Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Archive for the ‘Finanzen’ Category

Bedarfsmeldungen für Gremien und Gruppierungen 2020

Posted by N. Groeger - 6. Oktober 2019

Aus gegebenem Anlass möchte ich alle Betroffenen darauf hinweisen,
dass die Bedarfsmeldungen (Anträge) für Mittel aus dem Finanzkonzept der Kirchengemeinde
St. Hubertus und Mariä Geburt für das Jahr 2020 bis zum 31.10.2019 im
Pfarrbüro Stammheim,
Salavtorstr. 3
51061 Köln
in formloser Form vorliegen müssen. (Bitte mit IBAN Nr. / Telefon Nr. und/oder E-Mailadresse / Ansprechpartner)
Dies kann auch per E-Mail gemacht werden ( maria-geburt@t-online.de ).
Bei Chören und Gruppierungen muss eine unterschriebene Mitgliederliste (Anlage 3 für Chöre oder Anlage 2 für Gruppierungen) beigefügt sein.

Nur wenn diese dort fristgerecht vorliegen, werden diese Anträge auch entsprechend bearbeitet.
Nachfragen sind dort unter der;
Tel. Nr.: 0221/662561,
möglich.

Die Abrechnungen für 2019 müssen bis spätestens 31.01.2020 ebenfalls im Pfarrbüro Stammheim vorliegen.
An den zu nutzenden Vordrucken zur Abrechnung hat es keine Änderungen gegeben.
Sie sind im Blog http://www.christen-am-rhein.com unter
Organisation->Finanzen -> Formulare und weitere Hinweise
abgelegt und können auch dort heruntergeladen werden.

Einzelne Formulare:
Abrechnungsübersicht (Anlage1)
https://pfarrgemeinderat.files.wordpress.com/2015/12/abrechnungsuebersicht-anlage-1.pdf

Mitgliederliste Gruppierungen (Anlage2)
https://pfarrgemeinderat.files.wordpress.com/2015/12/mitgliederliste-gruppierungen-anlage-2.pdf

Mitgliederliste Chöre (Anlage3)
https://pfarrgemeinderat.files.wordpress.com/2015/12/mitgliederliste-choere-anlage-3.pdf

Auftrittsübersicht Chöre/Musik (Anlage4)
Auftrittsuebersicht-Choere-Musik-Anlage-4
Für den Pfarrgemeinderat
Norbert Gröger

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Meinung: Pastoraler Zukunftsweg

Posted by Florian Seiffert - 11. September 2019

Wenn man sich die Unterlagen, die das Erzbistum Köln zum pastoralen Zukunftsweg ins Netz gestellt hat [1], anschaut, findet man auch diese Skizze:

Entlastung (Vergrößern durch Drauf“klicken“)

Dabei sträuben sich mir die Haare! Warum? Wir sollen offenbar die Trägerschaft über die Kindergärten und die Aufsicht und Herrschaft über unsere Finanzen abgeben. Der Kirchenvorstand verwaltet dann nicht mehr das Vermögen und die Liegenschaften der Pfarrei – zum Wohle der Menschen in der Pfarrei, sondern das Erzbischöfliche Generalvikariat EGV lässt das für uns machen, angeblich damit wir ENTLASTET sind …

Diese Art von ENTLASTUNG kenne ich schon. Stichwort Zentralrendantur. Seit wir die haben, ist die Übersicht über unsere Finanzen fast völlig verloren gegangen. Selbstbestimmt sind wir eigentlich nicht mehr. Die Liegenschaftsabteilung legt auch nur noch Schriftstücke vor, die der Kirchenvorstand beschließen soll. Verhandlungen über Pachterhöhung oder die Auswahl neuer Erbpachtnehmer mit Bevorzugung von kirchlich Engagierten oder Familien mit Kindern ist praktisch ausgeschlossen. Wie soll das dann erst werden, wenn wir auch noch die Kindergärten als Ort verlieren, wo Pfarrei segensreich wirken kann? Wo man die Menschen kennen muss, um feinfühlig zu agieren? Welche Kontrolle haben wir über unsere Finanzen, wenn ferne und unbekannte Fremde über sie herrschen? Kann der PGR dann noch einmal im Jahr 30.000€ beantragen, um Chöre, Gruppierungen, Messiener*innen, Babykreise, Sternsinger*innen, etc. zu unterstützen und zu fördern?

Mein Eindruck schon seit Jahren ist: Das Erzbistum Köln versucht die Macht über Geld, Anlagen und Grundstücke an sich zu reißen. Immer mit dem Hinweis: Wir haben Fachleute, ihr könnt im Kirchenvorstand die Fachkenntnis nicht haben. Ihr bekommt alle Informationen, die ihr braucht, alles wird besser, vertraut uns …

Bekommen haben wir stattdessen: Chaos bei den Finanzen. Keine Übersichten, keine Exceltabellen mit ‚Wieviel Geld ist in welchem Topf – zeitnah‘. Was haben wir ausgegeben? In welchem Topf ist noch wieviel? (Versprochen war das alles!)
Bei den Liegenschaften (Grundstücken, Erbpacht) ist es auch nicht besser. Pacht wird eingezogen oder nicht. Pacht wird an die Erbpachtnehmer*in zurück überwiesen. Eingetragene Grundstücksgrößen stimmen nicht.

Den Beitritt zur Zentralrendantur hat das EGV praktisch erzwungen – eine eigene Rendantin hat das EGV uns nicht (mehr) erlaubt. Auch bei dem Abbau von Kindergartengruppen (angeblich, weil nur noch katholische Kinder in katholische Einrichtungen sollten und wollten) hat man mit Erpressung gearbeitet (Generalvikar Feldhoff).
Und wenn dann Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat trotzdem widerstehen, so lange es geht, übt man Druck auf den Pfarrer aus, der dem Bischof gegenüber zu Gehorsam verpflichtet ist. Eine ganz fatale Machtkonstellation hat Kirche da und Verwaltungsgerichte, die die Arbeit der „Kirchenämter“ überprüfen können, gibt es bei Kirchens nicht!
Mal sehen, welche Daumenschrauben das Bistum diesmal zieht, um die Herrschaft über Finanzen und Liegenschaften endgültig zu erlangen und damit den Kirchenvorstand zu einem netten, kleinen Aufsichtsgremium degradiert, der nur noch die in der Pfarrei arbeitenden Handwerker beaufsichtigt.

Lieber Kirchenvorstand St.Hubertus und Mariä Geburt!
Widersteht! Seid standhaft! Lasst es nicht zu, dass ihr entmachtet werdet! Wehrt euch! Ihr habt meine volle Unterstützung!

Florian Seiffert, Pfarrgemeinderat

[1] https://www.zukunftsweg.koeln/#zielskizze

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Der Pfarrgemeinderat berichtet: Konzept 2035 – nixi

Posted by Florian Seiffert - 5. September 2019

Die Sommerpause ist vorbei. Was ist in der Zwischenzeit passiert?
Ehrlich gesagt? Kaum was, also fast nichts.

Konzept 2035Der Lenkungskreis 2035 tagte gestern. Die Vertreter des Generalvikariats (GV) beharrten darauf, dass wir die Ziele bei der Abgabe des Grundstücks von St.Johannes eV. nicht aus den Augen verlieren dürfen. Ich hatte das Gefühl, etwas größer und flexibler zu denken, evtl. sich auch von Investoren auf neue Gedanken bringen zu lassen, irritiert das GV? Ich war ehrlich überrascht.
Nach einer langen Sitzung war dann Konsens, dass wir neue Ideen denken dürfen, dass aber alle Schritte auf dem Weg zu einem neuen pastoralem Raumkonzept (selbstverständlich) beantragt und mit dem GV abgestimmt werden. Um das GV zu beruhigen, wird jetzt ein Bericht geschrieben. Danke. Zusatzarbeit.

St.Hubertus: Keine Neuigkeiten.
St.Mariä Geburt: Die Bauvoranfragen kamen von der Stadt Köln zurück. Sie wurden mit weiteren Unterlagen ergänzt und werden neu eingereicht.
St.Pius: Die syrisch-orthodoxe Gemeinde hat sich nicht mehr gemeldet. Das GV berichtet, dass sie aber noch keine neue Heimat gefunden hat – und die Zeit läuft.
St.Bruder Klaus: Keine Neuigkeiten. Wir arbeiten daran, die Zahlen für das Pfarrheim zu bekommen.

Zu St.Bruder Klaus kann ich noch ergänzen:
Der Kirchenvorstand hat sich zu einem hochrangigen Finanzgespräch mit dem GV und der Rendantur getroffen. Die Damen und Herr des Finanzausschusses haben ein weiteres Gespräch mit der Rendantur geführt. Es gibt jetzt neue Zahlen und Übersichten – alles schwer verständlich und vieles aus unserer Sicht nicht plausibel und alles voller Abkürzungen, die niemandem von uns etwas sagen! Aber wir haben erstmals mit einem Lichtstrahl in das dunkle Chaos leuchten können. Das ist positiv. Gelöst sind unsere Finanzprobleme aber noch lange nicht. Unser primäres Ziel ist zu verstehen, was hat die freie Betriebsmittelrücklage abgeschmolzen, welche Kostenstellen haben unverständliche Schwankungen, stimmen die Zahlen oder sind sie wenigstens plausibel, haben wir die Zuwendungen bekommen, die uns zustehen?
Die von der Rendantur versprochenen Zahlen für das Pfarrheim Bruder Klaus liegen weiter nicht vor – trotz eines: ‚Wir schauen gleich morgen nach …‘ der Rendantur.
Liebe „Bruder Kläuser“, wir geben nicht auf!

Manchmal ist ehrenamtliche Arbeit frustrierend.

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Der Pfarrgemeinderat berichtet: Konzept 2035 – ‚Wir denken in Jahrhunderten!‘

Posted by Florian Seiffert - 23. Mai 2019

 

Am 22.05.2019 tagte der ‚Lenkungskreis 2035‘ in St.Hubertus.

Anwesend sind:
Drei Mitglieder des Kirchenvorstands (KV), zwei Mitglieder des Pfarrgemeinderates (PGR), zwei Mitarbeiter des Generalvikariats (eGV), unser Verwaltungsleiter und unser Architekt Thomas Duda.
Pfarrer Cziba ist im verdienten Urlaub.
Wir sprechen von 16:30h – 18:50h.

Nachdem ich mich zwei Monate im eGV um einen Termin bemüht hatte, um uns mit den Fachabteilungen Bau, Recht und Pastoral zusammen setzen zu können, klärte mich eine Mail vor zwei Tagen auf, dass mit den beiden heutigen Vertretern des eGV alles Notwendige besprochen sei und sie unsere Fragen werden beantworten können.

Zwei meiner Fragen waren:

  • St.Johannes Ev. ist für die Profanierung vorgesehen. Dürfen wir das Grundstück verkaufen? Muss es verpachtet werden? Dürften wir einen Verkaufserlös zu 100% z.B. in eine Erweiterung eines Kindergartens investieren?
  • Die Kirche St.Pius X. wollen wir abgeben (wenn möglich). Wie sähe ein Pacht- oder Nutzungsvertrag aus? Was ist möglich? Dürfen wir Kirche und Grundstück verkaufen? Was dürfen wir mit dem Erlös machen? Dürfte man den Erlös benutzen, um andere Gebäude zu sanieren oder ein neues Pfarrzentrum zu bauen? Was ist, wenn wir St.Pius X. nicht abgeben können (weil sich niemand findet, der St.Pius X. übernehmen möchte). Düfen wir das Ensemble aus Pfarrheim und St.Pius X. so umbauen, dass z.B. (Sozial-)Wohnungen entstehen, die dann den Kirchenbau St.Pius X. finanzieren?
  • Neu hinzugekommen ist seit dem 05.05.2019 die Frage: Ist es genehmigungsfähig das Pfarrheim St.Bruder Klaus für einen Euro an einen Trägerverein abzugeben?

St.Johannes eV. Unser Besitz in St.Johannes ist ein Grundstück (das war vorher nicht so klar, es hätten auch mehrere Parzellen sein können). Den Teil des Grundstücks, auf dem die Kirche St.Johannes eV. steht, dürfen wir nicht verkaufen! Das eGV genehmigt heutzutage keine Grundstücksverkäufe mehr. Nirgendwo!
Ein Verkauf brächte einen Erlös, der in ein paar Jahren aufgebraucht wäre – Pacht hingegen fließt Jahr für Jahr. “Wir denken in Jahrhunderten“ sagt das eGV.

Das Grundstück auf dem die Kirche St.Johannes eV. steht, kann also nur in Erbpacht vergeben werden. Möglich ist also: Ein Investor pachtet das Grundstück, reißt die Kirche ab und baut z.B. Wohnungen.

Der Kindergarten in St.Johannes, der auch auf dem einen Grundstück steht, bekommt eine Gruppe aus Mariä Geburt (die dem Pfarrzentrum weicht) dazu und wird entweder aufgestockt oder neu gebaut oder es findet sich eine Lösung in Zusammenhang mit der Wohnbebauung auf dem Gelände der Kirche St.Johannes eV. Was es da für Möglichkeiten und Optionen gibt, wird der KV mit Hilfe von Architekt Duda konkretisieren. Gleichzeitig beginnen nun Gespräche mit Investoren, die an der Pacht und Bebauung des Grundstücks St.Johannes eV. Interesse haben. Wir freuen uns auf Vorschläge.

Wie hoch ist Pacht? Pacht berechnet sich nach dem Bodenrichtwert (den man im Internet für jede Gegend nachschauen kann). Das eGV sagt: 5% des Bodenrichtwertes beträgt die Pacht (pro Jahr und Quadartmeter). 70% der Pachteinnahmen gehen an das Erzbistum, 30% fließen in die Gemeinde. Eine Senkung der Pacht ist unter bestimmten Umständen möglich, muss aber genehmigt werden.

St.Pius X. Hier gibt es wenig Handlungsmöglichkeiten. Eine Änderung des Ensembles St.Pius X. zu Wohnraum z.B. für ältere Menschen ist nach Einschätzung des eGV und des Architekten Duda wegen des Denkmalschutzes nicht möglich, dazu kommt noch das Urheberrecht des Architekten Schürmann – d.h. eine Lösung geht nur zusammen mit Familie Schürmann und dem Denkmalschutz. Die beste Lösung ist nach wie vor die Abgabe an eine andere Religionsgemeinschaft. Die Tür für die syrisch-orthodoxe Gemeinde ist weiter offen, sie haben sich aber leider nicht mehr gemeldet.

Ein bisschen strittig sind die Betriebskosten für St.Pius X. Die letzten Zahlen der Revison von 1999 (was anderes haben wir nicht) schätzten die Betriebskosten jedes ‚Kirchturms‘ bei uns auf ca. 100.000,-€ pro Jahr. Das eGV bezweifelt das. Es müsse deutlich weniger sein. Leider liegen Zahlen der Rendantur dazu nicht vor!

Aus der Höhe der Kosten folgt die Dringlichkeit mit der wir eine Abgabe betreiben müssen.

St.Hubertus Für heute gibt es keinen Besprechungsbedarf.

St.Bruder Klaus Spannend ist der nun von St.Bruder Klaus in den ‚Ring geworfene Hut‘. Das Grundstück mit Pfarrheim kann nicht verkauft werden. Genauer: Das eGV genehmigt einen Verkauf nicht. Es geht also nur Erbpacht. Wahrscheinlich müsste mit dem Pfarrheim auch die angrenzende ‚Küsterwohnung‘ (?) mit vom Trägerverein übernommen werden, da Grundstück und Gebäude eine Einheit bilden, sagt das eGV. Ein Trägerverein müsste also Wohnung plus Pfarrheim in Erbpacht übernehmen und wäre dann für Betrieb und Erhalt alleine und selbst verantwortlich. Die Gemeinde wäre finanziell ganz raus.

Ich weise auf das Beispiel unter https://pfarrheim-hk.mauniewei.de/ hin (mit Dank an HS). Das Aktenzeichen K 080-44-410 teile ich dem eGV noch per EMail mit.

Das Risiko der Gemeinde bestünde darin, dass ein Trägerverein auch Pleite gehen könnte und die Gemeinde bekäme dann keine (symbolische) Pacht und hätte eine ‚Ruine‘ auf dem Grundstück. Ja, aber das Risiko besteht bei jedem Pachtvertrag.

Das eGV weist uns darauf hin, dass wir auf ca. 18.000,-€ Pacht pro Jahr verzichten, die wir einnehmen könnten, wenn das Grundstück plus Wohnung plus Pfarrheim in Erbpacht an einen Investor ginge …

Das eGV kann sich vorstellen einen erniedrigten Erbpachtzins zu genehmigen. Ob ein Erbpachtzins von einem Euro möglich ist, bleibt offen. Bisher wurden nur Kirchengebäude für ‚umsonst‘ mit dem Grundstück auf dem sie stehen in Erbpacht abgegeben, keine Pfarrheime plus Wohnung. Aber unmöglich scheint eine Abgabe für eine symbolische Summe für das eGV nicht zu sein.

In jedem Fall muss ein Konstrukt: Gemeinde gibt Wohung plus Pfarrheim in Erbpacht zu einem symbolischen Preis ab, durch unseren PGR+KV und dann durch den Vermögensrat des erbischöflichen Generalvikariats. Der muss zustimmen. Dazu sind Unterlagen erforderlich, die deutlich machen, dass ein eingetragener Verein (Trägerverein) die finanzielle Kraft hat, das ganze (auf Dauer) zu stemmen.

Die Rendantur hat mittlerweile Zahlen zu den Betriebskosten der Pfarrheime vorgelegt. Diese müssen noch auf Plausibilität geprüft werden. Über Weitergabe und/oder Veröffentlichung entscheidet der Kirchenvorstand.

Die nächste Sitzung des Lenkungskreises 2035 (Nr #10) ist am 04.09.2019 um 17:00h, anschließend ist um 20:00h Kirchenvorstandssitzung.

Richten Sie (höfliche) Fragen und Kommentare gerne an mich.

Florian Seiffert, Pfarrgemeinderat

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Der Pfarrgemeinderat berichtet: Konzept 2035

Posted by Florian Seiffert - 20. März 2019

Gestern tagte der Lenkungskreises 2035 in St. Pius X 16:30h bis 18:55h. Ich berichte nach meinen Notizen:

St.Pius X.

St.Pius X.

Anwesend sind Vertreterinnen und Vertreter vom Pfarrgemeinderat (PGR), Kirchenvorstand (KV) vom Architekturbüro Duda und vom Erzbischöflichen Generalvikariat (eGV).

Ich berichte von dem Treffen am 13.02.2019 in St.Bruder Klaus. Pfarrer Cziba und Vertreterinnen von KV und PGR hatten sich mit der Aachener Wohnungsbaugesellschaft (‚Aachener‘) getroffen, da die ‚Aachener‘ Interesse an Gebäuden und Grundstücken rings um die Kirche St.Bruder Klaus gezeigt hatte. Dies steht in Zusammenhang mit dem Projekt 632 Wohnungen vom September 2018 und einem Anruf dazu bei Pfarrer Cziba von Kardinal Woelki im Nachgang seiner Visitation vom 07.01.2019.

Wir hatten am 13.02.2019 den beiden Vertretern der ‚Aachener‘ Kirche und Umgebung von St.Bruder Klaus gezeigt, auf den Denkmalschutz für Kirche (Nr. 8488 – eingetragen: 5. Februar 2001) und die ‚Begrünte Fortanlage mit Allee‘ (Nr. 638 – eingetragen: 1. Juli 1980) hingewiesen, ihnen erklärt, dass die kirchlich benötigten Räume in die Kirche umziehen sollen und dass die Bruder-Klaus Siedlung einen Versammlungsraum, nicht kleiner als 150 Plätze braucht, von dem es schön wäre, er würde in die Entwürfe der ‚Aachener‘ eingebaut. Zudem signalisieren wir Gesprächsbereitschaft, sind auch für schnelle Lösungen zu haben (was halt bei ‚Kirchens‘ schnell heißt) und warten jetzt auf einen Vorschlag seitens der ‚Aachener‘ (der nach meiner Kenntnis bis heute nicht vorliegt).

Wir diskutieren, ob das Engagement der Aachener Wohnungsbaugesellschaft (wenn es denn kommt) in unser Konzept passt. Ja, das tut es.

Ich lege die Zahlen unserer drei kirchlichen Bibliotheken aus der Deutschen Bibliotheksstatistik 2014-2017 vor. In einer Erklärung mache ich deutlich, dass wir drei lebendige Bibliotheken haben, die sehr fleißig sind. Das ist gut so und soll auch so bleiben. Die Schließung oder Zusammenfassung von Standorten hatten wir ja bewusst nicht ins Auge gefasst.

Wir gehen dann den Stand bei den einzelnen Standorten durch.

St.Bruder Klaus.
Wir haben nach dem Treffen mit der Aachener Wohnungsbaugesellschaft nichts mehr gehört, obwohl es doch schnell gehen sollte. Der KV wird Pfarrer Cziba bitten die ‚Aachener‘ anzurufen.

Wir diskutieren, ob die Pfarrei zukünftig einen Saal für die Siedlung betreiben soll, da klar ist, dass die Schließung des Pfarrheims die Bruder Klaus Siedlung hart treffen wird (man hörte einzelne Aussagen: Lieber die Kirche schließen, als das Pfarrheim!). Das eGV sagt: ein Saal für die Siedlung, der nicht von der Pfarrei benötigt wird, ist ganz klar nicht genehmigungsfähig. Das ist vielleicht das Hauptargument! Es ist egal, was wir wollen: Einen Saal für Sportler, Karnevalisten oder Siedler wird das eGV nicht genehmigen.

Herr Duda macht klar, dass unsere Idee, dass die ‚Aachener‘ einen Saal bauen soll, wenn sie schon das ‚Tafelsilber‘ bekommt nicht abwegig ist. Er könnte z.B. mit einer Umlage auf die Mieten als Versammlungsraum der neuen Wohnungen finanziert werden und bei Bedarf von Interessenten mietbar sein. Verantwortlich für den Saal (Putzen, Vermietung, …) wäre dann die ‚Aachener‘. Herr Duda sagt auch: Wir sollten uns mit dem Siedlerverein nochmal zusammensetzen. Gespräch ist besser, als EMail. Da hat er Recht.
Ich weise darauf hin, dass ein Knackpunkt war: Wir haben keine Zahlen, was die Pfarrheime pro Jahr an Miete, Strom, Wasser, Heizung und Reparaturen kosten. Von der Zentralrendantur bekommen wir die einfach nicht. Und ohne diese Zahlen wird es nicht gehen. Niemand kauft die ‚Katze im Sack‘.
Es bleibt aber offen, ob wir auf diese Weise einen Saal für St.Bruder Klaus erhalten oder neu gewinnen können. Klar ist, die Pfarrei wird keinen Saal mehr finanzieren können.
Wenn die ‚Aachener‘ sich auf einen Saal nicht einlässt, gibt es keinen. Es ist aber offen, ob die ‚Aachener‘ zum Zuge kommt. Andere Investitoren dürfen sehr gerne Vorschläge machen!
Vorschläge aus der Gemeindevertretung (GvO) oder dem Siedlerverein gab es bis heute nicht.

St.Pius X.
Das eGV hat auf Bitten der syrisch-orthodoxen Gemeinde einen weiteren Standort für eine neue Heimat vorgeschlagen. St.Salvator in Weidenpesch. Die syrisch-orthodoxe Gemeinde glaubt nicht so richtig mit den Architekten Schürmann zurecht zu kommen. Klar ist aber: Ohne diese Architekten geht es nicht, da deren Familie die Urheberrechte an St.Pius X. besitzt.
Andererseits gibt es bei St.Salvator auch Probleme, sagt das eGV. Die syrisch-orthodoxe Gemeinde ist dort wohl nicht so ganz begeistert aufgenommen worden, wie bei uns. Eine schnelle Lösung zeichnet sich also auch dort nicht ab. Der Vorsitzende der syrisch-orthodoxen Gemeinde hatte sich nochmal per EMail an den KV gewandt. Ein weiteres Treffen kam aber wegen eines Trauerfalles nicht zustande. Es ist wohl Zeit nochmal zu fragen: Was ist aus Sicht der syrisch-orthodoxe Gemeinde Stand der Dinge. Wo können wir helfen?
Es wundert mich auch, dass man uns die Machbarkeitsstudie (Geht der Umbau von St.Pius X. zu einem orthodoxem Gotteshaus) nicht beauftragen ließ, deren Kosten sich wohl eGV und wir geteilt hätten. Erst mit dieser Machbarkeitsstudie kann man doch eigentlich erst zuverlässig beurteilen, ob St.Pius X. durch den Umbau (mit den Architekten Schürmann!) eine neue Heimat für die syrisch-orthodoxe Gemeinde werden kann.
Die Wahrscheinlichkeit, dass das mit der syrisch-orthodoxe Gemeinde klappt, scheint uns gering. Aber die Tür ist weiter offen. Wir überlegen jetzt, was wir an Alternativen haben. (Neue) Ideen sind gefragt.

Ein Vorschlag ist: aus dem Ensemble Wohnungen (z.B. betreutes Wohnen) zu machen, die dann den Kirchbau St.Pius X. finanzieren. Auch hier fehlen die Zahlen der Rendantur, was die Kirche an Unterhalt kostet und wie viel Geld wir brauchen, um die Kirche durch die Wohnungen zu finanzieren. Dazu muss die Rechtsabteilung sagen, ob eine Finanzierung so erlaubt ist, wie wir uns das denken.

Ich schlage ein Kolumbarium vor. Ein Vertreter des eGV sagt, ein Kolumbarium sei im Erzbistum noch nie genehmigt worden. Es gibt viele Vorschriften, die dem entgegenstehen.
(Es zeigt sich, dass die Regeln und Vorschriften der Kirche von Köln noch aus der Zeit der Fülle stammen und für den Mangel, den wir jetzt haben nicht geeignet sind! Wie sollen wir unsere Finanzen sanieren, wenn jede Menge Regeln das verzögern und verhindern?)

Eine kirchliche Verwendung für St.Pius X. wäre die schönste Lösung. Aber dem eGV sind z.Zt. keine Gemeinden mit Geld bekannt, die eine Kirche und Heimat suchen.

Wir überlegen bis zur nächsten Sitzung weitere Alternativen. Für Vorschläge aus den Gremien und der Gemeinde sind wir immer offen. EMail an florian@seiffert.net genügt.

St.Hubertus.
Wir geben Bauvoranfragen an die Stadt Köln auf den Weg. Wir klären damit, was für eine Art Bau uns an Stelle des Pfarr- und Jugendheimes erlaubt wird.
Die Stadt Köln hat einen Kindergarten an dieser Stelle eine Absage erteilt, da der Platz dafür nicht reicht. Evtl. lockert das die Bindung zu einer sozialen Komponente eines Neubaus, der ja im Bebauungsplan an dieser Stelle vorgesehen ist.
Klar ist aber: Wenn in St.Hubertus gebaut wird, dann als letztes in der Reihe. Erst muss ein Pfarrzentrum in St.Mariä Geburt fertig sein.

St. Johannes.
Auch hier geben wir Bauvoranfragen auf den Weg. Wir wollen die Bauhöhen klären. Was ist möglich, sollten wir einen Kindergarten neu bauen oder uns bauen lassen. Wie hoch darf ein Invesotr an Stelle der dann abgerissenen Kirche St.Johannes Ev. bauen?

Wir müssen den Kindergarten von drei auf vier Züge erweitern, da eine Gruppe von St.Mariä Geburt rüber kommt – die dem Pfarrzentrum weicht. Auch eine fünfzügige Einrichtung bekämen wir mit katholischen Kindern voll! (JA, bei Zukunft-heute hat uns das Erzbistum Köln nicht geglaubt, dass die Geburtenentwicklung in unserer Gemeinde anders verläuft, als insgesamt in Köln (trotz Zahlen, die wir vorgelegt haben)! Das ist jetzt das Resultat!)

Es wird diskutiert, wie und ob der Kindergarten erweitert oder neu gebaut oder von einem Investor für uns gebaut wird. Dabei: Kann man St.Johannes eV mit Grundstück verkaufen? Muss es verpachtet werden? Was da geht, erlaubt ist und genehmigungsfähig sein kann, muss die Rechtsabteilung klären. Auch: Darf der Erlös eines Grundstücksverkaufs oder auch Pacht in den Kindergarten gesteckt werden?

St.Mariä Geburt
Auch hier geben wir eine Bauvoranfrage auf den Weg. Nach den Gesprächen mit der Stadt soll geklärt werden, wie groß und welche Staffelung bei den Geschossen des geplanten Pfarrzentrums ist möglich und wo und wie können wir der Pflicht für Stellplätze nachkommen.

Wir erwähnen nochmal, dass unsere Finanzlage auch deshalb so prekär ist, weil wir von der Rendantur seit Jahren einfach keine brauchbaren Zahlen bekommen. Ein KV-Mitglied erinnert es an Karl Valentin: Der Buchbinder Wanninger. Mich erinnert es eher an Franz Kafka: Vor dem Gesetz..

Ich denke, wenn sich Kirche ändern soll, dann bitte auch bei der Bürokratie. Was brauchen Gemeinden von ihrem eGV? In meinen 36 Jahren PGR hat uns das das eGV noch nie gefragt!

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Finanzkonzept: Abrechnungen 2018

Posted by N. Groeger - 13. Januar 2019

Ich bitte die Gremien und Gruppierungen, die noch nicht für das Jahr 2018 ihre Abrechnung gemacht haben, bis spätestens 31.01.2019  ihre Abrechnung im Büro St. Mariä Geburt einzureichen.
Für Gruppierungen und Gremien ist das  die Abrechnungsübersicht (Anlage1).

https://pfarrgemeinderat.files.wordpress.com/2015/12/abrechnungsuebersicht-anlage-1.pdf

Für Chöre: die Auftrittsübersicht Chöre/Musik (Anlage4)

https://pfarrgemeinderat.files.wordpress.com/2015/12/auftrittsuebersicht-choere-musik-anlage-4.pdf

Für Ferienfreizeiten und Bildungswochenenden: eine unterschriebene Teilnehmerliste.

Die Gruppierungen, die einen Überschuss  haben, sollen das Geld im Pfarrbüro St. Mariä Geburt abgeben,
oder einzahlen auf das IBAN Konto:
DE37 3705 0198 0001 6423 47
Kath. Kirche Hubertus Mariä Geburt
unter dem Verwendungszweck: Finanzkonzept 2018 und dem Namen der Gruppierung

Falls Sie nicht mehr für diese Ehrenämter zuständig sind, geben Sie bitte diese Information an Ihren Nachfolger weiter, und schicken Sie mir eine kurze Info zu.

Vielen Dank
Norbert Gröger
PGR – Finanzkonzept
E-Mail norbert.groeger@christen-am-rhein.com

 

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Bedarfmeldungen der Gremien/Gruppierungen und Chöre für 2019

Posted by N. Groeger - 27. September 2018

Aus gegebenem Anlass möchte ich alle Betroffenen darauf hinweisen,
dass die Bedarfsmeldungen für Mittel aus dem Finanzkonzept der Kirchengemeinde St.Hubertus und Mariä Geburt
für das Jahr 2019 bis zum 31.10.18 im
Pfarrbüro Stammheim,
Salavtorstr. 3 in
51061 Köln
in formloser Form vorliegen müssen. (Bitte mit IBAN Nr. / Telefon Nr. und/oder E-Mailadresse / Ansprechpartner)
Dies kann auch per E-Mail gemacht werden ( maria-geburt@t-online.de ).
Bei Chören und Gruppierungen muss eine unterschriebene Mitgliederliste (Anlage 3 oder 4) beigefügt sein.

Nur wenn sie dort vorliegen, werden diese Anträge auch entsprechend bearbeitet.
Nachfragen sind dort unter der;
Tel. Nr.: 0221/662561,
möglich.

Die Abrechnungen für 2018 sollten bis spätestens 31.01.19 ebenfalls im Pfarrbüro Stammheim vorliegen.
An den zu nutzenden Vordrucken zur Abrechnung hat es keine Änderungen gegeben.
Sie sind im Blog http://www.christen-am-rhein.com unter
Organisation->Finanzen -> Formulare und weitere Hinweise
abgelegt und können auch dort herunter geladen werden.

Einzelne Formulare:
Abrechnungsübersicht (Anlage1)
https://pfarrgemeinderat.files.wordpress.com/2015/12/abrechnungsuebersicht-anlage-1.pdf

Mitgliederliste Gruppierungen (Anlage2)
https://pfarrgemeinderat.files.wordpress.com/2015/12/mitgliederliste-gruppierungen-anlage-2.pdf

Mitgliederliste Chöre (Anlage3)
https://pfarrgemeinderat.files.wordpress.com/2015/12/mitgliederliste-choere-anlage-3.pdf

Auftrittsübersicht Chöre/Musik (Anlage4)
https://pfarrgemeinderat.files.wordpress.com/2015/12/auftrittsuebersicht-choere-musik-anlage-4.pdf

Für den Pfarrgemeinderat
Norbert Gröger

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Der Pfarrgemeinderat berichtet: Konzept 2035

Posted by Florian Seiffert - 11. März 2018

Konzept 2035Sonntag, 11.03.2018.

Heute ist nach der Messe um 09:30h ein Treffen von Pfarrgemeinderat (PGR) und Kirchenvorstand (KV). Wir wollen uns nach der PGR-Wahl 2017 gegenseitig kennenlernen und die neuen Fakten in unsere Strategie für die Gespräche mit dem Erzbischöflichen Generalvikariat (EGV) für Projekt 2035 einbauen.

Neue Fakten?
Ja! Bisher war es mehr oder weniger Vermutung, seit letzter Woche ist es Gewissheit. Die Gemeinde St.Hubertus und Mariä Geburt macht Miese. Etwa 100 bis 200 Tausend Euro pro Jahr. Durch diese Verluste schmelzen wir unsere Reserven, das Geld auf der Hohen Kante ab. Wenn wir nichts ändern, sind wir in drei bis vier Jahren im Minus, also pleite. Sehr wahrscheinlich – nein, mit Gewissheit!, wird dann das EGV unseren Haushalt „In Ordnung“ bringen. D.h. es wird dafür sorgen, dass wir nicht mehr ausgeben, als wir einnehmen.
Woher kommt es, dass wir mehr ausgeben, als wir einnehmen? Die Kirche von Köln bezuschusst unsere Gemeinde aus Kirchensteuermitteln mit einem (mir unbekannten) Betrag für jede Katholikin und jeden Katholik, die oder der in unserer Gemeinde wohnt. Dazu kommen Einnahmen aus Pacht und Zinsen, von denen wir einen Teil behalten dürfen. Während diese Einnahmen über die Jahre eher konstant sind oder leicht abnehmen, sind die Kosten für Personal und Reparaturen ständig angestiegen. Da wir die Jahresabschlüsse unseres Haushalts von 2009 bis 2015 erst in der letzten Woche vom EGV bekommen haben, ist auch jetzt erst klar, wie hoch der Zwang zum Sparen ganz genau ist. Wie gesagt, bisher war es Vermutung, jetzt wissen wir es schwarz auf weiß.

Wie können wir sparen? Und zwar nicht nur ein bisschen! Wie spart man 200.000,- Euro im Jahr?
Es müssen die Pfarrheime und Kirchen geschlossen oder abgegeben werden, die hohe Unterhalts- und Reparaturkosten verursachen. Das ist schmerzhaft, denn an keiner Kirche wollen Menschen auf ihr Gotteshaus oder auf Versammlungsflächen verzichten.

Nach Diskussion mit KV und PGR ist heute folgendes Konsens:

  • St.Johannes Evangelist wird so schnell es möglich ist, d.h. so schnell es das EGV möglich macht, geschlossen oder abgegeben.
  • An jeder Kirche der Gemeinde soll es weiter einen oder zwei Räume geben, wo man sich nach der Messe treffen und Kaffee trinken kann, wo sich Jugendgruppen treffen können oder wo eine Agape möglich ist.

Heiß diskutiert wird die Notwendigkeit ein zentrales Zentrum zu bauen. Dort wäre das Pfarrbüro angesiedelt, evtl. Priesterwohnung(en), vielleicht auch mit Versammlungsräumen. Diskutiert wird auch eine Zusammenarbeit mit den evangelischen Schwestern und Brüdern. Kann man Kirchenräume oder Versammlungsflächen gemeinsam finanzieren und betreiben? Ist es nicht schlauer, ein Zentrum an einer der Kirchen zu betreiben und zu erhalten? Warum müssen wir auf „die Wiese“ gehen, wenn man „bei den Menschen“ bleiben kann? Kann man nicht einen Teil einer Kirche als Café und Versammlungsraum nutzen? Bespiele dafür gibt es – es geht also.
Ich persönlich finde ein zentrales Zentrum, ein modulares Gebäude mit flexiblen Möglichkeiten und Provisorien eine gute Idee. Man muss halt schauen, was die zukünftigen Christinnen und Christen annehmen, was sie brauchen und was sie mit Ideen und Leben füllen.

Eine Option haben wir – für die ich aber sicher nicht bin. Wir könnten abwarten und nichts tun. Wir warten einfach, bis wir pleite sind und das EGV uns das Heft des Handelns aus der Hand nimmt. Das hat den Vorteil, dass wir in den Gremien „nichts schuld“ sind. Niemand kann beim Aldi oder beim Edeka auf uns PGR- oder KV-Mitglieder zukommen und uns beschimpfen: Was habt ihr denn da für einen Bockmist gebaut? Warum wird St.Dingens geschlossen und abgerissen? Und wir könnten sagen: Wir waren auch dagegen, aber das (böse) EGV hat das so beschlossen!
Mehr Rückgrat braucht man, wenn man sich das Heft des Handelns nicht aus der Hand nehmen lässt, das Tun und die Ziele des Handelns selbst bestimmt und, wie ich finde, seine Pflicht und Verpflichtung erfüllt und jetzt schon überlegt, wie wir einen ausgeglichenen Haushalt erreichen bei gleichzeitig einem weiter (möglichst) blühendem Gemeindeleben.

Der nächste Schritt wird sein, St.Johannes Ev. zu schließen oder abzugeben, vielleicht abzureißen und das Grundstück zu verkaufen. Oder dort evtl. ein Gemeindezentrum zu errichten? Wenn das gestemmt ist, wird die nächste Frage sein, was mit St.Pius X. ist. Das Ensemble ist von dem Architekten Schürmann gebaut und darf ohne sein Zustimmung nicht verändert werden. Damit ist nur eine Nutzung als Gottesdienstraum oder Abriss möglich. Es stehen aber teure Erhaltungsarbeiten an, die wir vielleicht gezwungen sind einzusparen. Auf uns zu kommt auch recht bald: Was machen wir mit den Pfarrheimen in St.Mariä Geburt, was mit dem in St.Hubertus? Alternativen sind: Abreißen und durch Gebäude ersetzen, wo behindertengerechte Versammlungsmöglichkeiten mit Küche und Toiletten bestehen und wo Mietwohnungen das Gebäude finanzieren.

Noch ist nicht alles fest und beschlossen. Aber es ist auch nicht mit (Finanzierungs)Wundern zu rechnen. Schließungen werden kommen. Die Mitglieder von PGR und KV versuchen das Beste für eine bunte und lebendige Gemeinde hinzubekommen. Es wäre schön, wenn Sie uns mit Zuspruch und Verständnis unterstützen. Oder mit Ideen, die auch die Gemeindemitglieder an den anderen Kirchorten der Gemeinde unterstützen können, die umsetzbar sind, die das EGV genehmigen kann und die Ausgaben einsparen helfen.
Wenn Sie in dem spannenden Prozess mit Ideen, Tat und Rat helfen wollen: Im November sind Kirchenvorstandswahlen. Lassen Sie sich wählen und Sie sind in der ersten Reihe mit dabei!

Florian Seiffert, PGR

Siehe auch:

Aktualisierung 12.03.2018.
Bruno schreibt mir: … Alle Kirchen in unserer Gemeinde bis auf St. Johannes Ev. stehen auf der offiziellen Dankmalschutzliste – also auch St. Pius X. (seit 2001). Das bedeutet nicht nur, dass ein Abriss nicht in Frage kommt, sondern auch, dass man verpflichtet ist, es instand zu halten. Für Änderungen ist nicht nur die Erlaubnis des Architekten bzw. seiner Nachfahren erforderlich, sondern auch die Zustimmung der Denkmalschutzbehörde. …

Ich schaue gleich mal nach, was für Überraschungen die Liste sonst noch so birgt:
Suche in der Denkmalliste …

Toll. Und jetzt?
Ich glaube das kommt auf die Frageliste für Kardinal Woelki. Er kommt uns ja im Januar 2019 besuchen.

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Finanzbedarfsmeldungen 2018 für Gruppierungen und Chöre

Posted by N. Groeger - 28. September 2017

Aus gegebenem Anlass möchte ich alle Betroffenen darauf hinweisen,
dass die Bedarfsmeldungen für Mittel aus dem Finanzkonzept der Kirchengemeinde
für das Jahr 2018 bis zum 31.10.17 im
Pfarrbüro Stammheim,
Salavtorstr. 3
51061 Köln
formlos vorliegen müssen.
Bitte mit Name der Gruppierung / Bankverbindung / Telefon Nr. und/oder E-Mailadresse / Ansprechpartner.
Bei Gruppierungen und Chöre muss eine unterschriebene Mitgliederliste (Anlage2/Anlage3) beigefügt werden !!
Dies kann auch per E-Mail gemacht werden (maria-geburt@t-online.de).
Nur wenn sie dort vorliegen, werden diese Anträge auch entsprechend bearbeitet.
Nachfragen sind dort unter der
Tel. Nr.: 0221/662561,
möglich.

Die Abrechnungen für 2017 sollten bis spätestens 31.01.18 ebenfalls im Pfarrbüro Stammheim vorliegen.
Es werden erst Auszahlungen für 2018 angewiesen, wenn die Abrechnung für 2017 vorliegt.

An den zu nutzenden Vordrucken zur Abrechnung hat es keine Änderungen gegeben.
Sie sind im Blog http://www.christen-am-rhein.com unter
Pfarramt-> Formulare und weitere Hinweise
abgelegt und können auch dort heruntergeladen werden.
Oder zur Übersicht hier klicken .

Einzelne Formulare:
Abrechnungsübersicht (Anlage1)
Mitgliederliste Gruppierungen (Anlage2)
Mitgliederliste Chöre (Anlage3)
Auftrittsübersicht Chöre/Musik (Anlage4)

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Finanzen (Bedarfsmeldung 2017 + Hinweis auf die Abrechnungen 2016)

Posted by N. Groeger - 10. Oktober 2016

Aus gegebenem Anlass möchte ich alle Betroffenen darauf hinweisen,
dass die Bedarfsmeldungen für Mittel aus dem Finanzkonzept der Kirchengemeinde
für das Jahr 2017 bis zum 31.10.16 im
Pfarrbüro Stammheim,
Salavtorstr. 3 in
51061 Köln
formlos vorliegen müssen.
Bitte mit Name der Gruppierung / Bankverbindung / Telefon Nr. und/oder E-Mailadresse / Ansprechpartner.
Bei Gruppierungen und Chöre muss eine Unterschriebene Mitgliederliste (Anlage2/Anlage3) beigefügt werden !!
Dies kann auch per E-Mail gemacht werden (maria-geburt@t-online.de).
Nur wenn sie dort vorliegen, werden diese Anträge auch entsprechend bearbeitet.
Nachfragen sind dort unter der
Tel. Nr.: 0221/662561,
möglich.

Die Abrechnungen für 2016 sollten bis spätestens 31.01.17 ebenfalls im Pfarrbüro Stammheim vorliegen.
An den zu nutzenden Vordrucken zur Abrechnung hat es keine Änderungen gegeben.
Sie sind im Blog http://www.christen-am-rhein.com unter
Pfarramt->Finanzen und Zuschüsse -> Formulare und weitere Hinweise
abgelegt und können auch dort herunter geladen werden.
Oder zur Übersicht hier klicken .

Einzelne Formulare:
Abrechnungsübersicht (Anlage1)
Mitgliederliste Gruppierungen (Anlage2)
Mitgliederliste Chöre (Anlage3)
Auftrittsübersicht Chöre/Musik (Anlage4)

 

 

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