Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Archive for the ‘Erzbistum Köln’ Category

Aufruf der deutschen Bischöfe zur Aktion Dreikönigssingen 2020

Posted by michaelcziba - 1. Januar 2020

Liebe Kinder und Jugendliche,
liebe Begleiterinnen und Begleiter aus den Gemeinden, Gruppen und Verbänden,
liebe Schwestern und Brüder!
Zu Beginn des neuen Jahres sind die Sternsinger wieder unterwegs. Sie gehen zu den Menschen in ihren Wohnungen und Häusern, um ihnen den Segen zu bringen. Dabei sammeln sie für Kinder.Projekte in über 100 Ländern.
Die 62. Aktion Dreikönigssingen steht im Jahr 2020 unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein – Frieden! Im Libanon und weltweit!“ Bei ihrer Aussendung trug Jesus seinen Jüngern auf: „Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt es Erstes: Friede diesem Haus! Und wenn dort ein Sohn des Friedens wohnt, wird euer Friede auf ihm ruhen“ (Lk 10,5-6a). Jesus Christus trägt allen auf, die in seinem Namen kommen, Frieden zu bringen, heute uns.
Papst Franziskus betont, dass wir derzeit mehr denn je „Gestalter des Friedens“ brauchen. Die Sternsinger gehören dazu. Ihr Motto macht deutlich: Jedes Kind kann zum „Gestalter des Friedens“ werden.
Indem die Sternsinger weltweit Projekte unterstützen, die zur Lösung von Konflikten beitragen, sind die Gestalter des Friedens. Wenn sie Kindern ermöglichen, die durch Krieg traumatisierte wurden, ihre Erfahrungen zu verarbeiten und soziale Bindungen neu aufzubauen, bringen sie Frieden. Im Beispielland Libanon helfen die Sternsinger Geflüchteten, ein friedliches Zusammenleben mit den Einheimischen und untereinander zu verwirklichen. Die Sternsinger sind ein Segen für Kinder und Familien überall auf der Welt.
wir bitten Sie herzlich, mit ihren Gaben und Ihrem Wohlwollen dazu beizutragen, dass die Sternsinger auch im Jahr 2020 Segen bringen und Frieden ausbreiten.
Fulde, 26. September 2020
Für das Erzbistum Köln + Rainer Maria Card. Woelki, Erzbischof von Köln

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Aufruf der deutschen Bischöfe zur Adveniat-Aktion 2019

Posted by michaelcziba - 11. Dezember 2019

Liebe Schwestern und Brüder,
für viele Menschen in Lateinamerika und der Karibik ist ein Leben in Frieden nicht möglich. Ihr Alltag ist durch Gewalt und Spannungen bestimmt. Mensch und Natur werden oft rücksichtslos ausgebeutet. Unfrieden entsteht auch, weil die Schere zwischen Arm und Reich weit auseinandergeht und indigene Völker und Afroamerikaner immer noch benachteiligt werden.
Die Kirche in Lateinamerika findet sich mit dieser Situation nicht ab. Ihre pastorale Arbeit ebnet Wege zu einem friedvollen Zusammenleben. Konkrete Versöhnungsprojekte bringen Konfliktparteien wieder an einen Tisch. Bildungsprojekte holen junge Menschen von der Straße und aus der Armut. Auch tritt die Kirche für die Einhaltung der Schöpfung ein. Adveniat unterstützt sie dabei.
„Friede auf Erden“ ist die Botschaft des Engels, der den Hirten die Menschwerdung Gottes verkündet. Gelebte Solidarität trägt zu diesem Frieden bei. Mit der Kollekte am Weihnachtsfest können wir ein Zeichen setzen, indem wir das Engagement von Adveniat und der Kirche in Lateinamerika und der Karibik unterstützen. Wir bitten Sie: Bleiben Sie den Menschen dort auch im Gebet verbunden!
Fulda, 26. September 2019
Für das Erzbistum + Rainer Maria Card. Woelki, Erzbischof von Köln

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Ergebnis Umfrage

Posted by Florian Seiffert - 27. November 2019

Das Erzbistum Köln hatte den Pfarrgemeinderat gebeten, für den Pastoralen Zukunftsweg drei Fragen des Arbeitsfeld 3 „Kommunikation – Dialog – Öffentlichkeit“ in den Gottesdiensten beantworten zu lassen. Die Fragen waren:

  1. Erleben Sie sich in Gottesdiensten als Teil einer
    Gemeinschaft?
  2. Nehmen Sie aus Sonntagsmessen etwas für den Alltag mit?
  3. Würden Sie gerne über die Predigten sprechen?

Der Pfarrgemeinderat nutzte die Gelegenheit, um drei eigene Fragen zu präsentieren und um Beantwortung zu bitten. Die Fragen waren:

  1. Sollen Frauen zu Weiheämtern zugelassen werden?
  2. Soll der Pflichtzölibat abgeschafft werden?
  3. Würden Sie am Wochenende einen Wortgottesdienst mit Kommunionausteilung besuchen, wenn in der Pfarrei keine Heilige Messe stattfindet?

In den Gottesdiensten des Christ-König-Festes, standen in allen Gottesdiensten Plakatwände, wo die Gottesdienstbesucher*innen Striche bei JA und NEIN unter den Fragen machen konnten. Enige Gottesdienstbesucher*innen nutzen die Gelegenheit, ihre Striche bzw. Kreuze zu machen. Nicht alle Gottesdienstbesucher*innen kreuzten Anworten zu allen Fragen an.

Die Auswertung der Plakate brachte folgendes Ergebnis:


Erleben Sie sich in Gottesdiensten als Teil einer Gemeinschaft?

ja nein
Bruder Klaus:  46 1
Hubertus:  19 1
Mariä Geburt:  24 0
Pius:  33 0
gesamt:  122 2
gesamt:  98% 2%

Nehmen Sie aus Sonntagsmessen etwas für den Alltag mit?

ja nein
Bruder Klaus:  31 13
Hubertus:  19 1
Mariä Geburt:  23 0
Pius:  31 1
gesamt:  104 15
gesamt:  87% 13%

Würden Sie gerne über die Predigt sprechen?

ja nein
Bruder Klaus:  25 17
Hubertus:  10 8
Mariä Geburt:  8 17
Pius:  15 12
gesamt:  58 54
gesamt:  52% 48%

Sollen Frauen zu Weiheämtern zugelassen werden?

ja nein
Bruder Klaus:  46 1
Hubertus:  19 0
Mariä Geburt:  21 4
Pius:  32 4
gesamt:  118 9
gesamt:  93% 7%

Soll der Pflichtzölibat abgeschafft werden?

ja nein
Bruder Klaus:  45 2
Hubertus:  19 1
Mariä Geburt:  24 2
Pius:  31 3
gesamt:  119 8
gesamt:  94% 6%

Würden Sie am Wochenende einen Wortgottesdienst mit Kommunionausteilung
besuchen, wenn in der Pfarrei keine Heilige Messe stattfindet?

ja nein
Bruder Klaus:  33 18
Hubertus:  16 4
Mariä Geburt:  20 5
Pius:  29 1
gesamt:  98 28
gesamt:  78% 22%

Alle Angaben ohne Gewähr!

Umfrage Umfrage
Umfrage Umfrage

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Pastoraler Zukunftsweg unseres Erzbistums

Posted by michaelcziba - 13. November 2019

Umfrage unter Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern im Erzbistum Köln
Liebe Gemeindemitglieder, in unserem Erzbistums wird ja seit einiger Zeit über den Pastoralen Zukunftsweg gesprochen. In verschiedenen Arbeitsgruppen sind dabei mittlerweile erste Diskussionsergebnisse zu erkennen, die in den Regionalforen Ende September / Anfang Oktober bereits mit vielen Gläubigen diskutiert worden sind. Auf diesem Weg hat nun die Arbeitsgruppe 3 „Kommunikation – Dialog – Öffentlichkeit“ beschlossen die Gottesdienstbesucher in die Überlegungen aktiv einzubinden. Am Wochenende 23. und 24. November wird in allen Kirchen des Bistums eine Umfrage stattfinden. Dazu werden zwei Plakate aufgefangen. Auf beiden werden jeweils drei Fragen gestellt, die durch ein Kreuzchen versehen werden können, um so sein Votum abzugeben. Das eine Plakat ist durch das Erzbistums erstellt worden, das zweite Plakat wurde durch unseren Pfarrgemeinderat erstellt.
Bitte machen Sie von dieser Gelegenheit Gebrauch, damit durch eine große Beteiligung auch ein möglichst großes Meinungsbild entstehen kann.

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Meinung: Pastoraler Zukunftsweg

Posted by Florian Seiffert - 11. September 2019

Wenn man sich die Unterlagen, die das Erzbistum Köln zum pastoralen Zukunftsweg ins Netz gestellt hat [1], anschaut, findet man auch diese Skizze:

Entlastung (Vergrößern durch Drauf“klicken“)

Dabei sträuben sich mir die Haare! Warum? Wir sollen offenbar die Trägerschaft über die Kindergärten und die Aufsicht und Herrschaft über unsere Finanzen abgeben. Der Kirchenvorstand verwaltet dann nicht mehr das Vermögen und die Liegenschaften der Pfarrei – zum Wohle der Menschen in der Pfarrei, sondern das Erzbischöfliche Generalvikariat EGV lässt das für uns machen, angeblich damit wir ENTLASTET sind …

Diese Art von ENTLASTUNG kenne ich schon. Stichwort Zentralrendantur. Seit wir die haben, ist die Übersicht über unsere Finanzen fast völlig verloren gegangen. Selbstbestimmt sind wir eigentlich nicht mehr. Die Liegenschaftsabteilung legt auch nur noch Schriftstücke vor, die der Kirchenvorstand beschließen soll. Verhandlungen über Pachterhöhung oder die Auswahl neuer Erbpachtnehmer mit Bevorzugung von kirchlich Engagierten oder Familien mit Kindern ist praktisch ausgeschlossen. Wie soll das dann erst werden, wenn wir auch noch die Kindergärten als Ort verlieren, wo Pfarrei segensreich wirken kann? Wo man die Menschen kennen muss, um feinfühlig zu agieren? Welche Kontrolle haben wir über unsere Finanzen, wenn ferne und unbekannte Fremde über sie herrschen? Kann der PGR dann noch einmal im Jahr 30.000€ beantragen, um Chöre, Gruppierungen, Messiener*innen, Babykreise, Sternsinger*innen, etc. zu unterstützen und zu fördern?

Mein Eindruck schon seit Jahren ist: Das Erzbistum Köln versucht die Macht über Geld, Anlagen und Grundstücke an sich zu reißen. Immer mit dem Hinweis: Wir haben Fachleute, ihr könnt im Kirchenvorstand die Fachkenntnis nicht haben. Ihr bekommt alle Informationen, die ihr braucht, alles wird besser, vertraut uns …

Bekommen haben wir stattdessen: Chaos bei den Finanzen. Keine Übersichten, keine Exceltabellen mit ‚Wieviel Geld ist in welchem Topf – zeitnah‘. Was haben wir ausgegeben? In welchem Topf ist noch wieviel? (Versprochen war das alles!)
Bei den Liegenschaften (Grundstücken, Erbpacht) ist es auch nicht besser. Pacht wird eingezogen oder nicht. Pacht wird an die Erbpachtnehmer*in zurück überwiesen. Eingetragene Grundstücksgrößen stimmen nicht.

Den Beitritt zur Zentralrendantur hat das EGV praktisch erzwungen – eine eigene Rendantin hat das EGV uns nicht (mehr) erlaubt. Auch bei dem Abbau von Kindergartengruppen (angeblich, weil nur noch katholische Kinder in katholische Einrichtungen sollten und wollten) hat man mit Erpressung gearbeitet (Generalvikar Feldhoff).
Und wenn dann Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat trotzdem widerstehen, so lange es geht, übt man Druck auf den Pfarrer aus, der dem Bischof gegenüber zu Gehorsam verpflichtet ist. Eine ganz fatale Machtkonstellation hat Kirche da und Verwaltungsgerichte, die die Arbeit der „Kirchenämter“ überprüfen können, gibt es bei Kirchens nicht!
Mal sehen, welche Daumenschrauben das Bistum diesmal zieht, um die Herrschaft über Finanzen und Liegenschaften endgültig zu erlangen und damit den Kirchenvorstand zu einem netten, kleinen Aufsichtsgremium degradiert, der nur noch die in der Pfarrei arbeitenden Handwerker beaufsichtigt.

Lieber Kirchenvorstand St.Hubertus und Mariä Geburt!
Widersteht! Seid standhaft! Lasst es nicht zu, dass ihr entmachtet werdet! Wehrt euch! Ihr habt meine volle Unterstützung!

Florian Seiffert, Pfarrgemeinderat

[1] https://www.zukunftsweg.koeln/#zielskizze

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Kita – ABC St.Hubertus 2019

Posted by Florian Seiffert - 28. August 2019

Kita – ABC:
Handreichung für Eltern zu allen
wichtigen Themen rund um den
Kindergartenalltag

kita-abc

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Investor gesucht!

Posted by Florian Seiffert - 5. Juni 2019

Die katholische Kirchengemeinde St.Hubertus und Mariä Geburt in Köln sucht einen Investor für einen Teil ihres Grundstückes in Köln Stammheim auf dem die Kirche St.Johannes Evangelist steht. Die Kirche soll abgerissen werden und (sozialen) Gebäuden weichen. Wir suchen einen Investor, der die Kirche abreißt und an ihrer Stelle baut. Die Kirchengemeinde stellt dazu das Grundstück in Erbpacht zur Verfügung. Details sind verhandelbar.

Interessierte Firmen wenden sich bitte an den Verwaltungsleiter der Gemeinde Herrn Martin Voorwold.

Grundstueck St.Johannes Ev.

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Der Pfarrgemeinderat berichtet: Konzept 2035 – ‚Wir denken in Jahrhunderten!‘

Posted by Florian Seiffert - 23. Mai 2019

 

Am 22.05.2019 tagte der ‚Lenkungskreis 2035‘ in St.Hubertus.

Anwesend sind:
Drei Mitglieder des Kirchenvorstands (KV), zwei Mitglieder des Pfarrgemeinderates (PGR), zwei Mitarbeiter des Generalvikariats (eGV), unser Verwaltungsleiter und unser Architekt Thomas Duda.
Pfarrer Cziba ist im verdienten Urlaub.
Wir sprechen von 16:30h – 18:50h.

Nachdem ich mich zwei Monate im eGV um einen Termin bemüht hatte, um uns mit den Fachabteilungen Bau, Recht und Pastoral zusammen setzen zu können, klärte mich eine Mail vor zwei Tagen auf, dass mit den beiden heutigen Vertretern des eGV alles Notwendige besprochen sei und sie unsere Fragen werden beantworten können.

Zwei meiner Fragen waren:

  • St.Johannes Ev. ist für die Profanierung vorgesehen. Dürfen wir das Grundstück verkaufen? Muss es verpachtet werden? Dürften wir einen Verkaufserlös zu 100% z.B. in eine Erweiterung eines Kindergartens investieren?
  • Die Kirche St.Pius X. wollen wir abgeben (wenn möglich). Wie sähe ein Pacht- oder Nutzungsvertrag aus? Was ist möglich? Dürfen wir Kirche und Grundstück verkaufen? Was dürfen wir mit dem Erlös machen? Dürfte man den Erlös benutzen, um andere Gebäude zu sanieren oder ein neues Pfarrzentrum zu bauen? Was ist, wenn wir St.Pius X. nicht abgeben können (weil sich niemand findet, der St.Pius X. übernehmen möchte). Düfen wir das Ensemble aus Pfarrheim und St.Pius X. so umbauen, dass z.B. (Sozial-)Wohnungen entstehen, die dann den Kirchenbau St.Pius X. finanzieren?
  • Neu hinzugekommen ist seit dem 05.05.2019 die Frage: Ist es genehmigungsfähig das Pfarrheim St.Bruder Klaus für einen Euro an einen Trägerverein abzugeben?

St.Johannes eV. Unser Besitz in St.Johannes ist ein Grundstück (das war vorher nicht so klar, es hätten auch mehrere Parzellen sein können). Den Teil des Grundstücks, auf dem die Kirche St.Johannes eV. steht, dürfen wir nicht verkaufen! Das eGV genehmigt heutzutage keine Grundstücksverkäufe mehr. Nirgendwo!
Ein Verkauf brächte einen Erlös, der in ein paar Jahren aufgebraucht wäre – Pacht hingegen fließt Jahr für Jahr. “Wir denken in Jahrhunderten“ sagt das eGV.

Das Grundstück auf dem die Kirche St.Johannes eV. steht, kann also nur in Erbpacht vergeben werden. Möglich ist also: Ein Investor pachtet das Grundstück, reißt die Kirche ab und baut z.B. Wohnungen.

Der Kindergarten in St.Johannes, der auch auf dem einen Grundstück steht, bekommt eine Gruppe aus Mariä Geburt (die dem Pfarrzentrum weicht) dazu und wird entweder aufgestockt oder neu gebaut oder es findet sich eine Lösung in Zusammenhang mit der Wohnbebauung auf dem Gelände der Kirche St.Johannes eV. Was es da für Möglichkeiten und Optionen gibt, wird der KV mit Hilfe von Architekt Duda konkretisieren. Gleichzeitig beginnen nun Gespräche mit Investoren, die an der Pacht und Bebauung des Grundstücks St.Johannes eV. Interesse haben. Wir freuen uns auf Vorschläge.

Wie hoch ist Pacht? Pacht berechnet sich nach dem Bodenrichtwert (den man im Internet für jede Gegend nachschauen kann). Das eGV sagt: 5% des Bodenrichtwertes beträgt die Pacht (pro Jahr und Quadartmeter). 70% der Pachteinnahmen gehen an das Erzbistum, 30% fließen in die Gemeinde. Eine Senkung der Pacht ist unter bestimmten Umständen möglich, muss aber genehmigt werden.

St.Pius X. Hier gibt es wenig Handlungsmöglichkeiten. Eine Änderung des Ensembles St.Pius X. zu Wohnraum z.B. für ältere Menschen ist nach Einschätzung des eGV und des Architekten Duda wegen des Denkmalschutzes nicht möglich, dazu kommt noch das Urheberrecht des Architekten Schürmann – d.h. eine Lösung geht nur zusammen mit Familie Schürmann und dem Denkmalschutz. Die beste Lösung ist nach wie vor die Abgabe an eine andere Religionsgemeinschaft. Die Tür für die syrisch-orthodoxe Gemeinde ist weiter offen, sie haben sich aber leider nicht mehr gemeldet.

Ein bisschen strittig sind die Betriebskosten für St.Pius X. Die letzten Zahlen der Revison von 1999 (was anderes haben wir nicht) schätzten die Betriebskosten jedes ‚Kirchturms‘ bei uns auf ca. 100.000,-€ pro Jahr. Das eGV bezweifelt das. Es müsse deutlich weniger sein. Leider liegen Zahlen der Rendantur dazu nicht vor!

Aus der Höhe der Kosten folgt die Dringlichkeit mit der wir eine Abgabe betreiben müssen.

St.Hubertus Für heute gibt es keinen Besprechungsbedarf.

St.Bruder Klaus Spannend ist der nun von St.Bruder Klaus in den ‚Ring geworfene Hut‘. Das Grundstück mit Pfarrheim kann nicht verkauft werden. Genauer: Das eGV genehmigt einen Verkauf nicht. Es geht also nur Erbpacht. Wahrscheinlich müsste mit dem Pfarrheim auch die angrenzende ‚Küsterwohnung‘ (?) mit vom Trägerverein übernommen werden, da Grundstück und Gebäude eine Einheit bilden, sagt das eGV. Ein Trägerverein müsste also Wohnung plus Pfarrheim in Erbpacht übernehmen und wäre dann für Betrieb und Erhalt alleine und selbst verantwortlich. Die Gemeinde wäre finanziell ganz raus.

Ich weise auf das Beispiel unter https://pfarrheim-hk.mauniewei.de/ hin (mit Dank an HS). Das Aktenzeichen K 080-44-410 teile ich dem eGV noch per EMail mit.

Das Risiko der Gemeinde bestünde darin, dass ein Trägerverein auch Pleite gehen könnte und die Gemeinde bekäme dann keine (symbolische) Pacht und hätte eine ‚Ruine‘ auf dem Grundstück. Ja, aber das Risiko besteht bei jedem Pachtvertrag.

Das eGV weist uns darauf hin, dass wir auf ca. 18.000,-€ Pacht pro Jahr verzichten, die wir einnehmen könnten, wenn das Grundstück plus Wohnung plus Pfarrheim in Erbpacht an einen Investor ginge …

Das eGV kann sich vorstellen einen erniedrigten Erbpachtzins zu genehmigen. Ob ein Erbpachtzins von einem Euro möglich ist, bleibt offen. Bisher wurden nur Kirchengebäude für ‚umsonst‘ mit dem Grundstück auf dem sie stehen in Erbpacht abgegeben, keine Pfarrheime plus Wohnung. Aber unmöglich scheint eine Abgabe für eine symbolische Summe für das eGV nicht zu sein.

In jedem Fall muss ein Konstrukt: Gemeinde gibt Wohung plus Pfarrheim in Erbpacht zu einem symbolischen Preis ab, durch unseren PGR+KV und dann durch den Vermögensrat des erbischöflichen Generalvikariats. Der muss zustimmen. Dazu sind Unterlagen erforderlich, die deutlich machen, dass ein eingetragener Verein (Trägerverein) die finanzielle Kraft hat, das ganze (auf Dauer) zu stemmen.

Die Rendantur hat mittlerweile Zahlen zu den Betriebskosten der Pfarrheime vorgelegt. Diese müssen noch auf Plausibilität geprüft werden. Über Weitergabe und/oder Veröffentlichung entscheidet der Kirchenvorstand.

Die nächste Sitzung des Lenkungskreises 2035 (Nr #10) ist am 04.09.2019 um 17:00h, anschließend ist um 20:00h Kirchenvorstandssitzung.

Richten Sie (höfliche) Fragen und Kommentare gerne an mich.

Florian Seiffert, Pfarrgemeinderat

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Aufruf der Deutschen Bischöfe zur Misereorfastenaktion 2019

Posted by michaelcziba - 27. März 2019

Liebe Schwestern und Brüder, junge Menschen wünschen sich eine Welt voller Möglichkeiten. Sie haben Ideen, Hoffnungen und Pläne und sind offen für die Zukunft. Daher lautet das Leitwort der diesjährigen Fastenaktion von Misereor: „Mach was draus: sei Zukunft!“ Die Fastenaktion wird gemeinsam mit der Kirche in El Salvador durchgeführt. Sie will vor allem Jugendliche ermutigen, im Vertrauen auf Gottes Liebe und die von ihm geschenkten eigenen Begabungen zu leben. Im Mittelamerikanischen El Salvador ist es nicht leicht, an eine gute Zukunft zu glauben. Es herrschen Armut und Gewalt. Gerade junge Menschen finden keine Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Trotzdem fassen viele Jugendliche in den von Misereor geförderten Projekten Vertrauen in die Zukunft. Sie werden so zu Botschaftern einer besseren, friedlichen Welt.
Lassen Sie sich von der Zuversicht dieser Jugendlichen anstecken! „Mach was draus: sei Zukunft!“ Dieses Leitwort zur Fastenaktion gilt uns allen, egal welchen Alters. Gestalten auch Sie am kommenden 5. Fastensonntag Zukunft – durch Ihr Gebet, Ihre Aktion in der Gemeinde, durch Ihre Gabe bei der Misereor-Kollekte. Ihre Spende trägt dazu bei, dass junge Menschen in El Salvador und weltweit hoffnungsvoll Zukunft mitgestalten können.
Fulda, den 27. September 2018
Für das Erzbistum Köln + Rainer Maria Card. Woelki, Erzbischof von Köln.

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Der Pfarrgemeinderat berichtet: Konzept 2035

Posted by Florian Seiffert - 20. März 2019

Gestern tagte der Lenkungskreises 2035 in St. Pius X 16:30h bis 18:55h. Ich berichte nach meinen Notizen:

St.Pius X.

St.Pius X.

Anwesend sind Vertreterinnen und Vertreter vom Pfarrgemeinderat (PGR), Kirchenvorstand (KV) vom Architekturbüro Duda und vom Erzbischöflichen Generalvikariat (eGV).

Ich berichte von dem Treffen am 13.02.2019 in St.Bruder Klaus. Pfarrer Cziba und Vertreterinnen von KV und PGR hatten sich mit der Aachener Wohnungsbaugesellschaft (‚Aachener‘) getroffen, da die ‚Aachener‘ Interesse an Gebäuden und Grundstücken rings um die Kirche St.Bruder Klaus gezeigt hatte. Dies steht in Zusammenhang mit dem Projekt 632 Wohnungen vom September 2018 und einem Anruf dazu bei Pfarrer Cziba von Kardinal Woelki im Nachgang seiner Visitation vom 07.01.2019.

Wir hatten am 13.02.2019 den beiden Vertretern der ‚Aachener‘ Kirche und Umgebung von St.Bruder Klaus gezeigt, auf den Denkmalschutz für Kirche (Nr. 8488 – eingetragen: 5. Februar 2001) und die ‚Begrünte Fortanlage mit Allee‘ (Nr. 638 – eingetragen: 1. Juli 1980) hingewiesen, ihnen erklärt, dass die kirchlich benötigten Räume in die Kirche umziehen sollen und dass die Bruder-Klaus Siedlung einen Versammlungsraum, nicht kleiner als 150 Plätze braucht, von dem es schön wäre, er würde in die Entwürfe der ‚Aachener‘ eingebaut. Zudem signalisieren wir Gesprächsbereitschaft, sind auch für schnelle Lösungen zu haben (was halt bei ‚Kirchens‘ schnell heißt) und warten jetzt auf einen Vorschlag seitens der ‚Aachener‘ (der nach meiner Kenntnis bis heute nicht vorliegt).

Wir diskutieren, ob das Engagement der Aachener Wohnungsbaugesellschaft (wenn es denn kommt) in unser Konzept passt. Ja, das tut es.

Ich lege die Zahlen unserer drei kirchlichen Bibliotheken aus der Deutschen Bibliotheksstatistik 2014-2017 vor. In einer Erklärung mache ich deutlich, dass wir drei lebendige Bibliotheken haben, die sehr fleißig sind. Das ist gut so und soll auch so bleiben. Die Schließung oder Zusammenfassung von Standorten hatten wir ja bewusst nicht ins Auge gefasst.

Wir gehen dann den Stand bei den einzelnen Standorten durch.

St.Bruder Klaus.
Wir haben nach dem Treffen mit der Aachener Wohnungsbaugesellschaft nichts mehr gehört, obwohl es doch schnell gehen sollte. Der KV wird Pfarrer Cziba bitten die ‚Aachener‘ anzurufen.

Wir diskutieren, ob die Pfarrei zukünftig einen Saal für die Siedlung betreiben soll, da klar ist, dass die Schließung des Pfarrheims die Bruder Klaus Siedlung hart treffen wird (man hörte einzelne Aussagen: Lieber die Kirche schließen, als das Pfarrheim!). Das eGV sagt: ein Saal für die Siedlung, der nicht von der Pfarrei benötigt wird, ist ganz klar nicht genehmigungsfähig. Das ist vielleicht das Hauptargument! Es ist egal, was wir wollen: Einen Saal für Sportler, Karnevalisten oder Siedler wird das eGV nicht genehmigen.

Herr Duda macht klar, dass unsere Idee, dass die ‚Aachener‘ einen Saal bauen soll, wenn sie schon das ‚Tafelsilber‘ bekommt nicht abwegig ist. Er könnte z.B. mit einer Umlage auf die Mieten als Versammlungsraum der neuen Wohnungen finanziert werden und bei Bedarf von Interessenten mietbar sein. Verantwortlich für den Saal (Putzen, Vermietung, …) wäre dann die ‚Aachener‘. Herr Duda sagt auch: Wir sollten uns mit dem Siedlerverein nochmal zusammensetzen. Gespräch ist besser, als EMail. Da hat er Recht.
Ich weise darauf hin, dass ein Knackpunkt war: Wir haben keine Zahlen, was die Pfarrheime pro Jahr an Miete, Strom, Wasser, Heizung und Reparaturen kosten. Von der Zentralrendantur bekommen wir die einfach nicht. Und ohne diese Zahlen wird es nicht gehen. Niemand kauft die ‚Katze im Sack‘.
Es bleibt aber offen, ob wir auf diese Weise einen Saal für St.Bruder Klaus erhalten oder neu gewinnen können. Klar ist, die Pfarrei wird keinen Saal mehr finanzieren können.
Wenn die ‚Aachener‘ sich auf einen Saal nicht einlässt, gibt es keinen. Es ist aber offen, ob die ‚Aachener‘ zum Zuge kommt. Andere Investitoren dürfen sehr gerne Vorschläge machen!
Vorschläge aus der Gemeindevertretung (GvO) oder dem Siedlerverein gab es bis heute nicht.

St.Pius X.
Das eGV hat auf Bitten der syrisch-orthodoxen Gemeinde einen weiteren Standort für eine neue Heimat vorgeschlagen. St.Salvator in Weidenpesch. Die syrisch-orthodoxe Gemeinde glaubt nicht so richtig mit den Architekten Schürmann zurecht zu kommen. Klar ist aber: Ohne diese Architekten geht es nicht, da deren Familie die Urheberrechte an St.Pius X. besitzt.
Andererseits gibt es bei St.Salvator auch Probleme, sagt das eGV. Die syrisch-orthodoxe Gemeinde ist dort wohl nicht so ganz begeistert aufgenommen worden, wie bei uns. Eine schnelle Lösung zeichnet sich also auch dort nicht ab. Der Vorsitzende der syrisch-orthodoxen Gemeinde hatte sich nochmal per EMail an den KV gewandt. Ein weiteres Treffen kam aber wegen eines Trauerfalles nicht zustande. Es ist wohl Zeit nochmal zu fragen: Was ist aus Sicht der syrisch-orthodoxe Gemeinde Stand der Dinge. Wo können wir helfen?
Es wundert mich auch, dass man uns die Machbarkeitsstudie (Geht der Umbau von St.Pius X. zu einem orthodoxem Gotteshaus) nicht beauftragen ließ, deren Kosten sich wohl eGV und wir geteilt hätten. Erst mit dieser Machbarkeitsstudie kann man doch eigentlich erst zuverlässig beurteilen, ob St.Pius X. durch den Umbau (mit den Architekten Schürmann!) eine neue Heimat für die syrisch-orthodoxe Gemeinde werden kann.
Die Wahrscheinlichkeit, dass das mit der syrisch-orthodoxe Gemeinde klappt, scheint uns gering. Aber die Tür ist weiter offen. Wir überlegen jetzt, was wir an Alternativen haben. (Neue) Ideen sind gefragt.

Ein Vorschlag ist: aus dem Ensemble Wohnungen (z.B. betreutes Wohnen) zu machen, die dann den Kirchbau St.Pius X. finanzieren. Auch hier fehlen die Zahlen der Rendantur, was die Kirche an Unterhalt kostet und wie viel Geld wir brauchen, um die Kirche durch die Wohnungen zu finanzieren. Dazu muss die Rechtsabteilung sagen, ob eine Finanzierung so erlaubt ist, wie wir uns das denken.

Ich schlage ein Kolumbarium vor. Ein Vertreter des eGV sagt, ein Kolumbarium sei im Erzbistum noch nie genehmigt worden. Es gibt viele Vorschriften, die dem entgegenstehen.
(Es zeigt sich, dass die Regeln und Vorschriften der Kirche von Köln noch aus der Zeit der Fülle stammen und für den Mangel, den wir jetzt haben nicht geeignet sind! Wie sollen wir unsere Finanzen sanieren, wenn jede Menge Regeln das verzögern und verhindern?)

Eine kirchliche Verwendung für St.Pius X. wäre die schönste Lösung. Aber dem eGV sind z.Zt. keine Gemeinden mit Geld bekannt, die eine Kirche und Heimat suchen.

Wir überlegen bis zur nächsten Sitzung weitere Alternativen. Für Vorschläge aus den Gremien und der Gemeinde sind wir immer offen. EMail an florian@seiffert.net genügt.

St.Hubertus.
Wir geben Bauvoranfragen an die Stadt Köln auf den Weg. Wir klären damit, was für eine Art Bau uns an Stelle des Pfarr- und Jugendheimes erlaubt wird.
Die Stadt Köln hat einen Kindergarten an dieser Stelle eine Absage erteilt, da der Platz dafür nicht reicht. Evtl. lockert das die Bindung zu einer sozialen Komponente eines Neubaus, der ja im Bebauungsplan an dieser Stelle vorgesehen ist.
Klar ist aber: Wenn in St.Hubertus gebaut wird, dann als letztes in der Reihe. Erst muss ein Pfarrzentrum in St.Mariä Geburt fertig sein.

St. Johannes.
Auch hier geben wir Bauvoranfragen auf den Weg. Wir wollen die Bauhöhen klären. Was ist möglich, sollten wir einen Kindergarten neu bauen oder uns bauen lassen. Wie hoch darf ein Invesotr an Stelle der dann abgerissenen Kirche St.Johannes Ev. bauen?

Wir müssen den Kindergarten von drei auf vier Züge erweitern, da eine Gruppe von St.Mariä Geburt rüber kommt – die dem Pfarrzentrum weicht. Auch eine fünfzügige Einrichtung bekämen wir mit katholischen Kindern voll! (JA, bei Zukunft-heute hat uns das Erzbistum Köln nicht geglaubt, dass die Geburtenentwicklung in unserer Gemeinde anders verläuft, als insgesamt in Köln (trotz Zahlen, die wir vorgelegt haben)! Das ist jetzt das Resultat!)

Es wird diskutiert, wie und ob der Kindergarten erweitert oder neu gebaut oder von einem Investor für uns gebaut wird. Dabei: Kann man St.Johannes eV mit Grundstück verkaufen? Muss es verpachtet werden? Was da geht, erlaubt ist und genehmigungsfähig sein kann, muss die Rechtsabteilung klären. Auch: Darf der Erlös eines Grundstücksverkaufs oder auch Pacht in den Kindergarten gesteckt werden?

St.Mariä Geburt
Auch hier geben wir eine Bauvoranfrage auf den Weg. Nach den Gesprächen mit der Stadt soll geklärt werden, wie groß und welche Staffelung bei den Geschossen des geplanten Pfarrzentrums ist möglich und wo und wie können wir der Pflicht für Stellplätze nachkommen.

Wir erwähnen nochmal, dass unsere Finanzlage auch deshalb so prekär ist, weil wir von der Rendantur seit Jahren einfach keine brauchbaren Zahlen bekommen. Ein KV-Mitglied erinnert es an Karl Valentin: Der Buchbinder Wanninger. Mich erinnert es eher an Franz Kafka: Vor dem Gesetz..

Ich denke, wenn sich Kirche ändern soll, dann bitte auch bei der Bürokratie. Was brauchen Gemeinden von ihrem eGV? In meinen 36 Jahren PGR hat uns das das eGV noch nie gefragt!

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