Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Archive for the ‘PGR’ Category

Stellungnahme zur Situation in unserer katholischen Kirche

Posted by Florian Seiffert - 7. April 2021

Als katholische Laien-Vertreter*innen der ehemaligen Heimatpfarrei von Kardinal Woelki verfolgen wir das Geschehen im Erzbistum Köln mit besonderer Aufmerksamkeit. Seit langem regt sich in uns Widerstand gegen Auffassungen, Haltungen und konkrete Umsetzungen. Denn wir stehen für anderes ein!

Wir erleben in unserer Gemeinde, dass Menschen massiv an der katholischen Kirche zweifeln und verzweifeln. Die Menschen fühlen sich von ihrer Kirche verlassen und verraten, denn sie gibt ihnen kaum Antworten auf ihre Fragen und Bedürfnisse. Viele sind enttäuscht und ziehen sich zurück.

Und auch viele engagierte Katholik*innen fragen sich vermehrt, ob sie für diese Kirche noch geradestehen und sich einbringen wollen. Viele sehen im Umgang der Kirchenleitungen mit den Gemeinden, Kritikern und anders Denkenden eine eklatante Missachtung des von Gott gegebenen Auftrags. Dieser Umgang hat mit unserem Verständnis von Menschlichkeit und Liebe nichts zu tun. Auch die angestrebten Lösungen anstehender Probleme und Fragen im sogenannten Pastoralen Zukunftsweg gehen an den erlebten Realitäten vorbei.

Der Umgang mit Missbrauchsopfern in der Vergangenheit wird als große Schuld, bisher ohne deutliche Reue und Konsequenzen angesehen. Daran ändern auch die bisherigen personellen Konsequenzen wenig. Wir sehen darin keine umfassende Übernahme von moralischer Verantwortung gegenüber den Missbrauchsopfern.

In der katholischen Kirche gilt ein hierarchisches und feudal anmutendes System. Wir sind im Geiste des deutschen Grundgesetzes mit den dazugehörigen demokratischen Prinzipien aufgewachsen und in unsere Positionen demokratisch gewählt. Wir haben durch die Taufe Anteil am „gemeinsamen Priestertum der Gläubigen“. Dazu passen viele Umgangsweisen und Haltungen des Erzbistums nicht: die strikte Trennung zwischen Laien und Klerikern, zwischen Gemeinde und erzbischöflichem Generalvikariat (eGV), zwischen Gehorsamsgelöbnis und freier Gewissensentscheidung. Wir wünschen uns von der katholischen Kirche eine Neuentdeckung dieses „gemeinsamen Priestertums“ und erwarten Folgendes:

  1. Wir erwarten den Umgang miteinander auf Augenhöhe

Der „Pastorale Zukunftsweg“ gaukelt Beteiligung vor, ohne uns Laien die Möglichkeit zu geben, wirklich Einfluss nehmen zu können. „Wir fordern, dass der Pastorale Zukunftsweg ein Prozess mit echter Partizipation wird. Die Gemeinschaft aller getauften Menschen muss entscheidenden Einfluss auf die Zukunft unserer Kirche haben. Dafür braucht es zuallererst ein Zuhören und Wahrnehmen der Bedürfnisse, Gedanken und Vorschläge der gläubigen Menschen.“ (Gregor Stiels, Januar 2021) Das ist auch unsere Position.

Wir sind im höchsten Maße entrüstet, wie mit den Verantwortlichen der katholischen Hochschulgemeinde und ihrer Homepage umgegangen wird, wie Priester, die sich kritisch äußern, einbestellt und gemaßregelt werden. Die Liste ließe sich noch lange fortführen.

Wir stehen fassungslos vor der unmöglichen Aufgabe unseres Kirchenvorstands, auf der einen Seite Geld einsparen zu sollen, und auf der anderen Seite keine Entscheidungen ohne die Genehmigung des eGV treffen zu können. Und wir verstehen nicht, dass Entscheidungen vom eGV verweigert werden, weil angeblich kein pastorales Zukunftskonzept vorläge, dieses jedoch bereits seit Jahren Grundlage verschiedenster Verhandlungen ist (Stichwort: Kirchengebäude St. Johannes Evangelist in Stammheim). Das Vorgehen ist derart absurd, dass das vermutete Ziel des eGVs nur sein kann, den Kirchenvorstand so mürbe zu machen, dass niemand mehr diese ehrenamtliche Arbeit machen möchte, damit das eGV übernehmen und alleine schalten und walten kann.

Genauso unverständlich ist es, dass wir zur Teilnahme an der Zentralrendantur gezwungen wurden, um die Gemeinden zu entlasten. Diese ist jedoch nicht in der Lage, klare Zahlen zu benennen, wenn es z.B. um die Kosten eines Gebäudes, wie dem Pfarrsaal in Bruder Klaus, geht.

Ein Umgang miteinander auf Augenhöhe erfordert Teilhabe und Transparenz. Wir erwarten, dass die demokratisch gewählten Systeme in der Gemeinde erhalten bleiben und noch stärker als bisher in die Entscheidungen des Erzbistums einbezogen werden.

  1. Wir erwarten die Aufrechterhaltung pfarrlicher Strukturen im gewachsenen Rahmen

Die Pfarrgemeinde St. Hubertus und Mariä Geburt entstand am 01.01.2011 durch die Fusion von drei Pfarreien mit damals fünf Kirchorten. Wir haben vieles versucht, um als eine Gemeinde zusammenzuwachsen. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass viele Gläubige, um sich angesprochen und wohlzufühlen, kleinere Bezüge um „ihren“ Kirchturm herum brauchen. An ein Team von Hauptamtlichen, die sich abwechseln, können sie sich gewöhnen, an einen anderen Kirchort kaum oder gar nicht.

Das bedeutet, dass neue Strukturen gefunden werden müssen, die auch von den sogenannten Laien (Pastoralreferentinnen, Gemeindereferentinnen, Sozialpädagog*innen etc.), die angestellt beschäftigt werden müssen, ausgefüllt werden.

„Das Konzept eines von einem zentralen Pastoralteam aus der Ferne qualifizierten und begleiteten Teams von Verantwortlichen überzeugt uns nicht. (…) Das Kriterium, dass eine Gemeinde sich ohne solche ortsbezogene feste Begleitung selbstständig durch ein Team von Verantwortlichen trägt oder eben vergeht, erscheint uns nicht sachgerecht, ja lieblos. Es entspricht nicht der Realität heutiger Ehrenamtlichkeit und auch nicht unbedingt dem, was wir als unser Charisma ansehen. Hier wird die Verantwortlichkeit überdehnt, die wir in Teams von Ehrenamtlichen ehrenamtlich tragen können und wollen.“ (Pfarrgemeinderat Flingern/ Düsseltal Stellungnahme 2020 zur „Pfarrei der Zukunft“ im Rahmen des Pastoralen Zukunftsweges) Das ist auch unsere Haltung.

  1. Wir erwarten Gleichberechtigung und eine offenere Sexualmoral

Wir erwarten die Gleichberechtigung von Frauen bis hin zu allen Weiheämtern und eine Aufhebung des Pflichtzölibats. Wir sehnen uns nach einer offeneren Sexualmoral, die sich am jesuanischen Vorbild orientiert, Geschiedene gleich behandelt und Homosexualität nicht ablehnt. Wir begrüßen in diesem Zusammenhang ausdrücklich die Entscheidung der Bischöfe vieler Bistümer in Deutschland, homosexuelle Paare auch weiterhin zu segnen. Wir wünschen uns eine Kirche, die Orientierung bietet und keine Ausgrenzung vollzieht.

  1. Wir erwarten die Übernahme der Verantwortung und die Ahndung aller Vorfälle von Machtmissbrauch bis hin zu sexuellem Missbrauch

Zu diesem Thema ist unseres Erachtens die katholische Kirche mit ihren veralteten und hierarchischen Strukturen und Haltungen in ganz entschiedenem Maße gefordert, Veränderungen einzuleiten. Dazu gehört nicht allein die offene Aufklärung der Missbrauchsfälle der Vergangenheit, sondern auch die Zusammenarbeit mit den staatlichen Behörden und die vorurteilsfreie Suche nach strukturellen Veränderungen. Aus gutem Grund trennt der Staat legislative, exekutive und judikative Gewalt. Es ist dringend geboten, dass die Kirche diesen Schritt auch vollzieht.

„Wir wünschen uns eine Kirche, die offen zu Fehlern und Verbrechen steht, deren klare Haltung zu sichtbarem und konsequentem Handeln führt, die sich gegenüber den Opfern angemessen und demütig verhält und einen glaubwürdigen Neuanfang wagt.“ (Katholikenausschuss der Stadt Köln, März 2021)

  1. Wir erwarten einen angstfreien Umgang miteinander

Wir stellen fest, dass Gemeindemitglieder, Laien und Kleriker, bei ihren Meinungsäußerungen immer wieder große Vorsicht walten lassen. Menschen haben Angst und befürchten Nachteile, wenn sie ihre Meinung frei äußern. Wie sehen z.B., dass Maria 2.0 die Möglichkeit entzogen wird, ihre Meinung in kirchlichen Foren frei zu äußern. Wir wünschen uns eine Kirche, in der man angstfrei über Meinungsverschiedenheiten streiten kann.

  1. Wir erwarten, dass Bischöfe von ihrem Kirchenvolk gewählt werden

Wir wünschen uns, dass Bischöfe von ihrem Kirchenvolk gewählt werden. Wir sind sicher, dass der Heilige Geist auch in einer Wahl wirkt, nicht nur in einem Vorschlag des Domkapitels und einer Ernennung aus Rom.

  1. Wir erwarten die Mahlgemeinschaft mit unseren evangelischen Schwestern und Brüdern

Was wird beschädigt, wenn evangelische Christ*innen in der katholischen Kirche zur Kommunion gehen? Was wird beschädigt, wenn Katholikinnen am Abendmahl der evangelischen Kirche(n) teilnehmen? Kann Jesus Christus in Gestalt von Brot und Wein jemanden beschädigen? Ist es nicht viel wichtiger, dass wir im Sinne und Geist von Jesus Christus handeln, als dass wir kleinlich darauf beharren Recht zu haben bei der Frage, wie nun Jesus in unser Herz gekommen ist – durch Transsubstantiation oder Konsubstantiation? Lasst uns geschwisterlich gemeinsam zusammen feiern. Gerne in Vielfalt – aber zusammen!

Wir wissen, dass viele unserer Forderungen und Wünsche nicht in Köln zu regeln sind. Wir wünschen uns aber, dass Kardinal Woelki sich in Rom für die entsprechenden Änderungen im Kirchenrecht stark macht.

Fazit:

Wir könnten angesichts der beschriebenen Situation den Kopf in den Sand stecken, unser Engagement niederlegen oder aus der Kirche austreten. Jedoch wollen wir mit diesem Schreiben deutlich machen, dass VERÄNDERUNG geboten ist. Wir wollen in unserer Kirche bleiben, uns weiterhin ehrenamtlich engagieren und für unser Verständnis unseres Glaubens eintreten.

Denn wir möchten zu einer Kirche gehören, in der das Gebot „Liebe den Nächsten wie dich selbst“ nicht nur gepredigt, sondern in allen Strukturen der Kirche präsent ist und von allen Gläubigen, Laien und Klerikern gemeinsam, gelebt wird.

Köln, April 2021
GvO St. Bruder Klaus, PGR St. Hubertus und Mariä Geburt

Hans-Josef Bauer, Anna Böhm, Christian Böhm, Michael Cziba, Elisabeth Frank, Christine Girod, Norbert Gröger, Sabine Grunthal, Armin Heilmann, Jürgen Kempf, Thomas Kosch, Maria Löhrer, Sigrid Metzinger, Veronika Nestler, Elke Niederehe, Alexandra Raue, Andreas Schmeichel, Bruno Schmidt-Girod, Florian Seiffert, Werner Spiller, Sandra Wirz.

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Protokoll der PGR Sitzung 23.3.2021

Posted by vnestler - 27. März 2021

Protokoll der Sitzung des Pfarrgemeinderates „Christen am Rhein“

Vom 23.3.2021,  20.00 Uhr bis 22.25  Uhr per Internet

Anwesend:  Hajo Bauer, Ulrich Filler, Norbert Gröger, Sabine Grunthal, Monika Lutz, Sigrid Metzinger, Veronika Nestler, Elke Niederehe, Alexandra Raue, Florian Seiffert, Oswald Wilmes (KV)

Entsch: Pfarrer Michael Cziba,Elisabeth Frank, Thomas Kosch, Andreas Schmeichel

Verwaltungsleiter: Martin Voorwold

Gast: Nicole Dziuba, Marie Löhrer, Bruno Schmidt-Girod

1. Ankommen und Austauschen

2. Geistliches Wort: S. Grunthal  

3. Genehmigung des Protokolls: Das Protokoll vom 26.1.21wird genehmigt.

4. Pastorale Prioritäten:

Der KV überlegt, wo er sparen kann. Dazu stellen sich die Fragen: Was will der PGR unbedingt fördern? Welche pastoralen Belange sind uns wichtig?

Diese Überlegungen betreffen nicht unbedingt die Gelder, die für die einzelnen Gruppierungen gebraucht werden.

Es wird eine Arbeitsgruppe gebildet, zu der Mitwirkende aus beiden Gremien, Herr Voorwold und Pfarrer Cziba gehören.

Der PGR wird vertreten durch S. Grunthal,  F. Seiffert, O. Wilmes und M. Lutz. Ein erstes digitales Treffen dieser PGR-Gruppe ist am Do. 8.4. um 20.15 Uhr. Mitarbeitende des PGR, die Gedanken in diese Gruppe geben möchten, melden sich bitte vor diesem Treffen bei einem der PGR-Vertreter. An dieser Stelle wurde schon der Wunsch für die Fortführung der Arbeit des Stadtteilbüros angesprochen (siehe auch Protokoll vom 30.10.2019).

Für den gemeinsamen Termin mit KV wird  Mi. 21.4. um 20 Uhr bevorzugt.

5. Stadtteilbüro

Der Tod von Ralf Juras (Leiter des Stadteilbüros) hat alle sehr betroffen gemacht.

Seiner Arbeit wurde große Wertschätzung zugesprochen. Sein Einsatz ist unersetzlich. Er hat viele Netzwerke miteinander verbunden, aber auch viele Einzelbetreuungen und praktische Unterstützung gemacht. Eine entsprechende Wirkung hatte das Stadteilbüro im Viertel. Die Dauerhafte Arbeit und Präsenz im Stadteilbüro machte immer wieder als niederschwelliges Angebot (kein kirchliches Gebäude, mitten im Ortskern) auch die Arbeit für unseren Glauben deutlich.

M. Lutz führt aus, dass hier vielfältige und notwendige Arbeit in unserer Gemeinde geleistet wurde und wird, die an Glaubwürdigkeit „nicht zu toppen“ ist.

In Kooperation mit U. Campmann kümmert sie sich derzeit um die von Herrn Juras betreuten Projekte. Zentraler Punkt ist die Lebensmittelausgabe bei der 850 Leute versorgt werden – ein unverzichtbarer Auftrag in diesem Ortsteil. U. Campmann kümmert sich besonders um diese Aufgabe, die immer noch in Zusammenarbeit mit dem 1. FC Köln läuft.

M. Lutz ist momentan übergangsweise Di. und Do. vormittags im Stadtteilbüro anzutreffen.

Wünschenswert wäre es wieder, einen Sozialarbeiter dort einzustellen.

Es ist auch klar, dass die katholische Gemeinde das auf Dauer nicht alleine finanzieren kann. Ein breites bürgerschaftliches Engagement wäre nötig (mehr Ehrenamtliche, Bürgerverein, Brückenschlaggemeinde….)

Der PGR erinnert an seine Beschlussfassung vom 30.10.2019: „Das niederschwellige Angebot des Stadteilbüros und der Lebensmittelausgabe in Stammheim stellt einen wichtigen Beitrag der caritativen und pastoralen Arbeit dar und ist unverzichtbar.“

6. Kirchgarten St. Mariä Geburt

Es hat dort eine umfassende Rodungsaktion stattgefunden. Es steht zudem die Idee im Raum, dort einen Parkplatz zu machen. In diesem Fall geht es auch um pastorale Aspekte, was die Nutzung des Kirchgartens anbetrifft. Solche Themen müssen mit dem PGR abgestimmt werden! Der PGR spricht sich einstimmig dafür aus!

Der PGR möchte, dass der Kirchgarten ein solcher bleibt und nicht umgebaut wird.

Die Aktivitäten ruhen derzeit.

7. Mit Blick auf die Pressekonferenzen – Brief an Woelki

Es stellt sich die Frage: Welches Ziel soll mit einem Brief erreicht werden?

Lose Äußerungen dazu: Stellung beziehen, Haltung kundtun, Position vor Ort zeigen, Emotionen zeigen, Zweifel am pastoralen Zukunftsweg äußern, an die persönliche Verantwortung des Kardinals für uns erinnern, nicht stillschweigend Veränderungen hinnehmen, sondern uns zu Wort melden.

Aber auch: Der Gemeinde sagen, wo wir, als von ihnen gewählte Vertreter stehen.

Die GVO-BKS hat ein Statement zu ihrer Haltung zusammengefasst.

Die Mitglieder des PGR wollen sich diesem Statement, nach einer Überarbeitung, anschließen:

1. Jedes PGR-Mitglied mailt persönliche Anmerkungen bis So., 28.03.2021, an A. Raue.

2. In der Karwoche überarbeiten Vertreter der GvO BKS, A. Raue und F. Seiffert das Statement.

3. Die überarbeitete Version wird an alle  Mitglieder des PGR gemailt.  Wer diesem Text  NICHT zustimmen möchte, schreibt das dann an A. Raue zurück (Frist für die Rückmeldung wird bei Verteilung mitgeteilt.) .

4. Das Statement wird, namentlich gekennzeichnet, veröffentlicht (Homepage, Aushang, KuQ…) und, mit einem Extra- Anschreiben versehen, an Kardinal Woelki und die Presse geschickt.

8. Diverse Informationen

– Termin PGR / GvO Wahl: 6/7. November 2021, Termin KV-Wahl: 20./21. November 2021

– Bezüglich der Feier von Ostergottesdiensten gibt es aufgrund der aktuellen Coronalage noch keine Entscheidungen. Für einige Ostergottesdienste gibt es auch noch keine Ordner. Wenn keine Ordner da sind – wird es keine Gottesdienste geben können.

Es wird sich in den nächsten Tagen klären, wie und ob Gottesdienste stattfinden werden.

– M. Löhrer lädt für den Outdoor Kreuzweg an Karfreitag in der BKS ein

– Die Erstkommunion 2021 wird auf Weißen Sonntag 2022 verschoben. Es gibt dann zwei separate Vorbereitungsteams für beide Jahrgänge.

– Das Pfarrfest St. Hubertus für Mai ist abgesagt.

– Es gibt eine CD zur Passion / Ostern (mit persönlicher Verteilung an die Generation 80+)

– Der Pastoraler Zukunftsweg hat Pause.

– Die geistlichen Impulse zum Sonntag von Pfr. Filler sind über die Homepage abrufbar.

9. Abendgebet

Das Abendgebet spricht U.Filler

Köln, den 24.3.

Für das Protokoll

V. Nestler

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Die Auferstehungs CD kann man jetzt auch online hören und mitlesen

Posted by N. Groeger - 19. März 2021

Die von Mitgliedern unserer Gemeinde erstellte Auferstehungs-CD ist nun auf unserer Homepage zu hören.
Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden und wünschen ein frohes Osterfest.

Auferstehungs CD

Klicken Sie hier, um die Begleitbroschüre mitzulesen.

Vorschau der Änderungen (öffnet in neuem Tab)

 

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Die Passions CD’s kann man jetzt auch online hören und mitlesen

Posted by N. Groeger - 19. März 2021

Die von Mitgliedern unserer Gemeinde erstellte Passion-CD ist nun auf unserer Homepage zu hören.
Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden und wünschen ein frohes Osterfest.

Passion CD 1

Passion CD 2

Klicken Sie hier, um die Begleitbroschüre mitzulesen.

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Das Pfarrmagazin KREUZundQUER 2021-1 ist da

Posted by N. Groeger - 27. Februar 2021

Das Pfarr-Magazin „KREUZundQUER“ Ausgabe 2021-1 liegt zur weiteren Verteilung bereit.
Die Ausgabe für Stammheim liegt bei Familie VNestler zur Verfügung.
Hier die Ausgabe in elektronischer Form.
Kreuz+Quer_2021-1-ng V2

 

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Protokoll der Sitzung des Pfarrgemeinderates „Christen am Rhein“

Posted by vnestler - 30. Januar 2021

Vom 26.1.2021, 20.00 Uhr bis 21.50 Uhr per Internet

Anwesend:  Hajo Bauer, Pfarrer Michael Cziba, Ulrich Filler, Norbert Gröger, Sabine Grunthal, Monika Lutz, Sigrid Metzinger, Veronika Nestler, Elke Niederehe, Alexandra Raue, Oswald Wilmes (KV)
Entschuldigt: Florian Seiffert, Andreas Schmeichel, Thomas Kosch, Elisabeth Frank
Verwaltungsleiter:  Martin Voorwold
Gast: Nicole Dziuba, Marie Löhrer, Sandra Wirtz

1. Ankommen und Austauschen

2. Geistliches Wort: E. Niederehe

3. Genehmigung des Protokolls: Das Protokoll vom 19.11.20 wird genehmigt.

4.  Nachlese:

– Es gab Entscheidungsschwierigkeiten mit der Planung der Messe auf dem Schützenplatz an Weihnachten. Das Abspracheverfahren per Mail war sehr komplex und kompliziert und wurde der tatsächlichen Situation nicht gerecht.
Wie wollen wir künftig kurzfristig erforderliche Entscheidungen herbeiführen?
Bei einfachen Absprachen reichen sicherlich Mails, aber für schwierigere Entscheidungen sollte ein kurzfristig angesetztes Online-Meeting (derzeit wegen der Infektionslage) durchgeführt werden. Absprachen sind dann situationsgerechter  und Entscheidungen besser zu treffen.
(5 für kurzfristige Online-Meetings, 4 Enthaltungen, 1 für nur Mails, 1 für live vor Ort) – Christmetten/ Sonntags- und Wochentagsmessen
Weihnachten waren teilweise nur 50% bzw. 60% der angemeldeten Personen in den „Kinder“- Messen. Die 18-Uhr-Metten waren gut besucht.
Für die Sonntagsgottesdienste gibt es im Normalfall immer noch freie Plätze – nur bei besonderen Anlässen könnte die Liste auch voll sein.
Die Wochentagsmessen werden ausgesprochen schlecht besucht (drei bis fünf Personen). Präsenzgottesdienste dürfen nur abgesagt werden, wenn das EGV seine Zustimmung gibt.
– Lebensmittelausgabe: Es sind viele Lebensmittel in Flittard in der Apotheke abgegeben worden, im Lichtblick in Stammheim ging das leider nicht – das Lichtblick hatte wegen des Lockdowns geschlossen. Der Korb für die Lebensmittelspenden steht jetzt bei Zigarrenhaus Müller in der Gisbertstr.
– Sternsinger: Kurzfristig mussten die Teams ihr Programm wegen der Coronalage umstellen. Trotzdem wurden insgesamt inkl. Online-Spendendose 13.030 € gesammelt. Es gibt Lob für das Team, die Aktion so spontan umgestellt und gestemmt zu haben.

5. Finanzkonzept Die Abrechnungsformulare können auch elektronisch von der Homepage heruntergeladen, ausgefüllt  und dann auch per Mail an das Pfarrbüro St. Hubertus geschickt werden. Das vereinfacht die Arbeit für das Finanzteam erheblich. Belege werden aufgehoben und sind bei Nachfrage vorzuweisen. Der jetzige Weg (Papier) funktioniert.
Ob sich dann später noch etwas ändern muss (wegen der Umsatzsteuer), wird noch geprüft. Der PGR spricht sich in diesem Punkt einstimmig für eine weitere Digitalisierung der Abrechnungen aus.
Abgabedatum für die Abrechnungen von 2020 ist der 31.1.2021 (mit vier Tagen Karenz). Die Abgabe erfolgt im Pfarrbüro in St. Hubertus (weil das Büro Stammheim derzeit geschlossen ist). Danke an N. Gröger für die super zuverlässige Arbeit.

6. Brief von M. Löhrer M.Cziba wird auf den Brief antworten. Für das Kommunikationsproblem wird eine Lösung gesucht.
Es wird angeregt, ein übersichtlicheres Ergebnisprotokoll statt eines Verlaufsprotokolls der GVO-Sitzungen in der BKS zu veröffentlichen. In einem Verlaufsprotokoll wird von „Externen“ schneller  etwas überlesen.

7. Offene Kirchen für Spaziergänger St. Mariä Geburt ist derzeit die einige Kirche, die außerhalb der Gottesdienste für Besucher geöffnet ist. Inzwischen ist die Kirche auch mit beiden Ausgängen geöffnet (auch der Behinderteneingang zum Schlosspark hin). Es gibt wenig Probleme mit Vandalismus, weil immer wieder Leute in der Kirche sind.
Die anderen Kirchen sind geschlossen.
Es wird überlegt, dies für St. Hubertus und St. Bruder Klaus zu ändern, damit Spaziergänger auch dort die Möglichkeit zum Gebet haben.
Für St. Hubertus wird überlegt, die Turmkapelle wieder zu öffnen. M. Cziba bespricht dies mit dem Küster M.Wirz. Zusätzliche Personen in die Öffnung und Schließung einzubeziehen ist nicht möglich, da es wegen der Schließanlage keine weiteren Schlüssel gibt.
Die GVO in BKS wird gebeten, für ihre Kirche zu überlegen, ob eine Öffnung der Kirche über „Kirchturmpaten“ machbar wäre.
Entsprechende Aushänge und Werbungen könnten auf die Kirchenöffnungen aufmerksam machen. Je mehr Leute die offenen Kirchen nutzen, umso weniger Vandalismus wird stattfinden.

Die Umsetzung wird bis zur nächsten Sitzung weiterentwickelt, damit sie dann zeitnah umgesetzt werden kann.

8. Vorschau:

– Neue Corona-Regeln für Gottesdienste ab 25.1.21:
Es gilt eine Pflicht, in den Kirchen „medizinische“ Masken zu tragen. Die Regelungen für den Blasius-Segen und die Verteilung des Aschenkreuzes werden rechtzeitig im Wochenpropheten veröffentlicht.
– Ostern/Weihnachten 2021, Neujahr 2022: Was findet in welcher Kirche statt? (immer unter der Voraussetzung, was geht)
Für Ostern gilt der Standardplan: Die Messen an Gründonnerstag, Karfreitag und die Osternacht finden in St. Pius und St. Bruder Klaus statt (da sie 2020 ausgefallen sind) An Karfreitag gibt es in BKS einen Stationenkreuzweg im Freien, den die Leute alleine abgehen können.
Weihnachten 2021 wird wie bisher im normalen Rahmen geplant.
Die Neujahrs-Geburtstagsmesse 2022 findet in St. Pius statt.
– CDs für die Fastenzeit und Ostern
Es gibt Lob für die CD-Aktion zum Advent/Weihnachten. Das ist bei vielen Gemeindemitgliedern gut angekommen.
Es wird eine Neuauflage für die Fasten- und Osterzeit geben (Aufnahmen in St. Pius). Möglicherweise gibt es auch ein Begleitheft dazu.
– Erstkommunion 2021
2020 sind noch nicht alle Kinder zur Erstkommunion gegangen, die dran gewesen wären. Eine Verlegung der Erstkommunion 2021 wird möglicherweise in den Frühherbst nötig sein. Bisher hat noch gar keine Vorbereitung stattfinden können.
– Firmung 2022 oder 2023
Ein Start der Firmvorbereitung 2021 ist illusorisch. Voraussichtlich 2022 könnte mit der Vorbereitung angefangen werden. Die Firmung wäre 2023.
– Die Terminsuche für einen PGR-Tag in Präsenz wird auf die nächste Sitzung vertagt.
– Vor zwei Jahren wurde 60 Jähriges Jubiläum der Gründung der Pfarrei gefeiert. Am 28. Januar 1961 wurde die Kirche St. Pius X. geweiht. Dieses Datums wird am Samstag, dem 30.01.2021 in der Vorabendmesse gedacht.

Verschiedenes:

Die Einladungen für den nächsten Vertiefungskurs Prävention sind herausgegangen. Bitte bei Bedarf bei M. Lutz melden.
Pater Bergers ist seit Dezember nicht mehr bei uns tätig, da er woanders eine neue Aufgabe übernommen hat. Die GVO BKS hat ein Abschiedsbuch geplant. Wer sich mit beteiligen möchte, melde sich bitte bei Sandra Wirz.
Am 5.3.2021 macht das Lichtblick Café und Mehr eine groß angelegte Online-Zoomfeier zum 25-jährigen Bestehen (ca. 1,5 Std). Herzliche Einladung an den PGR. Interessierte melden sich bitte bei der Geschäftsführung.
Gremienwahl: Dieses Jahr werden 6 neue Personen für den KV gewählt. Neue Kandidaten werden gesucht. Auch die PGR-Wahl wird voraussichtlich stattfinden.

Das Abendgebet spricht M. Voorwold.

Köln, den 26.1.21 Für das Protokoll

V. Nestler

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Gottesdienst im Advent 2020

Posted by N. Groeger - 13. Dezember 2020

Die CD „Wort Gottes und Musik der Menschen“ ist nun auch im Blog zu sehen und zu hören.
WIr wünschen Ihnen noch eine schöne Adventszeit.

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1000 Dank alter Freund

Posted by Florian Seiffert - 30. November 2020

Gestern sagt meine liebe Frau zu mir: ‚So war das nicht abgesprochen!‘

Das kennen Sie doch. In jeder langen Beziehung gibt es Beziehungssätze, die man voneinander lernt und gerne benutzt. Und der Satz ‚So war das nicht abgesprochen!‘ ist ein echter Winfried-Felden-Satz, den habe ich von ihm gelernt. Und dann meine Frau von mir.

Nach wohl über 50 Jahren endete am Samstag, 28.11.2020 die (Mit)Arbeit von Winfried Felden in der Gemeinde St.Hubertus und Mariä Geburt.

Er schrieb der Redaktion von KREUZundQUER, wo er Mitglied ist, ganz schlicht: ‚Es hat viel Spaß mit euch allen gemacht, aber für mich ist es einfach genug.‘

Angefangen hatte seine Mitarbeit als Messdiener und Lektor in St. Hubertus noch in den 1970er Jahren. Über die Jungendarbeit und das Pfarrjugendleitungsteam PJT, wurde er am 08.11.1981 in den fünften Pfarrgemeinderat (PGR) gewählt. Mitglieder waren damals: Georg Becker, Anneliese Esser, Winfried Felden, Monika Kühle, Edith Meyer, Winfried Niesen, Horst Puff, Auguste Räßler, Thomas Schmitz und Elisabeth Willuhn. Winfried war dann ununterbrochen 34 Jahre (und zwei Monate) Mitglied im PGR. Zurückgetreten ist er dort mit Wirkung zum 31.12.2015. Weiter tätig war er noch in der Redaktion von KREUZundQUER. Bis Samstag.

Seit unserer gemeinsamen Zeit in der Oberministrantenrunde von St.Hubertus und dem Pfarrgemeinderat (ab 06.12.1982) sind wir befreundet.

Was haben wir in den langen PGR-Jahren nicht alles erlebt? Wie oft haben wir uns hart mit Kardinal, Bischöfen, Generalvikariat, Diakon Niesen, Kaplan Hendrikx, Pfarrer Fritz Frank oder Pfarrer Rolf Schneider auseinandersetzen müssen. Du meine Güte. Auch zwischen Winfried und mir sind schonmal die Fetzen geflogen. Und nein, es war nicht immer gut!

Ein dicker (aber goldener) Brocken war Pfarrer Fritz Frank. Er war 1969 nach Flittard gekommen und auf seine Art zunächst bretthart. Als Messdiener hatten wir immer etwas Gamaschen in der Sakristei, als Lektor ein paar mehr. Aber über tausende gemeinsam verbrachte Gottesdienste, Stunden und Sitzungen, hatten wir ihn weichgekocht (oder er uns?), er war vertraut, zugänglich, erzählte immer wieder dieselbe schreckliche Geschichte einer Leichenschau, als er Kaplan an St.Bruno in Klettenberg war, trank Bier mit uns und wir durften Fritz zu ihm sagen. Er hat trotz seiner Mühen mit uns und wir mit ihm ein sehr lebendiges Gemeindeleben aufgebaut. Er hielt sich an alle Beschlüsse im PGR-Vorstand und im PGR, das war sehr viel wert. Das lernten wir später noch ganz anders kennen.

Besonders hart war der Kampf um die Kindergartengruppen. Das Erzbistum wollte, dass wir ‚Trägervielfalt‘ herstellen und 7 (SIEBEN!!) katholische Kindergartengruppen abgeben. Wir hatten dazu nach langen Mühen ein Gespräch mit Generalvikar Norbert Feldhoff und es war wohl das schlimmste Gespräch, was wir mit einem Kirchenmann je hatten. Es ging nicht um Trägervielfalt, das sagte Feldhoff nur so, weil man den eigentlichen Grund nicht nennen ‚durfte‘: Geld. Es ging schlicht darum, dass das Erzbistum sparen wollte und wußte, die Kindergartengruppen muss dann das Land NRW weiter finanzieren (Ich bin bis heute der Meinung, dass der Kardinal damals seinen Amtseid, den er NRW leistete, verletzt hat). Was das mit den Kindern, den Eltern und Erzieherinnen machte, war dem Generalvikar und wohl auch dem Kardinal schlicht egal. Lasset die Kinder zu mir kommen? EGAL! ‚Ich genehmige euch keine einzige Baumaßnahme mehr, wenn ihr die Gruppen nicht abgebt – und wenn euch die Gebäude über dem Kopf zusammenfallen!‘. So einfach war das. Gegen Erpressung hatten wir keine Chance.

Ähnliche Kämpfe hatten wir beim Projekt ‚Zukunft heute‘ oder dem erzwungenen Beitritt zur Zentralrendantur. Das hatten Winfried und mein Bruder Anselm im Kirchenvorstand versucht zu verhindern. Keine Chance.

Wir hatten ungezählte Sitzungen und Wochenenden mit dem Kooperationsrat der Pfarrverbandskonferenz, den diversen damals noch eigenständigen Vorständen und Pfarrgemeinderäten von St.Pius X., Stammheim und St. Bruder Klaus. Viele gute und aufrechte Menschen sind uns da begegnet und haben uns begleitet. Viele hätten mal eine eigene Laudatio verdient (gehabt): Anneliese Esser, Ingrid Lammich, Manfred Lorenz, Margot Wienand, Gerda Saalfeld und viele, viele andere.

Als klar wurde, dass wir einen neuen Pfarrer namens Michael Cziba bekommen, sind wir nach Refrat zu seiner dortigen Abschlussmesse gefahren. Er staunte nicht schlecht, als sein neuer PGR schonmal ein paar Vertreter geschickt hatte! Vielleicht war das ein Baustein für ein gutes Verhältnis. Draus geworden sind viele gute Ferienfreizeiten, die heute noch Frucht bringen, ein paar leckere, kulinarische Glanzpunkte und eine verlässliche Zusammenarbeit.

Ich erinnere mich an viele Stunden in Winfrieds Auto. Wir standen nach den diversen PGR- und Ausschusssitzungen auf einem Parkplatz und diskutierten noch ein oder zwei Stunden, was passiert war und was die nächsten Schritte sein müssten. So lange, bis wir wussten, wie wir es angehen wollten.

In jeder der PGR-Sitzungen, die ich leitete, saß Winfried mir irgendwo gegenüber. Das half mit sehr. Ein Blick und ich wußte, was Winfried zu etwas dachte und empfahl und konnte gut reagieren, hatte Sicherheit.

Winfried hat zwei ganz glanzvolle Eigenschaft, die ich so nie mehr getroffen habe: a) Winfried schaut auf ein Problem und weiß, wie man das anpacken muss oder wen man anrufen muss oder zu wem man damit am besten geht und wer das noch wissen muss. Ratlos habe ich ihn nie gesehen!

Und b) Winfried hat Wortwitz. Er kann Dinge ausdrücken, die andere auch nach einem Germanistikstudium nicht so hinbekommen. Ihr müsstet mal seine Urlaubsberichte lesen (können). Das Herz ginge euch auf! Und dazu ist Winfried diesbezüglich ganz bescheiden: Er bildet sich auf diese beiden Eigenschaften nichts ein, garnix, glaubt wahrscheinlich, dass ich ihn auf den Arm nehmen will, wenn ich sowas schreibe. Aber nein. Da ist er wirklich richtig gut!!

Winfried und ich haben zusammen unzählige Schriftstücke, Briefe und Protokolle verfasst. Es war am Ende immer eine Freude, wenn da auf dem Papier etwas stand und ich dache: Perfekt. Damit kann man arbeiten.

Zwei weitere Freunde sind uns in besonderer Erinnerung: Raymund Weber und Weihbischof Manfred Melzer. Beide haben oder hatten das Herz auf dem richtigen Fleck, waren immer ansprechbar und hilfsbereit, manchmal unkonventionell und immer richtig gut. Mit ihnen konnte man im Weinberg des Herrn gut arbeiten. Du meine Güte! Es war immer ein erhebendes Gefühl mit Winfried das Generalvikariat zu verlassen nach einem Gespräch mit einem der beiden oder nach einem Wochenende mit Raymund Weber: Jedesmal hatten wir das Gefühl: Die Kuh ist vom Eis, wir sind einen Schritt weiter, haben etwas fürs Herz und/oder den Verstand mitgenommen – dem Weinberg geht es besser. Nicht, dass es immer einfach war, wir bekamen schonmal die Leviten gelesen – aber es war konstruktiv und hilfreich. Es war kein ‚jaja‘ sagen und dann ’neinein‘ machen, wie an vielen anderen Stellen. Es waren zuverlässige und belastbare Absprachen. Oder gute zwischenmenschliche Glaubenserlebnisse, die lange Kraft gaben. So, wie man das halt braucht!

Tja. Ohne Winfried ist Arbeiten im PGR einfach irgendwie farbloser. Typen, wie Winfried fehlen (mir). Ich mag es gerne, wenn Probleme unkonventionell beleuchtet, besprochen und angepackt werden. Aber für Winfried war es jetzt insgesamt einfach genug. Das akzeptiere ich auch.

Ich habe ein paarmal ‚So war das nicht abgesprochen!‘ gesagt, aber er lächelte nur.

1000 Dank alter Freund!

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Das Pfarrmagazin KREUZundQUER 2020-4 ist da

Posted by N. Groeger - 27. November 2020

Das Pfarr-Magazin „KREUZundQUER“ Ausgabe 2020-4  liegt zur weiteren Verteilung bereit.
Die Ausgabe für Stammheim liegt bei Familie VNestler zur Verfügung.
Hier die Ausgabe in elektronischer Form.
Kreuz+Quer_2020-4-ng

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Protokoll PGR 19.11.2020

Posted by vnestler - 23. November 2020

Protokoll der Sitzung des Pfarrgemeinderates „Christen am Rhein“

Vom 19.11.20,  20.00 Uhr bis 22.20 Uhr per Internet

Anwesend:  Norbert Gröger, Florian Seiffert, Pfarrer Michael Cziba, Sabine Grunthal, Martin Voorwold, Pfarrvikar Ulrich Filler, Alexandra Raue, Veronika Nestler, Elke Niederehe, Sigrid Metzinger

Gast: Oswald Wilmes (KV), Sandra Wirtz, Marie Löhrer, Christine Girod

Entschuldigt: Elisabeth Frank, Hajo Bauer, Monika Lutz

1. Ankommen und Austauschen

2. Einstimmender Impuls: S. Grunthal,   das Nächste macht: E. Niederehe

3. Genehmigung des Protokolls: Das Protokoll vom 23.9.20 wird genehmigt.

4. Corona und Singen im Gottesdienst – der KV bittet den PGR um Stellungnahme

Der PGR spricht sich für persönliches Ansprechen von Problemen aus, statt sofort mit Dienstanweisungen zu reagieren und empfiehlt eine dialogische Lösung. Dienstanweisungen werden als nicht zielführend erachtet.

Grundsätzlich gilt, dass der jeweilige Zelebrant für seinen Gottesdienst verantwortlich ist.

Gesang ist im Gottesdienst eine emotionale Note. Außerhalb von Corona finden wir ihn alle wichtig. Der PGR ist froh, dass wir Gottesdienste unter bestimmten Bedingungen feiern dürfen – was auch schon ein Ansteckungsrisiko in sich birgt. Doch in dieser Zeit ist es unsere Verantwortung das Risiko in den Messen zu minimieren. Singen erhöht das Risiko einer Ansteckung um ein Erhebliches.

Daher möchte der PGR das Minimum das möglich ist erhalten: eine Gottesdienstfeier mit Musik aber ohne Singen. (Für wenig Gesang – nur Organistin weit entfernt – sprechen sich 3 Sitzungs-Teilnehmer aus, der Rest ist dafür, den kompletten Gesang wegzulassen.)

Der PGR bittet die Zelebranten darum, sich dafür einzusetzen, dass in den Messen bis Weihnachten nicht gesungen wird. Er bittet darum, dies auch im Dienstgespräch mit den anderen Zelebranten persönlich zu besprechen.

Hilfreich wäre dann die Verkündigung vom Ambo aus am Sonntag im Gottesdienst. Eine Mittteilung an die Kirchenbesucher hilft, die Regelung offen zu legen. Diese Regelung entspringt der Sorge um unser aller Gesundheit in der Hoffnung, dass die Corona – Zahlen bis Weihnachten sich bessern und sich niemand in unseren Gottesdiensten infiziert.

5. Pastoraler Zukunftsweg

Anfang des Jahres soll es Gespräche mit den leitenden Pfarrern geben.

6. CaR Digital

– Möchten wir eine unserer Kirchen mit einem Internetzugang ausstatten?

Es gibt finanzielle und technische Probleme. Auch braucht es jemanden (ein Team?), der sich um die Technik und den Stream der Messen kümmert. Das ist sehr aufwändig.

Alle, die das für sinnvoll halten, werden gebeten, sich um ein Konzept kümmern (Klärung der Kostenfrage, Teambildung…) um das Thema noch mal weiter zu bewegen und konkrete Vorschläge umsetzen zu können.

– Digitale Angebote für diverse Altersgruppen:

Viele Gruppierungen und Gremien treffen sich derzeit digital.

U. Filler erzählt von einem Adventsprojekt: Texte aus der Bibel werden gelesen, Lieder zum Advent sind aufgenommen worden. Eine CD mit diesen Aufnahmen wird zum Advent verteilt, damit jeder zu Hause darauf zurückgreifen kann (vielleicht als Gruß der Gemeinde an die Menschen?). Eine weitere Aufnahme ist zu Weihnachten angedacht. Der PGR findet, das ist eine super Idee!

– Lebendiger Adventskalender

In Stammheim gibt es den lebendigen Adventskalender – die Fenster werden für einen bestimmten Tag dekoriert. Gemeindemitglieder können dann dieses bei ihrem Spaziergang einplanen. Es gibt keine persönlichen Treffen bei Glühwein/Punschrunde um 18 Uhr.

In BKS sind bis auf einen Termin alle Fenster vergeben. Die Stammheimer Termine können online eingepflegt werden unter https://yopad.eu/p/Adventsfenster-Stammheim-2020-365days

An den Adventssonntagen um 17 Uhr gibt es eine Andacht in der Kirche in BKS – eine Anwesenheitsliste wird vor Ort geschrieben und gelangt über die Küsterin ins Pfarrbüro.

– Corona- tauglicher digitaler Sitzungssamstag als Alternative zum PGR-Wochenende in Maria in der Aue?

Digitale Treffen sind anstrengend. Daher wird keine digitale Sitzung geplant. Vielleicht ist es möglich, im Frühjahr in kleineren Gruppen Treffen zu machen (alle dafür).

7. Kurzberichte:

– Finanzkonzept 2021  N.Gröger: Die Anträge für Finanzen 2021 sind eingegangen.

Die Abrechnung läuft wie im Vorjahr: übrige Gelder werden nicht zurückgeben, sondern mit den neuen Zuschüssen verrechnet. Die Notwendigkeit von Unterschiftenlisten entfällt für dieses Mal.

– Sternsinger 2021 S. Metzinger: die Organisatoren aus Stammheim, Flittard und St. Bruder Klaus haben sich getroffen. Die Kinder besuchen dieses Mal nur die Familien, die sich anmelden – es werden nicht alle Haushalte abgedeckt. Das Einkleiden geht dann in Kleingruppen. Die Sternsinger singen nicht, es gibt ein Gebet. Es gibt kein Bewirtungstreffen im Anschluss. S. Metzinger spricht mit M. Voorwold über ein Hygienekonzept.

In Stammheim gelten die Listen vom Vorjahr.

– Nachlese Firmung und Erstkommunion

M. Cziba: Die Firmung hat mit 29 Firmlingen stattgefunden.  Die Erstkommunion 2020 ist teilweise durchfeführt, 20 Kinder warten noch auf ihre EK.

– Vorbereitung Erstkommunion 2021  Der Start der Gruppen ist auf Jan. 2021 verschoben worden.

– Stand Lebensmittelausgabe des Stadtteilbüros

Es hat weitere Spenden für die Lebensmittelausgaben gegeben.

In Stammheim kontrolliert regelmäßig das Ordnungsamt, ob die Corona -Regeln eingehalten werden (offensichtlich über besorgte Nachbarn gerufen). Im Café Lichtblick und in der Pelikan-Apotheke werden wie im vergangenen Jahr Lebensmittelspenden entgegen genommen.

– Weihnachtsmetten im Freien?

Es finden am 24.12. um 15, 16, 18 Uhr jeweils drei Messen parallel statt.

Um 18 Uhr  könnte auf dem Schützenplatz eine Außenveranstaltung stattfinden. UFiller schlägt eine Christ – Vesper mit musikalischer Untermalung ohne Kommunionausteilung vor.

Am Mi. 16.12. 20 Uhr gibt es ein virtuelles PGR Treffen, um die aktuelle Situation deswegen abzusprechen.

Das Abendgebet spricht M.Cziba.

Köln, den 19.11.20

Für das Protokoll

V. Nestler

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