenzende ‚Küsterwohnung‘ (?) mit vom Trägerverein übernommen werden, da Grundstück und Gebäude eine Einheit bilden, sagt das eGV. Ein Trägerverein müsste also Wohnung plus Pfarrheim in Erbpacht übernehmen und wäre dann für Betrieb und Erhalt alleine und selbst verantwortlich. Die Gemeinde wäre finanziell ganz raus.

Ich weise auf das Beispiel unter https://pfarrheim-hk.mauniewei.de/ hin (mit Dank an HS). Das Aktenzeichen K 080-44-410 teile ich dem eGV noch per EMail mit.

Das Risiko der Gemeinde bestünde darin, dass ein Trägerverein auch Pleite gehen könnte und die Gemeinde bekäme dann keine (symbolische) Pacht und hätte eine ‚Ruine‘ auf dem Grundstück. Ja, aber das Risiko besteht bei jedem Pachtvertrag.

Das eGV weist uns darauf hin, dass wir auf ca. 18.000,-€ Pacht pro Jahr verzichten, die wir einnehmen könnten, wenn das Grundstück plus Wohnung plus Pfarrheim in Erbpacht an einen Investor ginge …

Das eGV kann sich vorstellen einen erniedrigten Erbpachtzins zu genehmigen. Ob ein Erbpachtzins von einem Euro möglich ist, bleibt offen. Bisher wurden nur Kirchengebäude für ‚umsonst‘ mit dem Grundstück auf dem sie stehen in Erbpacht abgegeben, keine Pfarrheime plus Wohnung. Aber unmöglich scheint eine Abgabe für eine symbolische Summe für das eGV nicht zu sein.

In jedem Fall muss ein Konstrukt: Gemeinde gibt Wohung plus Pfarrheim in Erbpacht zu einem symbolischen Preis ab, durch unseren PGR+KV und dann durch den Vermögensrat des erbischöflichen Generalvikariats. Der muss zustimmen. Dazu sind Unterlagen erforderlich, die deutlich machen, dass ein eingetragener Verein (Trägerverein) die finanzielle Kraft hat, das ganze (auf Dauer) zu stemmen.

Die Rendantur hat mittlerweile Zahlen zu den Betriebskosten der Pfarrheime vorgelegt. Diese müssen noch auf Plausibilität geprüft werden. Über Weitergabe und/oder Veröffentlichung entscheidet der Kirchenvorstand.

Die nächste Sitzung des Lenkungskreises 2035 (Nr #10) ist am 04.09.2019 um 17:00h, anschließend ist um 20:00h Kirchenvorstandssitzung.

Richten Sie (höfliche) Fragen und Kommentare gerne an mich.

Florian Seiffert, Pfarrgemeinderat

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Der Pfarrgemeinderat informiert: Pfarrheim St. Bruder Klaus 2035

Posted by Florian Seiffert - 5. Mai 2019

Am Dienstag, 26.03.2019 treffe ich mich abends in Stammheim mit dem Vorsitzenden der Siedlergemeinschaft NEULAND e.V. in St.Bruder Klaus: Heinz Erkens. Thema ist das Pfarrheim St. Bruder Klaus. Wir wollen schauen, wie und ob ein Überleben des Pfarrheimes St.Bruder Klaus als dem zentralen Kristallisationspunkt des Siedlungslebens zu bewerkstelligen ist.
Ich setze Heinz davon in Kenntnis, wie die Lage nach dem Stand des Lenkungsausschusses 2035 aussieht. Heinz sagt: Ich will versuchen eine Gruppe zusammenzubringen, die das Pfarrheim in St.Bruder Klaus der Siedlung erhält. Ich unterstütze Heinz dabei.

Am Sonntag, 05.05.2019 hat Heinz Erkens Vertreterinnen und Vertreter fast aller Gruppierungen in St.Bruder Klaus zusammengerufen und mich dazu eingeladen. Es sind insgesamt 26 Personen ins Pfarrheim St.Bruder Klaus gekommen. Wir sprechen von 19:00h bis 21:30h.

Heinz und ich setzen die Anwesenden kurz in Kenntnis: Nach dem Stand der Planungen wird die Gemeinde ein Pfarrzentrum in St.Mariä Geburt bauen, die Pfarrheime in St.Hubertus, St.Pius X. und St.Bruder Klaus werden aufgegeben. Das Vorhandensein kirchlich notwendiger Räume an den Kirchtürmen wird durch andere Lösungen sichergestellt – für St.Bruder Klaus ist vorgesehen, diese in die Kirche zu integrieren. Diese Schritte sind notwendig, damit die Pfarrei nicht mehr Geld ausgibt, als sie einnimmt.
Endgültig und verbindlich werden die Pläne erst durch Beschlüsse von Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat. Die Gemeindevertretungen werden dazu gehört. Das erzbischöflichen Generalvikariat (eGV) muss zustimmen!

Die Versammlung ist sich einig, dass man sich vorstellen kann, das Pfarrheim durch einen (wie auch immer gearteten) Trägerverein zu übernehmen (Kaufen, Pachten …). Heinz sagt, man wolle gegenüber dem Kirchenvorstand und dem Lenkungskreis 2035 ‚Den Hut in den Ring werfen‘.
Verschiedene Schätzungen in St.Bruder Klaus kommen auf Summen von 8-10 bzw. 10-12 Tausend Euro pro Jahr für die laufenden Kosten des Pfarrheimes.
Diskutiert wird über die Notwendigkeit einer Machbarkeitsstudie: Ist es einem Trägerverein möglich das Pfarrheim zu übernehmen und die notwendigen Kosten für den Unterhalt zusammen zu bekommen?

Die nächsten Schritte sollen sein:
a) Ich sage zu, zu versuchen bei einem Treffen im eGV zu fragen, zu welchen Konditionen eine Abgabe (Verkauf, Pacht, Überlassungsvertrag, …) des Pfarrheims an einen Trägerverein seitens des eGV genehmigungsfähig ist.

b) Wenn a) positiv endet, wird versucht zu klären, ob ein Trägerverein das Pfarrheim übernehmen kann (Machbarkeitsstudie).

c) Wir bleiben in Verbindung und informieren uns gegenseitig zeitnah über Fortschritte.

Florian Seiffert, Pfarrgemeinderat

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