Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Archive for the ‘Artikel’ Category

Aktualisiertes Institutionelles Schutzkonzept Prävention

Posted by Florian Seiffert - 23. Mai 2022

Es gibt eine Neufassung unseres Institutionellen Schutzkonzeptes Prävention:

ISK-HMG–Aktualisierte-Endfassung-ML-Bearbeitung-5-2022.pdf

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Flittarder Schützen veranstalteten Benefiz Konzert für die ukrainische Flüchtlingshilfe

Posted by Florian Seiffert - 12. April 2022

„Kölschkonzert em Veedel

Flittard.(cm) Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Köln-Flittard veranstaltete ein „Kölschkonzert em Veedel“. Der Erlös dieses „Ukraine Benefizkonzertes“ geht zu 100 % in die Flüchtlingshilfe. Dabei sollen verschiedene Projekte unterstützt werden. Die Flittarder Bruderschaft hat viele gute Kontakte zu Hilfsorganisationen wie die Malteser, die sich um ukrainische Flüchtlinge kümmert. Über den Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e. V. bestehen Kontakte zu Schützen in Polen, die Hilfe direkt vot Ort leisten können. Spenden können gerne über einen PayPal-Link eingezahlt werden, der online auf den Seiten der Open Stage Flittard zu finden ist.“

Mehr:
https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/koeln/c-nachrichten/flittarder-schuetzen-veranstalteten-benefiz-konzert-fuer-die-ukrainische-fluechtlingshilfe_a246044

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#ZusammenFinden? #ZusammenSinken!

Posted by Florian Seiffert - 20. März 2022

Offenbar ist die Kritik der Basis im Erzbischöflichen Generalvikariat (eGV) angekommen. Der Weg zu neuen pastoralen Strukturen im Erzbistum Köln soll nun von uns in den Gemeinden begleitet werden. Vielleicht liegt es aber auch „nur“ am Apostolische Administrator Weihbischof Rolf Steinhäuser, der die Beteiligungsfrage anders einschätzt, als Kardinal Woelki und der #ZusammenFinden in Auftrag gegeben hat.

Was jetzt passieren soll ist die Klärung des „räumliche Zuschnitts der zukünftigen Pastoralen Einheiten“. Es wird zu Ostern 2022 einen Vorschlag des eGV geben, dann die Beratung in den neuen vorgeschlagenen Einheiten unter Beteiligung von Pfarrgemeinderäten (PGR) und Kirchenvorständen (KV) und den interessierten Gläubigen vor Ort. Der Vorschlag kann geändert werden „im Rahmen der Prozesskriterien“.

Im ersten Schritt geht es wohl nur um die Landkarte, es geht nicht um Personal oder Geld oder Liegenschaften oder das Verfahren als solches.

Die Frage der „pastoralen Ausgestaltung“ wird im Anschluss an #ZusammenFinden „ein eigener, mehrjähriger und in der jeweiligen Pastoralen Einheit individuell anzupassender Entwicklungsprozess“ sein.

Kann man sich in der Gemeinde weigern? Kann man nicht. Wer nicht mitmacht, bekommt die Landkarte, dies das eGV vorschlägt.

Kritik

Es ist schon sehr geschickt, wie das eGV gerade vorgeht. Ohne, dass wir im PGR (oder auch KV) eine Möglichkeit haben das Gesamtvorgehen zu beraten oder zu ändern, wird uns fest vorgegeben, wie nun die nächsten Schritte sind. Es wird Wert darauf gelegt, dass wir die Menschen in den Gemeinden breit beteiligen und ein Votum zur neuen Landkarte bis Oktober 2022 abgeben. In der Zeit von Ostern bis Oktober 2022 minus Sommerferien ist das schon sehr sportlich! Das sorgt dafür, dass alle Kritik, die dann noch in Köln ankommt mühelos an die Gremien vor Ort weiter gegeben werden kann, die dann nämlich die Basis nicht ausreichend beteiligt haben!
Eine Grenzverschiebung auf der Landkarte macht aber nicht so viel Sinn, wenn man die personelle und finanzielle Ausstattung nicht kennt, die man durch die Grenzziehung aber zwangsläufig und diesmal blind mitgestaltet. Was soll das werden?
Das, was eine Gemeinde braucht: Regelmäßige Gottesdienste, eine bekannte Ansprechperson (Pfarrer, Hauptamtliche(r), Schlüssel zu einen Pfarrheim/Raum kann man so nicht gestalten.
Wir wissen nicht, was eine Grenzziehung mit unseren Plänen zu einem neuen Pfarrzentrum macht. Ist es besser mit Nachbarn x zu fusionieren, dann geht nämlich das Pfarrzentrum oder ist es besser mit x nicht zu fusionieren, denn nur dann kann man das Pfarrzentrum bauen?
Keine Ahnung. Wir wissen es nicht!

Wie sollte man vorgehen?

(oder ganz frech: Was würden wir tun, wenn wir Erzbischof wären?)
Na ja, demokratisch halt: Man könnte z.B. in den heutigen Pfarreien und Seelsorgeeinheiten abstimmen lassen, ob man nicht z.B. eine Gemeindeleitung durch Laien haben möchte. Es gibt deutsche Bistümer, die das praktizieren – dortigem Bischof sei Dank!
Dann wäre z.B. das Problem dass man 2030 nur noch mit 50-60 Pfarrern in Köln rechnet und deshalb nur noch 50-60 Pfarreien haben will vom Tisch. Ich glaube, dass es genug Gemeinde- und Pastoralreferent:innen gibt, die Gemeinde leiten können und wollen.
Man könnte außer einer Landkarte auch veröffentlichen, wie reich ist eine Gemeinde an eigenem Vermögen, Liegenschaften, Personal etc. Was bedeutet es, eine ‚reiche‘ oder ‚arme‘ Gemeinde dazu zu bekommen? Was macht da Sinn, was nicht? Was bedeutet es für den Schlüssel zu einem eigenen Pfarrheim/Raum? Handelt man sich ein, dass man ein Pfarrheim nur noch z.B. in Deutz hat? Oder darf man in der Salvatorstraße bauen? Alles offen. Wir dürfen nur Grenzenverschiebungen vorschlagen. Welche Konsequenzen unsere Spielchen haben? Offen! Personale Ausstattung? Offen!
Das eGV kann aber zukünftig sagen: Ja, lieber Flittarder, was schimpft ihr: Eure Gremien haben doch für diesen Vorschlag votiert! Das war doch klar, dass bei der Finanzausstattung ein eigenes pastorales Zentrum nicht zu finanzieren ist (genervtes Kopfschütteln).

Wie macht man es, wenn man lästige Kritik loswerden will, um in Ruhe selbst zu entscheiden? Man gibt den Gemeinden etwas harmloses zum draufrumkauen mit insbesondere viel Text, vielen Bildchen, vielen neuen Vokabeln und wenig Zeit. Da können sie sich abarbeiten und im eGV wird geschaut, dass man noch ein bisschen mehr die Hoheit über Liegenschaften und Finanzen ausbaut. Dann dürfen die Gremien der Gemeinden noch die Handwerker kontrollieren und wenn sie denn noch wollen auch Pfarrfeste ausrichten. Das aber, was dem Erzbischof wichtig ist, nämlich die Finanzen und dass das Bistum nicht pleite geht (O-Ton Woelki 2018), das wird nicht (mehr) in der Gemeinde entschieden – wo kämen wir denn da hin. Demokratie? Klar, schiebt an den Gemeindegrenzen rum, aber mehr bitte auch nicht!
Neuer synodaler Geist – klar, aber bitte nicht in Köln!

Das ist kein #ZusammenFinden, das ist ein #ZusammenSinken

Florian Seiffert, Mitglied im PGR

Siehe auch:

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unter den Bomben von Kiew

Posted by Florian Seiffert - 17. März 2022

Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, hab Erbarmen
mit uns Sündern!
Herr Jesus, geboren unter den Bomben von Kiew,
erbarme dich unser!
Herr Jesus, gestorben in den Armen einer Mutter in einem
Bunker in Charkiw, erbarme dich unser!
Herr Jesus, mit 20 Jahren an die Front geschickt,
erbarme dich unser!
Herr Jesus, der du im Schatten deines Kreuzes immer noch
bewaffnete Hände siehst, erbarme dich unser!
Vergib uns, Herr, vergib uns, wenn wir uns nicht mit den
Nägeln begnügen, mit denen wir deine Hand durchbohrt
haben, sondern weiterhin unseren Durst stillen mit dem Blut
der von Waffen zerfleischten Toten.
Vergib uns, Herr, wenn diese Hände, von dir geschaffen, um
Schutz zu geben, zu Werkzeugen des Todes geworden sind.
Vergib uns, Herr, wenn wir fortfahren, unseren Bruder zu
töten, wenn wir wie Kain fortfahren, Steine von unserem Feld zu nehmen, um Abel zu töten.
Vergib uns, Herr, wenn wir weiterhin die Grausamkeit
rechtfertigen mit unserer Erschöpfung, wenn wir mit
unserem Schmerz die Brutalität unseres
Handelns legitimieren.
Vergib uns den Krieg, Herr. Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, wir flehen dich an! Halte die Hand Kains zurück!
Erleuchte unser Gewissen, nicht unser Wille soll geschehen,
überlasse uns nicht unserem eigenen Handeln!
Halte uns auf, Herr, halte uns auf!
Und wenn du die Hand Kains aufgehalten hast, dann
kümmere dich auch um ihn. Er ist unser Bruder. Oh Herr,
halte die Gewalt auf! Halte uns auf, Herr! Amen.

(von Papst Franziskus, via Twitter @pontifex_de)

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Post für Putin

Posted by Florian Seiffert - 15. März 2022

„10.000 Friedenstauben-Postkarten will eine katholische Kirchengemeinde an den russischen Präsidenten Wladimir Putin verschicken. Sie sind mit einer Friedenstaube und der Aufschrift „Herr Putin, bitte stoppen Sie den Krieg!“ bedruckt.“

Alle können mitmachen:
https://www.domradio.de/artikel/katholiken-verschicken-10000-friedenskarten

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Die Standpunkte des Pfarrgemeinderats von „St. Hubertus und Mariä Geburt“ zur Weltsynode

Posted by Florian Seiffert - 14. März 2022

Die Standpunkte des Pfarrgemeinderats von „St. Hubertus und Mariä Geburt“ zur Weltsynode (Synode=gemeinsam gehen)

(Bruder-Klaus-Siedlung über Stammheim bis Flittard)

Thema 1: Zusammen gehen

Unsere katholische Kirche benötigt eine neue Grundhaltung.

Bisher sind die Unterscheidungen zwischen Klerikern und dem restlichen ‚Kirchenvolk‘ strukturell entscheidend. Denn diejenigen, die schalten und walten sind Kleriker, die in einem hierarchischen, zölibateren Männer-System leben. Sie bestimmen und entscheiden darüber, welche Kriterien, Ansichten und Lehrmeinungen gelten dürfen, wie die Finanzen verteilt werden und wer, was und wo zu bestimmen und zu entscheiden hat. Das übrige ‚Kirchenvolk‘ kann nur laut werden, damit es gehört wird oder einfach anders handeln oder die Kirchensteuer durch Austritt verweigern. Unserer Erfahrung nach, werden wir oft überhört oder uns wird Unwissenheit / fehlende Erkenntnis / fehlender Glaube unterstellt.

Doch das ist nicht wahr!

Deshalb ist es wichtig, die Grundhaltung zu ändern und die Gemeinschaft der Glaubenden endlich ernst zu nehmen.

Thema 2: Einander zuhören

Wir wünschen uns ein aufmerksames und vorbehaltloses Zuhören von den Klerikern der Kirche bis hin zum Papst.

Bisher erleben wir das Zuhören als Einbahnstraße: wir Gläubigen sollen zuhören und vertrauen und umsetzen – nicht umgekehrt.

Ein Beispiel ist die Situation im Erzbistum Köln. Der Vertrauensverlust der meisten Katholiken ist massiv. Die Kirchenaustrittszahlen unterstreichen dies. Doch der Kardinal wird für 5 Monate ins Exil geschickt und kommt dann zurück, anstatt die Mehrheit der Katholiken ernst zu nehmen.

Warum?

Wir erleben in den Themenfeldern, die der synodale Weg in Deutschland anspricht, das erste Mal, das offen und ehrlich fundierte Argumente ausgetauscht werden. Und es zeigt sich ein tiefer Spalt zwischen vielen Klerikern und den anderen Gläubigen (Theologen, Fachleuten und Laien). Es ist oft so als würden viele Kleriker in einer ‚eigenen Blase‘ leben, die von der Lebenswirklichkeit anderer Menschen wie abgekoppelt scheint. Und das nicht etwa, weil der Glaube fehlen würde. Das Fundament ist gleich.

Wir glauben, dass ein aufmerksames und vorbehaltloses Zuhören nur gelingen kann, wenn das klerikale Amtsverständnis verändert wird. Bisher ist es überwiegend so, dass der Kleriker davon ausgeht, dass er derjenige ist, der mehr weiß, mehr entscheiden darf und mehr Einfluss haben muss, WEIL er die Weihen hat. Die gleiche Theologie haben auch andere (Männer und Frauen) studiert, aber die haben ja keine Weihen….

Wir wünschen uns, dass die Gaben aller Glaubenden anerkannt und wertgeschätzt werden und damit gleichberechtigt werden.

Wir wünschen uns die Bereitschaft, Überholtes und Antiquiertes über Bord zu werfen (z.B. kirchliches Arbeitsrecht, Homophobie u.a.), sowie die eigene Macht abzugeben (Demokratisierung bis zum Papst) und endlich wissenschaftliche Forschungen und Erkenntnisse anzuerkennen, die neue biblische Erkenntnisse (z.B. Ausschluss der Frauen von Weiheämtern) und ein verändertes Menschenbild (z.B. Liebes- und Sexualmoral) möglich machen.

Thema 3: Frei und offen sprechen

Solange Gläubige in der katholischen Kirche Angst vor Repressalien oder dem Verlust der Arbeitsstelle haben müssen, können sie nicht angstfrei leben und nicht frei und offen sprechen.

Die Initiative OutInChurch hat durch viele Beispiele belegt, welche Einschränkungen ihre mutigen Mitstreiter hinnehmen müssen, die allein aus dem antiquierten Menschenbild der Kirche resultieren und damit anerkannte Grundrechte mit Füßen treten.

Ohne eine Angleichung des kirchlichen Arbeitsrechts an die Standards in Deutschland können einige nicht frei leben und offen sprechen.

In Deutschland ist es den Gläubigen nicht mehr vermittelbar, warum das, was sie in ihrer Demokratie alltäglich wertschätzen: Würde, Gleichberechtigung, Freiheit, Einflussnahme und Gewaltenteilung in ihrer Kirche nicht umgesetzt wird.

Damit bietet das politische System Deutschlands mehr Ähnlichkeiten mit den Grundhaltungen des Evangeliums als das System der katholischen Kirche.

Diese Veränderungen sind sicherlich nicht auf der ganzen Erde in gleichem Maße umsetzbar, da gesellschaftliche Entwicklungen und politische Gegebenheiten unterschiedlich sind. Hier wünschen wir uns die Möglichkeit einer deutlich größeren Flexibilität in der Anpassung an die jeweilige Ausgangslage.

Thema 5: Den Auftrag Jesu annehmen und verantworten

Da Glauben und Glaubensvermittlung allein durch und mit Beziehung gelingt, ist es wichtig überschaubare Gemeinden zu bilden.

Speziell für die Kirche in Deutschland bedeutet das: die Gemeindebildung darf nicht von der Anzahl der Priester abhängig gemacht werden.

Andere Professionen sind einzubeziehen. Die Leitungsverantwortung kann auch von anderen theologischen Mitarbeitern und qualifizierten Laien übernommen werden.

Die Gemeinden sollen Gemeinschaft stärken und Wohlfühlorte schaffen.

Die starren Vorgaben für Versammlungsflächen im Bistum Köln müssen wieder gelockert und an die Bedürfnisse vor Ort angepasst werden.

Weiterhin ist es wichtig, dass sowohl die Gemeinden als auch die Kirche weltweit Klimaziele und Umweltschutz im Blick haben, umsetzen und dazu auffordern.

Darüber hinaus sollte sich die katholische Kirche weltweit für die Umsetzung der Menschenrechte und für Gerechtigkeit und Frieden einsetzen und diese Standards einfordern.

Thema 7: In der Ökumene wachsen

Wir verstehen nicht , warum von theologischer, klerikaler Seite das Zugehen auf die anderen christlichen Kirchen so schwer ist.

Wir wünschen uns gegenseitige Wertschätzung und Zusammenarbeit zum Wohle der Menschen. Mehr Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten benennen, statt der Unterschiede halten wir für wichtig.

Der nächste konkrete Schritt ist für uns die Aufhebung des Verbots der Interkommunion zwischen katholischen und evangelischen Christen.

Thema 9: Geistlich entscheiden

Wenn wir davon ausgehen, dass der Heilige Geist das gesamte Volk Gottes lenkt, können Gläubige und Kleriker gemeinsam Entscheidungen treffen ohne dass die Kirche einen Schaden nehmen kann.

Die bisherige Zentrierung der Entscheidungs- und Machtbefugnisse auf geweihte, zölibatere Männer ist eine starke Engführung. Zudem zeugt sie mehr von Überheblichkeit als von Vertrauen in die Gläubigen und ihre Gaben und Befähigungen durch den Heiligen Geist.

Thema 10: lernende Kirche sein

Wir wünschen uns ein schnelles Lernen beim ganzen Volk Gottes hin zu:

Angstfreiheit! Toleranz! Ergebnisoffene Gesprächskultur!

Eröffnung demokratischer Einflussnahme! Umsetzung der Menschenrechte (Würde, Gleichberechtigung, Freiheit) in der katholischen Kirche! Gewaltenteilung wie in Demokratien!

Wir alle sind Kirche – Befähigung, statt Priesterzentrierung!

Zulassen wissenschaftliche Erkenntnisse!

Die Unterschiede der gesellschaftlichen Lebensformen auf der Erde anerkennen, d.h. Unterschiede zulassen in der Weltkirche (Deutschland ist anders als Polen, als Brasilien, als Syrien)!

Im Auftrag des Pfarrgemeinderates

Marie Löhrer, Elke Niederehe, Katharina Schorn und Florian Seiffert

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Aktion „Satte Weihnachten“

Posted by Florian Seiffert - 16. November 2021

Guten Morgen!

Hier kommt das Plakat für unsere Aktion „Satte Weihnachten“

Herzliche Grüße!
Ulrich

Pfr. Ulrich Filler
Salvatorstr. 2
51061 Köln
ulrich-filler.de

Martinsgans.pdf

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Was nun Kardinal Woelki?

Posted by Florian Seiffert - 26. September 2021

Ein Kommentar von Florian Seiffert.

Der Papst hat entschieden, alle Bischöfe, die bei der Behandlung und Aufklärung von sexuellem Missbrauch Fehler gemacht haben, bleiben im Amt. Es hat wohl gereicht, dass sie nicht in böser Absicht handelten. So bleibt auch Kardinal Woelki im Amt. Wie das auf die Betroffenen wirkt, ist für mich Spekulation.

Ich kann aber sagen, dass mein Vertrauen in die Kirchenleitung in Köln und in Kardinal Woelki schwer getrübt ist. Jetzt nimmt sich Kardinal Woelki eine Auszeit (oder sie wurde verordnet – auch Spekulation) und hat schon angekündigt, danach wieder die Leitung des Erzbistums zu übernehmen. Das hört sich nicht nach einer ergebnisoffenen Auszeit an. Kann Auszeit, Gebet und Nachdenken nicht auch dazu führen, dass er nicht mehr Erzbischof von Köln sein möchte? Offenbar nicht.

Die Auszeit soll wohl auch dazu führen, verloren gegangenes Vertrauen wieder herzustellen. Ich frage mich, wie soll das gehen? Durch Abwarten? Wir Gläubige vergessen dann, was war? Einfach so? Aschermittwoch 2022 ist alles vorbei und das Vertrauen, wieder da? Ich denke, ich bin keine Blumenwiese, wo es sozusagen „von alleine“ wieder wächst.

Nein, Vertrauen kann man nicht verlangen, es wächst nicht einfach von alleine, es ist was anderes, als Vergessen. Vertrauen muss man sich verdienen. Das fängt für mich mit Demut an!  Und mit Respekt und mit Empathie. 

Ich fand Kardinal Woelki bisher einfach  nicht emphatisch, nicht einfühlsam oder mitfühlend. Sein Wort „Peanuts“ auf die bei unserer letzten Visitation genannte Zahl von Taufen nach der Kindergartenzeit von bis dahin nicht katholischen Kindern, ist mir da noch gut (in schlechter) Erinnerung.

Seit gestern denke ich darüber nach, was Kardinal Woelki und wir konkret machen können. Ein ungewöhnlicher Schritt, der mir aber möglich scheint und die Probleme des Erzbistums lösen helfen könnte, ist es zu wählen. Kardinal Woelki könnte sozusagen die Vertrauensfrage stellen und uns Menschen im Erzbistum fragen: Soll ich weiter euer Bischof sein? Möchtet ihr das? Oder soll ich meinen Platz für einen Nachfolger räumen. Alle Debatten, ob Kardinal Woelki im Amt bleiben kann/darf/muss etc. wäre sofort zu Ende. Ein Wahlergebnis würde ohne Zweifel akzeptiert werden. Es wäre ein mutiger Schritt, es setzte Zeichen und es würde meinen Respekt vor Kardinal Woelki deutlich erhöhen. 

Im November sind Wahlen zum Pfarrgemeinderat und zum Kirchenvorstand. Alle, die den PGR wählen dürfen (Wahlalter ab 16 – beim Kirchenvorstand ab 18)  wählen auch: Soll Kardinal Woelki im Amt bleiben oder auf sein Amt verzichten!

Dann wäre die Sache in Köln mutig und beherzt entschieden, es wäre ein Zeichen für die Kirche in der Welt gesetzt und es herrschte wieder mehr Frieden in der Zusammenarbeit zwischen Erzbistum und den Gemeinden. Und wir könnten uns der Frage zuwenden, wie sollen Gemeinden in der Zukunft aussehen? Vielleicht dann mit einer echten Beteiligung der Gemeinden, nicht nur einer Anhörung und ein paar sehr optimistischen Videos?

Und für die, die glauben, eine hierarchische Kirche kann doch nicht wählen: Beim Apostelkonzil wurden sieben Diakone gewählt, nicht ernannt. Geht also. Oder?

Lieber Kardinal Woelki: Lassen Sie uns wählen, legen Sie Ihr Leben in Gottes Hand – wie jeden Tag sonst auch!

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Vatikan würdigt Anstrengungen zur Aufarbeitung – Weihbischöfe im Amt bestätigt

Posted by Florian Seiffert - 24. September 2021

Die Stellungnahme des Erzbistums Köln:

https://www.erzbistum-koeln.de/news/Papst-Kardinal-Woelki-bleibt-und-nimmt-Auszeit/

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Kardinal Woelki bleibt

Posted by Florian Seiffert - 24. September 2021

Kardinal Woelki bleibt Erzbischof von Köln. Er nimmt aber eine Auszeit.

Die Erklärung des Heiligen Stuhls im Wortlaut:
https://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2021/Mitteilung-des-Heiligen-Stuhls-24.09.2021.pdf

Mitteilung-des-Heiligen-Stuhls-24.09.2021.pdf

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