Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Archive for the ‘Papst’ Category

Botschaft von Papst Franziskus zum Weltmissionssonntag am 25. Oktober 2020

Posted by michaelcziba - 23. Oktober 2020

Botschaft von Papst Franziskus zum Weltmissionssonntag am 25. Oktober 2020

„Hier bin ich, sende mich“ (Jes 6,8)
Liebe Brüder und Schwestern,
für den Einsatz, mit dem der vergangene Oktober, der außer- ordentliche Missionsmonat, in der gesamten Kirche begangen wurde, möchte ich Gott danken. Ich bin überzeugt, dass dieser dazu beigetragen hat, viele Gemeinschaften auf dem Weg, der durch das Thema „Getauft und gesandt: die Kirche Christi auf Mission in der Welt“ vorgezeichnet war, zur missionarischen Neuausrichtung zu bewegen. Wenn das aktuelle Jahr auch von den durch die Covid-19 Pandemie verursachten Leiden und Herausforderungen gekennzeichnet ist, so setzt sich doch der missionarische Weg der gesamten Kirche im Lichte jenes Wortes fort, das wir in der Erzählung der Berufung des Propheten Jesaja finden: „Hier bin ich, sende mich“ (Jes 6,8). Es ist die immer neue Antwort auf die Frage des Herrn: „Wen soll ich senden?“ (ebd.). Dieser Ruf kommt aus dem Herzen Gottes, aus seiner Barmherzigkeit, der in der gegenwärtigen weltweiten Krise sowohl an die Kirche als auch an die Menschheit ergeht. „Wie die Jünger des Evangeliums wurden wir von einem unerwarteten heftigen Sturm überrascht. Uns wurde klar, dass wir alle im selben Boot sitzen, alle schwach und orientierungslos sind, aber zugleich wichtig und notwendig, denn alle sind wir dazu aufgerufen, gemeinsam zu rudern, alle müssen wir uns gegenseitig beistehen. Auf diesem Boot … befinden wir uns alle. Wie die Jünger, die wie aus einem Munde angsterfüllt rufen: „Wir gehen zugrunde“ (vgl. V. 38), so haben auch wir erkannt, dass wir nicht jeder für sich, sondern nur gemeinsam vorankommen“ (Betrachtung auf dem Petersplatz, 27. März 2020). Wir sind wirklich erschrocken, orientierungslos und verängstigt. Der Schmerz und der Tod lassen uns unsere menschliche Zerbrechlichkeit erfahren; aber zugleich nehmen wir alle in uns eine starke Sehnsucht nach Leben und Befreiung vom Übel wahr. In diesem Zusammenhang stellt sich der Ruf zur Mission – die Einladung, um der Liebe zu Gott und zum Nächsten willen aus sich selbst hinauszugehen – als Gelegenheit des Teilens, des Dienens, der Fürbitte dar. Die Mission, die Gott jedem anvertraut, führt von einem ängstlichen und verschlossenen zu einem wiedergefundenen und durch die Selbsthingabe erneuerten Ich.
Im Kreuzesopfer, in dem sich die Sendung Jesu erfüllt (vgl. Joh 19,28-30), offenbart uns Gott, dass seine Liebe jedem und allen gilt (vgl. Joh 19,26-27). Und er bittet uns um die persönliche Sendungsbereitschaft, weil er die Liebe ist, die in beständiger Missionsbewegung immer aus sich herausgeht, um Leben zu geben. Aus Liebe zu den Menschen hat Gott Vater den Sohn Jesus gesandt (vgl. Joh 3,16). Jesus ist der Missionar des Vaters: Seine Person und sein Werk sind gänzlicher Gehorsam zum dem Willen des Vaters (vgl. Joh 4,34; 6,38; 8,12-30; Hebr 10,5-10). Seinerseits zieht uns der für uns gekreuzigte und auf- erstandene Jesus in seine Liebesbewegung hinein, mit eben seinem Geist, der die Kirche beseelt; er macht uns zu Jüngern Christi und sendet uns auf Mission in die Welt und zu den Völkern. „Die Mission und „die Kirche im Aufbruch“ sind nicht ein Programm, ein Vorhaben, das durch Willensanstrengung zu verwirklichen ist. Christus lässt die Kirche aufbrechen. Du bewegst dich in der Mission der Verkündigung des Evangeliums, weil der Geist dich antreibt und führt“ (Vgl. Senza di Lui non possiamo far nulla, Città del Vaticano 2019, 16f). Gott liebt uns immer als Erster und mit dieser Liebe begegnet er uns und ruft uns. Unsere persönliche Berufung rührt daher, dass wir Söhne und Töchter Gottes in der Kirche sind, seine Familie, Brüder und Schwestern in jener Liebe, die Jesus uns bezeugt hat. Alle aber haben eine menschliche Würde, die auf dem göttlichen Ruf gründet, Kinder Gottes zu sein, im Sakrament der Taufe und der Freiheit des Glaubens das zu werden, was sie von je her im Herzen Gottes sind. Schon die Tatsache des ohne unser eigenes Zutun empfangenen Lebens stellt eine implizite Einladung dar, in die Dynamik der Selbsthingabe einzutreten: In die Getauften wird ein Same gelegt, der als Liebesantwort reife Gestalt in der Ehe oder der Jungfräulichkeit um des Himmelreiches willen annehmen wird. Das menschliche Leben entspringt der Liebe Gottes, es wächst in der Liebe und strebt zur Liebe hin. Niemand ist von der Liebe Gottes ausgeschlossen und im heiligen Opfer des Sohnes Jesu am Kreuz hat Gott die Sünde und den Tod besiegt (vgl. Röm 8,31-39). Für Gott wird das Böse, ja sogar die Sünde, zu einer Herausforderung, zu lieben und immer mehr zu lieben (vgl. Mt 5,38-48; Lk 23,33-34). Daher heilt die göttliche Barmherzigkeit im Paschamysterium die Urwunde der Menschheit und ergießt sich über das ganze Universum. Die Kirche als universales Sakrament der Liebe Gottes für die Welt setzt die Mission Jesu in der Geschichte fort und sendet uns überallhin aus, auf dass durch unser Glaubenszeugnis und die Verkündigung des Evangeliums Gott noch einmal seine Liebe kundtue und Herz, Verstand und Körper aller Menschen sowie die Gesellschaften und Kulturen überall und zu jeder Zeit berühren und verwandeln möge. Die Mission ist die freie und bewusste Antwort auf den Ruf Gottes. Aber diesen Ruf können wir nur wahrnehmen, wenn wir eine persönliche Liebesbeziehung mit Jesus pflegen, der in der Kirche lebendig ist. Fragen wir uns: Sind wir bereit, die Gegenwart des Heiligen Geistes in unserem Leben anzunehmen? Sind wir bereit, den Ruf zur Mission zu vernehmen, so- wohl im Eheleben als auch auf dem Weg der gottgeweihten Keuschheit oder des Weihepriestertums und überhaupt im gewöhnlichen alltäglichen Leben? Sind wir bereit, überallhin ausgesandt zu werden, um unseren Glauben an Gott, den barmherzigen Vater, zu bezeugen, um das Evangelium des Heils Jesu Christi zu verkünden, um am göttlichen Leben des Heiligen Geistes teilzuhaben und so die Kirche aufzubauen? Sind wir bereit, wie Maria, die Mutter Jesu, vorbehaltlos dem Willen Gottes zu dienen (vgl. Lk 1,38)? Diese innere Bereitschaft ist sehr wichtig, um Gott antworten zu können: „Hier bin ich, Herr, sende mich“ (Jes 6,8). Und dies nicht in einer abstrakten Vorstellung, sondern im Heute der Kirche und der Geschichte.
Verstehen, was Gott uns in diesen Zeiten der Pandemie sagen will, wird zu einer Herausforderung auch für die Mission der Kirche. Die Krankheit, das Leiden, die Angst, die Isolation richten Anfragen an uns. Die Armut desjenigen, der allein stirbt, der sich selbst überlassen ist, der die Arbeit und den Lohn verliert, der kein zu Hause und nichts zu essen hat, werfen Fragen auf. Gerade weil wir dazu verpflichtet sind, körperlichen Abstand zu halten und zu Hause zu bleiben, sind wir eingeladen wiederzuentdecken, dass wir der sozialen Beziehungen bedürfen und auch der gemeinschaftlichen Beziehung zu Gott. Fernab davon, das Misstrauen und die Gleichgültigkeit zu mehren, sollte dieser Zustand uns aufmerksamer für unsere Art und Weise machen, mit den anderen in Beziehung zu treten. Und das Gebet, in dem Gott unser Herz berührt und bewegt, öffnet uns für die Bedürfnisse der Liebe, der Würde, der Freiheit unserer Brüder wie auch für die Sorge um die ganze Schöpfung. Die Unmöglichkeit, uns als Kirche zu versammeln, um die Eucharistie zu feiern, hat uns die Lage vieler christlicher Gemeinschaften teilen lassen, die die Messe nicht jeden Sonntag feiern können. In diesem Zusammenhang wird die Frage, die Gott uns stellt, „Wen soll ich senden?“, erneut an uns gerichtet und erwartet von uns eine neue großzügige und überzeugte Antwort: „Hier bin ich, sende mich“ (Jes 6,8). Gott fährt in der Suche fort, wen er in die Welt und zu den Völkern senden kann, um seine Liebe, seine Errettung von Sünde und Tod, seine Befreiung vom Bösen zu bezeugen (vgl. Mt 9,35- 38; Lk 10,1-12).
Den Weltmissionstag zu begehen, bedeutet auch zu bekräftigen, wie das Gebet, das Nachdenken und die materielle Hilfe eurer Spenden eine Gelegenheit darstellen, um aktiv an der Mission Jesu in seiner Kirche teilzunehmen. Die Nächstenliebe, die in den Kollekten der liturgischen Feiern des dritten Sonntags im Oktober zum Ausdruck gebracht wird, hat den Zweck, die in meinem Namen geleistete missionarische Arbeit der Päpstlichen Missionswerke zu unterstützen, um den geistlichen und materiellen Bedürfnissen der Völker und der Kirchen auf der ganzen Welt zum Heile aller nachzukommen.
Die allerseligste Jungfrau Maria, Stern der Evangelisierung und Trösterin der Betrübten, missionarische Jüngerin ihres eigenen Sohnes Jesus, möge weiterhin für uns Fürsprache einlegen und uns beistehen.

Rom, St. Johannes im Lateran, am 31. Mai 2020, dem Hochfest Pfingsten.
FRANZISKUS I.

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Fratelli Tutti

Posted by Florian Seiffert - 4. Oktober 2020

Die neue Enzyklika Fratelli Tutti von Papst Franziskus ist veröffentlicht:

https://bit.ly/33uG7sS

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Freitag, 27.03.2020 – 18:00h beten mit dem Papst

Posted by Florian Seiffert - 26. März 2020

  • Wort Gottes
  • Anbetung des Allerheiligsten Sakraments
  • Segen Urbi et Orbi
  • Möglichkeit des Empfangs des vollkommenen Ablasses

Internetstreams finden Sie über www.zdf.de und über www.vaticannews.va/de.html.

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AMORIS LAETITIA

Posted by Florian Seiffert - 8. April 2016

08.04.2016, aktualisiert: 23.04.2016.

Das nachsynodale Schreiben des Heiligen Vaters AMORIS LAETITIA ist heute veröffentlicht worden.
Kaum ist es da, gibt es ein Echo in den Medien. Ich frage mich immer, wie schnell die Journalistinnen und Journalisten 304 Seiten lesen und verstehen können …

Dank des gut sortierten Servers des Vaticans vatican.va kann man sich das Schreiben in deutsch und im Original anschauen. Vielleicht besser, als sich von den Medien berichten zu lassen.

amoris laetitia

amoris laetitia

Ich habe das päpstliche Schreiben via LaTeX, latex2html und zweier perl-Scripte zu epub gewandelt, damit man es auf dem Smartphone oder dem Tablet lesen kann.

Ich gehe davon aus, dass der Heilige Vater nichts dagegen hat, dass sein wunderbares Schreiben in anderen Formaten – aber sonst unverändert – weiter verbreitet wird. Sollte das nicht in Ordnung sein, bitte ich um Nachricht, dann entferne ich amoris.epub wieder.

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Papst Franziskus bittet für irakischen Christen zu beten.

Posted by Florian Seiffert - 9. August 2014

Papst Franziskus

Papst Franziskus

Papst Franziskus bittet via Twitter um unsere Solidarität, Hilfe und um unser Gebet!

  • Ich bitte die internationale Gemeinschaft, alle Opfer der Gewalt im Irak zu beschützen.
  • Ich bitte alle Pfarreien und katholischen Gemeinschaften, an diesem Wochenende besonders für die irakischen Christen zu beten.
  • Herr, wir bitten dich, jenen Menschen im Irak zu helfen, die aller Habe beraubt wurden.
  • Ich bitte euch, heute einen Moment innezuhalten und für alle zu beten, die im Irak gezwungen sind, ihre Häuser zu verlassen.
  • Ich bitte alle Menschen guten Willens, sich mit mir im Gebet für die Christen im Irak und alle verfolgten Gemeinschaften zu verbinden.

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Fragebogen des Vatikan zum Thema »Familie«

Posted by Florian Seiffert - 27. November 2013

Aktualisierung (UpDate) 29.11.2013:


Fragebogen des Vatikan zum Thema »Familie«
oder:
DIE PASTORALEN HERAUSFORDERUNGEN DER FAMILIE IM KONTEXT DER EVANGELISIERUNG

Es gibt einen Fragebogen des Vatikan, der der Vorbereitung der außerordentlichen Bischofsynode zum Thema »Familie« vom 5.-19. Oktober 2014 dient.
Es lohnt sich, wie immer, den Vorbereitungstext und den Fragebogen im Original anzuschauen. Die offizielle Übersetzung gibt es wie immer im gut sortierten Webauftritt des Vatikan:

Es ist aber nicht so klar, was man machen muss, wenn man den Fagebogen ausfüllen möchte. Wohin soll man den dann schicken? In welcher Form?

Das Erzbistum Köln bietet eine etwas veränderte und aufbereitete Variante beim Familienbund Köln. Den Fragebogen sollen nach einer Erklärung des Vatikans auch und insbesondere die Laien in den Pfarreien beantworten, sagt der Familienbund. Man kann ein interaktives PDF-Dokument ausfüllen und mit etwas Glück per EMail verschicken. Das PDF ließ sich unter Linux weder öffnen noch bearbeiten – verschicken schon garnicht. Unter Windows ging es, es funktioniert aber nicht alles einwandfrei – auch sind die vorgegebenen Antworten vielleicht nicht das, was man auswählen möchte. Möglicherweise ist das Original des Vatikans doch hilfreicher?

Auf den Seiten des Erzbistums Köln muss man etwas suchen, findet dann aber eine Seite, die aber auf den Familienbund Bayern verweist. Allerdings ist der Link tot und mit etwas Mühe kommt man dann in Bayern auf ein interaktives PDF, was aber unter Linux nicht zu gebrauchen ist.

Der Spiegel berichtet kurz (eher verkürzt), kennt aber den Fragebogen nicht:

Katholisch.de behauptet, der Fragebogen sei nicht für die Laien, sondern richte sich an die Bischöfe:

Der BDKJ hat aus dem Fragebogen des Vatikan eine Fassung für die Jugend erstellt, die kann man gleich im Web online ausfüllen.

In den übrigen Bistümern finden sich weitere Informationen und Varianten. Google und Co helfen weiter.

Eine insgesamt etwas verworrene Situation, aber, wo ein Wille ist, ist ein Weg und wer mitmachen möchte, sollte sich nicht abhalten lassen. Und wer die Fragen und vorgegebenen Antworten „seltsam“ finden, tja, der sollte glaube ich erst recht antworten und mitmachen. Man darf gespannt sein, was die Bistümer auswerten und veröffentlichen.
Einsendeschluss ist hier und da mit dem 15.12.2013 angegeben, da die Ergebnisse im Januar vorliegen sollen.

Florian Seiffert

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Ihre Wünsche und Gebete für Papst Benedikt XVI. und seinen Nachfolger

Posted by Florian Seiffert - 21. Februar 2013

Missio Achen hat eine gute Idee aufgenommen und umgesetzt:

Liebe Freundinnen und Freunde von missio Aachen,

Papst Benedikt XVI. legt am 28. Februar sein Amt nieder und zieht sich im Alter von 85 Jahren in ein Kloster zurück. Danach wählen 117 Kardinäle aus aller Welt im nachfolgenden Konklave seinen Nachfolger. missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer würdigte bereits die weltkirchlichen Akzente, den Einsatz für Religionsfreiheit und interreligiösen Dialog weltweit sowie die theologische Lebensleistung von Papst Benedikt. An dieser Stelle haben auch Sie, liebe Freundinnen und Freunde von missio Aachen, die Gelegenheit, Ihren Dank und Gebete, Ihre Wünsche und Hoffnungen für den scheidenden Papst und seinen Nachfolger aufzuschreiben.

http://www.missio-hilft.de/de/themen/spiritualitaet/sonst/ruecktritt-papst-benedikt-nachfolger-formular.html

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19.20.2010 Rom: Eine Papst – Postkarte

Posted by Florian Seiffert - 20. Oktober 2010

Mich erreicht eine Postkarte mit dem Bild des Heiligen Vaters an den PGR. Lest selbst:

Herzliche Grüße von der Ministrantenwallfahrt aus ROM. Danke für die Unterstützung sagen:

Lena Jule Justine Jan Jan Steffen Veronika Eric Nico Jenny Ricarda Sabine Anne Tobi Sara Daniel Rosa (unleserlich) (unleserlich) (unleserlich) (unleserlich) (unleserlich) (unleserlich) (unleserlich).

Postkarte

Postkarte

Ist doch nett, gell? Dabei verwalten wir das Geld nur, es ist nicht das Geld des PGR, es ist euer Geld, das der Kirchensteuerzahlerinnen und -Zahler!

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Laien: Mitverantwortliche am Sein und Handeln der Kirche

Posted by Florian Seiffert - 7. März 2010

Benedikt XVI.

Benedikt XVI.


Papst Benedikt XVI.: „Wir brauchen einen Mentalitätswechsel, vor allem mit Blick auf die Laien. Man sollte diese nicht mehr nur als Mitarbeiter des Klerus ansehen, sondern sie wirklich als Mitverantwortliche am Sein und Handeln der Kirche anerkennen. Auf diese Art und Weise würde ein reifer und engagierter Laienstand gefördert! Liebe christliche Familien und liebe junge Leute, die ihr hier lebt: Laßt euch immer mehr einbeziehen in die Verkündigung des Evangeliums – wartet nicht, dass andere euch Botschaften bringen, sondern macht euch selbst zu Missionaren Christi bei euren Brüdern – da wo sie wohnen, arbeiten, studieren oder die Freizeit verbringen.“

Zitiert nach radiovaticana.org

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PAPST BENEDIKT XVI.: Der Priester und die Seelsorge in der digitalen Welt

Posted by Florian Seiffert - 5. Februar 2010

Papst Benedikt XVI.

Papst Benedikt XVI von de.wikipedia.org.

Der heilige Vater äußert sich in der Botschaft zum 44. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel:

„Der Priester und die Seelsorge in der digitalen Welt – die neuen Medien im Dienst des Wortes“

Papst Benedikt XVI. ruft die Priester auf, ihren Dienst für das Wort auch über das Internet zu leisten:

„Von den Priestern wird aber die Fähigkeit verlangt, in der digitalen Welt in beständiger Treue zur biblischen Botschaft präsent zu sein, um ihre Funktion als Leiter von Gemeinden auszuüben, die sich jetzt immer mehr in den vielen „Stimmen“ der digitalen Welt ausdrücken, und um das Evangelium zu verkünden, indem sie neben den traditionellen Mitteln von den Möglichkeiten der neuen Generation audiovisueller Medien (Foto, Video, Blog, Website) Gebrauch machen, die bisher unbekannte Gelegenheiten zum Dialog sowie nützliche Hilfsmittel für die Evangelisierung und die Katechese darstellen.

Denn je mehr die modernen Technologien immer intensivere Verbindungen schaffen und die digitale Welt ihre Grenzen ausdehnt, desto mehr wird der Priester gefordert sein, sich seelsorgerisch damit zu befassen und das eigene Engagement zu steigern, um die Medien in den Dienst des Wortes zu stellen.

Euch, liebe Priester, lade ich erneut ein, mit Weisheit die außergewöhnlichen Gelegenheiten zu ergreifen, die sich durch die moderne Kommunikation bieten. Der Herr mache Euch zu leidenschaftlichen Verkündern der frohen Botschaft auch auf der neuen „Agora“, die von den aktuellen Kommunikationsmitteln geschaffen wird.“

Den vollständige Text finden Sie in deutsch bei http://www.vatican.va:
„Der Priester und die Seelsorge in der digitalen Welt
– die neuen Medien im Dienst des Wortes“

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