Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Archive for the ‘Erzbistum Köln’ Category

Katholische Gottesdienstübertragungen und Streamingangebote an den Kar- und Ostertagen

Posted by Florian Seiffert - 7. April 2022

„Während der Kar- und Ostertage werden, wie schon in den vergangenen Jahren, zahlreiche Gottesdienste übertragen und weitere kirchliche Sendungen im Fernsehen und im Hörfunk ausgestrahlt. Aus verschiedenen Regionen Deutschlands sowie aus Rom gibt es ein breites Angebot im Fernsehen und Hörfunk.“

Mehr:
https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/seite?tx_news_pi1%5Bnews%5D=4580

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Informationen und Corona-Regelungen im Erzbistum Köln

Posted by Florian Seiffert - 2. April 2022

In Anlehnung an die ab dem 3. April 2022 geltenden staatlichen Bestimmungen, werden im Erzbistum Köln viele der bisher verpflichtenden Maßnahmen auf einen Empfehlungscharakter reduziert.

https://mam.erzbistum-koeln.de/m/4b14d65900c6d526/original/Tabellarische-Ubersicht-Kirchenmusik-zum-Update-24-Corona-Schreiben_01-04-2022.pdf

https://www.erzbistum-koeln.de/news/Informationen-und-Regelungen-im-Erzbistum-Koeln-zum-Corona-Virus/

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#ZusammenFinden? #ZusammenSinken!

Posted by Florian Seiffert - 20. März 2022

Offenbar ist die Kritik der Basis im Erzbischöflichen Generalvikariat (eGV) angekommen. Der Weg zu neuen pastoralen Strukturen im Erzbistum Köln soll nun von uns in den Gemeinden begleitet werden. Vielleicht liegt es aber auch „nur“ am Apostolische Administrator Weihbischof Rolf Steinhäuser, der die Beteiligungsfrage anders einschätzt, als Kardinal Woelki und der #ZusammenFinden in Auftrag gegeben hat.

Was jetzt passieren soll ist die Klärung des „räumliche Zuschnitts der zukünftigen Pastoralen Einheiten“. Es wird zu Ostern 2022 einen Vorschlag des eGV geben, dann die Beratung in den neuen vorgeschlagenen Einheiten unter Beteiligung von Pfarrgemeinderäten (PGR) und Kirchenvorständen (KV) und den interessierten Gläubigen vor Ort. Der Vorschlag kann geändert werden „im Rahmen der Prozesskriterien“.

Im ersten Schritt geht es wohl nur um die Landkarte, es geht nicht um Personal oder Geld oder Liegenschaften oder das Verfahren als solches.

Die Frage der „pastoralen Ausgestaltung“ wird im Anschluss an #ZusammenFinden „ein eigener, mehrjähriger und in der jeweiligen Pastoralen Einheit individuell anzupassender Entwicklungsprozess“ sein.

Kann man sich in der Gemeinde weigern? Kann man nicht. Wer nicht mitmacht, bekommt die Landkarte, dies das eGV vorschlägt.

Kritik

Es ist schon sehr geschickt, wie das eGV gerade vorgeht. Ohne, dass wir im PGR (oder auch KV) eine Möglichkeit haben das Gesamtvorgehen zu beraten oder zu ändern, wird uns fest vorgegeben, wie nun die nächsten Schritte sind. Es wird Wert darauf gelegt, dass wir die Menschen in den Gemeinden breit beteiligen und ein Votum zur neuen Landkarte bis Oktober 2022 abgeben. In der Zeit von Ostern bis Oktober 2022 minus Sommerferien ist das schon sehr sportlich! Das sorgt dafür, dass alle Kritik, die dann noch in Köln ankommt mühelos an die Gremien vor Ort weiter gegeben werden kann, die dann nämlich die Basis nicht ausreichend beteiligt haben!
Eine Grenzverschiebung auf der Landkarte macht aber nicht so viel Sinn, wenn man die personelle und finanzielle Ausstattung nicht kennt, die man durch die Grenzziehung aber zwangsläufig und diesmal blind mitgestaltet. Was soll das werden?
Das, was eine Gemeinde braucht: Regelmäßige Gottesdienste, eine bekannte Ansprechperson (Pfarrer, Hauptamtliche(r), Schlüssel zu einen Pfarrheim/Raum kann man so nicht gestalten.
Wir wissen nicht, was eine Grenzziehung mit unseren Plänen zu einem neuen Pfarrzentrum macht. Ist es besser mit Nachbarn x zu fusionieren, dann geht nämlich das Pfarrzentrum oder ist es besser mit x nicht zu fusionieren, denn nur dann kann man das Pfarrzentrum bauen?
Keine Ahnung. Wir wissen es nicht!

Wie sollte man vorgehen?

(oder ganz frech: Was würden wir tun, wenn wir Erzbischof wären?)
Na ja, demokratisch halt: Man könnte z.B. in den heutigen Pfarreien und Seelsorgeeinheiten abstimmen lassen, ob man nicht z.B. eine Gemeindeleitung durch Laien haben möchte. Es gibt deutsche Bistümer, die das praktizieren – dortigem Bischof sei Dank!
Dann wäre z.B. das Problem dass man 2030 nur noch mit 50-60 Pfarrern in Köln rechnet und deshalb nur noch 50-60 Pfarreien haben will vom Tisch. Ich glaube, dass es genug Gemeinde- und Pastoralreferent:innen gibt, die Gemeinde leiten können und wollen.
Man könnte außer einer Landkarte auch veröffentlichen, wie reich ist eine Gemeinde an eigenem Vermögen, Liegenschaften, Personal etc. Was bedeutet es, eine ‚reiche‘ oder ‚arme‘ Gemeinde dazu zu bekommen? Was macht da Sinn, was nicht? Was bedeutet es für den Schlüssel zu einem eigenen Pfarrheim/Raum? Handelt man sich ein, dass man ein Pfarrheim nur noch z.B. in Deutz hat? Oder darf man in der Salvatorstraße bauen? Alles offen. Wir dürfen nur Grenzenverschiebungen vorschlagen. Welche Konsequenzen unsere Spielchen haben? Offen! Personale Ausstattung? Offen!
Das eGV kann aber zukünftig sagen: Ja, lieber Flittarder, was schimpft ihr: Eure Gremien haben doch für diesen Vorschlag votiert! Das war doch klar, dass bei der Finanzausstattung ein eigenes pastorales Zentrum nicht zu finanzieren ist (genervtes Kopfschütteln).

Wie macht man es, wenn man lästige Kritik loswerden will, um in Ruhe selbst zu entscheiden? Man gibt den Gemeinden etwas harmloses zum draufrumkauen mit insbesondere viel Text, vielen Bildchen, vielen neuen Vokabeln und wenig Zeit. Da können sie sich abarbeiten und im eGV wird geschaut, dass man noch ein bisschen mehr die Hoheit über Liegenschaften und Finanzen ausbaut. Dann dürfen die Gremien der Gemeinden noch die Handwerker kontrollieren und wenn sie denn noch wollen auch Pfarrfeste ausrichten. Das aber, was dem Erzbischof wichtig ist, nämlich die Finanzen und dass das Bistum nicht pleite geht (O-Ton Woelki 2018), das wird nicht (mehr) in der Gemeinde entschieden – wo kämen wir denn da hin. Demokratie? Klar, schiebt an den Gemeindegrenzen rum, aber mehr bitte auch nicht!
Neuer synodaler Geist – klar, aber bitte nicht in Köln!

Das ist kein #ZusammenFinden, das ist ein #ZusammenSinken

Florian Seiffert, Mitglied im PGR

Siehe auch:

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Einladung: Arbeitsgruppe Weltsynode

Posted by Florian Seiffert - 27. Februar 2022

In der letzten PGR-Sitzung vergangenen Mittwoch haben wir über die Möglichkeit gesprochen, auf der Beteiligungsplattform zur Weltsynode im Erzbistum Köln noch bis zum 18.03.2022 jeder für sich oder auch im Gremium zu Themen, die uns wichtig sind, unsere Meinung mitzuteilen. Wir sind alle eingeladen, darüber nachzudenken, wie die Kirche gestaltet sein muss, um zukunftsfähig zu sein und ihrer Sendung gerecht zu werden, allen Menschen das Evangelium zu verkünden.

Hierzu richtet der PGR eine Arbeitsgruppe ein. Alle sind herzlich eingeladen, sich der Arbeitsgruppe anzuschließen und in der Gruppe zu erarbeiten, was uns wichtig ist für uns, unsere Gemeinde und für die Kirche im allgemeinen. Der PGR erhofft sich aus der Meinungsbildung zu den verschiedenen Themenfelder auch einen Synergie-Effekt für die Belebung unseres Gemeindelebens.

Wer Interesse an dieser Arbeitsgruppe hat, möge sich bitte bis kommenden Mittwoch, 02.03.2022 melden (via Mail an die Redaktion http://www.christen-am-rhein.com/Informationen/Impressum.html)

Über zahlreichen Rückmeldungen freuen sich
Elke Niederehe und Florian Seiffert
Bis dahin herzliche Grüße und einen sonnig-schönen Sonntag

Zur weiteren Information: https://www.weltsynode.koeln/

Auf der Beteiligungsplattform werden folgende 10 Themenfelder vorgeschlagen:

1. Zusammen gehen – In der Kirche und in der Gesellschaft gehen wir Seite an Seite denselben Weg.

2. Einander zuhören – Das Zuhören ist der erste Schritt. Es erfordert aber ohne Vorurteile, offenen Geistes und Herzens zu sein.

3. Frei und offen sprechen – Als Einzelne und als Gemeinschaft brauchen wir das Vertrauen, frei aussprechen zu können, was uns am Herzen liegt.

4. Gemeinsam den Glauben feiern – Unsere Liebe zu Gott findet ihren Ausdruck darin, seine Nähe zu suchen, seine Gegenwart zu feiern und seinen Willen zu tun.

5. Den Auftrag Jesu annehmen und verantworten – Jesus sendet die Jünger in die Welt und gibt ihnen gemeinsam den Auftrag, das Evangelium zu verkünden und den Menschen die Liebe und Güte Gottes erfahrbar zu machen. Dieser gemeinsame Auftrag gilt für alle Christinnen und Christen, auch für uns heute.

6. Im Dialog sein – Im Dialog mit den Mitmenschen in der Gesellschaft können wir von ihren Erfahrungen lernen.

7. In der Ökumene wachsen – Die Taufe vereint die Christinnen und Christen auf der ganzen Welt. Dem Dialog unter Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen kommt bei der Weltsynode eine besondere Bedeutung zu.

8. Einfluss haben und nehmen – Papst Franziskus wünscht sich eine synodale Kirche, in der das gemeinschaftliche Treffen von Entscheidungen zum Grundprinzip des Miteinanders wird.

9. Geistlich entscheiden – Geistlich entscheiden erfordert eine Offenheit für das Wirken des Heiligen Geistes und fragt danach, was nach dem Vorbild Jesu sinnvoll und gut wäre (und was nicht).

10. Lernende Kirche sein – Die Weltsynode beschäftigt sich gerade deshalb mit der Frage der Synodalität (des gemeinsamen Gehens), weil diese allzu oft vermisst wird.

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Einladung zur PGR / KV / GvO Wahl

Posted by Florian Seiffert - 9. Oktober 2021

Anbei die Kandidatinnen und Kandidaten für die Gremienwahlen am 6. und 7. November 2021. Wir laden herzlich zur Wahl ein.

PlakatA3-Wahl_v1
endgültige Liste GvO BKS.PDF :

gvo-bks
endgültige Liste GvO Stammheim.pdf :

gvo-stammheim
endgültige Liste GvO Flittard.pdf :

gvo-flittard
endgültige Liste PGR.PDF :

pgr
vorläufige Liste KV.PDF :

kv

Siehe auch: https://pfarrgemeinderat.wordpress.com/2021/10/13/wahlen-zum-kirchenvorstand-pfarrgemeinderat-und-den-gemeindevertretungen-vor-ort/

Die genauen Termine vor und nach den Heiligen Messen am 6. und 07.11.2021, wo Sie wählen können, geben wir hier rechtzeitig bekannt.

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Was nun Kardinal Woelki?

Posted by Florian Seiffert - 26. September 2021

Ein Kommentar von Florian Seiffert.

Der Papst hat entschieden, alle Bischöfe, die bei der Behandlung und Aufklärung von sexuellem Missbrauch Fehler gemacht haben, bleiben im Amt. Es hat wohl gereicht, dass sie nicht in böser Absicht handelten. So bleibt auch Kardinal Woelki im Amt. Wie das auf die Betroffenen wirkt, ist für mich Spekulation.

Ich kann aber sagen, dass mein Vertrauen in die Kirchenleitung in Köln und in Kardinal Woelki schwer getrübt ist. Jetzt nimmt sich Kardinal Woelki eine Auszeit (oder sie wurde verordnet – auch Spekulation) und hat schon angekündigt, danach wieder die Leitung des Erzbistums zu übernehmen. Das hört sich nicht nach einer ergebnisoffenen Auszeit an. Kann Auszeit, Gebet und Nachdenken nicht auch dazu führen, dass er nicht mehr Erzbischof von Köln sein möchte? Offenbar nicht.

Die Auszeit soll wohl auch dazu führen, verloren gegangenes Vertrauen wieder herzustellen. Ich frage mich, wie soll das gehen? Durch Abwarten? Wir Gläubige vergessen dann, was war? Einfach so? Aschermittwoch 2022 ist alles vorbei und das Vertrauen, wieder da? Ich denke, ich bin keine Blumenwiese, wo es sozusagen „von alleine“ wieder wächst.

Nein, Vertrauen kann man nicht verlangen, es wächst nicht einfach von alleine, es ist was anderes, als Vergessen. Vertrauen muss man sich verdienen. Das fängt für mich mit Demut an!  Und mit Respekt und mit Empathie. 

Ich fand Kardinal Woelki bisher einfach  nicht emphatisch, nicht einfühlsam oder mitfühlend. Sein Wort „Peanuts“ auf die bei unserer letzten Visitation genannte Zahl von Taufen nach der Kindergartenzeit von bis dahin nicht katholischen Kindern, ist mir da noch gut (in schlechter) Erinnerung.

Seit gestern denke ich darüber nach, was Kardinal Woelki und wir konkret machen können. Ein ungewöhnlicher Schritt, der mir aber möglich scheint und die Probleme des Erzbistums lösen helfen könnte, ist es zu wählen. Kardinal Woelki könnte sozusagen die Vertrauensfrage stellen und uns Menschen im Erzbistum fragen: Soll ich weiter euer Bischof sein? Möchtet ihr das? Oder soll ich meinen Platz für einen Nachfolger räumen. Alle Debatten, ob Kardinal Woelki im Amt bleiben kann/darf/muss etc. wäre sofort zu Ende. Ein Wahlergebnis würde ohne Zweifel akzeptiert werden. Es wäre ein mutiger Schritt, es setzte Zeichen und es würde meinen Respekt vor Kardinal Woelki deutlich erhöhen. 

Im November sind Wahlen zum Pfarrgemeinderat und zum Kirchenvorstand. Alle, die den PGR wählen dürfen (Wahlalter ab 16 – beim Kirchenvorstand ab 18)  wählen auch: Soll Kardinal Woelki im Amt bleiben oder auf sein Amt verzichten!

Dann wäre die Sache in Köln mutig und beherzt entschieden, es wäre ein Zeichen für die Kirche in der Welt gesetzt und es herrschte wieder mehr Frieden in der Zusammenarbeit zwischen Erzbistum und den Gemeinden. Und wir könnten uns der Frage zuwenden, wie sollen Gemeinden in der Zukunft aussehen? Vielleicht dann mit einer echten Beteiligung der Gemeinden, nicht nur einer Anhörung und ein paar sehr optimistischen Videos?

Und für die, die glauben, eine hierarchische Kirche kann doch nicht wählen: Beim Apostelkonzil wurden sieben Diakone gewählt, nicht ernannt. Geht also. Oder?

Lieber Kardinal Woelki: Lassen Sie uns wählen, legen Sie Ihr Leben in Gottes Hand – wie jeden Tag sonst auch!

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Vatikan würdigt Anstrengungen zur Aufarbeitung – Weihbischöfe im Amt bestätigt

Posted by Florian Seiffert - 24. September 2021

Die Stellungnahme des Erzbistums Köln:

https://www.erzbistum-koeln.de/news/Papst-Kardinal-Woelki-bleibt-und-nimmt-Auszeit/

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Kardinal Woelki bleibt

Posted by Florian Seiffert - 24. September 2021

Kardinal Woelki bleibt Erzbischof von Köln. Er nimmt aber eine Auszeit.

Die Erklärung des Heiligen Stuhls im Wortlaut:
https://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2021/Mitteilung-des-Heiligen-Stuhls-24.09.2021.pdf

Mitteilung-des-Heiligen-Stuhls-24.09.2021.pdf

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Regenbogenfahne an Kirche St. Bruder Klaus

Posted by Florian Seiffert - 22. Mai 2021

Die Gemeindevertretung (GvO) St. Bruder Klaus hat auf ihrer letzten Sitzung einstimmig beschlossen als Zeichen der  Solidarität mit gleichgeschlechtlichen Partnerschaften die Regenbogenfahne bei uns am Kirchturm aufzuhängen.

Das Verbot der Glaubenskongregation homosexuellen Paaren den kirchlichen Segen zu verweigern hat uns dazu bewogen auch bei uns in BKS „Farbe“ zu bekennen und dies nach außen deutlich zu machen.

Eine Regenbogenfahne als Zeichen des Protestes gegen das Verbot von Papst Franziskus, homosexuelle Paare zu segnen, hing bzw. hängt seit Gründonnerstag u. a. 40 Tage an der Kirche St. Clemens in Köln Mülheim, sowie an einer Vielzahl weiterer Kirchen im Erzbistum Köln.

Das Verbot der Segnung homosexueller Paare zeugt von einer rückwärtsgewandten Sexualmoral der Amtskirche, die auf Ausgrenzung zielt,  und mit der heutigen Lebenswirklichkeit vieler Menschen nicht übereinstimmt, ja vielmehr diese sogar ausblenden will.
Jesus hat gesagt Liebe Deinen Nächsten und dazu zählen alle Menschen gleich welcher Couleur. 
Es ist anmaßend diesen Paaren ihre Liebe zueinander nicht abzunehmen, und dann dieser Liebe den Segen zu verweigern.
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Aber eine Segnung von Blumen, Häusern, Motorrädern, die Liste kann beliebig fortgesetzt werden, ist möglich, nur Menschen die sich zu ihrer Liebe bekennen, verweigert man den Segen. 

Das ist nicht unsere Auffassung von christlicher Nächstenliebe und das wollen wir unmissverständlich klar stellen.

Wir legen Wert darauf unsere Solidarität nicht nur auf Lesben und Schwule zu begrenzen, sondern den Segen allen zu geben, die in gegenseitiger Liebe eine Partnerschaft pflegen.

Uns ist durchaus bewusst, dass es auch andere Auffassungen in der Gemeinde gibt, das ist nur natürlich. Gern würden wir die Gelegenheit nutzen hierüber miteinander ins Gespräch kommen. Vielleicht ergibt sich nach dem Sinken der Corona Inzidenzen bald die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch im Pfarrheim.

Für die GvO St. Bruder Klaus

Werner Spiller

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Aufruf der deutschen Bischöfe zur Pfingstaktion von Renovabis 2021

Posted by michaelcziba - 12. Mai 2021

Liebe Schwestern und Brüder, 

die Erde schreit auf, weil sie missbraucht und verwundet wird. So drastisch beschreibt Papst Franziskus in seiner Enzyklika „Laudato si’“ die Situation unseres Planeten. Auch im Osten Europas gibt es viele Wunden: Die anhaltende Strahlenverseuchung in Belarus und der Ukraine durch die Tschernobyl-Katastrophe, die hohe Luftverschmutzung in Polens Kohlerevieren oder die Mülldeponien in Albanien sind nur einige Beispiele. Allmählich aber spüren viele Menschen, wie sehr wir uns durch die Zerstörung der Umwelt selbst schaden: Wir betrügen uns um saubere Luft, trinkbares Wasser und fruchtbaren Boden. Besonders leiden darunter stets die Armen. 

„DU erneuerst das Angesicht der Erde. Ost und West in gemeinsamer Verantwortung für die Schöpfung“: Mit diesem Leitwort richtet die diesjährige Pfingstaktion von Renovabis den Blick auf die ökologischen Probleme und Herausforderungenrungen im Osten Europas. Die Covid-19-Pandemie hat uns einmal mehr unsere Verletzlichkeit gezeigt – und auch wie abhängig unsere Gesellschaften voneinander sind. 

Wir alle bewohnen ein gemeinsames Haus, wie Papst Franziskus immer wieder formuliert. Deshalb sind wir gemeinsam gefordert, die Schöpfung zu bewahren. Gerade auch die Christen wissen sich hier berufen. Denn der Glaube an „Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde“ verbindet uns in Ost und West und überall auf der Welt. Wir im Westen werden dabei beschenkt durch eine reiche Schöpfungsspiritualität, die in den orthodoxen und katholischen Kirchen des Ostens gepflegt wird. Nehmen wir gemeinsam unsere Verantwortung wahr! Wir Bischöfe bitten Sie herzlich: Unterstützen Sie die Menschen in Mittel-, Südost- und Osteuropa durch Ihr Interesse, Ihr Gebet und eine großzügige Spende bei der Kollekte am Pfingstsonntag. 

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